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Rondell (Gedicht)

Das Rondell ist eine Gedichtform, die aus acht Verszeilen gebildet wird. Das Rondell ist nicht zu verwechseln mit dem Rondel, welches eine französische …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Definition und Grundform
  2. 2. Erste Variante
  3. 3. Zweite Variante
  4. 4. Bedeutung des Titels

Definition und Grundform

Das Rondell ist eine Gedichtform aus acht Verszeilen. Alle acht Verse stehen in einer einzigen Strophe. Es ist nicht mit dem Rondel zu verwechseln, einer französischen Gedichtform aus dreizehn oder vierzehn Versen.

Für ein Rondell sind weder ein festes Reimschema noch ein bestimmtes Metrum vorgeschrieben. Sein entscheidendes Merkmal ist die Wiederholung einzelner Verszeilen.

Erste Variante

In der verbreitetsten Variante wird der erste Vers als vierter und siebter Vers wiederholt. Der zweite Vers erscheint erneut als achter und damit letzter Vers. Die übrigen Zeilen können frei gestaltet werden.

Das erste „Winter-Rondell“ folgt diesem Aufbau: „Es ist kalt und winterlich“ steht in den Versen 1, 4 und 7. „Weshalb Menschen Schnupfen haben“ steht in den Versen 2 und 8. Die Verse 3, 5 und 6 ergänzen das Thema Winter.

Zweite Variante

Eine weitere Variante wiederholt nur eine Verszeile: Der zweite Vers wird als vierter und siebter Vers wiederholt. Alle anderen Verszeilen sind frei wählbar.

Im zweiten „Winter-Rondell“ erscheint „Viele Menschen sind todkrank“ in den Zeilen 2, 4 und 7. Die übrigen Verse beschreiben Kälte, Schnee, Eis, Wind sowie leere Straßen und Orte.

Bedeutung des Titels

Der Titel ist für ein Rondell besonders wichtig. Er dient als Oberbegriff und bestimmt den Inhalt des Gedichts. Meist greifen die wiederholten Verszeilen einen Teil des Titels auf oder beziehen sich unmittelbar darauf. Die übrigen Verse ergänzen in der Regel die Aussagen der Wiederholungszeilen.

Lernvideos zu Rondell (Gedicht)

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