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Sikh-Diaspora

Der Sikhismus ist eine Religion und ihre historische Heimat ist die Punjab-Region. Nahezu alle etwa drei Millionen in der Diaspora lebenden Sikhs sind …

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Begriff und Bedeutung
  2. 2. Entstehung und Verbreitung

Begriff und Bedeutung

Die Sikh-Diaspora umfasst die Migration von Sikhs aus ihrer historischen Heimat, der Punjab-Region, sowie die daraus entstandenen Gemeinschaften außerhalb dieses Gebiets. Der Sikhismus ist eine Religion. Nahezu alle der etwa drei Millionen in der Diaspora lebenden Sikhs gehören zugleich zur Diaspora der Punjabis.

Zwischen den Gruppen in Indien und den im Ausland lebenden Sikhs besteht ein reger Austausch. Durch ihre Erfahrungen mit gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt trägt die Diaspora zur Entwicklung des Sikhismus bei.

Entstehung und Verbreitung

Als Beginn der Sikh-Diaspora gilt allgemein das Jahr 1849: Damals wurde das Sikh-Reich gestürzt und anschließend in das Britische Raj eingegliedert. Maharajah Duleep Singh, der letzte Kaiser der Sikhs, wurde vom Britischen Raj in lebenslanges Exil gezwungen und gilt als erste und bekannteste Persönlichkeit dieser Diaspora.

Die meisten Sikhs außerhalb Punjabs leben in Kanada und Großbritannien. Für Deutschland wurden 2016/17 zwischen 18.000 und 25.000 Sikhs angegeben. Das Sikh Forum Deutschland nannte für 2020 eine höhere Zahl von 30.000 bis 40.000; die Angaben sind somit nicht einheitlich.

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