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VWL - Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 35 Zeilen
- [Musik] Ja, hallo und herzlich willkommen zu diesem VWL Tutorial mit dem Thema
- volkswirtschaftliche Gesamtrechnung. Ich habe ihn mal eine Zusammenstellung gemacht aller wichtigen Begriffe aus der VGR,
- um zu schauen, wie man sozusagen vom Ausgangswert, vom größten Wert zum verfügbaren Einkommen gelangt mit den verschiedenen Zwischenschritten.
- und habe auch mal hier hinten in der letzten Spalte ein paar Zahlenangaben mit drin, die so in etwa von der Größenordnung stimmen, vielleicht 2 d
- Jahre alt sind in etwa. Ja, und hier in der mittleren Spalte findet sich eine kurze Erläuterung bzw. ein Beispiel, was denn zu den jeweiligen Begriffen dazu
- zählt. Starten wir mit dem größten Wert, das ist der Produktionswert oder auch Bruttoproduktionswert. Hier müssen alle Verkaufserlöse zusammen
- addidiert werden, die in einer Volkswirtschaft erwirtschaftet wurden in einem Jahr. Das sieht man hier oben, ne? 3inhalb Billionen Euro sind das in etwa,
- aber da sind natürlich viele Doppeltzählungen mit drin. Das heißt, hier müssen dann zunächst mal alle Vorleistungen raus, sprich das, was wir
- jeweils in der Wertschöpfungskette von Lieferanten bezogen haben. Dadurch reduziert sich das Ganze schon mal erheblich und damit sind wir schon bei
- einer ganz zentralen Größe angelangt, beim sogenannten Brutto Inlandsprodukt. Das ist die Größe, die sich seit Jahren international durchgesetzt hat. im
- Vergleich zu dem früher verwendeten Brutosozialprodukt, dass wir hier weiter unten auch noch sehen, dass es nach wie vor gibt. Das Bruttoinlandsprodukt ist
- definiert als die Summe der im Inland erwirtschafteten Güter und Dienstleistungen, unabhängig davon, wer oder wer das erwirtschaftet hat, welche
- Nationalität derjenige angehört. Das heißt, hier ist eine geographische Inlandsdefinition vorgenommen. Der Saldo, der Einkommen von Deutschen im
- Ausland bzw. Weise von Ausländern in Deutschland. Das wird noch mal ermittelt und unterschieden. Das sind die sogenannten Erwerbs- und
- Vermögensseinkommen. Sie sehen, von der Größenordnung ist der Saldo jetzt nicht so entscheidend. Dieser Saldo ist die Differenz zwischen Bruttoinlandsprodukt
- und Bruttonationaleinkommen. Das heißt, die beiden Werte, diese beiden Positionen unterscheiden sich nicht so stark voneinander. Das
- Bruttosozialprodukt oder Bruttoaleinkommen ist die Summe der von Innenländern erbrachten Leistungen, also auch von
- Pendlern, die in Frankreich beispielsweise arbeiten. Gehalt deren Einkommen muss dazu gezählt werden und im Brutto Inlandsprodukt wäre das jetzt
- beispielsweise nicht mit drin. Vom Brutto Nationaleinkommen gehen wir einen Schritt weiter. Hier müssen jetzt komplett alle Abschreibungen, die in dem
- Unternehmen vorgenommen werden, in Form von Ersatzinvestitionen abgezogen werden, um zum Nettosozialprodukt oder Netto
- Nationaleinkommen zu kommen, das auch Primäreinkommen genannt wird. Das heißt, es reduziert sich hier weiter um den Betrag der
- Ersatzinvestitionen. Ja, noch sind wir immer nicht beim Volkseinkommen angelangt. Es müssen jetzt weiterhin noch die Produktions- und Importabgaben
- abgezogen werden. Das heißt, das sind die indirekten Steuern, Umsatz, Mineralöl, Tabaksteuer etc. Auch hier sehen wir das eine relativ große
- Position, die dort noch korrigiert werden muss. Dazu gezählt werden müssen allerdings die vom Start an die Unternehmen gezahlten Subventionen. Hier
- z.B. Alles was so in Richtung Solidaritätszuschlag an Subventionen in den Aufbau Ost gesteckt wird nach wie vor. Dann sind wir beim Volkseinkommen
- angelangt. Das ist das Netto Nationaleinkommen zu Faktorpreisen auch bezeichnet statistisch gesehen. Und ähm hier haben wir die Grundlage auch für
- die sogenannte Lohn und Gewinnquote. Das ist wirtschaftspolitisch geht es da um das Thema gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung. So, jetzt ist nur
- noch ein kurzer Schritt. Jetzt müssen vom Volkseinkommen noch die direkten Steuern der Privathaushalte abgezogen werden und die Sozialabgaben, sprich die
- Sozialversicherungsbeiträge und ähnlich wie hier oben die Subventionen müssen jetzt noch die Transferzahlungen wieder dazu gezählt
- werden, das was sozusagen vom Start an die privaten Haushalte gezahlt wird und dann sind wir bei der Zielgröße angelangt dem sogenannten verfügbaren
- Einkommen der privaten Haushalte hier von der Größenordnung her und äh von der Aufteilung her zwischen Konsum und Ersparnis. Das sind ja die beiden
- Verwendungsmöglichkeiten, die der private Haushalt hat. Entweder konsumiert er oder erspart für späteren Konsum. Ja, das ist im Prinzip schon
- alles natürlich ein bisschen schwer, das auswendig zu lernen oder das auseinanderzuhalten, aber mit dieser kleinen Übersicht, denke ich, kann man
- sich das ganz gut einprägen. Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit und weiterhin viel Spaß beim Lernen. M.
- เฮ [Musik]
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