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Hartmut Fünfgeld

Hartmut Fünfgeld (* 1975) ist ein deutscher Geograph. Er ist Professor für angewandte Klimaresilienz in lokalpolitischen Dimensionen (Professor of Practice …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Person und Arbeitsgebiet
  2. 2. Ausbildung und beruflicher Weg
  3. 3. Ausgewählte Veröffentlichungen

Person und Arbeitsgebiet

Hartmut Fünfgeld (* 1975) ist ein deutscher Geograph. Seit dem 5. Januar 2026 ist er Professor für angewandte Klimaresilienz in lokalpolitischen Dimensionen (Professor of Practice – Local Government Climate Resilience) an der La Trobe University in Melbourne. In Freiburg hat er weiterhin eine Honorarprofessur.

Seine Forschung behandelt soziale und institutionelle Auswirkungen des Klimawandels sowie Möglichkeiten der Klimaanpassung. Ein Schwerpunkt liegt auf kommunaler und regionaler Planung. Auf der Makroebene untersucht er gesellschaftliche Transformationsprozesse und soziale Gerechtigkeit im Kontext des globalen Wandels.

Ausbildung und beruflicher Weg

Fünfgeld studierte von 1997 bis 2002 Geographie mit den Nebenfächern Ethnologie und Geologie. Während des Studiums absolvierte er ein Auslandssemester in Melbourne und schloss 2002 als Diplom-Geograph ab.

Danach war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Heidelberg. Dort wurde er 2007 im Fach Geographie promoviert; seine Arbeit trug den Titel „Fishing in Muddy Waters: Socio-Environmental Relations under the Impact of Violence in Eastern Sri Lanka“. Anschließend ging er nach Melbourne und arbeitete an verschiedenen Einrichtungen zu Klimaanpassung und Umweltpolitik, unter anderem im Climate Change Adaptation Program RMIT der Universität Melbourne. 2016 wurde er dort Professor für Nachhaltigkeit und Stadtplanung. 2018 wechselte er an den Lehrstuhl für die Geographie des Globalen Wandels nach Freiburg.

Ausgewählte Veröffentlichungen

Zu Fünfgelds Veröffentlichungen gehören „Fishing in muddy waters. Socio-environmental relations under the impact of violence in eastern Sri Lanka“ (Verl. für Entwicklungspolitik, Saarbrücken 2007, ISBN 978-3-88156-791-6), zugleich seine Dissertation an der Universität Heidelberg von 2006.

Weitere Arbeiten befassen sich mit Resilienz und Klimaanpassung. Mit Darryn McEvoy veröffentlichte er „Resilience as a Useful Concept for Climate Change Adaptation?“ in Planning Theory and Practice (2012; 13 (2), S. 324–328). Mit McEvoy und Karyn Bosomworth erschien „Resilience and Climate Change Adaptation: The Importance of Framing“ in Planning Practice and Research (2013; 28 (3), S. 280–293, doi:10.1080/02697459.2013.787710).

Weitere genannte Beiträge sind „Facilitating local climate change adaptation through transnational municipal networks“ in Current Opinion in Environmental Sustainability (2015; 12, S. 67–73, doi:10.1016/j.cosust.2014.10.011), „Institutional tipping points in climate change adaptation processes“ in Journal of Extreme Events (2017; 4 (1), 1750002, doi:10.1142/S2345737617500026) sowie der mit Kate Lonsdale und Karyn Bosomworth verfasste Beitrag „Beyond the tools: supporting adaptation when organisational resources and capacities are in short supply“ in Climatic Change (2019; 153 (4), S. 625–641, doi:10.1007/s10584-018-2238-7).

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