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Sangit Om
Sangit Om (Sanskrit: Sangit = Musik, Om = der Klang der Stille) ist das Künstlerpseudonym des deutschen Musikers, Komponisten und Musikproduzenten Stefan …
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Künstlerisches Profil
Sangit Om ist das Künstlerpseudonym von Stefan Petersilge (* 13. Dezember 1954 in Kirchheim unter Teck). Er ist ein deutscher Musiker, Komponist und Musikproduzent. Seine Kompositionen bewegen sich stilistisch zwischen New Age und World Music. Dabei verbindet er orientalische Klänge und Instrumente mit Elementen europäischer beziehungsweise westlicher Musik.
Kennzeichnend für seine musikalische Arbeit ist besonders die Beschäftigung mit außereuropäischen Musikkulturen. Dazu gehören die indische Musik und Instrumente wie die Bansuri, eine indische Bambusflöte. Außerdem befasste er sich mit griechischem Tanz und der kretischen Lyra, einem traditionellen Streichinstrument.
Ausbildung und beruflicher Weg
Stefan Petersilge studierte Komposition zunächst bei Hans Vogt an der Musikhochschule Mannheim-Heidelberg. Später setzte er sein Studium bei Ladislav Kupkovič an der Hochschule für Musik und Theater Hannover fort. Dort legte er 1979 das Staatsexamen ab.
Anfangs arbeitete er als Jazzpianist, Theaterkomponist und Studiomusiker. Später entwickelte er ein stärkeres Interesse an außereuropäischen Musikkulturen, insbesondere an der indischen Musik. Auf mehreren Reisen nach Indien lernte er das Spielen der Bansuri. In Griechenland erlernte er später griechischen Tanz und die kretische Lyra.
1988 erschien mit „SANGIT OM – TRUE STORIES“ seine erste CD bei Nightingale Records. Bei diesem Label wurden auch frühe Aufnahmen von Anugama, Karunesh und Kamal veröffentlicht. Sangit Om brachte dort anschließend drei weitere CDs heraus. Später wechselte er zu anderen Labels: Sechs weitere CDs erschienen beim niederländischen Label OREADE, drei CDs veröffentlichte EMI unter dem Label „New Spirit“. Daneben wirkte er als Musiker und Produzent an zahlreichen Veröffentlichungen anderer Künstler mit.
Seit 2002 lebt Stefan Petersilge in Griechenland. Dort arbeitet er weiterhin als Musiker und Musikproduzent und veranstaltet Seminare und Workshops zu Musik und Tanz.
Eigene Musikveröffentlichungen
Sangit Oms eigene Veröffentlichungen reichen von 1988 bis mindestens 2010. Seine Diskografie umfasst:
• „True Stories“ (1988, Nightingale) • „Dimensions Of Life“ (1991, Nightingale) • „Changing“ (1992, Bauer) • „Bamboo Moon“ (1994, Nightingale) • „Inspiration“ (1997, Nightingale) • „New Spirit / Women Of Power And Grace“, „New Spirit / Music For Yoga“ und „New Spirit / Star Contact“ (alle 1998, EMI) • „Midwinter’s Dream“ (1999, Oreade) • „The Feng Shui Effect“ (2000, Oreade) • „Tender Moments“ (2000, SANGIT OM) • „It’s time to say good night“ (2001, Kreuz) • „The Spirit Of Tai Chi“ (2002, Oreade) • „Songs from the Heart“ (2007, Oreade) • „Qui Gong“ (2009, Oreade) • „The Spirit of Yoga“ (2010, Oreade)
Titel wie „Music For Yoga“, „The Spirit Of Tai Chi“, „Qui Gong“ und „The Spirit of Yoga“ zeigen die wiederkehrende Verbindung seiner Musik mit asiatisch geprägten Bewegungs-, Meditations- und Entspannungsthemen.
Arbeit für andere Künstler
Als Musiker und Produzent beteiligte sich Sangit Om zwischen 1989 und 2011 an zahlreichen Veröffentlichungen. Zu den frühen Arbeiten gehören Luna mit „Moving Moments“ (1989), Bindu mit „Zenrise“ (1989) und „Time For Living“ (1990), Prabodhi mit „Muktinath“ (1990), Ahura mit „Whirling“ (1990) und „Sufi’s Vision“ (1992) sowie Suresha Hill mit „Secrets“ (1991).
Mehrfach arbeitete er an Veröffentlichungen von Chinmaya Dunster mit, darunter „Spiral Dance“ (1993), „Behind the Veil“ (1994) und „Far In“ (1995). Weitere Projekte waren Henry Marshals „Mantras I–III“ (1992–1998), Christian Salvesens „Past Life“ (1994), Asires’ „There Is a Light“ (1995), Lunas „Time Dreaming“ (1995) und Nicks „Picnic On Thin Ice“ (1996).
Zu den späteren Mitwirkungen zählen A. Kalemakis’ „Akrites Tou Notou“ (2005), Susanna Heilmayrs Kinderlieder-Veröffentlichung „Simsala...“ (2009), Aruns „Fly like the Wind“ (2009) und „1000 Ways“ (2011) sowie Lucia Lichts „Mantras – Prayers of Silence“ (2009). Diese Arbeiten ergänzen seine eigenen Veröffentlichungen und zeigen seine Tätigkeit sowohl als ausführender Musiker als auch als Produzent.