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Die Marquise von O... (Heinrich von Kleist) in 210 Sekunden | STARK erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 25 Zeilen
- Was war dann noch mal Besonderes mit der Markise von O und ihrer Schwangerschaft? Schau dir einfach das folgende Video an. Wir erklären dir die Handlung von
- Kleists Novelle in dreieinhalb Minuten. [musik]
- Das ist die Markise von O. Sie hat ihren Mann verloren und ist deshalb mit ihren Kindern zurück zu ihren Eltern nach M gezogen. Ihr Vater, Herr von G.
- Kommandant der Zitadelle und die wird eines Tages von russischen Truppen angegriffen und eingenommen. Bei dem Angriff wollen sich einige russische
- Soldaten an der Markise vergehen. Der russische Graf F rettet sie jedoch und bringt sie in Sicherheit. Die Markise fällt in Ohnmacht. Am nächsten Tag will
- sich die Markise bei ihrem heldenhaften Retter bedanken. Die Familie bekommt aber die Nachricht, dass Graf F inzwischen in einem anderen Kampf
- erschossen worden sei. Weil die Zitadelle eingenommen ist, zieht die Familie in die Stadt. Plötzlich taucht Überraschung Graf F auf, der doch nur
- schwer verletzt worden war und will die Markise heiraten. Hä? Denkt sich der Leser. Was soll denn das jetzt? Und das fragt sich auch die Familie und bittet
- sich Bedenkzeit aus. Graf F willichtigt ein und will nach dringenden Geschäften zurückkehren. Der Markise geht's in der nächsten Zeit gesundheitlich nicht so
- gut. Kein Wunder, sie ist nämlich schwanger. Hä? Denkt der Leser wieder. Und das denkt auch die Markise, denn sie hat keine Ahnung, wer sie wann und wie
- und wo geschwängert haben könnte. Der Vater verstößt seine Tochter, weil er von unmoralischem Verhalten ausgeht. Sie zieht auf ein Landgut. Als Graf F
- zurückkehrt, sucht er sie dort auf. Er kann's einfach nicht lassen und wiederholt seinen Antrag. Heirate mich. Die Markise will davon aber nichts
- wissen. Mache ich nicht. Sie gibt lieber eine Zeitungsannonce auf, in der sie den unbekannten Vater ihres ungeborenen Kindes auffordert, sich bei ihr zu
- melden. Sie würde ihn dafür auch heiraten. Hä? Denkt sich der Leser wieder. Die will den Mann heiraten, der sie ohne ihr Wissen geschwängert hat.
- Die Markise weiß aber, was sie tut. Sie will damit ihrem Kind nämlich die Schmach der Vaterlosigkeit in der bürgerlichen Gesellschaft ersparen. Wer
- jetzt gedacht hat, so eine Annse bringt doch nichts, hat sich getäuscht. In der Zeitung erscheint eine Antwort. Der Erzeuger des Ungeborenen kündigt an,
- sich demnächst im Hause der Familie zu erkennen zu geben. Ihre Mutter testet die Markise daraufhin, ob die Anzeigen nur ein Trick von ihr sind oder ob sie
- den tatsächlichen Vater wirklich nicht kennt. Die Markise besteht den Test und die Mutter nimmt sie wieder nach M. mit, wo sie sich trenen Reich auch wieder mit
- dem Vater versöhnt. Wenig später wartet die Familie gespannt auf den Erzeuger. Es ist, wir schieben ihn mal der Spannung halber ganz langsam rein. Graf
- F. Hä? Denken jetzt wirklich alle, also alle außer Graf F, denn der wusste ja eh schon die ganze Zeit, dass er die
- Markise während ihrer Ohnmacht geschwängert hat und wollte sie deshalb schon die ganze Zeit heiraten. Vater und Mutter freuen sich, dass der zukünftige
- ihrer Tochter eine so gute Partie ist. Die Markise ist aber am Boden zerstört. Mit diesem Teufel will ich nichts zu tun haben.
- Sie heiratet ihn zwar wie versprochen, lebt dann aber nicht mit ihm zusammen. Später bekommt die Markise ihr Kind und der Graf bewährt sich unter anderem mit
- einem großzügigen Geldgeschenk. Die beiden nähern sich an und heiraten dann noch mal sozusagen von Herzen. Sie bekommen noch viele Kinder, ohne
- [weinen] dass jemand in Ohnmacht fallen muss. Ah.
Zum Nachlesen
Die Marquise von O....Die Marquise von O.... ist eine Novelle von Heinrich von Kleist, die zuerst im Februar 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus erschien.
Die Marquise von O. (1920)Die Marquise von O. ist ein deutsches Stummfilmdrama, gestaltet nach der gleichnamigen Novelle (1808) von Heinrich von Kleist. Unter der Regie von Paul …
Die Marquise von O. (1976)Für ihn war es wichtiger, für Kleist und seinen Stoff, der ihn interessierte, Deutsch zu lernen, als Kleist nicht in seiner Sprache inszenieren zu können.