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Kommasetzung: Regeln

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Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 51 Zeilen
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  1. Kommeln sind dir zu kompliziert. Keine Sorge, nach unserem Video ist Kommasetzung kein Problem mehr für dich.
  2. Wir erklären dir insgesamt sechs Regeln ganz einfach. Los geht's. Insgesamt gibt es sechs Situationen, in denen du ein
  3. Komma setzen musst. Du brauchst ein Komma, um Haupt und Nebensätze voneinander abzutrennen. Für
  4. Aufzählungen, bei Infinitivgruppen, bei Partizipgruppen, für Zusätze und Einschübe und für Hervorhebungen.
  5. Puh, das hört sich alles noch so kompliziert an. Keine Angst, das schauen wir uns jetzt Schritt für Schritt
  6. genauer an. Mit einem Komma grenzt du Nebensätze von übergeordneten Hauptsätzen ab. Wenn der Nebensatz ein
  7. gebeugtes Verb enthält, also ein Verb, das nicht in der Grundform steht, dann ist der Nebensatz eigenständig. Das Verb
  8. ist auch immer auf ein Subjekt bezogen. Schauen wir uns dazu ein Beispiel an. Der Nebensatz ist eigenständig, weil das
  9. Verb grinst gebeugt ist und sich auf das Objekt sie bezieht. Wenn du zwei Hauptsätze miteinander
  10. verbinden willst, brauchst du auch ein Komma. Mira schreibt ihren Freunden auf WhatsApp. Sie grinzdauernd.
  11. Genauso gehst du vor, wenn mehrere eigenständige Nebensätze voneinander und vom Hauptsatz getrennt werden sollen.
  12. Du kannst auch einen Satz in einen anderen Satz einschieben. Das nennst du dann Parenthese.
  13. Wichtig ist aber, dass du den Einschub am Anfang und Ende jeweils mit einem Komma vom anderen Satz abtrennst.
  14. Wenn eine Konjunktion im Satz steht, musst du fast immer ein Komma setzen. Konjunktionen sind nämlich Bindewörter,
  15. die entweder einen Nebensatz einleiten oder zwei Hauptsätze miteinander verbinden. Du kannst sie in zwei Arten
  16. unterteilen. Vergleichende Konjunktionen wie und oder so wie brauchen nicht unbedingt ein
  17. Komma. Dafür muss bei entgegengesetzten Konjunktionen immer ein Komma stehen.
  18. Dazu zählen Wörter wie jedoch, aber sondern oder obwohl. Aufzählungen musst du immer ein Komma
  19. setzen, egal ob es einzelne Wörter oder ganze Wortgruppen sind. Ein Sonderfall sind Adjektive, also wie
  20. Wörter. Sind sie gleichwertig, musst du ein Komma setzen. Das kannst du überprüfen, indem du einen und zwischen
  21. die beiden Adjektive setzt. Das ist der günstigste, schnellste Tarif, den ich bisher hatte. Du kannst auch sagen, das
  22. ist der günstigste und schnellste Tarif, den ich bisher hatte. Im folgenden Satz sind die Adjektive
  23. nicht gleichwertig. Ich hätte gerne das frischste helle Brötchen, das ihr noch habt. Deswegen hört sich dieser Satz
  24. auch falsch an. Ich hätte gerne das frischste und helle Brötchen, das ihr noch habt, und hört sich hier komisch
  25. an, oder? Du brauchst hier also kein Komma. Du bildest eine Infinitivgruppe mit
  26. einem Infinitiv, einem zu und teilweise noch weiteren Wörtern. Es gibt den einfachen und den erweiterten Infinitiv.
  27. Der einfache Infinitiv beinhaltet keine weiteren Wörter. Hier kannst du ein Komma setzen, wenn du die Gliederung des
  28. Satzes betonen möchtest. Zu shoppen macht ihm großen Spaß. Bei einem Einschub setzt du wieder entweder
  29. zwei Kommas oder gar keines. Ihre Freude Neues zu lernen wurde belohnt. Der erweiterte Infinitiv besteht aus dem
  30. Infinitiv und weiteren Wörtern. Du kannst hier ein Komma setzen. Bei Einschüben machst du es genauso wie beim
  31. einfachen Infinitiv. In drei Fällen musst du aber immer ein Komma setzen und zwar wenn der Infinitiv
  32. sich auf ein Substantiv bezieht, der infinitiv durch die Konjunktionen als anstatt statt, außer ohne und um
  33. eingeleitet wird, der infinitiv von einem hinweisenden Wort angekündigt oder aufgenommen wird.
  34. Ein Partizip ist sowas wie ein Mittelwort zwischen Verb und Adjektiv. Du kannst es als gegenwärtiges Partizip
  35. 1 und als vergangenes Partizip 2 benutzen. Das Partizip 1 bildest du mit einem angehängten D wie in lachend.
  36. [gelächter] Das Partizip 2 bildest du mit der Vorsilbe G und einem angehängten T oder
  37. ENleidet und gelesen. Partizipgruppen können durch Enkommer
  38. abgetrennt werden. Wenn sie in den Satz eingeschoben sind, kannst du um es herum entweder zwei Kommas setzen oder gar
  39. keins. So machen sie sich gesättigt und gestärkt auf den Weg. Du musst aber bei drei Fällen ein Komma
  40. setzen und zwar, wenn die Partizipgruppe mit einem Wort angekündigt oder aufgenommen wird, wenn die
  41. Partizipgruppe als Erklärung auf ein Substantiv oder ein Pronomen folgt oder wenn die Partizipgruppe als Nachtrag am
  42. Satzende steht. Zusätze und Einschübe liefern eine weitere Erklärung oder kommentieren
  43. etwas vorangegangenes. Häufig werden sie mit bestimmten Wörtern eingeleitet wie nämlich oder insbesondere.
  44. Bei zusetzen musst du ein Komma setzen. Bei Einschüben kannst du wieder zwei Kommas oder gar keines setzen.
  45. Du kannst Ausrufe und Stellungnamen verwenden, um eine Aussage lebendiger zu machen. Die musst du dann aber mit einem
  46. Komma vom restlichen Satz abtrennen. Das sind z.B. Ausrufe wie super, Ach und I, aber auch Bejahrungen und Verneinungen
  47. sowie Anreden an bestimmte Personen. Anreden kannst du auch als Einschub in einen Satz setzen. Dann musst du sie
  48. aber wieder entweder mit zwei Kommas abtrennen oder mit gar keinem. Prima, jetzt kennst du alle wichtigen
  49. Kommeln. Aber wie sieht es mit Einzelfällen aus? Wann genau kommt vor oder ein Komma? Das
  50. erfährst du in unserem Video. Bis gleich. Dir hat das Video gefallen? Für mehr
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