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Tsunami #waves #tsunami #ocean
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 13 Zeilen
- Ein Tsunami ist gar keine Welle. Also doch, klar natürlich, aber meistens ist es eben keine 20 m hohe Wasserwand, wie ich immer dachte. In den meisten Fällen
- sind die sichtbaren Wellen eines Tsunamis gar nicht so hoch. Es ist viel ein langsames ansteigendes Meeresspiegels, wodurch Unmengen Wasser
- ins Innenland gepresst werden. Meistens entstehen die Dinger nämlich durch Seeben, bei denen eine große Menge Wasser auf einmal verdrängt, also
- verschoben wird. Von da aus breitet sich der Tsunami mit bis zu 800 km/h aus, was nur möglich ist, weil es nicht das Wasser selbst ist, was sich bewegt,
- sondern die Energie aus dem Seeben, die das Medium Wasser nutzt, um sich fortzubewegen. Auf dem offenen Meer siehst du davon quasi nichts. Weil sich
- die Energie auf die gesamte Tiefe des Wassers verteilt. Merken, tut man sie erst an der Küste, deswegen auch zu Hafenwelle. Checkt ihr übrigens, die
- Geschwindigkeit eines Tsunamis kannst du sogar berechnen. Das ist die Wurzel der Erdbeschleunigung multipliziert mit der Wassertiefe. Je tiefer das Wasser, desto
- schneller die Welle. Zur Küste hin wird's dann aber immer flacher und die Energie schiebt das Wasser aus der Tiefe nach oben. Jetzt kommt meistens der
- Moment, indem das Wellental an der Küste ankommt, was wir als Zurückweichen des Wassers wahrnehmen. Der Tsunami bremst, aber die Energie muss irgendwohin.
- Deswegen drückt es die Wassermassen ins Landesinnere rein und wieder raus und wieder rein und wieder raus und wieder rein. Das mit der Energie ist nämlich
- so, als würdest du ein Stein ins Wasser werfen. Es entstehen mehrere Wellenkämme und Wellentäller. Und nachdem die erste Welle alles kaputt gemacht hat, zieht
- sie alles wieder auf den Ozean heraus und wieder rein und wieder raus und wieder rein und wieder raus. Das krasse an dem Tsunami ist also gar nicht die
- Größe, sondern die Wassermassen, die er befördert. [Musik]
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