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Squadune

Squadune ist eine Folkband aus Österreich. Der Name ist eine Mischung aus Square, Bordun, Tune & Quartett. Die Musik ist eine bunte Mischung europäischer …

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Band und Musikstil
  2. 2. Gründung und erste Phase
  3. 3. Neustart, Besetzungswechsel und Konzerte
  4. 4. Besetzung
  5. 5. Veröffentlichungen

Band und Musikstil

Squadune ist eine österreichische Folkband. Ihre Musik verbindet verschiedene europäische Volksmusiktraditionen. Besonders wichtig sind Einflüsse aus der irisch-keltischen Tradition und aus der Musik Galiciens.

Kennzeichnend sind ausgefallene Rhythmen, häufige Rhythmus- und Harmoniewechsel sowie die Kombination verschiedener Saiteninstrumente. Hinzu kommen Bordun-Instrumente: Sie erzeugen einen anhaltenden Begleitton oder -klang, über dem eine Melodie gespielt wird. Zum Instrumentarium der Band gehören unter anderem Bouzouki, Mandola, Mandoline, Gitarren, Geige, diatonisches Akkordeon, elektroakustische Drehleier, Nyckelharpa, Bodhrán, Cajón und weitere Perkussionsinstrumente.

Die Band spielt sowohl vollständige Eigenkompositionen als auch neu bearbeitete Traditionals, also überlieferte Musikstücke. Außerdem vertont sie Texte englischsprachiger Dichter. Ein Beispiel ist „Why so pale and wan“ nach einem Text von Sir John Suckling (1609–1642). Auf „Invasion of the Macho-Chests“ wurde das Stück irrtümlich als Traditional bezeichnet; auf dem Live-Album „Black Forest Tales“ wurde diese Angabe korrigiert.

Gründung und erste Phase

Die Entstehung von Squadune geht auf das Jahr 1992 zurück. Martin Moro half damals bei einigen Konzerten der Gruppe Aniada a Noar aus. Daraus entwickelte sich die Idee für eine neue gemeinsame Band. Zunächst gehörten Martin Moro sowie Michael Krusche und Andreas Safer von Aniada a Noar dazu. Wenig später kam Hubert Dohr vom Folk-Duo Omnifarious hinzu.

1993 spielte die Gruppe zahlreiche Konzerte, darunter Auftritte bei den Folkfestivals in Bärnbach und Hallein. Noch bevor ein Tonträger verwirklicht werden konnte, stieg Andreas Safer aus, um sich stärker auf seine Stammgruppe Aniada a Noar zu konzentrieren. Damit begann eine mehrjährige Ruhepause des Projekts.

Neustart, Besetzungswechsel und Konzerte

1996 trafen sich Hubert Dohr und Martin Moro bei einem Festival in Oberösterreich wieder und nahmen das Projekt erneut auf. Als Geiger kam Kurt Bauer von der Gruppe Deishovida hinzu. In dieser Besetzung entstand das erste Album „Invasion of the Macho-Chests“. Als Gastmusiker wirkten Matthias Loibner von Deishovida an der elektroakustischen Drehleier und Klaus Paier am Akkordeon mit.

Beim Erscheinungs- beziehungsweise Aufnahmejahr des Albums widersprechen sich die Angaben des Artikels: Im geschichtlichen Abschnitt wird die Einspielung auf 1998 datiert, während die Diskografie 1996 nennt.

Nach dem ersten Album folgten intensive Konzertjahre mit Tourneen im gesamten deutschsprachigen Raum. Die große Zahl der Auftritte führte im Jahr 2000 dazu, dass Kurt Bauer die Band verließ, um sich auf sein Hauptprojekt Deishovida zu konzentrieren. Stephan Steiner übernahm nahezu ohne Unterbrechung seinen Platz. Mit ihm spielte die Gruppe weitere Tourneen und nahm 2002 das Live-Album „Black Forest Tales“ auf.

Bis einschließlich 2006 gab Squadune jährlich ungefähr 30 bis 40 Konzerte in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. Seit Anfang 2007 haben Studioprojekte und andere Bands für die Musiker Vorrang; deshalb tritt Squadune öffentlich kaum noch in Erscheinung.

Besetzung

Zur aktuellen Besetzung zählen Hubert Dohr, Martin Moro und Stephan Steiner. Gemeinsam übernehmen sie Gesang und spielen zahlreiche Instrumente: Bouzouki, Mandola, Mandoline, Gitarren, 10-String Bouzouki, Geige, diatonisches Akkordeon, elektroakustische Drehleier, Nyckelharpa, Bodhrán, Cajón und weitere Perkussion.

Zu den ehemaligen Mitgliedern gehören Andreas Safer und Michael Krusche, beide bis 1993 und mit Aniada a Noar verbunden, sowie Kurt Bauer von Deishovida, der von 1996 bis 2000 Mitglied war.

Veröffentlichungen

Die Diskografie nennt zwei Alben:

  • 1996: „Invasion of the Macho-Chests“ (Extraplatte EX 354-2); der geschichtliche Abschnitt nennt für die Einspielung abweichend das Jahr 1998.
  • 2002: „Black Forest Tales“ (Extraplatte EX 554-2), ein Live-Album.

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