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01 Crashkurs Mikrobiologie - Pilze (Mycota) allgemein
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 144 Zeilen
- okay lass uns einmal über Pilze ganz allgemein sprechen was sind eigentlich Pilze und jetzt vergesst bitte einmal
- kurz das was ihr unter Pilz versteht nämlich den normalen Champignon der heißt auf schlau Agaricus bisporus das
- ist zwar auch ein Pilz und es gibt do eine große Klasse oder ein ein großes Reich der Pilze welche diese hutpilze
- tatsächlich bilden aber die meisten Pilze sind eher mikroskopisch und bilden eben nicht
- diese Hut alle Pilze oder die meisten Pilze haben eine Gemeinsamkeit das ist die
- sogenannte hüfe was ist so eine hüfe eine hüfe ist ein schlauchförmiges
- Gebilde was eindimensional wächst das heißt das wächst in dieser Richtung es wächst die
- Spitze die Spitze wächst eben nach vorne bei so einer hüfe das ist eine mikroskopische Struktur und bei dieser
- hüfe werden bei einigen Pilz im Nachhinein dann sogenannte Septen eingezogen das gilt nicht für alle Pilze
- aber für viele Pilze gilt dies das heißt wir haben einen Unterschied zur normalen Zelle und Z zur
- normalen Zellteilung wenn wir jetzt eine eine normale beispielsweise Pflanzenzelle denken diese teilt sich in
- der Mitte und danach haben wir zwei Zellen die hier so aneinander sind das ist schon mal ein
- großer Unterschied wie so eine Struktur sich bildet und wie gesagt sie wachsen nur eindimensional aus seiner hüfe kann
- hier zur Seite theoretisch noch mal so eine hüfe rauswachsen aber es ist keine Zellteilung nächste wichtige Vokabel das
- ist das Myzel das ist die Gesamtheit aller hüfen das heißt ich gucke auf meine Petrischale drauf oder auf meinen
- Waldboden und dass die hüfen die ich dort finde die zu einem Organismus gehören oder zu zwei sichpen Organismen
- die dann miteinander verschmelzen da kommen wir später noch dazu das nenne ich
- Myzel schauen wir un so eine hüfe einmal etwas genauer an eine hüfe besteht aus einer Zellwand einer Zellmembran und dem
- Zytoplasma wie be das ist jetzt nichts so besonderes diese einfachen Strukturen die finden wir ja beispielsweise bei
- Pflanzenzellen auch gucken wir mal ein zu ein paar Unterschieden zu den Pflanzenzellen auch hier besteht die
- Zellwand zu einem großen Teil aus polysachariden bei Pflanzenzellen polysacharid woraus es oft besteht oder
- woraus Pflanzenzellen meist bestehen ist die Zellulose die haben wir nicht wir haben hier an polysachariden mannane
- glucoronsäuren glucane und so weiter ein weiteres polysacharid was sehr sehr Typ oder was das typische ist am Pilz das
- ist das Chitin und das Chitin heißt auf schlau Poly Beta 14N
- acetylglucosamin das hat einen Grund warum es diesen Namen hat und wenn man diese Struktur sich ang guckt kann man
- das auch gut ableiten diesen Namen da gebe ich einmal den Link hier in der Beschreibung und das könnt ihr euch
- gerne mal auf Wikipedia oder ähnliches ansehen und daran ein bisschen organisch chemische Strukturformel lernen warum
- das ganze Ding so heißt weitere Vokabel womit Weise ich so ein ch nach ich nehme eine Substanz die nennt sich
- kalkoflur und gehe damit unter ein Fluoreszenz Mikroskop also ein fluoreszenzlichtmikroskop und dann kann
- ich eben die Anfärbung von dem Chitin sehen so viel zur Zellwand gucken wir uns die Zellmembran an auch hier
- Gemeinsamkeiten mit prinzipiell fast allen anderen Lebewesen das ist die lipidoppelschicht das sind Proteine und
- noch weitere Bestandteile die habe ich jetzt nicht mit hier aufgeführt könnt ihr euch gerne einmal ansehen ich glaube
- hier stelle ich auch mal einen Link rein zu einer normalen Biomembran was jetzt hier das Besondere an Pilzen ist das ist
- das Ergosterin oder Ergosterin dieses Wort Sterin das kennen
- wir von irgendwoher auch aus den normalen Medien nämlich vom Cholesterin ja das Ergosterin gehört zur
- Gruppe der Sterole und es hat dieselbe Funktion wie das Cholesterin Cholesterin kommt nicht
- in Pilzen vor Cholesterin kommt in tierischen Zellen vor auch nicht im pflanzlichen das heißt wir haben mir
- gleich zwei neue Sachen gelernt Cholesterin kommt in tierischen Substanzen vor ergysterin in Pilz Form
- und das hat die Funktion eben der Stabilität und der Durchlässigkeit also die Regulation der Stabilität und
- Durchlässigkeit der Biomembran dadurch dass das eine pilzspzifische Substanz ist kann ich
- eine Probe nehmen Messe den ergosteringehalt und kann darauf auf die Menge des vorhandenen Pilzes also kann
- dadurch die Menge des vorhandenen Pilzes messen und das auch eine in der Ökologie hier eine interessante Fragestellung die
- damit beantwortet wird dann schauen wir uns einmal das Zytoplasma an Pilze sind eukaryioten das
- heißt wir haben Zellkerne wir haben aber auch alle anderen wichtigen Bestandteile wie beispielsweise golgia Apparat
- endoplasmatische Retikulum Ribosom Mitochondrien keine Chloroplasten wie sie bei den Pflanzen
- vorkommen aber wie gesagt guckt euch mal eine ganz normale eukaryotische Zelle an dieselben
- Bestandteile finden wir prinzipiell in den Pilzen auch was an dem Zellkern also was an der was noch besonders ist das
- sind die vielen haploiden Zellkerne das ist typisch nicht unbedingt alle Pilze haben viele haploide Zellkerne aber die
- meisten Pilze haben dies was haploid und diploid ist das könnt ihr hier nachschauen dass wir viele Pilze in
- Entschuldigung viele Zellkerne in so einer hüfe drin haben das hat auch eine Konsequenz wir haben hier ganz viele
- Zellkerne in einer so einer hüfe wenn wir jetzt kurz mal zum Vergleich nehmen wir jetzt mal unsere
- Pflanzenzelle diese hat einen Zellkern dann gehen wir mal kurz in die Mitose hinein
- mitthose sollte auch jeder vom Prinzip her kennen weil der Mitose da kondensieren die Chromosomen und wandern
- dann zu den zellpolen in unserem Fall hier nach links und nach rechts an entlang des
- spindelapparates der sich in der Zelle ausbildet und daher wissen die Chromosomen prinzipiell wo Sie hin
- müssen nämlich zu den zellpolen und dann teilt sich die gesamte Zelle wenn wir jetzt an unsere hüfe hier
- denken mit so einem Zellkern hier innen drin der kann ja nicht in irgendwelche zellpole hinein zumal es ist noch nicht
- einmal gegeben es gibt do viele Pilze die haben keine Septen das heißt zellpole haben wir nicht und diese Kerne
- müssen sich trotzdem irgendwie irgendwie vermehren und das ganze geht eben nicht über eine normale Mitose das ganze Ding
- nennt man dann Moment das nennt man endomitose viele Zellkerne viele Zellkerne in einer Zelle
- können unterschiedlich benannt werden wir haben einmal hier den Begriff der jetzt auf
- die Pilze zutrifft das ist die sogenannte zenozyte viele Zellkerne in einer Zelle und die zenozyte ist die
- Variante dass die Zellkerne sich innerhalb einer Zelle vermehren und dadurch haben wir mehr Zellkerne pro
- Zelle es gibt auch eine andere Vokabel die schreibe ich hier mal kurz mit auf die kommt auch in diversen Organismen
- vor ich denke auch beispielsweise bei uns in unseren menschlichen Muskelzellen das ist das syn
- syzium und das synzyzium ist das Gegenteil wir haben viele einkernige Zellen wo sich dann im wo sich dann die
- Zellmembran und das die zellwende wenn vorhanden auflösen und dann eben die mehrkernigkeit
- entsteht so viel dann dazu dann kommen wir zu einem weiteren Thema
- das Thema habe ich unter Ökologie zusammengefasst jetzt Ökologen würden jetzt sagen na das passt jetzt von der
- Definition her nicht das für mich ist das jetzt eine etwas globalere Ansicht ob das jetzt der einer vernünftigen
- Definition entspricht oder nicht ich bitte da um Nachsicht Moment ich ma das noch mal
- kurz zu sonst verwirrt das mit unter ich habe jetzt zwei verschiedene Punkte dort mir raus gegriffen einmal die Bedeutung
- für den Menschen von Pilzen ganz grob wir haben eine biotechnologische Bedeutung wir haben die Bedeutung
- Lebenskreislauf vor allem als Destruenten und wir haben pathogene in der
- Biotechnologie habe ich nur zwei kleine Beispiele einmal die carotinoidherstellung und die
- Alkoholherstellung die Alkoholherstellung passiert durch einen wichtigen Pilz das ist Sachar
- yzesere zevisi e W Gattungsnamen mit Artnamen also Gattungsnamen werden kursiv
- geschrieben sacharo myzis cevise ein Hefepilz dieser wächst beispielsweise nicht in einer typischen hüfeform da
- kommen wir aber später noch dazu das ist der Pilz der uns mit dem Alkohol herstellt mit der also der uns das Bier
- cerevisia wer noch Asterix Comics kennt der weiß das dass S dort lauwarme cerevisia glaube ich war das getrunken
- haben das ist der Pilz der für die Alkoholherstellung hergestellt wird es gibt auch noch Vitamine und und und
- sucht euch da mal ein paar Beispiele raus biotechnologische Anwendung von Pilzen sind
- manikfaltig die ökologische Bedeutung zwei Beispiele wir haben einmal als Destruenten den lninabbau
- guckt euch mal die Struktur vom lnin an wer ein bisschen was von organischer Chemie versteht der sieht sofort wenn er
- sich die Struktur anguckt dass dieses Lignin unglaublich schwierig abzubauen ist das macht der Pilz aber der Pilz
- kann Lignin abbauen und er kann auch weitere schwierig abzubauen Substanzen abbauen auch sogenannte xenobiotika das
- heißt Substanzen die normalerweise so nicht in der Natur vorkommen beispielsweise
- phenolplaste unser Trabi Pestizide wie DDT und und und das macht der Pilz aus einem bestimmten Grund da komme
- ich auch noch dazu jedenfalls kann das der Pilz ohne die Pilze hätten wir wahrscheinlich draußen wenn man nach
- draußen gucken unglaublich viele Baumleichen herumliegen weil die nicht komplett abgebaut werden würden im
- übrigen das was es in den normalen Medien heißt dass Plastik nicht abgebaut werden kann und dass wir irgendwann hier
- in auf der Welt in Plastik ertrinken werden das ist wissenschaftlich gesehen falsch
- Plastik kann abgebaut werden wird durch Pilze gerne abgebaut allerdings dauert es eben seine Zeit das Heß ich will
- jetzt nicht sagen dass Plastik oder so grundsätzlich gut ist aber es ist falsch zu sagen dass es nicht abgebaut werden
- kann gucken wir uns einmal auch noch zwei pathogene an einmal Candida aldikans candida albikans ist ein sehr
- gut erforschter Erreger guckt euch auch mal dazu ein paar ekelhafte Bilder in Wikipedia an für diejenigen die so ein
- bisschen morbider sind und eher in so in die medizinische Mikrobiologie gehen schönes Beispiel und auch ein sehr sehr
- gut erforschter Organismus über den man sehr sehr viel erfahren kann auch aus genetischer in genetischer Hinsicht und
- und und ein weiteres Beispiel um zu zeigen dass wenn ich über pathogene spreche nicht nur über ekelhafte
- menschenpathogene spreche sondern eben auch über pflanzenpathogene dort gibt es auch unglaublich interessante Ansätze
- und hier ein kleines Beispiel könnt ihr auch mal dann irgendwo Wikipedia oder google mal nachsehen okay dann lass einm
- kurz über Ernährung sprechen Ernährung von Pilzen hier ist nicht jetzt wieder der Champignon in der Pfanne gemeint
- nein ich möchte wissen wie sich eigentlich die Pilze ernähren und die Pilze benutzen
- Glykolyse Atmung Gährung zetratzyklus das also zum zum Stoffwechsel bringe ich mal
- hier kurz einen Link was typisch ist ich gehe da jetzt nicht so im Detail drauf ein physiologisch gehe ich vielleicht
- irgendwann mal ma ich irgendwann mal Videos allgemein über Mikroorganismen Physiologie wichtig in der Ernährung ist
- dass der Organismus sich Chemo organo hetero und osmotrop ernährt trop heißt Ernährung wenn man so will
- heterotroph heißt die kohlenstofffixierung passiert über organische Substanzen also nicht wie
- pflanzenpflanzen fixieren ihren Kohlenstoff in der Regel über CO2 aus der Luft und das machen Pilze eben nicht
- sie erähen sich heterotrop und nicht wie bei Pflanzen autotrop chemoorganotrop heißt auch dass sie ihre
- Energie aus diesem aus organischen ähm Substanzen gewinnen es gibt beispielsweise auch
- Bakterien die gewinnen ihre Energie aus anorganischen also aus anorganischen Substanzen wie verschiedenen Gesteinen
- die würden dann chemolitotrop heißen und dann das Gegenteil zu Chemo
- wäre Foto beispielsweise was ein interessante eine interessante Vokabel ist ist dieses
- osmotrop hier einmal kurz denkt wir mal kurz an unsere hüfe was hat es mit diesem osmotrop auf
- sich zuerst ein mal kurz noch mal Osmose erklärt Osmose ist wir bringen Substanz eine Substanz von
- Ort A zu Ort B über eine semipermeable Membran soweit so gut Diffusion und Osmose sollte jeder kennen wenn nicht
- sind hier noch einmal Links dazu der Pilz hat ja eine total feste Zellwand das heißt im Gegensatz zu einer
- Amöbe nehmen wir mal hier so eine Amöbe kann der Pilz nicht wie diese Amöbe hier die Nahrung
- umschließen und dann im Inneren verdauen und der hat ja auch keinen Mund oder kein Organ das heißt irgendwie muss er
- seine Nahrung die ich mal hier so andeute in seine Zelle hineinbringen um sie dort weiter zu verarbeiten das heißt
- der Pilz muss seine Nahrung außerhalb seiner hüfe verdauen und dazu muss er Enzyme
- sekretieren damit dann die damit dann die Nahrung in kleine Bestandteile zerlegt wird und diese wird
- dann wieder vom Pilz aufgenommen und das ganze passiert eben osmotrop das ist im übrigen auch der Grund oder
- wahrscheinlich einer der Gründe warum Pilze schwer abbaubare Stoffe in der Natur abbauen können weil diese einfach
- einen ganz eine ganze Mixtur an abbauenzymen nach außen sekretieren die eventuell auch gar nicht für diese
- sogenannten xenobiotika gedacht waren sondern sie sekretieren die
- einfach und diese bauen gleichzeitig diese anderen Substanzen mit ab das wäre das osmotrop abbauende Enzyme nennt man
- oft Asen zum Schluss und Lipasen beispielsweise fett abbauen Proteas Protein abbauen sacharasen sacharide
- abbauen oder polysacharide abbauen und prinzipiell kann man dann den abzubauenden Stoff nehmen und einfach
- ASE dran hängen damit ist man oft richtig beispielsweise bei zellulase zellulasen baut eben Zellulose
- ab so viel kurz zur Ernährung eine kleine phylogenetische Betrachtung noch phylogenie ist jetzt ganz grob sowas wie
- artbetrachtung oder Kategorisierung und Einteilung ich weiß nicht ob diese ob diese Definition jetzt komplett richtig
- ist ich gebe mal hier einen Link dazu wir haben vier große reiche auf die ich dann später im einzelnen noch eingehen
- werde die hitridiumikota die zygomikota und die askomykota und die basidiomkota es gibt noch eine weitere
- Gruppe wo sich die Experten streiten ob sie zu den zygomyikota gehört das sind die glomeromykota wenn ich die
- zygomikota betrachte dann werde ich auch einmal kurz auf die glomero mykota eingehen alles andere was es sonst noch
- gibt wie beispielsweise sogenannte o mykota das sind streng genommen keine Pilze der Definition nach da werde ich
- dann aber auch im einzelnen noch drauf eingehen wenn ihr wenn euch das ganze hier interessiert dann könnt ihr gerne
- meinen Kanal abonnieren bzw dann die entsprechende Playlist euch angucken ich werde noch einige weitere Videos zur
- Mikrobiologie hier hochladen um einen kleinen Crashkurs zu absolvieren wenn ich irgendwelche
- Fehler gemacht haben sollte bitte nicht warten sondern gleich in die Kommentare reinschreiben oder eben mir eine E-Mail
- schreiben denn ich möchte hier ungern Fehler stehen lassen bzw ich bin eben auch ein Mensch ich weiß dass ich eben
- auch Fehler mache
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