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Tsunami #waves #tsunami #ocean

70 Sekunden Wiki1:25 5 Mio. Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 13 Zeilen
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  1. Ein Tsunami ist gar keine Welle. Also doch, klar natürlich, aber meistens ist es eben keine 20 m hohe Wasserwand, wie ich immer dachte. In den meisten Fällen
  2. sind die sichtbaren Wellen eines Tsunamis gar nicht so hoch. Es ist viel ein langsames ansteigendes Meeresspiegels, wodurch Unmengen Wasser
  3. ins Innenland gepresst werden. Meistens entstehen die Dinger nämlich durch Seeben, bei denen eine große Menge Wasser auf einmal verdrängt, also
  4. verschoben wird. Von da aus breitet sich der Tsunami mit bis zu 800 km/h aus, was nur möglich ist, weil es nicht das Wasser selbst ist, was sich bewegt,
  5. sondern die Energie aus dem Seeben, die das Medium Wasser nutzt, um sich fortzubewegen. Auf dem offenen Meer siehst du davon quasi nichts. Weil sich
  6. die Energie auf die gesamte Tiefe des Wassers verteilt. Merken, tut man sie erst an der Küste, deswegen auch zu Hafenwelle. Checkt ihr übrigens, die
  7. Geschwindigkeit eines Tsunamis kannst du sogar berechnen. Das ist die Wurzel der Erdbeschleunigung multipliziert mit der Wassertiefe. Je tiefer das Wasser, desto
  8. schneller die Welle. Zur Küste hin wird's dann aber immer flacher und die Energie schiebt das Wasser aus der Tiefe nach oben. Jetzt kommt meistens der
  9. Moment, indem das Wellental an der Küste ankommt, was wir als Zurückweichen des Wassers wahrnehmen. Der Tsunami bremst, aber die Energie muss irgendwohin.
  10. Deswegen drückt es die Wassermassen ins Landesinnere rein und wieder raus und wieder rein und wieder raus und wieder rein. Das mit der Energie ist nämlich
  11. so, als würdest du ein Stein ins Wasser werfen. Es entstehen mehrere Wellenkämme und Wellentäller. Und nachdem die erste Welle alles kaputt gemacht hat, zieht
  12. sie alles wieder auf den Ozean heraus und wieder rein und wieder raus und wieder rein und wieder raus. Das krasse an dem Tsunami ist also gar nicht die
  13. Größe, sondern die Wassermassen, die er befördert. [Musik]

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