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Joseph Maximilian von Montgelas
Dezember 1870 in München, Königreich Bayern; † 14. Dezember 1921 in Egglkofen) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.
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Person und Bedeutung
Joseph Maximilian Rudolf Antonius Maria de Garnesin Graf von Montgelas (* 23. Dezember 1870 in München; † 14. Dezember 1921 in Egglkofen) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung. Als erblicher Reichsrat gehörte er von 1892 bis zum Ende der bayerischen Monarchie 1918 dem Bayerischen Landtag an.
Herkunft, Besitz und Politik
Montgelas stammte aus dem bayerischen Adelsgeschlecht Montgelas, dessen Ursprung in Savoyen lag. Seine Eltern waren Graf Maximilian von Montgelas (1837–1884) und Amalie, geborene Gräfin von Seinsheim (1840–1915).
Von seinem Vater erbte er Gutsbesitz in Ober- und Niederbayern, der unter Fideikommiss stand. Ein Fideikommiss war ein gebundener Familienbesitz, der nach festgelegten Regeln weitervererbt wurde.
Vom 29. Januar 1892 bis zum Ende der Monarchie 1918 hatte Montgelas als erblicher Reichsrat einen Sitz in der Kammer der Reichsräte. Diese bildete gemeinsam mit der Kammer der Abgeordneten den Bayerischen Landtag.
Ämter und Auszeichnungen
Montgelas war bayerischer Kammerherr und Major sowie päpstlicher Geheimer Kammerherr. Außerdem war er Ritter des Souveränen Malteserordens und Großkreuzritter des Ordens vom Heiligen Grabe.
Ehe und Kinder
Am 1. Juli 1902 heiratete er Marie Viscomtesse Le Sergeant d’Hendecourt (1880–1958). Das Ehepaar hatte vier Kinder: Emmanuel (1903–1969), Anna Maria (1908–1970), Gabrielle (1910–1985) und Josef Eduard (* 1919). Anna Maria heiratete 1949 Hans-Georg von der Heydte; Gabrielle heiratete 1938 Friedrich August Freiherr von der Heydte.