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Hamlet (1996)

Hamlet (Alternativtitel: William Shakespeare's Hamlet) ist eine Literaturverfilmung von Kenneth Branagh aus dem Jahr 1996 und basiert auf dem Theaterstück …

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Gestaltung und Besetzung
  3. 3. Kosten und Drehorte
  4. 4. Auszeichnungen
  5. 5. Kritische Bewertung

Überblick

Hamlet, auch unter dem Alternativtitel William Shakespeare’s Hamlet bekannt, ist eine britisch-US-amerikanische Literaturverfilmung aus dem Jahr 1996. Kenneth Branagh führte Regie, schrieb das Drehbuch und spielte die Titelrolle. Grundlage ist William Shakespeares Theaterstück Hamlet. Der englischsprachige Film dauert 233 Minuten und ist in Deutschland ab 12 Jahren freigegeben.

Gestaltung und Besetzung

Die aufwendige Verfilmung übernimmt Shakespeares Originaldialoge im Gegensatz zu anderen Literaturverfilmungen vollständig und ungekürzt. Branagh verlegte die Handlung hinsichtlich der Mode ins 19. Jahrhundert.

Zur hochkarätigen Besetzung gehören neben Kenneth Branagh unter anderem Derek Jacobi als Claudius, Julie Christie als Gertrude, Brian Blessed als Geist von Hamlets Vater, Richard Briers als Polonius, Kate Winslet als Ophelia, Michael Maloney als Laertes und Nicholas Farrell als Horatio. Patrick Doyle komponierte die Musik, Alex Thomson führte die Kamera und Neill Farrell verantwortete den Schnitt. Produzent war David Barron.

Kosten und Drehorte

Die Produktionskosten lagen bei mehr als 18 Millionen US-Dollar. Der Film spielte jedoch nur 4,7 Millionen US-Dollar ein.

Die Außenaufnahmen entstanden am Blenheim Palace in Oxfordshire, England. Für die Innenaufnahmen wurden die Shepperton Studios in Middlesex, England, genutzt.

Auszeichnungen

Bei der Oscarverleihung 1997 erhielt der Film vier Nominierungen: für Szenenbild, Kostüm-Design, Musik in der Kategorie Original Dramatic Score sowie Adaptiertes Drehbuch. Er gewann keinen Oscar. Kate Winslet wurde 1998 für ihre Darstellung der Ophelia mit dem Empire Award als Beste britische Darstellerin ausgezeichnet.

Kritische Bewertung

Das Lexikon des internationalen Films bemängelte einen fehlenden einheitlichen Inszenierungsstil sowie erkennbare inszenatorische Ungereimtheiten und Schwächen. Zugleich hob es die ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen hervor, durch die trotz dieser Mängel keine Langeweile aufkomme.

Lernvideos zu Hamlet (1996)

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