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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Web Based Training

Web Based Training (WBT) bezeichnet das Arbeiten mit einer bestimmten Klasse von Anwendungssoftware (und, damit einhergehend, das Verwenden einer …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Begriff und Einordnung
  2. 2. Technische Merkmale und moderiertes WBT
  3. 3. Lernen mit webgestützter Software

Begriff und Einordnung

Web Based Training (WBT) bezeichnet das Arbeiten mit Web-gestützter Lernsoftware. Darunter werden Lernprogramme zusammengefasst, die auf Internet-Technologie beruhen. WBT ist eine spezielle Form des E-Learning, also des elektronisch unterstützten Lernens.

WBT gilt als Weiterentwicklung des Computer Based Training (CBT). Beide gehören aus Sicht der Lernenden zum Computer Assisted Learning (CAL), dem computergestützten Lernen. Computer Assisted Teaching (CAT) betrachtet dagegen Lehrprozesse aus Sicht der Lehrenden. Die Konzentration auf webbasierte Medien im Lehrprozess wird Web Based Lecture (WBL) genannt.

Technische Merkmale und moderiertes WBT

Anders als beim CBT werden Lerneinheiten nicht auf einem Datenträger verbreitet. Sie werden von einem Webserver über das Internet oder ein Intranet online abgerufen.

Die Vernetzung ermöglicht Kommunikation und Interaktion mit Mitlernenden. Wird ein WBT von einem Dozenten oder Tutor begleitet, heißt es moderiertes WBT (mWBT). Dabei verknüpft der Dozent E-Mail, News, Chats, Materialarchive und Diskussionsforen mit dem WBT und leitet Lernende zur Nutzung an oder motiviert sie dazu. Auch datenintensive Audio- und Videosignale können live über synchrone Konferenzplattformen gestreamt werden.

Lernen mit webgestützter Software

WBT flexibilisiert den Lernprozess räumlich, zeitlich und inhaltlich: Lernende können also unabhängiger von einem bestimmten Ort, Zeitpunkt und einer festen Reihenfolge der Inhalte arbeiten. Es unterstützt selbstgesteuertes Lernen und ermöglicht stärkere Interaktivität zwischen Lernenden und Lehrenden sowie unter Lernenden als klassische Massenveranstaltungen oder herkömmlicher Fernunterricht.

Web-2.0-Ansätze können diesen selbstgesteuerten Prozess durch Community-Bildung und User-Generated-Content, also von Nutzenden erstellte Inhalte, unterstützen. Beispiele sind Wikis, Weblogs und Tagging. Lernende können Lehrinhalte online mit Fragen, Kommentaren und Tags versehen. Andere Lernende können darauf antworten, sie bewerten und gegebenenfalls korrigieren.

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