Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Wirtschaft Einfach! Die touristische Wertschöpfungskette & Tourismustrends

CO:TRAIN MEDIA – Praxiswissen. Einfach erklärt10:16 91 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 66 Zeilen
Herunterladen
  1. Ja, hallo zusammen, ich grüße euch. Heute geht's urlaubsbedingt mal in den Bereich Tourismus. Ein interessanter
  2. Wirtschaftsfaktor, interessanter Wirtschaftssektor und etwas, was wenig bekannt ist, das ist das Thema Tourismusmanagement und die touristische
  3. Wertschöpfungskette. dazu eine kleine Analyse und Bewertung dazu und wir wollen mal das Konzept darstellen. Das heißt das Konzept der
  4. touristischen Wertschöpfungskette im Sinne einer Bewertung für unsere Volkswirtschaft. Das ist ein
  5. Konzept, das die verschiedenen Phasen und Akteure im Tourismussektor beschreibt und ein deren Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und
  6. gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung beschreibt. Wir wollen so ein paar Elemente darstellen. Einmal, was ist das
  7. überhaupt? Dann möchten wir natürlich die Akteure darstellen und zu guter Letzt zeigen, welche Trends es im Tourismusgewerbe aktuell so gibt oder
  8. was sich abzeichnet in Zukunft. Von der Definition, damit wollen wir mal anfangen. Die touristische Wertschaffungskette definieren wir im
  9. Allgemeinen über verschiedene Komponenten. Sie umfasst in der Regel folgende Phasen. Die erste Phase ist die Reiseplanung und Buchung. Hier haben wir
  10. bereits schon Akteure, die dann eben den, ich sag mal, den Buchungswunsch aufnehmen. Denken wir mal an verschiedene Portale, der Transport, die
  11. Unterkunft, die Verpflegung. Auch hier hängt ja ganz viel Wirtschaftsleistung dran. Aktivitäten, Attraktionen, da hängt ganz viel
  12. Wirtschaftsleistung dran, wenn es jetzt z.B. um Ausflüge geht, wenn es auch einfach nur ich möchte abends mal woanders essen gehen geht.
  13. Dann natürlich der Verkauf von Souvenirs und anderen Dienstleistungen. Das alles zusammen wird als touristische Wertschöpfungskette bezeichnet. Das
  14. heißt also die Auswirkung von unserer Reise gerade jetzt von den Sommerferien, die wir tun, wenn man sich das einfach mal durch den Kopf genäst, was alles da
  15. dran hängt, das ist ja nicht nur unsere Buchung, sondern das ist ja eigentlich noch wesentlich mehr. Die Akteure in diesem touristischen
  16. Bereich, also in dieser touristischen Wertschöpfungskette identifizieren oder lassen sich identifizieren und ihre Rolle und
  17. Beiträge zur Wertschöpfung äh kann man natürlich dann noch mal gesondert analysieren. Es sind dann Reiseveranstalter, Reisebüros, die
  18. Fluggesellschaften, die Hotels, die Restaurants, aber auch Reiseführer, auch Verlage, die Reiseführer in schriftlicher Form entsprechend
  19. veröffentlichen, Aktivitätenbeter und natürlich vielen, vielen Einzelhändler, die nicht nur am Strand zu sehen sind, sondern die auch in den Städten
  20. drumherum dann entsprechend dann eine mein Beitrag zu dieser Wertschaffungskette dann betreiben.
  21. Grundsätzlich ist es so, dass diese touristische Wertschöpfungskette eine erhebliche Bedeutung für die Förderung des Wirtschaftswachstums in einzelnen
  22. Regionen hat. Also Tourismus ist nicht nur eine Belastung. Tourismus ist ohne weiteres, kann man auch sagen, ein Grund für einen gewissen lokalen Wohlstand in
  23. Regionen, die vielleicht Wirtschaftsschwächer sind. Das heißt also, sie fördern das regionale Wirtschaftswachstum und sie zeigen auf
  24. der anderen Seite darüber hinaus auch, dass diese Wertschaffungskette dadurch, dass sehr viel Geld in das Land fließt, in die Region fließt, dass eben ein die
  25. Entwicklung und der Schutz von natürlichen oder kulturellen Ressourcen entsprechend abhängig ist von diesem Tourismus, was ansonsten gar nicht
  26. finanzierbar wäre. Die Herausforderung sind natürlich die Produktivität und die Produktqualität und die Steigerung
  27. dessen. Das heißt, immer neuere Ziele, immer Verbesserungen in der Zusammenarbeit der Akteure, immer neue Herausforderung für den Kunden, neue
  28. Angebote für den Kunden und dann auf der einen Seite eben diesen Wirtschaftsfördernden Gedanken zu haben, auf der anderen Seite dann allerdings
  29. auch die den Punkt zu haben, dass eben natürliche Ressourcen geschont werden sollen. diese Herausforderung bis hin zu wie verändert sich die angestammte
  30. Bevölkerung in den unterschiedlichen Regionen. Da denke ich jetzt z.B. mal an ein anzeln Regionen in Asien oder Afrika.
  31. Da hat natürlich, ich sag mal, der Europäer, der dorthin fährt, hinfliegt und dort seine Kultur verbreitet und eben genau das vorfinden möchte, was er
  32. zu Hause auch hat, der hat natürlich hinsichtlich der Mitwirkung an der Veränderung ganz viel Verantwortung zu übernehmen. Das sind Herausforderungen
  33. des Tourismus, die wir global lösen müssen. Im Tourismus gibt's eine Vielzahl von Trends, die die Branche in den letzten Jahren geprägt haben und die
  34. auch weiterhin Einfluss nehmen. So ein paar Trends möchte ich euch zeigen. Allen voranhaltiger Tourismus. Darunter ist zu
  35. verstehen in diesem zentralen Trend, dass Reisende zunehmend Wert drauf legen auf umweltfreundliche Praktiken, den Schutz
  36. der natürlichen und kulturellen Ressourcen, aber auch die Förderung der lokalen Gemeinschaften. Die Destinationen und Unternehmen setzen
  37. vermehrt auf nachhaltige Initiative, wie z.B. für den Einsatz von erneuerbaren Energien an Hotels, den Schutz der Biodiversität im Umfeld, die Reduzierung
  38. von Abfällen und wo zukünftig wahrscheinlich mehr drauf geachtet werden wird, ist die Förderung des fairen Handels gerade in sehr
  39. strukturschwachen Regionen eine echte Herausforderung. Es gibt immer noch und es wird sie immer noch geben, das erlebnisorientierte
  40. Reisen. Reisende suchen nach authentischen Erlebnissen und einzigartigen Aktivitäten. Sie möchten nicht durch einen Olivenhein mit einem
  41. Kamel reiten und im Endeffekt das Erlebnis eines Kamels in der Wüste missen müssen, sondern sie wollen dann authentisch tatsächlich mit dem Kamel
  42. ist ja falsch gesagt, mit dem Dromme da tatsächlich in der Wüste aufschlagen und dann ähm eben das Gefühl anes Beduinen eben nachempfinden zu können. Der Fokus
  43. liegt hier weniger auf Massentourismus und Zeitziegen, sondern auf persönliche Erfahrungen wie Kochkurse, Homestays, interaktives, Workshops,
  44. Abenteuertouren, allerdings immer im Bereich dessen, wie die Wirklichkeit tatsächlich ist. Die Technologie spielt eine immer größere Rolle, ebenfalls an
  45. Trend im Tourismus. mobile Apps, künstliche Intelligenz, virtuelle Realität und Big Data werden genutzt, um personalisierte
  46. Reiseerlebnisse und einen effizienten Buchungs und Informationsprozess eben zu beschleunigen und zu gewährleisten. Ebenfalls ein Trend ist eben das Online
  47. Reisebuchplattform, die schon lange gibt, dann eben Apps installieren oder Programme installieren, über die dann virtuelle
  48. Touren möglich sind. Sharing Economy und Peer to Peer Plattformen wie Airbnb, Uber Couch Surfing haben den
  49. Tourismussektor revolutioniert. Reisende können unterkünfte Transportmittel und sogar Erfahrungen direkt von Einheimischen Mieten oder nutzen. Die
  50. Sharing Economy ermöglicht es bei den Reisenden oder für die Reisenden Kosten günstige Option zu finden und gleichzeitig eine authentische lokale
  51. Perspektive zu erhalten, ohne gebunden zu sein einen klassischen Tourismus, ein klassisches Tourismusunternehmen. Gesundheitswist
  52. Tourismus weiter im Kommen. Da das Bewusstsein für Gesundheit und Wellness in der Bevölkerung weiterhin hoch ist, suchen viele von uns körperliche,
  53. geistige, aber auch emotionale Gesundheitsförderung auch im Urlaub. Wellness Ressource sind im Kommen, Spar Behandlungen, Yoga Retreats und
  54. Gesundheitsprogramme gewinnen auch bei den Jüngeren übrigens zunehmend ange Beliebtheit, nicht nur bei älteren Semestern.
  55. Digital Detox und Naturerlebnisse als Gegenreaktion auf zunehmen Technologieabhängigkeit suchen Klientle an Reisenden, die bewusst nach
  56. Möglichkeiten suchen, sich von digitalen Geräten zu entkoppeln, die Natur zu genießen, Aktivitäten wie wandern, Camping,
  57. Tracking und Wildtier beobachten. Achtung, vielleicht wieder mit dem klassischen Fotoapparat dann festzuhalten, aber zumindest erstmal zu
  58. erleben und nicht mit dem Handy alszeit erreichbar zu sein. Pleasure Travel, der Beriff Pleasure, eine Kombination aus Business, Geschäftsreise und Leisure
  59. Freizeitreise. Immer mehr Geschäftsreisende nutzen ihre Dienstreisen, um auch Freizeitaktivitäten in der besuchten
  60. Destination zu genießen. Dieser Trend hat in den letzten Jahren zu einer Vermischung von Dienst und Urlaubsreisen geführt und ist ganz ganz stark im
  61. Kommen. Das sind so ein paar Trends, die zeigen, wie sich der Tourismusektor ständig weiterentwickelt, wie die Wertschöpfung
  62. sich an ändernden Bedürfnissen und Präferenzen von uns, den Reisenden entsprechend orientiert. Destinationen, Unternehmen, die in der
  63. Lage sind, auf diese Trends zu reagieren und innovative Konzepte und Angebote zu entwickeln, die werden auch im Tourismusgeschäft ein hart kämpfter
  64. Bereich definitiv eine Zukunft haben und ganz vorne ist eben der nachhaltige Tourismus und dessen Entwicklung und das werden wir in den nächsten Jahren
  65. beobachten. Kurz vor Feehen Beginn in einzelnen Bundesländern. anderen dürfen noch ein bisschen warten. Wünsche ich euch auf jeden Fall eine tolle
  66. Ferienzeit und danke für eure Treue an unseren Podcast. Wünsche euch eine tolle Zeit weiterhin. Bis bald.

Zum Nachlesen