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Prager Frühling (Festival)
Es beginnt alljährlich am 12. Mai, dem Todestag des Komponisten Bedřich Smetana. Traditionell wird das Festival eröffnet mit Smetanas sechsteiligem Zyklus Mein …
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Festival und Bedeutung
Der Prager Frühling (tschechisch Pražské jaro) ist ein mehrwöchiges Kultur- und Musikfestival in Prag. Es findet seit 1946 statt und wird von international bekannten Künstlern mitgestaltet.
Ablauf und musikalische Traditionen
Das Festival beginnt jedes Jahr am 12. Mai, dem Todestag des Komponisten Bedřich Smetana. Traditionell eröffnet sein sechsteiliger Zyklus Mein Vaterland (Má vlast) das Programm. An zweiter Stelle dieses Zyklus steht die berühmte symphonische Dichtung Die Moldau (Vltava).
Den Abschluss des Festivals bildet im Allgemeinen die 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven.
Abgrenzung
Auch die Reformbewegung in der Tschechoslowakei im Jahr 1968 wird als „Prager Frühling“ bezeichnet. Sie ist nicht mit dem gleichnamigen Kultur- und Musikfestival zu verwechseln.