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Kinderrechte - #Erklärfilm für #Kinder

Deutsches Kinderhilfswerk e.V.5:42 104.759 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 60 Zeilen
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  1. Es gibt ganz schön viele Kinderrechte. Und die sind aufgeschrieben in den
  2. 54 Artikeln der UN-Kinderrechtskonvention. Da steht drin,
  3. was Kinder für ein gutes Leben brauchen und was ihnen alles zusteht.
  4. Weil man Kinder ja nicht einfach wie Erwachsene behandeln kann.
  5. Sie entwickeln sich doch erst noch. Und so lange, bis sie selbst erwachsen sind,
  6. haben sie ganz eigene Bedürfnisse. In dieser Zeit müssen Kinder besonders
  7. geschützt und gefördert werden – die Erwachsenen
  8. müssen auch auf das hören, was Kinder zu sagen haben.
  9. Das alles haben die Erwachsenen mit der Zeit erkannt
  10. und sich in der Gemeinschaft der Vereinten Nationen auf
  11. eigene Rechte für Kinder geeinigt. Diese Kinderrechte wurden aufgeschrieben
  12. in der UN-Kinderrechtskonvention, die von allen Teilnehmerländern
  13. unterzeichnet wurde – das war am 20. November 1989.
  14. Seitdem gelten die Kinderrechte in fast allen Ländern auf der Welt und zwar für alle Kinder …
  15. Egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft oder Sprache. Egal ob mit Behinderung oder ohne.
  16. Egal welcher Wohnort oder Glaube. Weil Kinderrechte auch in Deutschland gelten,
  17. müssen unsere Politiker*innen sie bekannt machen und Gesetze schreiben, damit sie auch eingehalten werden.
  18. Und jetzt stellen wir dir einige Kinderrechte vor. Jedes Kind hat das Recht, sich über alles
  19. zu informieren, was es interessant findet – solange es nicht gefährlich ist
  20. oder Kindern Angst macht. Und jedes Kind darf frei sagen,
  21. was es denkt und fühlt. Jedes Kind muss vor jeder Art
  22. von Gewalt geschützt werden. Es ist verboten, Kinder zu schlagen,
  23. ihnen mit Worten wehzutun, oder sie zu vernachlässigen.
  24. Und man darf sie nie zu etwas zwingen, das ihnen schadet.
  25. Jedes Kind hat das Recht auf bestmögliche Gesundheit –
  26. das gilt für seinen Körper und auch für seine Gefühle.
  27. Wenn es krank ist, darf es zum Arzt oder zur Ärztin gehen.
  28. Und wenn nötig, muss es im Krankenhaus behandelt werden.
  29. Außerdem haben alle Kinder das Recht auf genug gesundes Essen
  30. und sauberes Trinkwasser. Alle Kinder haben das Recht, zu lernen.
  31. Überall auf der Welt soll Bildung kostenlos sein. Alle Länder, in denen
  32. die Kinderrechte gelten, müssen darauf achten,
  33. dass Kinder ihre Talente entdecken, ihre Fähigkeiten verbessern
  34. und ihren Interessen nachgehen können. Jedes Kind hat das Recht, sich auszuruhen,
  35. zu spielen und freie Zeit zu haben. Obwohl die Kinderrechte schon über 30 Jahre bei uns gelten,
  36. werden sie immer noch nicht alle richtig eingehalten.
  37. Man sagt auch, Kinderrechte werden verletzt.
  38. Weil es zum Beispiel arme Familien viel schwerer haben,
  39. ihre Kinder gesund zu ernähren, ihnen den Sportverein
  40. oder ein Handy zu bezahlen oder zusammen in den Urlaub zu fahren.
  41. Nicht alle Kinder haben in Deutschland die gleiche Chance,
  42. einen guten Schulabschluss zu machen. Zum Beispiel, weil manche Eltern
  43. keine Nachhilfe bezahlen können. Dagegen müssen Politiker*innen
  44. noch einiges tun. Auch die Beteiligung von Kindern
  45. an vielen Entscheidungen muss in Deutschland noch viel besser werden.
  46. Beteiligung heißt „mitmachen“. Kinder haben darauf ein Recht.
  47. Überall, wo es auch um sie geht. Das steht in Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention.
  48. Wenn zum Beispiel ein neuer Spielplatz gebaut wird,
  49. müssen Kinder mitreden dürfen und sagen, wie für sie der allerbeste Spielplatz
  50. aussehen soll. Die Erwachsenen müssen prüfen,
  51. was davon möglich ist und dann entsteht ein Spielplatz,
  52. der durch eure Ideen besser geworden ist. Viele Erwachsene wissen gar nicht, dass wir
  53. Kinder ein Recht auf Mitbestimmung haben. Man muss ihnen deshalb immer wieder
  54. sagen, dass Kinder das Recht haben, ihre Stimmen einzubringen.
  55. Du kannst zum Beispiel einen Familienrat gründen,
  56. in dem alles besprochen wird, was für dich und deine Familie wichtig ist.
  57. Oder du stellst dich als Klassensprecherin, als Klassensprecher
  58. oder als Mitglied im Schulparlament zur Wahl, um dich für die Meinungen aller Schüler*innen stark zu machen.
  59. Und es gibt Demonstrationen, auf denen du deine Meinung zusammen mit vielen anderen lautstark kundtun kannst.
  60. Also mach’ mit und erzähl’ die Kinderrechte weiter! Denn die Kinderrechte machen uns stark!

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