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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Gemeinsamer Nenner

Der Begriff leitet sich aus der Bruchrechnung ab, in der häufig verschiedene Brüche auf den gleichen Nenner gebracht werden müssen. Während in der Mathematik …

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung und mathematischer Ursprung
  2. 2. Gängige Redewendungen

Bedeutung und mathematischer Ursprung

„Gemeinsamer Nenner“ ist eine Metapher für Gemeinsamkeiten, etwa gleiche Interessen innerhalb einer Gruppe ansonsten sehr unterschiedlicher Menschen. Die Wendung stammt aus der Bruchrechnung: Dort müssen verschiedene Brüche häufig auf denselben Nenner gebracht werden. In der Mathematik soll dieser gemeinsame Nenner möglichst klein sein.

Gängige Redewendungen

Der „kleinste gemeinsame Nenner“ bezeichnet einen Kompromiss oder Konsens auf niedrigstem Niveau. Bei Verhandlungen kann damit beispielsweise ein fauler Kompromiss, die Ausklammerung strittiger Punkte oder ein mageres Ergebnis gemeint sein.

Der „größte gemeinsame Nenner“ bezeichnet dagegen einen Kompromiss oder Konsens auf dem höchsten beziehungsweise größtmöglichen Niveau. Wenn nur sehr wenig Gemeinsamkeit erreicht wird, der größte gemeinsame Nenner also klein ist, verwenden journalistische Darstellungen vereinfachend häufig die Formulierung „kleinster gemeinsamer Nenner“.

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