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Wasserdruck
Wasserdruck im physikalischen Sinne bezeichnet den hydrostatischen Druck innerhalb des Wassers. Bei zunehmender Wassertiefe steigt auch der umgebende Druck.
Begriff und Bedeutung
Wasserdruck bezeichnet im physikalischen Sinn den hydrostatischen Druck innerhalb des Wassers. Das ist der Druck, der durch ruhendes Wasser entsteht. Mit zunehmender Wassertiefe steigt der umgebende Druck; man spricht dabei von der Wassersäule.
Dieser Zusammenhang ist besonders für Taucher wichtig. Sie müssen wissen, welchem Druck ihr Körper ausgesetzt ist, um die Gassättigung des Körpergewebes einschätzen und die Taucherkrankheit vermeiden zu können.
Einheit und Zusammenhang
Eine wichtige Angabe für den Wasserdruck ist die Höhe der Wassersäule. Im Artikel wird angegeben:
Ein Meter Wassersäule (mWS) = 9,807 kPa ≈ 0,10 bar.
Das bedeutet: Schon eine Wassersäule von einem Meter erzeugt einen messbaren Druck. Je größer die Tiefe beziehungsweise die Wassersäule ist, desto größer ist auch der Druck.
Technischer Wasserdruck
Im technischen Sinn meint Wasserdruck den Leitungsdruck des Wassers. Damit ist der Druck gemeint, mit dem Wasser in eine Leitung gepresst wird oder unter dem es in einer Wasserleitung steht.
Früher wurde dieser Versorgungsdruck durch Wassertürme erzeugt. Dort stand das Wasser unter dem Einfluss der Schwerkraft. Je höher der Wasserbehälter lag, zum Beispiel auf Anhöhen oder Bergen in der Nähe des Bedarfs, desto stärker war der Druck in der Leitung.
Heute wird der Druck meistens durch Pumpen erzeugt. Man unterscheidet Leitungen mit gewöhnlichem Druck, etwa Hauswasserleitungen, und Druckwasserleitungen, die unter erheblich höherem Druck stehen.