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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Linn County (Oregon)

Linn County ist ein County im Bundesstaat Oregon der Vereinigten Staaten. Das U.S. Census Bureau hat bei der Volkszählung 2020 eine Einwohnerzahl von …

Inhalt6 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Lage und Fläche
  3. 3. Gründung und historische Stätten
  4. 4. Bevölkerungsentwicklung
  5. 5. Bevölkerungsstruktur im Jahr 2000
  6. 6. Einkommen und Armut im Jahr 2000

Überblick

Linn County ist ein County, also ein Verwaltungsbezirk, im US-Bundesstaat Oregon. Sein Verwaltungssitz (County Seat) ist Albany. Bei der Volkszählung 2020 ermittelte das U.S. Census Bureau 128.610 Einwohner. Die Bevölkerungsdichte betrug 21,67 Einwohner je Quadratkilometer. Das County wurde 1847 gegründet und nach dem Mediziner und Politiker Lewis F. Linn benannt.

Lage und Fläche

Linn County umfasst insgesamt 5983 Quadratkilometer. Davon entfallen 47 Quadratkilometer beziehungsweise 0,78 Prozent auf Wasserflächen.

Für statistische Zwecke führt das Office of Management and Budget das County als „Albany, OR Metropolitan Statistical Area“. Eine Metropolitan Statistical Area ist ein statistisch abgegrenzter Ballungs- und Wirtschaftsraum.

Gründung und historische Stätten

Das County wurde am 28. Dezember 1847 gegründet. Sein Name erinnert an Lewis F. Linn, der als Mediziner und Politiker tätig war.

Im National Register of Historic Places (NRHP), dem amtlichen US-Verzeichnis bedeutender historischer Orte, waren im Linn County 68 Bauwerke und Stätten eingetragen. Diese Angabe entspricht dem Stand vom 14. Juli 2018.

Bevölkerungsentwicklung

Die Einwohnerzahl wuchs langfristig stark: 1850 lebten 504 Menschen im County, 1900 waren es 18.603 und 1950 bereits 54.317. Danach stieg die Zahl auf 89.495 im Jahr 1980, 103.069 im Jahr 2000, 116.672 im Jahr 2010 und 128.610 im Jahr 2020.

Die größten in der Tabelle genannten relativen Zuwächse erfolgten von 1850 bis 1860 mit 1.243,7 Prozent und von 1940 bis 1950 mit 78,2 Prozent. Sehr gering war das Wachstum von 1920 bis 1930 mit 0,6 Prozent sowie von 1980 bis 1990 mit 1,9 Prozent. Zwischen 2000 und 2010 nahm die Bevölkerung um 13,2 Prozent zu, zwischen 2010 und 2020 um 10,2 Prozent.

Bevölkerungsstruktur im Jahr 2000

Nach der Volkszählung von 2000 lebten im Linn County 103.069 Menschen in 39.541 Haushalten und 28.232 Familien. Die damalige Bevölkerungsdichte betrug 17 Einwohner je Quadratkilometer.

Die Bevölkerung bestand zu 93,20 Prozent aus Weißen, zu 0,32 Prozent aus Afroamerikanern, zu 1,27 Prozent aus amerikanischen Ureinwohnern, zu 0,78 Prozent aus Asiaten und zu 0,15 Prozent aus Bewohnern des pazifischen Inselraums. 1,80 Prozent gehörten anderen ethnischen Gruppen an, 2,49 Prozent zwei oder mehr ethnischen Gruppen. 4,38 Prozent der Bevölkerung waren spanischer oder lateinamerikanischer Abstammung.

In 32,00 Prozent der Haushalte lebten Kinder oder Jugendliche unter 18 Jahren. 56,90 Prozent waren Haushalte verheirateter, zusammenlebender Paare, 10,00 Prozent Haushalte alleinerziehender Mütter und 28,60 Prozent keine Familien. Singlehaushalte machten 23,00 Prozent aus; in 10,10 Prozent aller Haushalte lebten Menschen im Alter von mindestens 65 Jahren. Ein Haushalt umfasste durchschnittlich 2,58 Personen, eine Familie durchschnittlich 3,01 Personen.

26,00 Prozent der Einwohner waren jünger als 18 Jahre. 8,40 Prozent waren 18 bis 24 Jahre, 27,00 Prozent 25 bis 44 Jahre und 24,10 Prozent 45 bis 64 Jahre alt. 14,50 Prozent waren mindestens 65 Jahre alt. Das Durchschnittsalter lag bei 37 Jahren. Auf 100 weibliche Personen kamen 97,50 männliche Personen; unter den Erwachsenen ab 18 Jahren kamen auf 100 Frauen statistisch 95,00 Männer.

Einkommen und Armut im Jahr 2000

Das jährliche Durchschnittseinkommen betrug 37.518 US-Dollar je Haushalt und 44.188 US-Dollar je Familie. Männer erzielten im Durchschnitt 35.586 US-Dollar, Frauen 24.073 US-Dollar. Das Pro-Kopf-Einkommen lag bei 17.633 US-Dollar.

Unterhalb der Armutsgrenze lebten 11,40 Prozent der Bevölkerung und 8,90 Prozent der Familien. Bei den unter 18-Jährigen betrug der Anteil 14,80 Prozent, bei den Menschen ab 65 Jahren 7,10 Prozent.

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