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Erzwungene Konvektion
Erzwungene Konvektion wird hervorgerufen durch äußere mechanische Einwirkung auf ein Fluid. Dadurch entstehen Druckunterschiede, welche ein Fließen des …
Definition und Funktionsweise
Erzwungene Konvektion ist die durch eine äußere mechanische Einwirkung verursachte Strömung eines Fluids, also beispielsweise einer Flüssigkeit oder eines Gases. Die Einwirkung erzeugt Druckunterschiede, durch die das Fluid fließt. Typische technische Hilfsmittel dafür sind Pumpen und Ventilatoren.
Fast immer tritt gleichzeitig natürliche Konvektion auf. In den meisten technisch relevanten Fällen ist sie gegenüber der erzwungenen Konvektion jedoch so klein, dass sie vernachlässigt werden kann.
Technische Anwendungen
Erzwungene Konvektion ermöglicht eine wirkungsvolle Zu- und Abfuhr von Wärme:
- Beim Haartrocknen erzwingt das Gebläse eines Föhns eine Luftströmung.
- In einer Warmwasserheizung verteilen Umwälzpumpen das warme Wasser auch zu entfernten Komponenten der Heizungsanlage.
- Lüfter kühlen Elektronikkomponenten wie Computerprozessoren.
- Auch das Gebläse einer Schneekanone erzeugt erzwungene Konvektion.
Weitere Beispiele
Der in einem Flugzeugtriebwerk erzeugte Luftstrahl ist ebenfalls erzwungene Konvektion.
Auch menschliche Bewegung kann sie hervorrufen: Ein Schwimmer gleitet durch das Wasser und verursacht dadurch Strömungen um seinen Körper. Die Schwimmzüge mit Armen und Beinen erzeugen weitere Strömungen, die sich mit diesen überlagern.