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Leben des Galilei (1962)

Leben des Galilei ist eine Fernseh-Verfilmung des gleichnamigen Dramas von Bertolt Brecht. ... Deutsch. Erscheinungsjahr, 1962 · Länge, 150 Minuten. Stab · Regie …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Gegenstand und zentrale Frage
  2. 2. Konflikt zwischen Wissenschaft und Kirche
  3. 3. Entstehung und Ausstrahlung

Gegenstand und zentrale Frage

„Leben des Galilei“ ist eine 150 Minuten lange deutsche Fernseh-Verfilmung des gleichnamigen Dramas von Bertolt Brecht. Der deutschsprachige Film aus dem Jahr 1962 behandelt am Leben des Physikers und Astronomen Galileo Galilei die Frage, welche Verantwortung Wissenschaftler gegenüber der Gesellschaft und gegenüber Autoritäten tragen.

Konflikt zwischen Wissenschaft und Kirche

Galilei entwickelt das Teleskop weiter und macht damit Entdeckungen, durch die er das heliozentrische Weltbild beweisen kann. Dieses Weltbild stellt die Sonne und nicht die Erde ins Zentrum und widerspricht der damaligen Lehrmeinung der katholischen Kirche.

Dadurch gerät Galilei in Konflikt mit den kirchlichen Autoritäten. Als ihm die Inquisition mit Folter droht, widerruft er seine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Die Handlung stellt so das Verhältnis von wissenschaftlicher Wahrheit, persönlicher Verantwortung und dem Druck mächtiger Institutionen in den Mittelpunkt.

Entstehung und Ausstrahlung

Regie führte Egon Monk, der auch die Fernsehbearbeitung schrieb; die literarische Vorlage stammt von Bertolt Brecht und Margarete Steffin. Hanns Eisler komponierte die Musik, Albert Benitz führte die Kamera und Alice Ludwig-Rasch war für den Schnitt verantwortlich. Ernst Schröder spielte Galileo Galilei, Hartmut Reck Andrea Sarti.

Der Film wurde im Auftrag des NDR von Studio Hamburg produziert und am 11. Januar 1962 erstmals im Deutschen Fernsehen ausgestrahlt.

Lernvideos zu Leben des Galilei (1962)

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