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Thomas Ott (Geograph)
Thomas Ott (* 1966 in Speyer) ist ein deutscher Geograph. Er bekleidete bis 2008 eine Dozentur (wissenschaftlicher Assistent) für Humangeographie mit den …
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Kernprofil
Thomas Ott (* 1966 in Speyer) ist ein deutscher Geograph. Bis 2008 hatte er an der Universität Mannheim eine Dozentur beziehungsweise Stelle als wissenschaftlicher Assistent für Humangeographie. Seine fachlichen Schwerpunkte waren Stadtgeographie, Bevölkerungsgeographie, Wirtschaftsgeographie und Geographische Informationssysteme (GIS). GIS sind computergestützte Systeme, mit denen räumliche Daten erfasst, verwaltet, analysiert und dargestellt werden.
Ausbildung und Tätigkeit
Ott studierte Geographie an der Universität Mannheim. 1997 promovierte er bei Paul Gans an der PH Erfurt mit einem stadtgeographischen Thema: „Erfurt im Transformationsprozess der Städte in den neuen Ländern“. Seit 1997 war er wissenschaftlicher Assistent in der Abteilung für Wirtschaftsgeographie an der Universität Mannheim.
Er gilt als einer der Pioniere der Anwendung von GIS in der Wirtschafts- und Sozialgeographie. Außerdem wird er als profunder Kenner der Region Cascadia beschrieben, also der kanadischen Westküste und des pazifischen Nordwestens der Vereinigten Staaten.
Weitere Rollen und Auszeichnung
2004 erhielt Thomas Ott den doIT Software Award der MFG Stiftung. Er zählt zu den akademischen Schülern von Barbara Hahn, Christoph Jentsch und Paul Gans.
Neben seiner universitären Tätigkeit betreibt er eine GIS-Beratungsfirma namens OAGIS und ist Geschäftsführer der IUWA GmbH. Thomas Ott ist verheiratet und hat vier Kinder.
Ausgewählte Veröffentlichungen
Zu Otts ausgewählten Werken gehören mehrere Veröffentlichungen zur Geographie, zu GIS und zu raumbezogenen Daten. 1993 erschien „GIS in der Anthropogeographie. Regionale Disparitäten und Städtesystem in Europa“ in der Reihe „Materialien zur Geographie“.
1996 veröffentlichte er zusammen mit Sebastian Lentz, Rainer Lukhaup und anderen „Beiträge zur Geographischen Methode und Landeskunde“ in der Reihe „Mannheimer Geographische Arbeiten“. 1997 erschien seine Promotionsschrift „Erfurt im Transformationsprozeß der Städte in den neuen Bundesländern. Ein regulationstheoretischer Ansatz“.
Weitere genannte Werke sind „Internet für Geographen. Eine praxisorientierte Einführung“ von 1999, zusammen mit Paul Tiedemann, sowie „Time-integrative GIS. Management and analysis of spatio-temporal data“ von 2001, zusammen mit Frank Swiaczny.