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Erich Kästner – Das andere Ich

Erich Kästner – Das andere Ich ist ein deutscher Dokumentarfilm mit Elementen des Dramas aus dem Jahr 2016. Der unter der Regie von Annette Baumeister, …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Gegenstand und Gestaltung
  2. 2. Besetzung und Filmschaffende
  3. 3. Herstellung und Erstausstrahlung
  4. 4. Kritische Bewertung

Gegenstand und Gestaltung

Erich Kästner – Das andere Ich ist ein 52-minütiger deutscher Dokumentarfilm mit dramatischen Elementen aus dem Jahr 2016. Er porträtiert den Schriftsteller Erich Kästner und konzentriert sich besonders auf weniger bekannte Seiten seiner Persönlichkeit und seines Lebens. Dabei stellt der Film Bezüge zu Kästners Werken und seinem Wirken her.

Die Darstellung verbindet drei Formen: von Schauspielern nachgestellte Szenen, originale Archivaufnahmen sowie Kommentare und Analysen von Experten, Sachkundigen und weiteren Persönlichkeiten. Zu den Mitwirkenden in den Kommentarpassagen gehören die Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke und Campino, der Frontmann der Musikgruppe Die Toten Hosen.

Besetzung und Filmschaffende

Regie und Drehbuch stammen von Annette Baumeister. Matthias Bundschuh spielt Erich Kästner, Lisa Wagner dessen Lebensgefährtin Luiselotte Enderle. Tomas Spencer und Henriette Schmidt verkörpern Kästners Eltern Emil und Ida Kästner. Clelia Sarto ist als Cornelia Battenberg zu sehen, einer Figur aus Kästners Roman Fabian; Daniel Nerlich spielt Erich Ohser.

Produziert wurde der Film von Reinhardt Beetz, Ira Beetz und Onno Ehlers. Die Musik komponierte Nils Kacirek, die Kamera führten Johannes Straub und Tom Bresinsky, für den Schnitt war Carsten Piefke verantwortlich.

Herstellung und Erstausstrahlung

Der Film entstand als Koproduktion von NDR, WDR, Arte und der Gebrüder Beetz Filmproduktion Lüneburg. Die nachgestellten Szenen aus Kästners Leben wurden in Goslar gedreht.

Die Erstausstrahlung erfolgte am Samstag, dem 31. Dezember 2016, um 16:50 Uhr auf Arte. Die Originalsprache ist Deutsch.

Kritische Bewertung

Tilman Krause kritisierte auf welt.de vor allem die fiktionalen, nachgestellten Teile. Matthias Bundschuh spiele Kästner sehr tastend und zögerlich, wodurch nach Krauses Ansicht ein einseitiges Bild entstehe. Kästners joviale und warmherzige Ausstrahlung komme dabei nicht zur Geltung. Auch Lisa Wagners Darstellung von Luiselotte Enderle bewertete Krause als blass und ausdruckslos; deshalb ließen ihn die fiktionalen Anteile der biografischen Annäherung emotional unberührt.

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