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Kondensationspunkt (Physik)

Als Kondensationstemperatur bezeichnet man die Temperatur, ab der ein Stoff bei einem gegebenen Druck kondensiert, das heißt vom gasförmigen in den …

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Kondensationstemperatur und Kondensationspunkt
  2. 2. Taupunkt und Kondensationsniveau in der Luft

Kondensationstemperatur und Kondensationspunkt

Die Kondensationstemperatur ist die Temperatur, ab der ein Stoff bei einem gegebenen Druck kondensiert, also vom gasförmigen in den flüssigen Aggregatzustand übergeht. Sie ist für jeden Stoff charakteristisch und hängt außerdem vom Druck ab. Die jeweiligen Druck- und Temperaturbedingungen zusammen bezeichnet man als Kondensationspunkt.

Bei einem Reinstoff beschreibt der Kondensationspunkt einen Zustand im Phasendiagramm, genauer auf der Kondensationskurve beziehungsweise der Phasengrenzlinie zwischen Gas und Flüssigkeit. Bei Reinstoffen ist der Kondensationspunkt zahlenmäßig identisch mit dem Siedepunkt. Bei Stoffgemischen entsteht dagegen kein einzelner Kondensationspunkt, sondern ein Kondensationsbereich.

Taupunkt und Kondensationsniveau in der Luft

Besonders wichtig ist die Kondensation von Wasser in der Luft, etwa in der Meteorologie. Als Taupunkt bezeichnet man die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist. Die Taupunkttemperatur feuchter Luft entspricht dem Kondensationspunkt von reinem Wasserdampf, wenn die jeweiligen Wasserdampf-Partialdrucke, also die von Wasserdampf ausgeübten Druckanteile, gleich sind.

Die Höhe, in der die Kondensation einsetzt, heißt Kondensationsniveau. Dort liegt meist die Wolkenbasis. Ein sichtbares Beispiel ist der Wolkenscheibeneffekt: Beim Durchbrechen der Schallmauer durch eine FA-18 kann Luftfeuchtigkeit kondensieren.

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