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Chemie · Klasse 5–12 · aktualisiert

Chromatografie: Gemische trennen und auswerten

Entdecke, warum Bestandteile eines Gemisches verschieden weit wandern und was ein Chromatogramm wirklich aussagt.

0 von 12 Aufgaben gelöst

Chromatografie: Gemische trennen und auswerten

Kurz gesagt

Chromatografie trennt ein Gemisch mit einer bewegten und einer ruhenden Phase. Die bewegte Phase nimmt Stoffe mit; die ruhende Phase hält sie verschieden stark zurück. Flecken oder Signale zeigen die Trennung, ein passender Vergleich hilft bei der Deutung.

Bei der Chromatografie werden die Bestandteile eines Gemisches getrennt, weil sie sich unterschiedlich zwischen einer bewegten und einer unbewegten Phase verteilen. Wer stärker an der unbewegten Phase festgehalten wird, wandert langsamer. Auf dieser Seite lernst du das Trennprinzip kennen, wertest Chromatogramme aus und vergleichst wichtige Verfahren.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

Stell dir vor, Stoffteilchen fahren ein Stück mit und bleiben dann kurz hängen. Dieses wiederholte Wechseln trennt ein Gemisch. Die Teilchen bewegen sich dabei ständig von selbst und verteilen sich so zwischen beiden Phasen. Die mobile Phase bewegt sich und nimmt die Teilchen mit. Die stationäre Phase bleibt am Ort und hält sie unterschiedlich lange zurück.

Eine stärkere Bindung an die stationäre Phase macht einen Stoff langsamer. Entscheidend ist, wie sie sich zwischen beiden Phasen verteilen.

Definition

Mobile Phase

Die mobile Phase bewegt sich und nimmt Stoffe mit. Beim Papierbeispiel ist das Wasser die mobile Phase. Die Flüssigkeit, die im Papier aufsteigt, nennt man auch Laufmittel. In anderen Verfahren kann es eine andere Flüssigkeit oder ein Gas sein.

Merke: Haftet ein Stoff stärker an der ruhenden Phase, wandert er langsamer. Fährt er öfter mit der bewegten Phase mit, wandert er schneller.

Beispiel

  1. 1Stoff A haftet oft am Papier und wird deshalb nur langsam vom Wasser mitgenommen.
  2. 2Stoff B bleibt seltener hängen. Er wandert im gleichen Zeitraum weiter.

Teste dich

LeichtWelche Phase bleibt bei der Chromatografie am Ort?
MittelIm selben Papierchromatogramm wandert X langsamer als Y. Was passt zum beschriebenen Modell?

Alles auf einen Blick

Chromatografie

  • Prinzip

    Die bewegte Phase nimmt Stoffe mit, die ruhende hält sie zurück.

  • Ergebnis

    Auf Papier sieht man Flecken, bei Geräten oft Signale.

  • Deutung

    Nur unter gleichen Bedingungen mit einer bekannten Vergleichsprobe (Referenz) vergleichen.

  • Verfahren

    Flüssigkeit oder Gas können die bewegte Phase sein.

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Zwei Farben auf Papier

  1. 1Im Modell liegt auf Filterpapier ein kleiner Fleck aus zwei wasserlöslichen Farbstoffen, Gelb und Blau, oberhalb des Wasserspiegels.
  2. 2Das Wasser steigt auf und trägt die gelösten Bestandteile mit.
  3. 3Gelb wandert weiter als Blau. Unter diesen Bedingungen wird Blau stärker vom Papier zurückgehalten.
  4. 4Die beiden Flecken zeigen eine Trennung; ihre Farbe und Lage allein beweisen keine genaue Stoffidentität.

Fehler finden

Flecken richtig deuten In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.

Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Bei der Papierchromatografie ist das Papier die Phase. Das aufsteigende Wasser ist die Phase. Stark am Papier haftende Stoffe wandern . Die Bewegung des Wassers im Papier entsteht durch Kapillarwirkung.

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Chromatografie

LeichtBei Papierchromatografie mit Wasser: Welche Phase bewegt sich?
MittelZwei Farbstoffe starten am selben Punkt. A bleibt nahe am Start, B wandert weiter. Was passt?
SchwerProbe und Referenz wurden mit verschiedenen Laufmitteln geprüft. Was gilt für gleiche Fleckenhöhe?

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