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Globaler Norden und Süden: Donut Ökonomie als Grundlage für Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 22 Zeilen
- Das ist der ökonomische Donut. Er ist wie ein Kompass für nachhaltige Entwicklung der Menschheit
- und bietet den Rahmen für eine Zukunft, die die Grundbedürfnisse aller innerhalb der planetaren Grenzen befriedigt
- und einen ökonomischen Weg, um die SDGs zu erreichen. Und so funktioniert das Ganze.
- In der Mitte ist ein Bereich des Mangels, wo menschliche Grundbedürfnisse ungestillt bleiben.
- Weitere Entwicklung führt in den donutförmigen Bereich, wo die Menschheit florieren kann.
- Aber dieser Bereich wiederum ist gedeckelt durch planetare Grenzen, weil deren Überschreitung dazu führt, dass andere Menschen
- ihre Grundbedürfnisse eben nicht mehr befriedigen können. Jetzt ist die Donut Ökonomie aber nicht nur ein Werkzeug für Ökonom*innen
- sondern bietet auch eine ganz neue Basis zur Zusammenarbeit zwischen dem Globalen Norden und Süden.
- Obwohl oft beteuert wird, dass die Zusammenarbeit heutzutage auf Augenhöhe stattfindet, ist das eigentlich nicht so,
- weil es immer einhergeht mit der Idee, dass der Norden fortschrittlicher ist und in gewisser Weise den Süden dabei unterstützt, den gleichen Status
- zu erreichen. Aber mit der Donut Ökonomie bekommen wir eine ganz neue Idee,
- des erstrebenswerten Zustands, nämlich alle Schwellenwerte der Grundbedürfnisse zu erreichen, ohne dabei die biophysikalischen Grenzen
- zu überschreiten. Und dabei sieht man, dass die Länder des Globalen Nordens
- von diesem Ziel ähnlich weit entfernt sind wie die des Südens. Sie verfehlen das Ziel eben nur von einer ganz anderen Seite.
- Die Stärke des Südens im Einhalten der planetaren Grenzen ist also die Schwäche des Nordens und deren Stärke im Erfüllen
- der sozialen Grundbedürfnisse ist die Schwäche des Südens. Dabei bekommen wir eine ganz neue Perspektive
- und einen wirklichen Grund, zusammenzuarbeiten und gegenseitig voneinander zu lernen.
- Und während Entwicklungszusammenarbeit üblicherweise vom Norden in den Süden geht, fehlt das Gegenstück
- - Entwicklungszusammenarbeit vom Süden in den Norden - mit dem Ziel, die Lebensweise des Nordens in Einklang mit den planetaren Grenzen zu bringen
- praktisch komplett. Dabei ist genau das die Möglichkeit, das Ganze ernsthaft in eine Zusammenarbeit
- auf Augenhöhe zu verwandeln und zusammen auf das gemeinsame Ziel einer sicheren und gerechten Zukunft für alle auf diesem
- Planeten hinzuarbeiten.
Zum Nachlesen
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Nord-Süd-ForschungszusammenarbeitNord-Süd-Forschungszusammenarbeit beschreibt die Zusammenarbeit zwischen Forschenden aus Ländern aus dem Globalen Norden und dem Globalen Süden.