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Einführung in die Physik: Akustik (Physikus Lernteil)

LeonardvonQuirm13:04 97.456 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 61 Zeilen
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  1. wenn ein Gegenstand z.B eine Gitarrenseite oder eine Lautsprechermembran schnell hin und her schwingt dann entsteht Schall den wir
  2. hören können die Schwingungen werden zu unseren Ohren [Musik] transportiert kann Schallschwingungen
  3. auch sichtbar machen legt man reißkörner auf eine Lautsprechermembran so springen diese hoch sobald man den Lautsprecher
  4. [Musik] einschaltet man kann Schwingungen sehr gut an einem Pendel beobachten zunächst
  5. hängt das Pendel in seiner Gleichgewichtslage senkrecht nach unten lenkt man das Pendel zu einer Seite aus beginnt es regelmäßig hin und
  6. her zu schwingen es bewegt sich nun ständig von einem Umkehrpunkt über die Gleichgewichtslage zum anderen Umkehrpunkt und zurück die im
  7. Umkehrpunkt erreichte Entfernung von der Gleichgewichtslage ist die maximale Auslenkung man nennt sie
  8. Amplitude eine Schwingung ist die Bewegung vom Umkehrpunkt 1 über die Gleichgewichtslage zum Umkehrpunkt 2 zurück zur Gleichgewichtslage und wieder
  9. zum Umkehrpunkt 1 die Zeit die während dieser einen Schwingung verstreicht nennt man Schwingungsdauer groß t selten spricht man nur von einer Schwingung
  10. meistens von ihrer Mehrzahl den Schwingungen die Anzahl der Schwingungen die in einer Sekunde ablaufen nennt man Schwingungsfrequenz klein
  11. f lässt man einen Farbbehälter mit einem kleinen lochpendel und zieht während er hin und her schwingt gleichmäßig ein Stück Papier
  12. unter dem Pendel hindurch so erhält man als Autogramm der Schwingungen eine sogenannte Sinuskurve aufgezeichnet
  13. jeder Körper den wir in Schwingungen versetzt haben hört normalerweise bald wieder aufzuschwingen die Reibung in der Aufhängung und der Luftwiderstand sorgen
  14. dafür dass bei sich selbst überlassenden Schwingungen die Umkehrpunkte immer näher an die Gleichgewichtslage heranrücken ihre Amplitude also immer
  15. kleiner wird bis die schung ganzhört man nennt sie gedämpfte Schwingungen je größer die Dämpfung ist desto schneller nimmt die Amplitude ab
  16. will man ungedämpfte Schwingungen mit gleichbleibender Amplitude erzeugen dann muss man stets etwas Energie zuführen um die Reibung und den Luftwiderstand zu
  17. überwinden bei der Standuhr geschieht das z.B durch das Anhängen eines Gewichts das langsam absinkt und dadurch das Pendel im schwingen hält
  18. zupft man eine Seite einer Gitarre an so entsteht ein Ton zupft man stark schent die Seite mit einer großen Amplitude da die Amplitude die Tonstärke bestimmt
  19. entsteht ein lauter Ton zupft man die Seite nur leicht dann steht ein leiser Ton die Seite schwingt dann mit kleiner Amplitude es zeigt sich werden die Töne
  20. lauter so vergrößern sich die Amplituden der Schwingungen [Musik] die Lautstärke eines Tones wird in
  21. Dezibel gemessen die Empfindlichkeit des menschlichen Ohres wird durch den Zusatz a angegeben hören wir zwei gleichlaute Schallquellen dann empfinden wir die
  22. Lautstärke nur um ca 3 DBA lauter Töne ab 100 DBA sind unerträglich laut ab 120 DBA können Sie das Gehör zerstören [Applaus]
  23. die Höhe des erzeugten Tones bei der Gitarre hängt nicht von der Stärke des anzupfens sondern von der Länge der Dicke und vom Spannungszustand der Seite
  24. ab eine kurze dicke Seite kann den gleichen Ton erzeugen wie eine lange dünne ein höherer Ton hat auch eine höhere Frequenz f das heißt es finden in
  25. einer Sekunde mehr Schwingungen statt als bei einem tieferen t die Frequenz f der Schwingungen bestimmt also die
  26. [Musik] [Musik]
  27. Tonhöhe die beuche der Sinuskurve sind bei einer hohen Frequenz näher beieinander Schwingungsdauer und Frequenz hängen eng miteinander zusammen
  28. die Einheit der Frequenz ist nach dem deutschen Physiker Heinrich Herz benannt der Kammerton a hat 440 Herz die Instrumente eines Orchesters werden nach
  29. diesem Ton [Musik]
  30. gestimmt hat ein Ton genau die doppelte Frequenz eines anderen dann ist er genau eine Oktave
  31. [Musik] höher jeder freischwingende Körper hat se eine charakteristische
  32. [Musik] Eigenfrequenz wenn ein Körper mit einer Erregerfrequenz zum Schwingen gebracht wird die seiner Eigenfrequenz entspricht
  33. dann tritt Resonanz auf ein besonders heftiges mitschwingen des Körpers das bis zur sogenannten resonanzkatastrophe führen kann es kann ein Glas zum
  34. Zerspringen gebracht werden oder eine Brücke kann bei geringster Belastung einstürzen wenn sie z.B durch Wind oder marschierende Menschen in ihrer
  35. Eigenfrequenz sehr stark zum Schwingen gebracht wird die menschliche Stimme und die Stimmen vieler Tiere werden im Kehlkopf
  36. erzeugt die Stimmbänder werden dort beim sprechen oder singen in Schwingungen versetzt und erzeugen so die Töne mit Zunge Gaumen und Lippen werden dann
  37. laute und Worte geformt die menschlich Stimme hat einen Frequenzumfang von etwa 80 bis 1100
  38. Herz erreichen Schallwellen das menschliche Ohr werden sie in der Ohrmuschel gesammelt und zum Trommelfell weitergelenkt das Trommelfell gerät
  39. dabei in Schwingungen und überträgt den Schall auf die Gehörknöchelchen und letztlich auf das eigentliche höherorgan die sogenannte höherschnecke hier sind
  40. die Sinneszellen unter die diese Impulse zum Gehirn [Musik]
  41. weiterleiten das menschliche Ohr kann Frequenzen von etwa 16 bis 20 000 Herz hören höhere Töne werden als Ultraschall bezeichnet den z.B Hunde und Fledermäuse
  42. wahrnehmen können hält man sich ein Ohr zu ist es ganz schwer die Richtung abzuschätzen aus der
  43. ein Geräusch kommt genau wie zwei Augen zum räumlichen Sehen notwendig sind kann man auch nur mit zwei Ohren räumlich hören das Gehirn berechnet aus dem
  44. winzigen Zeitunterschied mit dem die geräuschimpulse der beiden Ohren im Gehirn eintreffen die Richtung der Schallquelle
  45. bringt man mehrere Pendel mit dünnen Fäden hintereinander an so genügt es einen Pendel anzustoßen um die anderen Pendel ebenfalls in Schwingung zu
  46. versetzen durch die Kopplung breiten sich die Schwingungen mit kurzer Zeitverzögerung als Welle über die gesamten Pendel aus
  47. man unterscheidet quer und läkswelle Querwellen bewegen sich quer also senkft zu der Schwingungsebene Wasserwellen sind Querwellen die einzelnen
  48. Wasserteilchen bewegen sich auf und ab also vertikal während die Welle zur Seite also horizontal
  49. fortschreitet im Gegensatz dazu breiten sich längswellen in derselben Richtung aus in der auch die einzelnen Teilchen schwingen drückt man z.B eine lange
  50. Feder zusammen und lässt sie wieder los dann breitet sich diese Störung in Form einer verdichtungsstelle als längswelle innerhalb der Feder
  51. aus Schallwellen sind läswellen durch die Schwingungen eines Weckers z.B wird die umgebende Luft zusammengedrückt und die Luftteilchen rücken enger
  52. aufeinander diese Verdichtung wandert in Längsrichtung als Schallwelle weiter trifft diese Verdichtung auf unsere Ohren dann hören wir
  53. [Applaus] etwas Schall breitet sich im Prinzip wie Licht in alle Richtungen gleichmäßig aus Lichtwellen sind jedoch elek magnetische
  54. Wellen die keinen Träger brauchen um sich auszubreiten das Licht weit entfernter Sterne breitet sich durch das Vakuum des Weltraums bis zur Erde
  55. aus im Vakuum kann kein Schall transportiert werden denn Schallwellen brauchen einen Träger wie Luft Wasser oder auch einen festen Stoff der die
  56. Verdichtungen der Schallwellen weiterträgt die Ausbreitung der Schallwellen im schallträger braucht eine gewisse Zeit
  57. die vom Trägermaterial abhängt in Luft beträgt die Schallgeschwindigkeit 340 m pro seunde in Wasser legegt der Schall 1480 m pro seunde zurück und in Eisen
  58. sind es schon 5170 m pro Sekunde Schallwellen werden von großen Gegenständen reflektiert in den Bergen
  59. wird der Schall so reflektiert dass ein sogenanntes Echo entsteht in großen leeren Räumen entsteht ein Nachhall dabei handelt es
  60. sich um ein Echo das unsere Ohren wegen der verhältnismäßig kleinen Entfernungen kurz nach dem eigentlichen Ton erreicht jeder Klang wirkt dadurch in die Länge
  61. [Musik] gezogen ه [Musik]

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