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Will Hare
Will T. Hare (* 30. März 1916 in Elkins, West Virginia; † 31. August 1997 in New York City) war ein US-amerikanischer Schauspieler.
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Überblick
Will T. Hare (* 30. März 1916 in Elkins, West Virginia; † 31. August 1997 in New York City) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er arbeitete vor allem am Theater, in Fernsehserien und in Filmen. Wichtig ist er besonders durch seine lange Bühnenlaufbahn, seine spätere Rückkehr zum Schauspiel Anfang der 1970er Jahre und als einer der Mitbegründer des Actors Studio.
Weg zum Schauspiel
Will Hare kam in den späten 1930er Jahren nach New York. Dort arbeitete er mehrere Jahre in einfachen Berufen, unter anderem als Tellerwäscher oder Liftboy. Anfang 1944 trat er am Broadway als „jugendlicher Held“ in den Stücken Suds in Your Eye von Jack Kirkland und Only the Heart von Horton Foote auf.
Danach blieb er dem Theater verbunden. Er ging mit Die Glasmenagerie auf Tour, sprach Seifenopern im Radio und trat in Fernsehserien auf. 1953 spielte er am Broadway in The Trip to Bountiful von Horton Foote neben Lillian Gish und Eva Marie Saint.
Karriere und Rückkehr
1956 hatte Hare sein Filmdebüt in Der falsche Mann von Alfred Hitchcock. Trotzdem konnte er bald nicht mehr von seiner Schauspielerei leben. Er arbeitete zunächst als Möbelpacker und gründete später zwei erfolgreiche Restaurants. Dadurch vernachlässigte er die Schauspielerei zeitweise.
Anfang 1972 übernahm er die Hauptrolle des Dylan Thomas in einer erfolgreichen Neuaufführung des Stücks Dylan von Sidney Michaels. Für diese Rolle, für die Alec Guinness 1964 einen Tony gewonnen hatte, erhielt Hare viel Kritikerlob. Im folgenden Jahr spielte er eine weitere Hauptrolle am Off-Broadway in Crystal and Fox von Brian Friel.
Film und Fernsehen
In den folgenden Jahren war Will Hare in vielen Fernsehserien und Filmen zu sehen. Zu seinen Serienauftritten gehörten unter anderem Preston & Preston, Banacek, Baretta, Starsky & Hutch, Die Straßen von San Francisco, Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau, Lou Grant, Dallas, Ein Duke kommt selten allein, California Clan und Liebe, Lüge, Leidenschaft.
Zu seinen Filmen zählten Der falsche Mann (1956), Die Wirkung von Gammastrahlen auf Ringelblumen (1972), Der Himmel soll warten (1978), The Rose (1979), Der elektrische Reiter (1979), Ninja, die Killer-Maschine (1981), Tanz in den Wolken (1981), Der Flieger (1985), Zurück in die Zukunft (1985) und Ich & Veronika (1992). Außerdem ist er auf den Covers mehrerer Versionen des Spiels Chessmaster abgebildet.
Tod
Will Hare war einer der Mitbegründer des Actors Studio. Ende August 1997 brach er dort bei einer Probe zusammen. Kurz darauf starb er in einem New Yorker Krankenhaus an einem Herzinfarkt.