Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand
Verdetsche Kohärenzbedingung
Doppelspalt Anwendung findet, wenn mit einem Beleuchtungsspalt (räumlich) kohärentes Licht erzeugt werden soll. Diese setzt fest, welche Breite ein …
Verdetsche Kohärenzbedingung
Die Verdetsche Kohärenzbedingung ist eine Regel aus der Optik. Sie wird bei der Beugung am Einzelspalt oder Doppelspalt verwendet, wenn durch einen Beleuchtungsspalt räumlich kohärentes Licht erzeugt werden soll. Räumlich kohärentes Licht ermöglicht es, mit dem anschließend beleuchteten Beugungsspalt ein deutliches Beugungsmuster zu erzeugen.
Die Bedingung legt fest, wie breit der Beleuchtungsspalt höchstens sein darf. Es muss gelten:
D · d/f = D · sin(ϑ) ≤ λ
Dabei bedeuten:
- λ: Wellenlänge des Lichts
- D: Breite des Beleuchtungsspalts
- d: Breite des Beugungsspalts beziehungsweise der Spaltabstand beim Doppelspalt
- f: Brennweite der Linse zwischen Beleuchtungsspalt und Beugungsspalt
- ϑ: halber effektiver Öffnungswinkel zwischen Beleuchtungsspalt und Beugungsspalt
Die Bedingung ist erfüllt, wenn das Produkt aus der Breite des Beleuchtungsspalts und dem Verhältnis d/f beziehungsweise der Ausdruck D · sin(ϑ) nicht größer als die Wellenlänge λ ist. Dadurch wird die maximal zulässige Breite des Beleuchtungsspalts bestimmt.