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Monsun einfach erklärt - Wetterphänomene 3
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 27 Zeilen
- [Musik] Moin zusammen. Mit dem Video erfahrt ihr, wie der Monsunregen entsteht. Guckt euch am besten vorher das Video zu den
- Passatwinden und der innertropischen Konvergenztzone an, damit ihr vorbereitet seid. [Musik]
- Okay, auf der Karte hier seht ihr unter anderem Indien und den indischen Ozean. Wir nehmen mal an, wir haben Juli und schauen uns das Ganze genauer an. Im
- Juli steht die Sonne etwa beim nördlichen Wendekreis. Deshalb verschiebt sich die inropische Konvergenzzone auch nach Norden. Die
- liegt dann in etwa hier. Die ITC liegt so weit im Norden, weil sich die Luft über der großen asiatischen Landmasse sehr stark erwähnt. Deshalb entsteht
- dann da eine riesige Tiefdruckinne, also die ITC. Außerdem haben wir auf der Südalbkugel ein Hochdruckgebiet. Okay, wir haben also die ITC als
- Tiefdruckgebiet im Norden und ein Hochdruckgebiet im Süden. Winde wehen immer vom Hochdruck zum Tiefdruckgebiet, also bei uns von Süden nach Norden. Der
- Wind aus Süden ist dann der Südostpassat. Der wird von der Curiolisk Kraft auf der Südalbkugel nach links abgelenkt. Schaut euch gerne das Video
- zur Corioliskraft an, wenn ihr die genauer verstehen wollt. Wenn der Südostpassat dann den Äquator überschreitet, lenkt die fiese
- Corioliskraft den Winstern nach rechts ab. Ab hier heißt der Wind dann Südwestmons Wind heißt so, weil er aus Südwesten
- kommt. Er weht in Richtung Nordosten, also in Richtung des indischen Subkontinents. Der Südwestmons heißt auch Sommermons eben, weil er nur im
- Sommer auftritt. Der Südwestmons befördert sehr warme Luft über den indischen Ozean. Die warme Luft kann eine riesige Menge Wasser aufnehmen. Das
- ist die Grundlage für die großen Monsun Regenfälle später. Der Südwestmons weht dann mit dem ganzen Wasser im Gepäck auf das Festland. Dort führt er dann zu
- krassen Regenschauern. Die krassesten Regenfälle gibt es in der Nähe des Himalajas, also hier. Das Gebirge lässt die wasserhaltigen Regenwolken nicht
- vorbei. Sie regnen dort auf einmal ab. Das kann dann zu Derben übers Schwemmung führen. In Cherapunji, ja, geiler Name übrigens, liegt der
- Jahresniederschlag z.B. bei über 10.000 1000 l pro Quadratmet und knapp die Hälfte davon fällt im Juni und im Juli. Zum Vergleich in den meisten Regionen in
- Deutschland liegt der Niederschlag in einem Jahr unter 1000 l pro Quadratmeter. So viel kann am Himalaya jaah in ein paar Tagen fallen. Okay, im
- Sommer nimmt der Südwestmonsun also eine Menge Wasser über dem indischen Ozean auf und führt zu derben Monsunregenfällen auf dem indischen
- Subkontinent. Es herrscht Regenzeit. Und wie sieht's jetzt im Winter aus? Im Winter verschiebt sich die innertropische Konvergenzone mit dem
- Zenit der Sonne nach Süden. Außerdem entsteht ein Hoch über dem nördlichen Teil Asiens. Es entsteht wieder ein Wind, der das Hochdruckgebiet und das
- Tiefdruckgebiet ausgleichen möchte. Das ist der Nordostmonson. Der Nordostmons zieht über die Landmasse auf dem Kontinent. Dort kann er nur wenig Wasser
- aufnehmen. Außerdem überquert er den Himalaya. Beim drüber steigen regnen sich vereinzelte Regenwolken ab. Außerdem erwärmt sich die Luft, wenn die
- Berge überwunden wurden und die Luftmassen wieder absinken können. Im Winter kommt in Indien also ein warmer und trockener Wind an. Im Winter
- herrscht also Trockenzeit. Okay, was solltet ihr euch merken? Der Südwestmons entsteht, weil sich die innertropische Konvergenzone im Sommer nach Norden
- verschiebt. Der Südwestmonsun nimmt über dem indischen Ozean eine Menge Wasser auf. Das führt dann zu krassen Regenfällen auf dem Festland. Im Sommer
- ist also Regenzeit. Im Winter kommt der Monsun aus der entgegengesetzten Richtung. Er bringt warme und trockene Luft. Im Winter ist also Trockenzeit.
- Nice Leute, bis gleich und ja, wir sehen uns im nächsten Video.
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