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Lake Matahina
Der Lake Matahina ist ein Stausee in der Region Bay of Plenty auf der Nordinsel Neuseelands. Lake Matahina. Zuflüsse, Rangitaiki River.
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Überblick und Lage
Der Lake Matahina ist ein Stausee in der Region Bay of Plenty auf der Nordinsel Neuseelands. Er liegt im Tal des Rangitaiki River bei 38° 7′ 0″ S, 176° 50′ 0″ O, etwa 22 km südwestlich von Whakatāne. Der Rangitaiki River fließt in den See hinein und wieder aus ihm heraus.
Der Stausee erstreckt sich entlang des früheren Flussbetts etwa 6 km nach Süden. Östlich wird er von der Raungaehe Range flankiert. Er wurde unmittelbar vor der kleinen Māori-Siedlung Te Mahoe aufgestaut; diese liegt heute am Fuß des Staudamms. Die Wasseroberfläche beträgt 2,255 km².
Staudamm und Stromerzeugung
Lake Matahina dient zwei Hauptaufgaben: der Stromerzeugung und der Regulierung des Wassers. Der Staudamm wurde in den 1960er Jahren errichtet. Sein Kern besteht aus Grauwacke, einem Gestein, und seine beiden Seiten aus unterschiedlichen Schichten von Ignimbrit, einem vulkanischen Gestein.
Das Absperrbauwerk ist etwas über 79 m hoch. Es ist am Scheitel, also an der oberen Dammkante, 396 m breit und an der Basis 366 m breit. Die optimale Füllhöhe des Stausees beträgt 76,2 m.
Das Kraftwerk besitzt zwei Turbinen mit jeweils 36 MW Leistung, zusammen also 72 MW. Sie erzeugen zunächst eine Spannung von 11.000 Volt; diese wird danach auf 110.000 Volt hochtransformiert. Nachdem der See seinen Sollwasserstand erreicht hatte, begann im Januar 1967 die Stromerzeugung.
Die steil abfallenden Felsufer machen den See ungeeignet zum Baden und für andere Wassersportarten. Angeln ist jedoch möglich und erlaubt.
Folgen des Edgecumbe-Erdbebens
Das Edgecumbe-Erdbeben von 1987 beschädigte Teile des Staudamms erheblich. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 6,5 auf der Richterskala; sein Epizentrum lag nur 23 km vom Damm entfernt.
Der Damm verlor Wasser. Bis der Stausee entleert war, mussten 3.000 Menschen vorübergehend evakuiert werden. 1988 wurde der Damm repariert. In den späten 1990er Jahren erfolgte eine zusätzliche Verstärkung, damit er auch möglichen stärkeren künftigen Erdbeben standhalten kann.
Trotzdem wurde der Staudamm auf der NZSOLD/ANCOLD Conference on dams 2001 weiterhin in die Risikostufe „hoch“ eingestuft. Der Eigentümer und Betreiber Trustpower muss deshalb ein besonderes Risikomanagement für Staudamm und Kraftwerk betreiben.