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When Yuba Plays the Rhumba on the Tuba
When Yuba Plays the Rhumba on the Tuba (When Yuba Plays The Tuba Down In Cuba) ist ein Novelty Song, den Herman Hupfeld verfasste und 1931 veröffentlichte.
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Einordnung und Inhalt
When Yuba Plays the Rhumba on the Tuba, auch When Yuba Plays The Tuba Down In Cuba, ist ein Novelty Song. Herman Hupfeld verfasste und veröffentlichte ihn 1931. Für die Musikrevue The Third Little Show, die im Juni 1931 Premiere hatte und auf ähnliche Veranstaltungen von 1929 und 1930 folgte, schrieb Hupfeld neben dem Lied auch seinen größten Hit As Time Goes By. When Yuba Plays the Rhumba on the Tuba wurde von Walter O’Keefe vorgestellt.
Der humoristische Liedtext handelt von einem Tubaspieler, der den Kubanern auf seinem Instrument klassische Oom-pah- beziehungsweise Umpapa-Musik beibringt. Gemeint ist volkstümliche Marsch- oder Blasmusik nach deutschem Muster mit dem dabei üblichen Ostinato, also einer sich wiederholenden musikalischen Figur. Das Lied verbindet damit die Rumba-Begeisterung der Amerikaner um 1930 mit einer bewusst unpassenden musikalischen Vorstellung.
Musikalischer Aufbau
Als Grundlage verwendet das Stück einen klassischen Zickendraht bei einem Vierertakt. Dabei erklingt ein Basston auf Schlag eins; auf Schlag zwei folgt der zugehörige Akkord als Dreiklangsumkehrung. Ein Vierertakt ist ein Takt mit vier Grundschlägen.
Die Rumba steht ebenfalls im 4/4-Takt. Ihre Tanzschritte und rhythmischen Betonungen liegen jedoch auf den Offbeats, genauer gesagt auf den Claven. Offbeats sind die nicht regulär betonten Zwischenzählzeiten; Claven bezeichnen dabei die charakteristischen rhythmischen Schläge der Rumba. Hupfeld parodierte mit dem Lied die Begeisterung für diesen Tanz, indem er die Rumba-Idee mit der Oom-pah-Musik der Tuba verband.
Rudy Vallée setzte das Stück als vergleichsweise schnellen Foxtrott um und wechselte dabei zwischen den verschiedenen musikalischen Aspekten. Die Fassung enthält längere Tubasoli. Gesang und Instrumentalpassagen wechseln sich ab, während hauptsächlich das Klavier begleitet. Am Ende steht das klassische „Um Om“ im Quartabstand, also mit einem Abstand von vier Tonstufen. Ein zeitgenössischer Musikkritiker bezeichnete das Lied als „eins der blödesten Lieder aller Zeiten“.
Erste Aufnahmen und spätere Coverversionen
Bekannt wurde der Song vor allem durch Rudy Vallée and His Connecticut Yankees. Ihre Plattenaufnahme entstand am 15. Juni 1931 in den Vereinigten Staaten für Victor Records. Weitere Aufnahmen aus dem Jahr 1931 stammten von The Revelers, Freddie Rich and The CBS Studio Orchestra, den Six Jumping Jacks, Al Lack’s City Radiolians und dem Orchester von Ben Selvin. Bei der Aufnahme von Freddie Rich wirkten unter anderem Bunny Berigan, Jimmy Dorsey, Joe Venuti und Eddie Lang mit; gesungen wurde von Paul Small. Die Six Jumping Jacks waren eigentlich eine Studioformation um Harry Reser, mit Tom Stacks als Sänger. Bei Al Lack’s City Radiolians und Ben Selvin sang Dick Robertson.
Eine deutsche Fassung der Comedian Harmonists trug den Titel Der Onkel Bumba aus Kalumba tanzt nur Rumba. Sie ist in Joseph Vilsmaiers Spielfilm Comedian Harmonists von 1997 zu sehen. Die Three Minute Men – Scrappy Lambert, Leonard Stokes und Randolph Wayant – machten 1931 für Brunswick Records eine Testaufnahme. Begleitet wurden sie von Joe Tarto an der Tuba und Eddie Lang an der Gitarre.
Spätere Coverversionen erschienen unter anderem von Bert Ambrose and his Orchestra, den Durium Revellers, Benny Goodman und Johnny Mercer, Spike Jones and his Other Orchestra, Les Elgart, Enoch Light und George Barnes. Spike Jones nahm das Stück 1947 mit Joe „Country“ Washbourne für RCA Victor auf. Enoch Light veröffentlichte es 1960 auf Big Bold And Brassy, Percussion in Brass. Außerdem entstand 1939 in Moskau eine Aufnahme von Ferdinand Krish.
Zusätzliche Bekanntheit erhielt das Lied durch seine Verwendung in den Zeichentrickfilmen When Yuba Plays the Rhumba on the Tuba von 1933 aus den Max-Fleischer-Studios und You’re an Education von 1938 aus der Serie Merry Melodies. Im Film von 1933 sangen die Mills Brothers; sie imitierten auch die Instrumentalparts von Saxophon, Trompete und Tuba mit ihren Stimmen. Walter Kempowski erwähnt den Song außerdem in seinem Roman Tadellöser & Wolff.