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Deutsche Zustände
Deutsche Zustände. Langzeitstudie zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in Deutschland, 2002–2011. Artikel · Diskussion.
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Gegenstand und Bedeutung
„Deutsche Zustände“ bezeichnet eine über zehn Jahre kontinuierlich durchgeführte Langzeitstudie. Sie untersuchte den Zusammenhang zwischen den sozialen und ökonomischen Verhältnissen in Deutschland und der Entwicklung von Vorurteilen gegenüber gesellschaftlichen Minderheiten. Eine Langzeitstudie beobachtet und analysiert Entwicklungen über einen längeren Zeitraum.
Durchführung und Veröffentlichung
Die Studie wurde von 2002 bis 2011 von einer Forschungsgruppe des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld durchgeführt. Die Leitung hatte der Pädagogikprofessor Wilhelm Heitmeyer.
Die jährlich im Suhrkamp-Verlag erschienenen Bände enthielten vor allem statistische Analysen, außerdem Essays und Interviews. Begleitende Beiträge in „Die Zeit“, der „Süddeutschen Zeitung“ und „Der Spiegel“ fassten die Ergebnisse zusammen und machten sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich. Seit 2018 veröffentlicht der Suhrkamp-Verlag die Nachfolgereihe „Signaturen der Bedrohung“.
Ausgaben
Zwischen 2002 und 2011 erschien jährlich eine Folge von „Deutsche Zustände“ im Suhrkamp-Verlag: Folge 1 im Jahr 2002, Folge 2 im Jahr 2003, Folge 3 im Jahr 2004, Folge 4 im Jahr 2005, Folge 5 im Jahr 2006, Folge 6 im Jahr 2007, Folge 7 im Jahr 2008, Folge 8 im Jahr 2009, Folge 9 im Jahr 2010 und Folge 10 im Jahr 2011.