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Grammy Award for Best Remixed Recording

Grammy-Auszeichnung für die beste Remix-Aufnahme, ohne klassische Musik) ist ein Musikpreis, bei dem Interpreten seit 1998 für qualitativ hochwertige Remixe …

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Kern des Preises
  2. 2. Einordnung bei den Grammys
  3. 3. Entwicklung der Vergabe
  4. 4. Neuere Preisträger
  5. 5. Rekorde und Länder

Kern des Preises

Der Grammy Award for Best Remixed Recording, Non-Classical, auf Deutsch etwa Grammy-Auszeichnung für die beste Remix-Aufnahme ohne klassische Musik, ist ein Musikpreis für besonders hochwertige Remixe im Bereich der zeitgenössischen Musik. Ein Remix ist eine bearbeitete Fassung eines bereits bestehenden Musikstücks, bei der zum Beispiel Klang, Rhythmus, Aufbau oder Produktion verändert werden. Der Preis wird seit 1998 vergeben.

Wichtig ist: Ausgezeichnet wird ausschließlich der Remixer, also die Person oder Gruppe, die die neue Bearbeitung erstellt hat. Die Originalinterpreten des bearbeiteten Liedes erhalten diesen Preis nicht. Seit der Verleihung 2021 heißt die Grammy-Kategorie verkürzt Grammy Award for Best Remixed Recording.

Einordnung bei den Grammys

Die Grammy Awards, eigentlich Grammophone Awards, werden seit 1959 jährlich verliehen. Zuständig ist die National Academy of Recording Arts and Sciences, abgekürzt NARAS. Die Grammys zeichnen künstlerische Leistung, technische Kompetenz und musikalische Gesamtleistung in verschiedenen Kategorien aus. Die Verkaufszahlen eines Werkes sind dabei nicht ausschlaggebend.

Die Remix-Kategorie wurde erstmals bei der Verleihung im Jahr 1998 vergeben. Damals hieß sie Grammy Award for Remixer Of The Year, Non-Classical. Der erste Gewinner war Frankie Knuckles. Bis einschließlich 2001 wurden Remixer ohne ein bestimmtes Werk nominiert. Ab 2002 änderten sich die Kriterien: Seitdem werden die Nominierten für ein konkretes bearbeitetes Werk vorgeschlagen, und die Kategorie trug den Namen Grammy Award for Best Remixed Recording, Non-Classical.

Entwicklung der Vergabe

Die ersten Jahre zeigen den Übergang von einer Auszeichnung für Remixer allgemein zu einer Auszeichnung für konkrete Remix-Aufnahmen. 1998 gewann Frankie Knuckles, 1999 David Morales, 2000 Club 69, also Peter Rauhofer aus Österreich, und 2001 Hex Hector. In diesen Jahren wurde in der Tabelle kein bestimmtes Werk als ausgezeichnete Aufnahme genannt.

Ab 2002 ist jeweils ein Werk angegeben. 2002 gewann Deep Dish mit Thank You (Deep Dish Vocal Remix), im Original von Dido. 2003 folgte Roger Sanchez mit Hella Good (Roger Sanchez Remix Main), im Original von No Doubt. 2004 gewann Maurice Joshua mit Crazy in Love (Maurice's Soul Mix), im Original von Beyoncé und Jay-Z. 2005 gewann Jacques Lu Cont mit It's My Life (Jacques Lu Cont's Thin White Duke Mix), ebenfalls zu einem Stück von No Doubt. 2006 erhielt Louie Vega den Preis für Superfly (Louie Vega EOL Mix), im Original von Curtis Mayfield.

In den folgenden Jahren gewannen unter anderem Jacques Lu Cont 2007 mit Talk (Thin White Duke Mix) von Coldplay, Benny Benassi 2008 mit Bring The Noise (Benny Benassi Sfaction Remix) von Public Enemy, Justice 2009 mit Electric Feel von MGMT, David Guetta 2010 mit When Love Takes Over (Electro Extended Remix) und 2011 mit Revolver (David Guetta's One Love Club Remix), im Original von Madonna. Skrillex gewann 2012 mit Cinema (Skrillex Remix) von Benny Benassi und 2013 mit Promises (Skrillex & Nero Remix), im Original von Nero.

Neuere Preisträger

Seit 2014 wurden viele bekannte Pop-, Rock- und elektronische Musikstücke ausgezeichnet. 2014 gewann Cedric Gervais mit Summertime Sadness (Cedric Gervais Remix), im Original von Lana Del Rey. 2015 gewann Tijs Michiel Verwest, bekannt als Tiësto, mit All of Me (Tiësto’s Birthday Treatment Remix), im Original von John Legend. 2016 erhielt Dave Audé den Preis für Uptown Funk (Dave Audé Remix), im Original von Mark Ronson featuring Bruno Mars. 2017 gewann André Allen Anjos mit Tearing Me Up (RAC Remix), im Original von Bob Moses.

2018 gewann Dennis White mit You Move (Latroit Remix), im Original von Depeche Mode. 2019 folgte Alex Crossan mit Walking Away (Mura Masa Remix), im Original von Haim. 2020 gewann Tracy Young mit I Rise (Tracy Young’s Pride Intro Radio Remix). 2021 erhielt Imanbek Zeikenov den Preis für Roses von Saint Jhn (Imanbek Remix). 2022 gewann Mike Shinoda mit Passenger von den Deftones (Mike Shinoda Remix).

2023 gewann Purple Disco Machine aus Deutschland mit About Damn Time von Lizzo (Purple Disco Machine Remix). 2024 wurde Wet Leg für Wagging Tongue von Depeche Mode (Wet Leg Remix) ausgezeichnet. 2025 gewannen Mark Ronson und FnZ für Espresso von Sabrina Carpenter (Mark Ronson × FnZ Working Late Remix). Für 2026 nennt die Tabelle Gesaffelstein als Gewinner mit Abracadabra von Lady Gaga & Gesaffelstein (Gesaffelstein Remix).

Rekorde und Länder

Laut Statistik teilen sich David Guetta, Skrillex und Jacques Lu Cont den Rekord für die meisten Auszeichnungen: Jeder von ihnen gewann den Preis bislang zweimal. Der US-Amerikaner Steve Hurley wurde viermal nominiert und ist damit der Interpret mit den meisten Nominierungen. Er konnte jedoch keinen dieser Preise gewinnen.

Bei den Herkunftsländern stellen die Vereinigten Staaten mit neun Preisträgern die meisten Gewinner. Drei Auszeichnungen gingen an Interpreten aus Frankreich. Zwei Preisträger kamen aus Großbritannien. Jeweils eine Auszeichnung ging an Interpreten aus Österreich und Italien. Die Tabelle der Gewinner und Nominierten nennt außerdem spätere Preisträger aus weiteren Ländern, darunter Portugal, Kasachstan und Deutschland.

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