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Englisch · Klasse 8–13 · aktualisiert

US-Präsidentschaftswahl einfach erklärt

Von Primaries bis zur Amtseinführung: Verstehe Wahlleute, 270 Stimmen, Winner takes all und die Bedeutung der Swing States.

0 von 10 Aufgaben gelöst

US-Präsidentschaftswahl einfach erklärt

Kurz gesagt

Die US-Bevölkerung bestimmt Wahlleute, die Präsident und Vizepräsident wählen. Im Electoral College gibt es 538 Stimmen; für eine absolute Mehrheit braucht ein Team 270. In fast allen Staaten erhält der Sieger dort alle Wahlleutestimmen.

Die Bevölkerung der USA wählt den Präsidenten und die Vizepräsidentin oder den Vizepräsidenten indirekt. Entscheidend ist nicht allein, wer landesweit die meisten Stimmen erhält, sondern wer im Electoral College mindestens 270 von 538 Wahlleutestimmen gewinnt. Auf dieser Seite lernst du den Weg von der Kandidatenauswahl bis zur Amtseinführung kennen. Du erkennst außerdem, warum Swing States besonders wichtig sind und weshalb die landesweite Stimmenmehrheit nicht immer über den Sieg entscheidet.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

Bevor die eigentliche Präsidentschaftswahl stattfindet, müssen die Parteien ihre Kandidatinnen und Kandidaten bestimmen. Dazu dienen Vorwahlverfahren in den einzelnen Bundesstaaten. Präsidentschafts- und Vizepräsidentschaftskandidierende treten anschließend gemeinsam als Team an. Die Amtszeit beträgt vier Jahre. Der allgemeine Wahltag heißt Election Day. Er findet alle vier Jahre am Dienstag nach dem ersten Montag im November statt. Gleichzeitig werden unter anderem alle Mitglieder des Repräsentantenhauses und ein Drittel des Senats gewählt. Deshalb können US-amerikanische Stimmzettel sehr umfangreich sein. Auf dem Stimmzettel stehen meist die Namen der Präsidentschaftskandidierenden. Rechtlich bewirkt die Stimmabgabe jedoch, dass ein zugeordnetes Team von Wahlleuten bestimmt wird. Diese Wahlleute bilden das Electoral College. Insgesamt gibt es 538 Wahlleutestimmen: 435 entsprechen den Sitzen im Repräsentantenhaus. 100 entsprechen den je zwei Senatorinnen oder Senatoren der 50 Staaten. 3 entfallen auf Washington, D.C. Damit gilt: 435 + 100 + 3 = 538 Für den Sieg ist eine absolute Mehrheit nötig. Die Hälfte von 538 beträgt 269; eine Stimme mehr ergibt die Siegesschwelle: 270\text{ Wahlleutestimmen} Die Zahl der Wahlleute eines Staates entspricht seiner Vertretung im Kongress: zwei für die Senatssitze und zusätzlich so viele wie für seine Sitze im Repräsentantenhaus. Deshalb besitzt jeder Staat mindestens drei Wahlleutestimmen. Washington, D.C. hat ebenfalls drei. Die Bevölkerungszahl beeinflusst die Zahl der Sitze im Repräsentantenhaus. Daher verfügen bevölkerungsreiche Staaten über mehr Wahlleutestimmen als kleine Staaten.

Definition

Primaries und Caucuses

Primaries und Caucuses sind Verfahren, mit denen Parteien ihre Kandidatenauswahl vorbereiten. Die genauen Regeln unterscheiden sich zwischen den Bundesstaaten und Parteien.

Merke: Die Hauptwahl ist nur ein Schritt in einem längeren Verfahren: Kandidatenauswahl, Election Day, Abstimmung der Wahlleute, Auszählung im Kongress und Amtseinführung gehören zusammen.

Definition

Electoral College

Das Electoral College ist das Gremium der Wahlleute, die Präsident und Vizepräsident wählen. Es tagt nicht als gemeinsames nationales Parlament: Die Wahlleute stimmen in ihren jeweiligen Staaten beziehungsweise in Washington, D.C. ab.

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LeichtWas geschieht vor der eigentlichen Präsidentschaftswahl?

Alles auf einen Blick

US-Präsidentschaftswahl

  • Kandidatenauswahl

    Primaries und Caucuses

  • Election Day

    Wahl in den Bundesstaaten; gleichzeitig weitere Wahlen

  • Electoral College

    538 Wahlleutestimmen; 270 für den Sieg; Winner takes all in fast allen Staaten

  • Wahlkampfstrategie

    Hochburgen; Swing States

  • Stimmabgabe

    Registrierung; Early Voting und Briefwahl

  • Abschluss des Verfahrens

    Abstimmung der Wahlleute; Auszählung im Kongress; Amtseinführung am 20. Januar

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Eine knappe Mehrheit im Wahlleutesystem prüfen

  1. 1In einem erfundenen Staat mit 8 Wahlleutestimmen erhalten A 44 %, B 42 % und C 14 %.
  2. 2A hat mehr Stimmen als jede andere Person, auch ohne absolute Mehrheit.
  3. 3Gilt dort Winner takes all, erhält A alle 8 Wahlleutestimmen.
  4. 4Die Abstände zwischen den Kandidierenden verändern diese Zahl nicht.

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Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Das umfasst Wahlleutestimmen. Für einen Sieg werden mindestens benötigt.

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: US-Präsidentschaftswahl

LeichtWelche Aussage beschreibt die US-Präsidentschaftswahl richtig?
MittelWarum reichen 269 von 538 Wahlleutestimmen nicht zum sicheren Sieg?
SchwerEine Kandidatin gewinnt landesweit mehr Wählerstimmen, verliert aber knapp mehrere große Winner-takes-all-Staaten. Was ist möglich?

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