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#kurzerklärt: Was bedeutet Netzneutralität?
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 11 Zeilen
- Hallo?!? Könnt Ihr mich sehen und hören?!? Ach, Mist. Dieser Dienst kostet extra. Moment...
- Ah! So ist es besser. Mit Netzneutralität gäbe es sowas nicht.
- Eigentlich sollten im Internet alle Datenpakete gleich behandelt werden. Gleich schnell, egal was drin ist - ohne, dass auf der Datenautobahn jemand Vorfahrt hat.
- Das ist das eigentliche Prinzip Netzneutralität. Eigentlich. Denn tatsächlich gibt es schon jetzt jede Menge Ausnahmen:
- Manche Netzbetreiber bevorzugen gewisse Dienste im Internet: Audio-Streaming oder Video-Streaming, zum Beispiel. Die Daten dieser Dienste verbrauchen dann kein teures Datenvolumen.
- Klasse, oder? Klar, jedenfalls wenn man als Kunde die entsprechenden Dienste nutzt. Aber was ist mit anderen Diensten? Messengern? Software-Updates? Oder Spielen, zum Beispiel?
- Werden die noch genutzt, wenn nur noch die das Datenvolumen leer saugen? - Sicher nicht! Und was passiert mit kleinen, innovativen Start-ups, die sich keinen Vertrag mit einem Netzanbieter leisten können?
- Außerdem befürchten Datenschützer und Netzaktivisten, dass die Netzbetreiber in die Datenpakete hinein gucken müssten, damit sie wissen, welche Datenpakete Vorfahrt haben - und welche nicht, je nach Inhalt.
- Für die Netzbetreiber würde ein Ende der Netzneutralität viel Geld sparen. Denn dann könnten Sie bestimmte Daten drosseln und die Bandbreite auf der Datenautobahn besser, effizienter verteilen - ohne viel Geld für den Ausbau der Netze zu investieren.
- Die EU hat jedoch verordnet, dass eine solche Drosselung nicht auf “kommerziellen Erwägungen beruhen solle”. In den USA steht die Netzneutralität vor dem Aus:
- Unter Obama wurden Netzanbieter erstmals dazu verpflichtet. Trump dagegen will die Netzneutralität aufweichen. Das freie, neutrale Internet scheint sich weiterzuentwickeln - zu einem “Zwei-Klassen-Internet”.