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Ligandenaustausch bei Komplexen - Uni Chemie
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 52 Zeilen
- Einführung in die komplextheorie speziell für angehende Medizinstudierende oder als nette
- Grundlage für Chemie interessierte heute liganten Austausch wir starten erstmal mit einem Experiment und dazu brauchen
- wir eine verdünnte Kupfersulfatlösung Salzsäure Ammoniaklösung Natrium Nitrit und Natrium edetat so hier haben wir
- jetzt mal vier reagenzgläer das zweite von links ist eine etwas höher konzentrierte wässrige
- Kupfersulfatlösung damit man die Farbe als referenzleicht erkennt durch Zugabe von HCl verfärbt sich die Lösung
- grünlich bei Zugabe von Ammoniaklösung entsteht eine klare dunkelblaue Lösung ich habe das jetzt absichtlich so auf
- hauin dazu gegeben um die Bildung von einem Feststoff zu überspringen komme ich gleich noch zu durch Zugabe einer
- wässrigen Natriumnitrit Lösung bildet sich eine deutlich dunkelgrünere klare Lösung und nun wird eine gesättigte
- Natrum editat Lösung dazu gegeben bei genügend Zugabe kann in allen reagenzläern eine bläuliche verfäh
- erzielt werden damit das Video besser zu leerzwecken genutzt werden kann blende ich jetzt hier mal die
- spektrochchemische Reihe der liganten ein könnt erst mal selber drüber nachdenken und jetzt kann ich anfangen
- zu erklären was da gerade passiert ist also erstmal was ist ein Komplex komplexe nach alfred Werner bestehen aus
- einem zentralteilchen und einem oder mehreren liganten die an dem zentralteilchen koordinieren dieser
- Bereich wo die leganten sich aufhalten bezeichnete Werner als die erste spre oder auch
- koordinationssphäre weiter weg vom zentralteilchen also weiter außen liegt die zweite koordinationssphäre wo sich
- dann das Gegenion befindet meist haben wir ein positiv geladenes Metallion das das zentralteilchen ist gerne sind das
- Übergangsmetalle da die komplexe immer so schön bunt sind sie leichter zu verstehen sind und daher einfach
- didaktisch besser geeignet sind es gibt auch ungeladene zentralatome wie z.B beim tetrcarbonylnikel aber es gibt auch
- sehr relevante komplexe mit hauptgruppenmetallen denk da mal an das Chlorophyll ein Komplex mit Magnesium
- als zentralteilchen ist gerne kockfrage so und jetzt gucken wir uns mal die liganten genauer an so ein ligant
- braucht immer ein Elektronenpaar über das es koordinieren kann jetzt gibt es unterschiedlich starke liganten die
- unterschiedlich stark an dem Zentralatom koordinieren in Wasser haben wir Wasser als liganten so jetzt gehen wir
- Salzsäure dazu aber warum kann ein schwächerer ligant einen stärkeren verdrängen das ist eine
- Gleichgewichtsreaktion und jedes Gleichgewicht kann nach dem Prinzip von lechatelier verschoben werden hier
- ändern wir die Konzentration indem wir durch Salzsäure viele freie Chloridionen haben muss dieser Überschuss verbraucht
- werden beispielsweise indem sie verwendet werden um mit dem Kupfer einen Komplex zu bilden dabei entsteht ein
- Komplex namens tetraaa dichlorido Kupfer 2 in diesem Video lasse ich übrigens bewusst die Orbitale
- raus okay weiter im Text ja über den Hexa Aqua Kupfer 2 Komplex gibt's jetzt nicht mehr viel zu sprechen durch Zugabe
- von Ammoniak bildet sich wenn man vorsichtig dazu tropft erstmal kupferhydroxid ein hellblauer Feststoff
- liegt daran dass Ammoniaklösung alkalisch ist und Kupfer im alkalischen ein schwerlösliches Hydroxid das
- kupferhydroxid bildet kippt man mehr Ammoniaklösung dazu kann Ammoniak die wasserligganten verdrengen ist ja auch
- ein stärkerer legant und bildet so den tetraamin die aquaupf komplex das nitrti ist ein noch stärkerer legant und jetzt
- wird's interessant EDTA Ethylen Diamin tetraessicsäure das Teil ist so ein großes Molekül mit elektronenparen die
- genau perfekt weit weg voneinander sind dass es sich als ein Molekül um das kupferion legen kann und mit jedem
- Elektronenpaar eine der sechs Koordinationsstellen belegen kann wenn ein und das gleiche Molekül mehrere
- Koordinationsstellen belegt ren wir von einem mehrzähnigen ligant im Fall von EDTA von einem sechszähnigen ligant legt
- sich dieser ligant nun um mehrere Koordinationsstellen des gleichen zentralteilchens reden wir von einem
- chilatliggant und dementsprechend von einem gelat Komplex diese Komplexe sind extrem stabil liegt zu einem an
- thermodynamischen Gründen also Reaktionen laufen zu einem sehr gut ab wenn Energie frei wird oder wenn die
- Entropie also quasi die Unordnung zunimmt Betracht en wir die Reaktion vom wasserkomplex mit EDTA der Komplex wird
- hier als ein großes Teilchen betrachtet und jetzt guckt einmal wie viele einzelne Wassermoleküle dadurch frei
- werden die Entropie nimmt da auf jeden Fall stark zu klar die Reaktionsgleichung ist hier ein bisschen
- vereinfacht aber dafür ist sie übersichtlicher als weiteren Grund gibt es die Kinetik wenn man so einen
- gellator wieder lösen möchte müsste man alle koordinative Bindungen gleichzeitig lösen viel Spaß dass da irgendwie so
- sechs Moleküle eines anderen Giganten perfekt zeitgleich im richtigen Winkel mit der richtigen Energie den EDTA
- Komplex treffen und dann das EDTA verdrängen das not gonna happen passiert nicht ja und deshalb ist so ein
- gelatkomplex sehr stabil damit haben wir den liganten Austausch einmal durchgesprochen es gibt noch viele
- andere gelatligganten wie beispielsweise etthylindiamin wäre dann ein zweizehniger Komplex wenn ihr noch mehr
- mehr zehnige komplexe kennt schreibt die gerne mal in die Kommentare ich glaube einige Leute die das Video gucken die
- wären dafür sehr dankbar ligantenfeldausspaltung koordinationsgeometrie
- spinparungsenergie brauchen wir dazu noch ein Video andere videoowünsche zu dem Thema damit verabschiede ich mich
- tschüss
Zum Nachlesen
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