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Viola Neu

Seit 2011 war sie Leiterin des Teams Empirische Sozialforschung, seit 2017 war sie zusätzlich stellvertretende Leiterin der Hauptabteilung Politik und …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Person und Forschungsgebiet
  2. 2. Ausbildung und wissenschaftlicher Werdegang
  3. 3. Tätigkeit bei der Konrad-Adenauer-Stiftung
  4. 4. Schwerpunkte der Veröffentlichungen

Person und Forschungsgebiet

Viola Neu (* 1964 in Ludwigshafen am Rhein) ist eine deutsche Politologin. Sie arbeitet bei der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) als Wahl- und Parteienforscherin. Ihre Arbeit gehört zur empirischen Politik- und Sozialforschung, die politische Einstellungen, Wahlverhalten, Parteien und politische Beteiligung anhand systematisch erhobener Daten untersucht.

Ausbildung und wissenschaftlicher Werdegang

Von 1984 bis 1991 studierte Neu Politikwissenschaft, Öffentliches Recht und Germanistik in Mannheim. In ihrer Magisterarbeit untersuchte sie das Wahlverhalten von Übersiedlern. Dafür erhielt sie den Karin-Islinger-Preis der Universität Mannheim. Von 1991 bis 1992 war sie Geschäftsführerin der dortigen Forschungsstelle für gesellschaftliche Entwicklungen.

2003 wurde sie an der TU Chemnitz bei Eckhard Jesse zum Dr. phil. promoviert. Gegenstand ihrer Dissertation war die Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS).

Tätigkeit bei der Konrad-Adenauer-Stiftung

Neu arbeitet seit 1992 für die Konrad-Adenauer-Stiftung. Sie begann als wissenschaftliche Mitarbeiterin und leitete später die Abteilung für empirische Politikforschung. Seit 2003 war sie in Berlin Koordinatorin für Wahl- und Parteienforschung.

Seit 2011 war sie Leiterin des Teams Empirische Sozialforschung. Ab 2017 war sie zusätzlich stellvertretende Leiterin der Hauptabteilung Politik und Beratung. Seit 2020 war sie stellvertretende Leiterin Analyse und Beratung sowie Leiterin der Wahl- und Sozialforschung.

Von 2006 bis 2019 gehörte Neu dem Vorstand der de'ge'pol – Deutsche Gesellschaft für Politikberatung e. V. an; anschließend wechselte sie in deren Beirat.

Schwerpunkte der Veröffentlichungen

Neus Veröffentlichungen behandeln vor allem Wahlverhalten, deutsche Parteien, politische Beteiligung sowie Linksparteien und Linksextremismus. Zu ihren frühen Arbeiten zählt „Theoretische Erklärungsansätze des Wahlverhaltens in den neuen Ländern der Bundesrepublik Deutschland“ (1992).

Mehrere Studien beschäftigen sich mit der PDS, darunter „Die PDS zwischen Linksextremismus und Linkspopulismus“ (1994, mit Patrick Moreau), „Auferstanden aus Ruinen...? Die PDS nach dem Super-Wahljahr 1994“ (1995, mit Jürgen P. Lang und Patrick Moreau), „Am Ende der Hoffnung? Die PDS im Westen“ (2000) und „Die PDS und ihr Verhältnis zum Grundgesetz“ (2002, mit Jürgen P. Lang). Ihre Monografie „Das Janusgesicht der PDS: Wähler und Partei zwischen Demokratie und Extremismus“ erschien 2004.

Daneben untersuchte sie die CDU und deren Mitglieder, etwa in „Politische Beteiligung in der Volkspartei“ (1995, mit Hans-Joachim Veen) und „Die Mitglieder der CDU“ (1997, mit Wilhelm P. Bürklin und Hans-Joachim Veen). Gemeinsam mit Frank Decker gab sie 2007 das „Handbuch der deutschen Parteien“ heraus; die 4. Auflage erschien 2025 bei Springer VS in Wiesbaden. 2012 veröffentlichte die Konrad-Adenauer-Stiftung ihre Arbeit „Linksextremismus in Deutschland: Erscheinungsbild und Wirkung auf Jugendliche“.

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