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Otto H. Kegel
Otto Helmut Kegel (* 20. Juli 1934 in Bethlehem (Pennsylvania); † 20. Juli 2025) war ein deutscher Mathematiker und Hochschullehrer, …
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Person und Fachgebiet
Otto Helmut Kegel (* 20. Juli 1934 in Bethlehem, Pennsylvania; † 20. Juli 2025) war ein deutscher Mathematiker und Hochschullehrer. Sein wissenschaftliches Fachgebiet war die Gruppentheorie, also die Untersuchung mathematischer Gruppen und ihrer Strukturen.
Akademischer Werdegang
Nach dem Abitur 1954 in Frankfurt am Main wurde Kegel 1961 an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main bei Reinhold Baer promoviert. Seine Dissertation trug den Titel „Vertauschbarkeit von Untergruppen und Kompositionsstruktur in endlichen Gruppen“. 1966 habilitierte er sich ebenfalls in Frankfurt.
1967 war er Dozent an der Universität zu Köln, 1968 Reader an der Universität London und ab 1970 Professor. 1975 wechselte er als ordentlicher Professor an die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Dort wurde er 1999 emeritiert, also in den Ruhestand versetzt.
Wissenschaftliche Tätigkeiten
Kegel wirkte als Mitherausgeber mehrerer mathematischer Fachzeitschriften: von 1970 bis 1972 beim Journal und bei den Proceedings der London Mathematical Society, von 1974 bis 1985 bei Communications in Algebra, von 1975 bis 1989 beim Archiv für Mathematik und von 1978 bis 1985 bei der Mathematischen Zeitschrift.
1962 hielt er auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Stockholm einen Vortrag mit dem Titel „Locally finite groups with a partition“.
Veröffentlichungen
Gemeinsam mit Bertram Wehrfritz veröffentlichte Kegel 1973 bei North Holland das Buch „Locally finite groups“.
Zusammen mit Menegazzo und Zacher gab er den Konferenzband „Group Theory“ heraus. Er beruht auf einer im Mai 1986 in Brixen/Bressanone abgehaltenen Tagung und erschien 1987 als Band 1281 der Reihe Lecture Notes in Mathematics bei Springer.