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VWL - Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

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Das Wichtigste aus dem Video

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  1. [Musik] Ja, hallo und herzlich willkommen zu diesem VWL Tutorial mit dem Thema
  2. volkswirtschaftliche Gesamtrechnung. Ich habe ihn mal eine Zusammenstellung gemacht aller wichtigen Begriffe aus der VGR,
  3. um zu schauen, wie man sozusagen vom Ausgangswert, vom größten Wert zum verfügbaren Einkommen gelangt mit den verschiedenen Zwischenschritten.
  4. und habe auch mal hier hinten in der letzten Spalte ein paar Zahlenangaben mit drin, die so in etwa von der Größenordnung stimmen, vielleicht 2 d
  5. Jahre alt sind in etwa. Ja, und hier in der mittleren Spalte findet sich eine kurze Erläuterung bzw. ein Beispiel, was denn zu den jeweiligen Begriffen dazu
  6. zählt. Starten wir mit dem größten Wert, das ist der Produktionswert oder auch Bruttoproduktionswert. Hier müssen alle Verkaufserlöse zusammen
  7. addidiert werden, die in einer Volkswirtschaft erwirtschaftet wurden in einem Jahr. Das sieht man hier oben, ne? 3inhalb Billionen Euro sind das in etwa,
  8. aber da sind natürlich viele Doppeltzählungen mit drin. Das heißt, hier müssen dann zunächst mal alle Vorleistungen raus, sprich das, was wir
  9. jeweils in der Wertschöpfungskette von Lieferanten bezogen haben. Dadurch reduziert sich das Ganze schon mal erheblich und damit sind wir schon bei
  10. einer ganz zentralen Größe angelangt, beim sogenannten Brutto Inlandsprodukt. Das ist die Größe, die sich seit Jahren international durchgesetzt hat. im
  11. Vergleich zu dem früher verwendeten Brutosozialprodukt, dass wir hier weiter unten auch noch sehen, dass es nach wie vor gibt. Das Bruttoinlandsprodukt ist
  12. definiert als die Summe der im Inland erwirtschafteten Güter und Dienstleistungen, unabhängig davon, wer oder wer das erwirtschaftet hat, welche
  13. Nationalität derjenige angehört. Das heißt, hier ist eine geographische Inlandsdefinition vorgenommen. Der Saldo, der Einkommen von Deutschen im
  14. Ausland bzw. Weise von Ausländern in Deutschland. Das wird noch mal ermittelt und unterschieden. Das sind die sogenannten Erwerbs- und
  15. Vermögensseinkommen. Sie sehen, von der Größenordnung ist der Saldo jetzt nicht so entscheidend. Dieser Saldo ist die Differenz zwischen Bruttoinlandsprodukt
  16. und Bruttonationaleinkommen. Das heißt, die beiden Werte, diese beiden Positionen unterscheiden sich nicht so stark voneinander. Das
  17. Bruttosozialprodukt oder Bruttoaleinkommen ist die Summe der von Innenländern erbrachten Leistungen, also auch von
  18. Pendlern, die in Frankreich beispielsweise arbeiten. Gehalt deren Einkommen muss dazu gezählt werden und im Brutto Inlandsprodukt wäre das jetzt
  19. beispielsweise nicht mit drin. Vom Brutto Nationaleinkommen gehen wir einen Schritt weiter. Hier müssen jetzt komplett alle Abschreibungen, die in dem
  20. Unternehmen vorgenommen werden, in Form von Ersatzinvestitionen abgezogen werden, um zum Nettosozialprodukt oder Netto
  21. Nationaleinkommen zu kommen, das auch Primäreinkommen genannt wird. Das heißt, es reduziert sich hier weiter um den Betrag der
  22. Ersatzinvestitionen. Ja, noch sind wir immer nicht beim Volkseinkommen angelangt. Es müssen jetzt weiterhin noch die Produktions- und Importabgaben
  23. abgezogen werden. Das heißt, das sind die indirekten Steuern, Umsatz, Mineralöl, Tabaksteuer etc. Auch hier sehen wir das eine relativ große
  24. Position, die dort noch korrigiert werden muss. Dazu gezählt werden müssen allerdings die vom Start an die Unternehmen gezahlten Subventionen. Hier
  25. z.B. Alles was so in Richtung Solidaritätszuschlag an Subventionen in den Aufbau Ost gesteckt wird nach wie vor. Dann sind wir beim Volkseinkommen
  26. angelangt. Das ist das Netto Nationaleinkommen zu Faktorpreisen auch bezeichnet statistisch gesehen. Und ähm hier haben wir die Grundlage auch für
  27. die sogenannte Lohn und Gewinnquote. Das ist wirtschaftspolitisch geht es da um das Thema gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung. So, jetzt ist nur
  28. noch ein kurzer Schritt. Jetzt müssen vom Volkseinkommen noch die direkten Steuern der Privathaushalte abgezogen werden und die Sozialabgaben, sprich die
  29. Sozialversicherungsbeiträge und ähnlich wie hier oben die Subventionen müssen jetzt noch die Transferzahlungen wieder dazu gezählt
  30. werden, das was sozusagen vom Start an die privaten Haushalte gezahlt wird und dann sind wir bei der Zielgröße angelangt dem sogenannten verfügbaren
  31. Einkommen der privaten Haushalte hier von der Größenordnung her und äh von der Aufteilung her zwischen Konsum und Ersparnis. Das sind ja die beiden
  32. Verwendungsmöglichkeiten, die der private Haushalt hat. Entweder konsumiert er oder erspart für späteren Konsum. Ja, das ist im Prinzip schon
  33. alles natürlich ein bisschen schwer, das auswendig zu lernen oder das auseinanderzuhalten, aber mit dieser kleinen Übersicht, denke ich, kann man
  34. sich das ganz gut einprägen. Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit und weiterhin viel Spaß beim Lernen. M.
  35. เฮ [Musik]

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