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Social Media Week

Die Social Media Week (Abk.: SMW) ist eine Veranstaltungsreihe, die sich dem Themenkreis der sozialen, kulturellen und ökonomischen Auswirkungen von Social …

Inhalt6 Abschnitte
  1. 1. Zweck und Grundidee
  2. 2. Organisation und Programm
  3. 3. Teilnehmende und Zugänglichkeit
  4. 4. Entwicklung in Deutschland bis 2013
  5. 5. Hamburger Themen 2014 bis 2016
  6. 6. Hamburg 2017 bis 2019

Zweck und Grundidee

Die Social Media Week (SMW) ist eine internationale Veranstaltungsreihe über die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Social Media. Sie wurde 2009 in den USA gegründet. Ihr Ziel ist es, Menschen und Organisationen durch Zusammenarbeit, gemeinsames Lernen sowie den Austausch von Ideen und Informationen besser miteinander zu vernetzen.

Die SMW findet zweimal jährlich, im Februar und im September, in insgesamt mehr als 20 Städten weltweit statt. Zu ihrem Programm gehören Vorträge, Diskussionsrunden und weitere Veranstaltungen über Social Media und Digitalisierung.

Organisation und Programm

Die Veranstaltungen werden dezentral organisiert: In jeder Stadt übernimmt ein eigener Veranstalter die Verantwortung. Firmen und Organisationen können sich dafür bewerben, wenn sie und die jeweilige Stadt einen öffentlich einsehbaren Kriterienkatalog erfüllen.

Die örtlichen Veranstalter arbeiten weitgehend unabhängig. Sie müssen Sponsoren, Partner, Veranstaltungsräume und Vortragende gewinnen und die gesamte Veranstaltungswoche planen. Festgelegt sind jedoch der zugewiesene Termin im Februar oder September und der jährlich wechselnde Themenschwerpunkt.

Zu den Vortragenden gehörten Beschäftigte von Unternehmen wie Facebook, Google, Bit.ly, BBC, Coca-Cola, Zynga, Ogilvy und Adobe. Für eine der Veranstaltungen nannte der Veranstalter weltweit insgesamt 2.000 verschiedene Vortragende.

Teilnehmende und Zugänglichkeit

Die SMW richtet sich an alle Interessierten, vom Einsteiger bis zum Profi der Social-Media-Branche. Deshalb kennzeichnet das Programm die Vorträge mit drei Schwierigkeitsstufen: für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis.

Bei der Social Media Week in Deutschland nahmen im Vergleich zu ähnlichen Fachkonferenzen relativ viele Frauen und Menschen über 50 Jahren teil. Ausgewählte Programmpunkte wurden in fast allen beteiligten Städten live im Internet übertragen. Im Februar 2013 sahen nach Angaben des Veranstalters bis zu 57.000 Menschen online zu.

Entwicklung in Deutschland bis 2013

In Deutschland fand die SMW erstmals 2010 in Berlin statt; im Februar 2012 kam Hamburg als zweite deutsche Stadt hinzu. Die erste internationale SMW wurde gleichzeitig in Berlin, London, New York, San Francisco, Toronto und São Paulo veranstaltet. Unter der Überschrift „Streit! Konstruktive Kontroverse“ behandelte sie den professionellen und alltäglichen Umgang mit Social Media.

2011 beteiligten sich bereits zwölf Städte weltweit. Allein Berlin bot mehr als 50 Termine. Das Motto „Realitätscheck – Social Media in Kultur, Gesellschaft und Business“ lenkte den Blick verstärkt auf gesellschaftliche Auswirkungen. Kurz nach den Berlin-Wahlen untersuchte das Panel „Wahl Digital“ den Einfluss des Social Web auf den Wahlkampf. Das Ergebnis lautete, die Parteien hätten sich digital zwar „stets bemüht“, doch seien keine nennenswerten Auswirkungen auf das Wahlergebnis erkennbar gewesen.

Im Februar 2012 eröffnete Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz die Veranstaltung und beteiligte sich an einer Diskussion zum Thema „Facebook und Co. führen zu Wertewandel“. Auf dem Hamburger Gänsemarkt wurden Twitter-Beiträge mit dem offiziellen Hashtag großflächig projiziert.

Im September 2012 umfasste die Berliner SMW mehr als 140 Vorträge. Neben Social Media ging es um das Leistungsschutzrecht und um die Verbindung von Social Media und Journalismus, die zu mehr Bürgerjournalismus führte. Statt der erwarteten rund 6.000 gab es mehr als 10.000 Anmeldungen zu einzelnen Veranstaltungen. Im Februar 2013 wurden in Hamburg bereits 160 Einzeltermine angeboten. Themen waren unter anderem Frauen in der Games-Branche, „Öffentlichkeit im Wandel“ und die Medienkompetenz der Eltern der sogenannten Generation Internet.

Hamburger Themen 2014 bis 2016

2014 stand die Hamburger SMW unter dem Motto „The Future Of Now“. Mehr als 200 Veranstaltungen informierten über aktuelle Trends.

Das globale Motto 2015 lautete „Upwardly Mobile: The Rise of the Connected Class“. Die Hauptvortragenden wurden als „5 Frauen, 4 Männer und 1 Roboter“ zusammengefasst. Alaina Perceval von Women Who Code sprach über „The Rise of the Tech Class“, Zoja Paskaljevic vom Dentsu Aegis Network Germany über Markenbildung und Innovation im digitalen Zeitalter und Marc-Sven Kopka von der XING AG über „Besser Leben. Anders Arbeiten“. Dr. Frauke Zeller von der Ryerson University und Dr. David Smith von der McMaster University vermittelten gemeinsam mit dem Roboter hitchBOT praktische Einblicke in künstliche Intelligenz und Spracherkennung.

2016 hieß das weltweite Motto „The Invisible Hand: Hidden Forces of Technology“. Während der fünftägigen Konferenz behandelte das Hamburger Programm unter anderem Mobile Marketing, digitales Banking, P2P-Payment, neue Lehransätze durch Digitalisierung, Digital Storytelling und die Rolle des Sports in Social Media. Weitere Themen waren Crowdfunding, digitale Demokratie, Big Data und der Schutz der Privatsphäre.

Hamburg 2017 bis 2019

2017 lautete das globale Motto „Language & the Machine – Algorithms and the Future of Communication“. Im sechsten Jahr der Hamburger Veranstaltung diskutierten rund 3.000 Teilnehmer fünf Tage lang über neue Entwicklungen und Trends der Digitalisierung und der sozialen Medien.

2018 stand die SMW unter dem Motto „Closer – Community vs Individualism“. Die Hamburger Ausgabe wurde erstmals zentral an zwei Veranstaltungsorten in der Museumstraße in Hamburg-Altona ausgerichtet. Rund 3.000 Besucher nahmen teil; eröffnet wurde die Konferenz von Hamburgs Kultursenator Dr. Carsten Brosda.

2019 lautete das weltweite Motto „STORIES: With Great Influence Comes Great Responsibility“. Die SMW Hamburg fand zum achten Mal statt und hatte erneut rund 3.000 Teilnehmer, darunter Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher. Toby Daniels, der Gründer der Social Media Week, besuchte die Hamburger Konferenz erstmals und eröffnete sie nach einem Grußwort des Kultursenators Carsten Brosda.

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