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Rassengesetze
Bekannte Beispiele dafür sind: die Nürnberger Gesetze (gegen die Juden) zur Zeit des Dritten Reiches; Chronologie der Rassengesetze der Vereinigten Staaten …
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Begriff und Bedeutung
Rassengesetze sind Rechtsvorschriften, die Menschen aufgrund rassistischer Politikmuster ungleich behandeln. Sie verteilen soziale Ressourcen und politische Rechte ungleich und dienen dabei dem Nutzen derjenigen, die diese Ausgrenzung betreiben oder rechtfertigen.
Für Schülerinnen und Schüler ist wichtig: Der Begriff bezeichnet nicht ein einzelnes Gesetz, sondern verschiedene historische Gesetze oder Gesetzessysteme, die Menschen wegen zugeschriebener Herkunft, Religion oder „Rasse“ benachteiligten, ausschlossen oder entrechteten.
Genannte Beispiele
Bekannte Beispiele sind die Nürnberger Gesetze gegen Juden zur Zeit des Dritten Reiches, die Chronologie der Rassengesetze der Vereinigten Staaten und die Gesetze der Apartheid gegen die nichteuropäischstämmige Bevölkerung in einigen Staaten des südlichen Afrikas.
Weitere Beispiele sind die antijüdischen Italienischen Rassengesetze ab 1938, italienische Rassengesetze in den Kolonien zur Rassentrennung in Italienisch-Ostafrika, der slowakische Judenkodex von 1941, der Chinese Exclusion Act gegen Chinesen von 1880, die Rassengesetze des Unabhängigen Staates Kroatien von 1941 bis 1945, das bulgarische Gesetz zum Schutz der Nation von 1941 bis 1944 und das Rassenschutzgesetz des Königreichs Ungarn von 1941.