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MedAT - Biologie - Nervensystem und Gehirn wirklich verstehen! (Matura, Abitur)
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 790 Zeilen
- ich darf alle Zuhörenden ganz herzlich begrüßen zu einem Überblick über die Anatomie und die Funktionsweise des Nervensystems
- das Nervensystem ist ja neben dem Hormonsystem das zweite große informationsübertragungsnetzwerk im Körper
- und das zeichnet sich dadurch aus dass es deutlich schneller reagiert und den Körper kurzfristiger steuert als das Hormonsystem
- beispielsweise eine Muskel Aktivierung durch einen Nervenimpuls nimmt nur Millisekunden in Anspruch auf der anderen Seite
- braucht es Minuten wenn ich sogar Stunden bis die Schilddrüse nach Ausschüttung ihrer Hormone die Effekte im Körper auslösen kann
- das heißt das Nervensystem ist schneller als das Hormonsystem und deshalb ist es auch so wichtig für uns und für alle Prozesse die sehr schnell und
- kurzfristig gesteuert werden müssen die gröbste Einteilung des Nervensystems ist in zentralen Nervensystem und peripheres Nervensystem abgekürzt seit
- NS und PNs zum zentralen Nervensystem zählen nur Gehirn und Rückenmark wobei das Gehirn dann noch in mehrere Abschnitte
- untergliedert werden kann Gehirn und Rückenmark sind gemeinsam quasi die Steuerzentrale des Körpers hier laufen die ganzen
- Informationsverarbeitungsprozesse ab und hier werden die Aufgaben quasi geplant die der Rest des Körpers dann durchzuführen hat
- damit das Gehirn und das Rückenmark ihre Funktion übernehmen können brauchen Sie Informationen von den Sinnesorganen das heißt von den Augen von der Haut oder
- vielleicht auch von der Zunge und Sie müssen selber Signale zu den verschiedenen Körperbereichen schicken können um zum Beispiel die Muskeln zu
- steuern oder die Organe das heißt Gehirn und Rückenmark müssen verbunden werden mit allen
- Körperbereichen und diese Verbindung ist das periphere Nervensystem das periphere Nervensystem lässt sich einmal grobgliedern Nerven und spinalen
- Nerven der einzige Unterschied ist dass Hirnnerven
- im Hirnstamm vor allem ihren Ursprung haben und von dort aus den gesamten Kopf Halsbereich durchziehen und steuern
- während die Spinalnerven vom Rückenmark ausgehen und den gesamten restlichen Körper versorgen
- wenn jetzt ein Nerv ein Signal von einem Sinnesorgan empfängt und dann zum ZNS leitet spricht man von einer afferenz von auffähre hintragen wohin zum Zeiten
- ist umgekehrt heißen die Signale die vom ZNS zu den Muskeln oder zu den Organen gesendet
- werden Efferenzen ja da steckt wieder das Lateinische e-fähre also das vekttragen drin
- jedes Axon im Körper ist in der Regel entweder eine afferenz oder eine efferenz das heißt es gibt Nervenzellen mit einem Axon die Staaten entweder im
- Gehirn oder Rückenmark und laufen dann ins periphere Nervensystem das wäre dann eine efferenz und umgekehrt gibt es Neurone die bei
- den Sinnesorganen starten und dann mit ihrem Aktion die Information zum ZNS hinleiten das wären die einfachenzen und
- die können beide in ein und demselben Hirn oder spinalner vorkommen denn der Begriff Nerv ist nicht gleich bedeutend mit dem Neuron mit der Nervenzelle eine
- Nervenzelle hat immer nur ein Axon und das ist in der Regel entweder efferent oder affärent auch wenn die Grenze dann quasi verschwimmt wenn man sich da ein
- bisschen genauer damit beschäftigt aber ein Nerv ist immer ein Bündel von Axonen und jetzt gibt es verschiedene Nerven im Körper manche enthalten nur
- efferente Axone man spricht dann von einem reinmotorischen Nerv nur weil diese Efferenzen meistens die Muskeln und
- somit unsere Bewegungen steuern aber es gibt doch Nerven die enthalten nur sensorische also afferente Fasern
- in den meisten nerven des Körpers kommen beide Leitungsbahnen vor also Afferenzen undifferenzen hier sprechen wir dann von
- einem gemischten Nerv die Hirn und Spinalnerven verzweigen sich dann baumartig im Körper und
- erreichen so alle Körperregionen zusätzlich gibt es aber ein Nervengeflecht also ein Nervennetz was dein Körper ein bisschen ungeordnet
- hat durchzieht das vegetative Nervensystem das wird auch noch zum peripheren Nervensystem gerechnet aber die Axone die das
- vegetative Nervensystem bilden Steuern unsere Organfunktionen und nicht die Muskeln also nicht unsere Skelettmuskeln und diese vegetativen Axone laufen
- teilweise in den Hirnnerven teilweise in den Spinalnerven aber teilweise auch unabhängig von denen durchziehen den Körper dann auf andere Weise
- deshalb sind sie jetzt hier nicht gesondert dargestellt wir sollten uns aber merken dass dieser vegetativen nervengeflechter auch zum peripheren
- Nervensystem dazu gerechnet werden sollen histologisch unterscheiden sich seltenes und peripheres Nervensystem durch ihre
- Mühe Limitierung im ZNS wird die nämlich von oligadendrozyten übernommen
- peripher Nervensystem sind das die schwammzellen die die myelinschäden bilden gerade recht primitive Nerven sind aber
- teilweise auch unnötisiert im PMs außerdem ist das Gehirn und das Rückenmark von drei Hirnhäuten umgeben die gibt es im
- peripheren Nervensystem so nicht und die peripher Nerven sind anders als das Gehirn und das Rückenmark auch nicht durch eine
- Flüssigkeitsschicht geschützt Gehirn und Rückenmark schwimmen nämlich im sogenannten Liquor zere pro spinalis
- und den schauen wir uns auch gleich noch näher an also diese Tabelle hier unten fast noch einmal die wichtigsten Unterschiede zwischen ZNS und PNs
- zusammen nun vieles was auf dieser Folie steht haben wir schon angesprochen
- wir haben schon gesagt dass das periphere Nervensystem die hier Nerven die spinal Nerven und die vegetativen Nervengeflechte umfasst
- dazu kommt jetzt aber dass manche Autoren dass Darm Nervensystem noch als eigenes Nervengeflecht rechnen
- wir werden an einer anderen Stelle mal sehen dass zwischen den Muskelschichten im Darm ein Nervengeflecht liegt das den Darm autonom steuert
- also der Darm ist für seine Aktivität nicht vom Gehirn abhängig sondern kann selbstständig aufgrund dieses sogenannten enterischen
- Nervensystems sich bewegen die Nahrung vermischen und voran schieben das Gehirn kann aber über das vegetative Nervensystem die Aktivität des Darm
- Nervensystems Steuern ja das ist so ähnlich wie beim Herz beim Herz haben wir ja gesagt dass das aufgrund von umgewandelten Muskelzellen
- selbstständig Erregungen vor allem im Sinusknoten erzeugen kann und deshalb autonom schlägt aber über das vegetative Nervensystem kann das Gehirn zum
- Beispiel die Herzfrequenz und die Schlagkraft anpassen jetzt wollen wir das ganze noch ein bisschen
- systematischer machen wir können das periphere Nervensystem halt nicht nur anatomisch in einer Nervengeflecht hier Nerven und Spinalnerven untergliedern
- sondern wir können das periphere Nervensystem auch von der Funktion her betrachten und dann teilen wir es einmal in zwei Teile ein nämlich insomatisch
- und vegetativ vegetativ sind all die Elemente des PNs die die Organfunktionen steuern und da gibt es streng genommen zwei
- unterschiedliche vegetative Nervengeflechte im Körper die teilweise als Gegenspieler an den Organen wirken teilweise aber auch
- unabhängig voneinander Aufgaben übernehmen das eine Nervengeflecht ist der Sympathikus der passt den Körper so an
- dass er in einer fight of light also in einer Kampf oder fluchtsituation maximale Leistung bringen kann und der Parasympathikus ist dann dafür
- da dass der Körper in einer Ruhephase seine ganzen Reserven wieder auflädt und sich reinigt und erholt deswegen sagt man dass die
- parasympathikusfunktion Rest und die chest ist also Ruhe und Verdauung am Herz sind diese beiden Systeme zum Beispiel Gegenspieler also das
- Sympathikus beschleunigt die Herzfrequenz der Parasympathikus senkt sie das werden wir dann gleich noch näher besprechen
- aber uns muss bewusst sein dass an anderen Organen entweder der Sympathikus wirkt oder der Parasympathikus zum Beispiel die
- Blutgefäße im Körper werden fast ausschließlich durch den Sympathikus reguliert der wenn er aktiv ist die Blutgefäße verengt und wenn er inaktiv
- ist erweitert dem vegetativen Nervensystem gegenübergestellt sind die somatischen
- Axone oder die somatischen Nerven und die kann man dann in motorisch und sensorisch untergliedern motorisch heißt zu den Skelettmuskeln sensorisch heißt
- von den Sinnesorganen kommend und jetzt ist uns eigentlich bewusst was somatisch heißt denn wenn wir uns das überlegen die Skelettmuskeln können wir
- willkürlich steuern und die Sinneseindrücke nehmen wir ja bewusst wahr das heißt das somatische Nervensystem
- leitet all diejenigen Empfindungen die wir bewusst wahrnehmen können und die wir bewusst steuern können
- widmen wir uns noch den wichtigsten Aspekten der Hirnnerven wir haben schon gesagt das sind peripheren Nerven die ihren Ursprung vor allem im Hirnstamm
- haben das gilt aber nicht für alle denn der erste und zweite hier Nerv der Nervus olfaktorius das ist der rechnerv der nervos opticus das ist der Sehnerv
- die Enden nicht im Hirnstamm sondern im Großhirn der Nervus opticus ist auch in doppelter Hinsicht eine Ausnahme weil er eigentlich keinen peripher Nerven
- darstellt sondern eine Fortsetzung des ZNS denn histologisch gesehen bestehen die myelinschäden des Sehnervs aus oligottentrozyten
- es gibt insgesamt 12 hier Nervenpaare die mit römischen Ziffern durchnummeriert werden
- für manche gibt es einen deutschen Namen zum Beispiel für den olfaktorius den würden wir auch als Riechnerv bezeichnen oder der optikus das ist der Sehnerv
- aber für die meisten anderen hier Nerven existiert eigentlich nur der Fachbegriff ich möchte kurz die wichtigsten
- Funktionen nennen der olfaktorius ja der ist dafür da die Signale von der Riechschleimhaut ins Gehirn zu leiten der optikus empfängt die Lichtsignale
- der Netzhaut Oculomotorius trochlearis und abduzens gemeinsam
- steuern die Augenbewegungen der Oculomotorius darüber hinaus auch die Pupillenbewegung
- der trigem Bereich der Gesichtshaut und der Kopfhaut
- empfängt außerdem Steuer der auch die Kaumuskulatur somit wird der Trigeminus ein Beispiel für einen gemischten Nerv weil er sowohl
- sensorische als auch motorische Anteile hat der fazialis steuert unsere mimische Muskulatur und die Tränendrüsen auch
- manche Speicheldrüsen der Nervus vestibulo cochlearis eigentlich ein zweiteiliger
- ist der Teil der unser Gleichgewichtsorgan quasi innerviert und von dem die Signale empfängt und der Koch learis Teil
- empfängt die Signale von unserer Gehörschnecke der glosso fahren GEOS steuert unsere Rachenmuskulatur
- die Ohrspeicheldrüse also die Parotis und er empfängt auch die geschmackssignale von der Zunge und auch
- von der Mundschleimhaut beim fazialis und beim glosso Fahren GEOS fällt uns jetzt noch etwas auf
- die Steuern beide Muskeln sie steuern aber auch Organe zum Beispiel die Tränendrüse oder die Ohrspeicheldrüse beides sind Funktionen die eigentlich
- der Parasympathikus übernimmt das heißt es gibt Nerven in denen laufen nicht nur motorische und oder sensorische Fasern sondern die können
- auch vegetative Anteile enthalten falls ihr alles und glossophageus werden ein Beispiel und jetzt kommen wir zum Nervus
- vagus der ist sogar hauptsächlich ein vegetativer Nerv das ist der wichtigste Nerv des Parasympathikus der beginnt im Hirnstamm und zieht dann aber bis zum
- Dickdarm nach unten und steuert sehr viele Organfunktionen und zusätzlich hilft er auch noch bei der Steuerung der Rachenmuskulatur mit und er ist der Nerv
- der unsere Kehlkopfmuskeln bewegt und und so das Sprechen überhaupt erst möglich macht
- der Aktie sorius steuert zwei Halsmuskeln und der hypoglossus die Zungenbewegung zu den spinalen Nerven wollen wir an
- dieser Stelle nicht mehr sagen als dass sie motorische und sensorische Anteile haben wir wollen uns aber Sympathikus und
- Parasympathikus noch einmal näher anschauen wie schon gesagt handelt es sich hier nicht um eigenständige Nerven
- sondern um ein System ein Funktionssystem wo die entsprechenden Nerven teilweise in Spinalnerven liegen teilweise in
- Hirnnerven oder teilweise auch eigenständig verlaufen der Sympathikus ist für Fighter flight Reaktionen zuständig der Parasympathikus
- für Rest in die chest das bedeutet wir können uns überlegen was ist wichtig für unseren Körper in einer Kampfsituation
- und können uns so herleiten was wohl die Auswirkungen des Sympathikus auf die Organe sein werden und der Parasympathikus wird dann in der
- Regel des Gegenteil machen wenn wir kämpfen oder fliehen müssen unsere Muskeln ausreichend mit Blut mit Sauerstoff versorgt werden
- dasselbe gilt für unser Gehirn dementsprechend wird die Herzleistung gesteigert in dem die Herzfrequenzen erhöht wird aber auch die Pumpkraft
- der Parasympathikus der senkt die Herzfrequenz hingegen in Ruhe wenn wir kämpfen müssen wir auch unsere Atmung optimieren
- damit wir genug Sauerstoff ins Blut bringen und da ist es wichtig dass es besonders einfach ist zu atmen das heißt dass man
- nicht viel Kraft zum ein- und ausatmen braucht das heißt in den Bronchien in den luftleitenden Atemwegen soll ein geringer Widerstand sein
- und um den zu verringern werden die Bronchien erweitert dann kann die Luft dort leichter strömen der Parasympathikus verengt hingegen die
- Bronchien und jetzt kann man sich natürlich schon fragen warum sollte man die Bronchien überhaupt verengen wer es nicht gut wenn wir die ganze Zeit
- leichtatmen könnten nun der Sinn der bronchienverengung beim Sympathikus ist ja nicht dass wir dann
- schwerer atmen sondern wir erinnern uns dass in einem engeren Rohr oder in einem Rohr das an eine Engstelle hat sondern dieser Engstelle des Wasser oder die
- Luft darin schneller fließt das heißt wenn wir die Bronchien verengen beschleunigen wir die fließende Luft und die kann dann mehr
- Schmutzpartikel mitreißen beim Ausatmen und nach oben bringen wo sie dann entweder ausgehustet oder verschluckt werden das heißt die bronchienverengung
- ist eigentlich eine Reinigungsfunktion und die wird noch dadurch gesteigert dass der Parasympathikus die Schleimproduktion ankurbelt
- wir wissen ja dass es im Epithel der Bronchien schleimbildende Zellen gibt und in diesem Schleim verfängt sich dann der
- Staub und der Schleim wird dann einerseits über die Bewegung der Härchen auf dem Epithel nach oben gebracht
- andererseits durch den beschleunigten Luftstrom in den verengten Bronchien mitgerissen besonders beim Husten ist es dann sehr effektiv wenn man da mit viel
- Kraft die Luft durch die verengten Bronchien hinauspresst während einer Flucht kampfreaktion ist es ja schon zu spät
- für die Verdauung ja das heißt wer vielleicht noch gut die letzten Nährstoffe die so im Darm sind aufzunehmen deswegen wird ganz kurz am
- Beginn einer Stressreaktion des Blutgefäßsystem des Darmes erweitert und noch möglichst viele Nährstoffe aus dem Darm heraus saugen zu können
- aber danach wird dann die Verdauung quasi lahmgelegt und auch der Darm wird träge der Parasympathikus hingegen fördert die
- Darmaktivität und die Verdauung bei der Harnblase ist es so dass das Sympathikus verhindert dass wir Haren abgeben das heißt die Blasenmuskulatur
- wird gelähmt und der Schließmuskel wird verstärkt das heißt es kommt zu einer Kontraktion des Schließmuskels und zu einer
- relaxation des Musculus Detrusor das ist der Muskel der die Blase auspresst der basympathikus macht genau das umgekehrte der fördert das Auspressen
- der Blase und führt zu Erschlaffung der Schließmuskel das selbe beobachten wir auch beim Darmausgang dort fördert der Sympathikus
- den Schließmuskel und der Parasympathikus entspannt den Schließmuskel das heißt das Sympathikus will verhindern dass wir
- Haaren oder Stuhl verlieren und jetzt kann man sich die Frage stellen warum das so ist eine mögliche Antwort wäre
- wenn wir gerade vor einem Raubtier flüchten dann wollen wir ja keine Duftspur hinterlassen anhand derer des Raubtier
- uns verfolgen könnte das heißt wir müssen alles was riecht also unsere Körpersäfte bei uns behalten
- nun ist es aber so dass viele von uns beobachtet haben dass bei einer Stresssituation zum Beispiel Prüfung Stress manchmal auch Durchfall
- auftritt das heißt der Darm wird eigentlich eher überaktiv und das passt ja nicht so wirklich zu dem was wir bisher besprochen haben
- und da ist die Interpretation dann folgende bei manchen Menschen macht der Sympathikus etwas anderes nämlich er versucht gleich alles am
- Anfang einer Stresssituation loszuwerden damit man sich danach nicht mehr darum kümmern muss also das sind quasi zwei unterschiedliche Herangehensweisen um
- das selbe Problem zu lösen am Auge erweitert der Sympathikus die Pupille die Pupille ist das Loch
- durch dass das Licht in dieser Auge eintreten und auf die Netzhaut fallen kann und wenn die Pupille erweitert wird dann kann man mehr Licht wahrnehmen das
- bedeutet man sieht besser in der Dämmerung oder in der Dunkelheit und das ist ja wichtig falls wir bei Dunkelheit kämpfen müssen
- der Parasympathikus verengt die Pupille da kann man fangen ja warum sollte man das jetzt überhaupt wollen dass weniger Licht ins Auge kommt
- nun einerseits ist das ein Schutz vor einer UV-Schädigung der Netzhaut denn je mehr Licht wir ins Auge hineinlassen desto mehr schädliches UV-Licht tritt
- auch ins Auge ein andererseits gibt es auch einen Kamera optischen Grund
- wer eine Digitalkamera hat und dort mal mit der Blende experimentiert hat die Blende ist quasi die Pupille einer Kamera der hat
- gemerkt dass eine Verengung der Blende zu einer besseren Bildschärfe führt also die Tiefenschärfe wird verbessert und jetzt könnte man sich vorstellen
- dass das in einer ruhesituation ganz nützlich ist scharf zu sehen wenn man zum Beispiel gerade einen Fisch ist und da die Gräten herauspulen muss dann
- sollte man möglichst gut sehen können damit man nicht an den an einer übersehenden Geräte erstickt oder wenn man gerade im Wald ist und
- Beeren sammelt dann wäre es auch gut sehr scharf zu sehen damit man die Beeren überhaupt den Decken kann und damit man dann diese ganzen Details auch
- gut sehen kann wo man zum Beispiel beurteilen kann ob eine Pflanze giftig ist oder ungiftig
- und zu guter Letzt dann noch die Sexualfunktionen hier kann man festhalten dass der Parasympathikus in einer ruhesituation die Erektion
- ermöglicht jetzt beim Mann und der Sympathikus wird dann beim Orgasmus aktiviert und löst die Ejakulation mit aus das beim Orgasmus der Sympathikus
- aktiviert wird erkennt man ja auch daran dass sich die Pupille erweitert die Herzfrequenz geht in die Höhe und es kommt häufig auch zu Schweißausbrüchen
- das liegt daran dass das Sympathikus auch geschweißdrüsen des Körpers kontrolliert dass beim Orgasmus der Sympathikus
- aktiviert wird erkennt man ja auch daran dass sich die Pupille weitert die Herzfrequenz geht in die Höhe und es kommt häufig auch zu Schweißausbrüchen
- das liegt daran dass das Sympathikus auch geschweißdrüsen des Körpers kontrolliert auch das ist ja sehr sinnvoll denn wenn
- wir kämpfen oder fliehen entsteht durch die hohe Muskelaktivität ja viel Wärme und der Körper würde sich gefährlich aufheizen und deshalb schwitzen wir um
- uns abzukühlen auch die Durchblutung wird wie ich schon gesagt habe vom Sympathikus reguliert
- und zwar erhalten die Organe mehr Blut die in einer Stresssituation vermehrt durchblutet werden müssen und das ist in erster Linie mal die Skelettmuskulatur
- die wird zum Kämpfen laufen etc brauchen die Haut ist in einer Stresssituation kein sehr wichtiges Organ deshalb wird
- die Haut Durchblutung reduziert und wir wirken blass aber an manchen Stellen des Körpers wird sie dann bei länger dauernder
- körperlicher Aktivität auch wieder gesteigert und wir laufen rot an das dient dann auch einfach der Wärmeabgabe weil dann das heiße Blut
- knapp unter der Hautoberfläche vorbei fließt und so Wärme abstrahlen kann das heißt der Einfluss des Sympathikus auf die Haut Durchblutung ist gemischt
- wir kommen jetzt zum zentralen Nervensystem also zu Gehirn und Rückenmark bevor wir diese beiden Strukturen dann gesondert näher
- besprechen schauen wir uns erst einmal ein paar bauliche Gemeinsamkeiten der beiden an
- das erste ist einmal das im Gehirn und im Rückenmark die Nervenzellen auf eine besondere Art und Weise positioniert sind
- so dass sie zwei unterschiedliche mit freiem Auge abgrenzbare Hirn und rückenmarksbereiche bilden nämlich die graue Substanz und die weiße Substanz
- die graue Substanz enthält die Zellkörper der Neuronen die weiße Substanz die myelinisierten Axone er wir erinnern uns dass im Gehirn
- und im Rückenmark eigentlich alle Axone Mühe limitiert sind wie können wir uns das jetzt vorstellen nun wir haben hier
- einen frontalschnitt durch das Gehirn das bedeutet quasi vor unserem Bildschirm wäre jetzt das Gesicht hinter unserem Bildschirm
- der das Hinterhaupt und wir sehen hier also eine hirnfläche die angeschnitten wurde und das wollen wir uns jetzt auch ein
- bisschen näher ansehen es soll jetzt nur um grauer und weiße Substanz gehen die ganzen anderen Strukturen die hier benannt sind
- interessieren uns dann erst zu einem späteren Zeitpunkt wir haben hier einen frontalschnitt durch das Großhirn und das Zwischenhirn
- das sind nur zwei der sechs Hirnabschnitte wir sehen dass im Großhirn die graue Substanz die hier an Oberfläche bildet
- also sie liegt außen die weiße Substanz liegt tiefer drin im Gehirn und wird von der grauen Substanz umschlossen die graues Substanz nennen wir im
- Bereich des Großhirns auch Cortex und diverse Substanz ist das Mark oder das Mark Lager warum sieht jetzt das ganze so aus wie es aussieht nun im kortetext
- liegen dicht gedrängt die Zellkörper der Nervenzellen also die perikarien oder somata
- und die sind aufgrund ihrer Zellkerne und ihrer recht ausgeprägten Bestückung mit Zellorganellen optisch relativ und durchsichtig und
- deshalb erscheinen die Zellkörper dunkel und somit ist auch die Hirnrinde dunkel und wird graue Substanz genannt und jede Nervenzelle hat ja ein Axon
- also einen nervenford Satz der dann die Nervenzelle mit anderen Nervenzellen verbindet und die laufen jetzt in die Tiefe des
- Gehirns hinein etwas so und weil die Axone mit einer Myelinschicht aus Fett
- überzogen sind und das Fett hell ist erscheinen die Bereiche wo die Axone Langlaufen eher hell und werden weiße Substanz genannt und innerhalb dieser
- weißen Substanz ergeben sich jetzt für die Axone ganz unterschiedliche Verläufe manche laufen hier hinunter und gelangen ins Rückenmark
- andere verbinden verschiedene kortex-varialle und somit verschiedene Hirnfunktionen miteinander
- manche verbinden die beiden Gehirn helften des großens Miteinander und so weiter also hier gibt es unzählige Möglichkeiten wie diese
- Neurone mit anderen Neuronen verbunden sind das wird uns dann später noch mehr beschäftigen jetzt was aber mal an der
- Zeit zu erklären dass die graue Substanz aufgrund der Zellkörper und die weiße Substanz aufgrund der myelinschäden so gefärbt sind wie sie sind
- und was man in dieser Abbildung dann aber noch erkennen kann ist dass es Inseln gibt tiefer drin im Gehirn wo nochmals Zellkörper angehäuft
- sind aber von weißer Substanz umschlossen sind ja und diese Gruppen von grauer Substanz in der Tiefe
- des Gehirns nennen wir Kerne und es gibt eine ganz spezielle Kerngruppe im Großhirn die ganz viel bei
- der bewegungsorganisation und bewegungsplanung mitspielt und die haben noch einen eigenen Namen das sind die
- sogenannten Basalganglien die sind jetzt hier eingezeichnet der Name Basalganglien ist eigentlich falsch gewählt denn ein
- Ganglion ist per Definition eine Ansammlung von Zellkörpern außerhalb des zettens also zum Beispiel im vegetativen Nervensystem oder bei den
- Spinalnerven das heißt rein nomenklaturisch müssten wir die Basalganglien
- basalkerne nennen graue und weiße Substanz sind eben Gehirn und im Rückenmark unterschiedlich
- verteilt im Großhirn zumindest liegt die graue Substanz überwiegend an der Hirnoberfläche und bildet vereinzelt Kerne innerhalb des
- Maklers im Rückenmark ist das Ganze invertiert hier liegt die graue Substanz innen im Rückenmark und ist außen von einem
- Mantel aus weißer Substanz umgeben das war also die erste Gemeinsamkeit von Gehirn und Rückenmark dass es eine
- räumliche Trennung von Zellkörpern und Axonen gibt die zweite Gemeinsamkeit ist das Vorhandensein einer
- Bluthirnschranke die müssten wir dann ja eigentlich Blut Hirn rückenmarksschranke nennen
- das ist ein System das ganz streng reguliert welche Substanzen aus dem Blut ins Gehirn gelangen können und welche nicht es ist also ein Mechanismus um das
- Gehirn vor Schadstoffen im Blut zu schützen die Bluthirnschranke kommt durch mehrere Mechanismen zustande
- erstens haben wir bei den Blutgefäßen im Gehirn ein sehr dichtes gefäßendo-titel mit sehr vielen tight chunctions das heißt im Gegensatz zu anderen Organen
- können im Gehirn keine Stoffe zwischen den Endothelzellen durchrutschen und so ins Hirngewebe gelangen alles was ins Gehirn möchte muss durch eine
- Endothelzelle durch und das gibt der Endothelzelle auch die Möglichkeit hier noch einmal ein bisschen zu steuern was denn durch kann und was nicht
- und außenrum ist das Blutgefäß dann noch einmal abgedichtet und zwar von den Fortsätzen der Astrozyten das sind ja die Gliazellen im ZMS oder
- eine Sorte von Gliazellen die wir dort haben die umgreifen die Blutgefäße und dichten sie ab
- sie regulieren somit auch noch einmal welche Stoffe austreten können und die nächste Verteidigungslinie ist dass es ganz viele molekulare Pumpen
- gibt also Transportproteine auf der Oberfläche der Endothelzellen die in die Endothelzelle eingedrungene Substanzen wieder ins Blut
- zurückpunkten können so dass Sie nicht bis zum Gehirn kommen und all diese Strukturen sind zwar schon bei der Geburt angelegt sie brauchen aber einige
- Monate um auszureifen das heißt die Bluthirnschranke ist beim Neugeborenen viel viel weniger dicht als beim Erwachsenen und da gibt es einige
- interessante Beispiele warum das wichtig ist zwei davon möchte ich hier noch kurz besprechen
- es kommt ja immer wieder mal vor dass Menschen auf Auslandsreisen schwere Durchfälle entwickeln ja und um sich das Leben ein bisschen
- leichter zu machen gibt es einen Wirkstoff der sozusagen den Darm lehmt und die durchfallsfrequenz senkt oder den Durchfall sogar gänzlich aufhebt das
- Loperamid das erhöht die Lebensqualität natürlich beträchtlich wenn man nicht alle fünf Minuten ans Klo gefesselt wird
- aber das Lobbach haben mit hat auch seine Schattenseiten denn wenn man den Darm nicht erlaubt sich zu
- entleeren können sich Giftstoffe ansammeln und Krankheitserreger die er eigentlich durch den Durchfall rausgespült werden sollen aus dem Darm
- werden auch nicht mehr rausgespült das heißt wenn man Loperamid gibt kann es sein dass die Durchfallerkrankung insgesamt länger dauert
- aber das ist gar nicht das worauf wir uns jetzt beziehen wollen sondern das Loperamid entfaltet seine Wirkung weil es im Darm
- an sogenannte Opioid Rezeptoren bindet an die würden auch Opiate zum Beispiel Morphin binden weshalb dieser Schmerzmittel also diese Opiate
- häufig zu Darm Lähmungen führen aber wenn man Opiate zur Schmerzstillung einsetzt gelangen Sie auch ins Zecken es sie gelangen also über die
- Bluthirnschranke und hemmen die Schmerz Weiterleitung und Verarbeitung im ZNS deshalb wirken die Opiate schmerzstillend aber auch darmlähmend
- das Loperamid ist jetzt chemisch ein bisschen anders aufgebaut das wirkt zwar im Darm kann aber die Bluthirnschranke nicht überwinden und
- hat somit keinen schmerzstillenden Effekt eine weitere Wirkung von Opiaten im Gehirn wäre die Hemmung des Atemreflex
- das bedeutet vor allem bei einer Überdosis von Opiaten wie Morphin kann man einen Atemstillstand auslösen
- das Gehirn vergisst sozusagen den atembefehl zu geben und das kann zum Tod führen Loperamid könnte diese Wirkung auch
- machen tut es aber nicht weil es nicht ins Gehirn eindringen kann denn es gibt eine Pumpe die das Loperamid wenn es in die
- Endothelzelle gelangt und auf der anderen Seite wieder hinaus will zurück ins Blut pumpt somit bleibt das blopperamid im Blut und kommt nicht ins
- Gehirn aber diese Pumpe ist bei Neugeborenen und Säuglingen noch zu unreif die haben zu weniger davon das heißt dort können
- die Endothelzellen des Loperamid nicht wieder ins Blut abgeben und das loparamid kann dann bei einem Baby ins Gehirn eindringen und dort zu einem
- Atemstillstand führen und deshalb sollte man das loberamid bei Säuglingen nicht anwenden apropos Neugeborene innerhalb der ersten
- Lebenstage entwickeln sehr viele Babys einen Ikterus eine Gelbsucht diese Gelbsucht entsteht weil der kindliche Körper
- nach der Geburt sehr viele roten Blutkörperchen abbaut und dabei wird viel vom roten Blutfarbstoff Hämoglobin frei und das
- Heben in dem Hämoglobin wird in Abbauprodukte gespalten und eines davon ist Billy Rubin und das Billy Rubin ist jetzt nicht mehr rot sondern gelb und
- die Anhäufung von Billy Rubin im kindlichen Blut führt dann zu einer Gelbfärbung der Haut das Bilirubin wird dann über die Leber
- weiter verstoffwechselt und in den Darm abgegeben und somit ausgeschieden aber die Leber ist bei solchen Säuglingen noch bisschen unreif und schafft es
- nicht dieses Bilirubin so schnell zu entsorgen dass man keine Gelbsucht entwickelt die Gelbsucht selber ist ja gar kein
- Problem wenn Erwachsene eine Gelbsucht bekommen zum Beispiel weil sie eine leberfunktionstörung haben oder weil sie
- weil es eine Erkrankung gibt die die roten Blutkörperchen des Erwachsenen zerstört dann werden diese Personen zwar gelb sie haben einen Nick daraus aber
- sonst eigentlich keine Beschwerden von dem Bilirubin bei Neugeborenen ist es anders wenn die einen Ikterus bekommen
- dann zeigt sich Jahre später wenn der Ikarus stark war auch eine Hirnschädigung die Patienten haben dann zum Beispiel
- Bewegungsstörungen warum ist das so nun wenn der Erwachsene einen Ikarus entwickelt wenn also das Bilirubin im Blut ansteigt
- dann kann es aufgrund der Reifen Bluthirnschranke nicht ins Gehirn eindringen und sich nicht ablagern beim Neugeborenen trinkt das erhöhte
- Bilirubin aber auch über die Bluthirnschranke ins Gehirn ein kann sich dort ablagern und das Gehirn schädigen
- deswegen muss bei einem sehr starken Bilirubin Anstieg das Kind mit einer Lichttherapie versorgt werden denn das Licht wandelt
- das Bilirubin in einer chemisch etwas andere Form um die dann nicht mehr über die Bluthirnschranke transportiert werden kann und dadurch verhindert man
- dass es zu solchen neurologischen Spätschäden kommt es gibt noch weitere Gemeinsamkeiten im Aufbau von Gehirn und Rückenmark
- und um die zu verstehen hilft uns jetzt diese Abbildung hier wir haben einen sogenannten Sagittalschnitt also einen Schnitt durch die Körpermitte so dass
- wir hier Nase und Mund haben und hier hinten rücken und Hinterhaupt wir sehen dass das Gehirn im Schädel eingeschlossen ist
- und dass es sich dann nach unten hin in das Rückenmark fortsetzt und das Rückenmark verläuft im sogenannten Wirbelkanal
- wenn wir uns die wirbeln ansehen dann sehen wir ja dass sie einen Wirbelkörper haben und von diesem Wirbelkörper geht nach hinten
- Wirbelbogen aus und zwischen Wirbelbogen und Wirbelkörper befindet sich der Wirbelkanal und durch den zieht das Rückenmark und hinten am
- Wirbelbogen sieht man dann noch den Dornfortsatz und wenn ich jetzt da eine Schnittebene so durchlege dass ich quasi
- hier Schneide in der Mitte der Wirbelkörper und durch den Dornfortsatz dann komme ich zu dieser Abbildung hier wo wir in
- dem Bereich den Wirbelkörper sehen und dahinter den Dornfortsatz dazwischen den Wirbelkanal in dem das Rückenmark verläuft und was wir jetzt hier sehen
- ist dass Gehirn und Rückenmark umgeben sind von einer hier hellblau dargestellten Flüssigkeit und das ist der Liquor zere pro spinalis
- der liegt um Gehirn und Rückenmark er verläuft aber auch in Hohlräumen innerhalb des Gehirns außerdem ist das gesamte ZNS von 3
- Hirnhäuten den sogenannten Meningen umgeben die teilweise direkt am Gehirn liegen teilweise aber auch eher hier am
- Schädelknochen so dass zwischen den Meningen auch dieser Liquor fließt das werden wir uns jetzt genauer ansehen
- wir haben drei Minuten die sind entgegen dem Namen Hirn heute auch rund ums Rückenmark zu finden
- und von außen nach innen werden das die harte Hirnhaut die duramata die Spinnen gewebt hat die Arachnoidea
- und die weiche Hirnhaut die Pia mater sehen wir uns das einmal auf dieser Abbildung an wenn man bei einem Patienten den Schädelknochen entfernen
- sieht man das hier eine relativ undurchsichtige Bindegewebsschicht und das ist die duramata die harte Hirn hat
- die ist undurchsichtig weil innerhalb der duramata Kollagenfasern in alle Richtungen laufen und sich überkreuzen und so ein dichtes
- Geflecht bilden wo die Lichtstrahlen nicht mehr gut durchdringen können wir sehen auch Blutgefäße die auf der duramata verlaufen das ist in dem Fall
- die Arterie die verläuft zwischen Schädeldecke und harter Hirnhaut und
- versorgt die Dura mit Blut und was wir hier sehen in der Mitte ist ein sogenannter venöser Sinus das ist quasi ein venöses Blutgefäß dass
- das Blut aus dem Gehirn wieder zurück zum Herz leitet wir sehen hier jetzt nur einen Sinus es gibt aber mehrere Sinus in dem Fall ist es der Sinus
- Superior und dazu muss man wissen dass das eigentlich kein klassisches Blutgefäß ist also es hat nicht den typischen Aufbau eines Blutgefäßes aus
- im Thema Media und Adventitia sondern es ist eigentlich ein Kanal innerhalb der Tourer das heißt die Dura ist an einer Stelle hohl und in diesem Hohlraum
- fließt das venöse Blut des Gehirns wenn wir jetzt die Dura entfernen würden wir das hier sehen
- das schaut ein bisschen so aus als würde da ein eine Spinnennetzen dichtes drüber liegen und deshalb heißt dieser Schicht hier erwachnoidea die so halb
- durchsichtig und die Arachnoidea umgibt den Liquor
- das heißt zwischen dieser Schicht der rachoidea und der piamata die darunter liegt fließt der Liquor wenn wir jetzt die arachno idea wegnehmen würden
- würden wir die weiche Hirnhaut sehen allerdings ist die so dünn und so fest mit dem Gehirn verwachsen dass wir im Grunde die Hirn Oberfläche sehen
- wichtig zu wissen ist vielleicht noch dass das Gehirn selbst also die Neuronen und die Gliazellen nicht schmerzempfindlich sind
- deshalb aber die duramat also die harte Hirnhaut die ist schon schmerzempfindlich und wenn wir zum Beispiel Kopfschmerzen haben dann kann
- zwar das eigentlich ursächliche Problem im Hirngewebe selbst liegen doch der Schmerz kommt immer von der Tura zum Beispiel könnte es sein dass sich das
- Gehirn vergrößert weil darin zum Beispiel ein Tumor wächst oder weil es aus einem anderen Grund anschwillt und dadurch wird die Dura rund um das
- Gehirn gedehnt und die Schmerzrezeptoren in der Dura aktiviert so dass es zum Kopfschmerz kommt das wäre zum Beispiel die Begründung
- warum Hirntumore Kopfschmerzen verursachen können auch wenn Sie das gerade anfangs wenn sie noch klein sind häufig nicht
- tun schauen wir uns noch einen frontalschnitt durch den Bereich der Hirnhäute an das heißt wir schauen im Grunde so aufs Gehirn wie auf dieser
- Abbildung nur haben wir jetzt zusätzlich die Hirn heute eingezeichnet wie man hier sieht liegt die weiche Hirn hat die Pia mater dem Gehirn direkt auf und
- folgt ihm auch in diese ganzen Furchen hinein zwischen der Pia mater und der darüber liegenden Arachnoidea liegt der
- superachoidalraum Sub heißt ja unter das heißt der Raum unter der Arachnoidea super rachoidalraum und hier verlaufen sehr viele Blutgefäße
- die das Gehirn versorgen über der arachno idea liegt dann noch die duramata die teilweise mit dem Schädelknochen verwachsen ist und hier
- sehen wir diesen Hohlraum der von der Tourer gebildet wird das ist der venöse Sinus des Gehirns in dem Fall wieder der Sinus
- außerdem sehen wir auch hier wieder die Arteria mening GEA Media die zwischen dura und Schädelknochen verläuft
- außerdem möchte ich noch das Augenmerk hier auf lenken das sind die sogenannten brückenvenen na wir haben ja schon gesagt dass Sinus leitet des venöse Blut
- wieder zurück zum Herzen die Blutgefäße die das Gehirn versorgen laufen aber im super Arachne idealraum das heißt die venösen Gefäße müssen es
- schaffen durch die Arachnoidea und die duramata durchzudringen damit sie in den Sinus eintreten können und dort den Blut abgeben
- und diese Brücke zwischen Sinus und super rachmetalraum wird von der brückenvene gebildet
- der super-italraum ist der einzige physiologische Spaltraum zwischen denn hier heute die anderen oder an anderen Stellen liegen die hier heute ganz eng
- beieinander all die genannten Gefäße können im Krankheitsfall platzen und zu Blutungen führen die je nach Lokalisation
- unterschiedlich benannt werden eine Blutung aus der arteriemedia kann zum Beispiel auftreten wenn man einen Schlag auf den Kopf
- bekommt er sein hirntrauma in dem Fall verteilt sich das Blut hier in diesem ganz engen Spaltraum zwischendurch und Schädelknochen und
- kann die Dura auch vom Knochen wegdrücken dann hat man in diesem Bereich etwas so wie ich das jetzt mit dem Stift darstelle eine Blutansammlung
- und dieser krankhafte Hohlraum wo sich das Blut ansammelt der kann dann auch Epiduralraum genannt werden weil er über
- der durchreis und EP heißt der oben drauf dementsprechend würden wir hier von einer
- epiduralblutung sprechen wenn das Gehirn im Schädel durchgeschüttelt wird zum auch bei einem
- Trauma zum Beispiel beim Verkehrsunfall dann kann es sein dass die Tourer die er mit dem Schädelknochen verbunden ist sich ein bisschen anders bewegt als es
- darin schwimmende Gehirn das heißt das Gehirn und die Dura verschieben sich gegeneinander und dann entsteht eine Spannung hier auf den
- Brücken Venen die dazu führen kann dass diese Gefäße reißen und das tun sie an der Stelle wo sie fixiert sind nämlich hier
- das bedeutet es kommt dazu einer venösen Blutung in einen Spalt zwischen dura und Arachnoidea und das bezeichnen wir dann als
- subduralblutung wir wollen uns auf dieser Abbildung radiologische Beispiele dieser beiden
- blutungsformen ansehen hier haben wir ein CT einer Patientin die ein Schädelhirntrauma erlitten hat und anhand der blutungsform können wir
- sagen dass es sich um eine epiduralblutung handelt wir sind hier das normale Hirngewebe das schwarze sind die inneren Hohlräume
- des Gehirns in denen bisschen Liquor fließt und das ganze helle hier ist die Blutung der Ring ist der Schädelknochen und wir sehen dass die Blutung
- nach beiden Seiten hin kaum weg ist das ist das typische Kennzeichen einer epiduralblutung das heißt wir haben hier das Blut und ich
- möchte jetzt kurz einmal darstellen wo denn die Dura verlaufen würde na die Dura hätten wir hier ja und zwischendurch und Schädelknochen liegt
- jetzt das Blut und das kommt vermutlich aus der arteriemedia die normalerweise etwa hier verläuft warum ist so eine Blutung
- gefährlich nun die Blutung verdrängt das Gehirngewebe drückt es hier in diesem Bereich zusammen und sorgt auch da dafür dass das Gehirn insgesamt nach links
- geschoben wird in der Abbildung für den Patienten wäre das eine Rechtsverschiebung weil man auf solche Schnittbilder immer von unten drauf
- schaut und in dem Fall wäre hier links und hier rechts das heißt die Mittellinie des Gehirns die eigentlich hier verlaufen sollte ist bei diesem
- Patienten nach rechts verschoben wir sprechen von einem mitteleien Schiff und der zeigt uns dass das Gehirn hier einem großen Druck ausgesetzt ist und durch
- den mittleren shift kommt es auch dazu dass das Gehirn auf der gegenüberliegenden Seite der Blutung genauso komprimiert wird
- das kann ihre versible Schäden verursachen wenn man das Gehirn nicht entlastet und zur Entlastung würde man diesen Teil des Schädelknochens
- entfernen dem Gehirn so mehr Raum geben und zusätzlich auch das Blut aus diesem Epiduralraum absaugen und falls das
- Gefäß noch immer blutet das Gefäß veröden in der rechten Abbildung haben wir einen Patienten mit einer
- subduralblutung wir erkennen die subturalblutung daran dass sie im Gegensatz zur epiduralblutung nach innen also zum Gehirn hin konkav ist warum ist
- das so wenn wir auf die vorherige Abbildung zurückgehen dann müssen wir feststellen dass die Verwachsung zwischendurch
- nicht so fest ist wie zwischen Schädel und dura weil Schädel und dura so stark verbunden sind muss man die Dura erst einmal wegdrücken vom Schädelknochen das
- heißt die Blutung kann sich nur langsam nach links und rechts Vorarbeiten und bildet hier erst einmal so eine blutungshöhle die nach unten
- erweitert ist bevor Sie links und rechts weiter aufreißt zwischen durch und Arachnoidea ist die Verbindung schwächer das heißt wenn ich
- hier eine Blutansammlung habe kann sich die ganz frei in diesem Bereich zwischen dura und arachnoethea verteilen und so ein bisschen der Schädel und gehirnform
- folgen und deshalb haben wir hier dieses sichelförmige Blutung und es wieder zu demonstrieren die Dura hätten wir noch immer hier direkt am Schädel den Bereich
- hier ist jetzt keine Blutung mehr die Arachnoidea hätten wir hier direkt an der Tourer und hier spaltet sie sich von der Dura
- abverläuft so und fließt da hier wieder mit der Dura zusammen und zwischen den beiden Hirnhäuten hätten wir in dem Fall die Blutung auch bei diesem Patienten
- haben wir einen mitleinschiff dieses Mal nach links das heißt die mit Linie des Gehirns ist nach links verschoben und das Gehirn ist einer Druckschädigung
- ausgesetzt die Therapie eines subduralhämatoms sieht im Grunde genau so aus wie beim epiduralhämatom
- wir wollen uns auch den Verlauf der Hirn heute im Bereich des Rückenmarks noch einmal ansehen hier haben finden wir im Grunde ähnliche Verhältnisse nämlich
- liegt die Pia mater dem Rückenmark direkt auf sie ist von der Arachnoidea durch den Superreichen vitalraum getrennt in dem
- auch Liquor fließt die arachno idea ist ihrerseits mit natura verwachsen die wir hier als diesen dicken gelben Strang dargestellt haben
- anders als im Gehirn liegt zwischendurch und dem Knochen ein Fettpolster in dem Venen verlaufen das wäre jetzt ein echter Epiduralraum
- also ein Raum über der Dura was man dann hier sieht sind die Spinalnerven die aus dem Wirbelkanal
- austreten über die zwischenwirbel Löcher und etwa hier hätten wir die Grenze zwischen zentralen und peripherm Nervensystem
- man sieht dass auch der periphere Nerv von einer Hülle umgeben ist eine Bindegewebshülle die im Grunde von Ausläufern der Dura
- gebildet wird so wie man das jetzt hier sieht aber man würde ab hier nicht mehr von einer dura sprechen
- es gibt zwei Anwendungsbereiche für den Epiduralraum und den super rachenmetalraum nämlich kann man aus dem super rachnoetalraum
- Liquor gewinnen für diagnostische Zwecke zum Beispiel ist bei einer Hirnhautentzündung die Menge an weißen Blutkörperchen im Liquor deutlich erhöht
- außerdem kann man darin Erreger nachweisen und dementsprechend die Therapie anpassen das heißt es ist relativ wertvoll
- diesen Liquor zu gewinnen und in dem Fall führt man eine sogenannte Lumbalpunktion
- durch der Patient legt sich hin oder setzt sich hin beugt den Rücken nach vorne so dass die Dornfortsätze
- in der Lendenwirbelsäule fächerartig aufklappen so dass man eine Nadel zwischen zwei Wirbeln von hinten bis hier in den Superreichen vitalraum
- einführen kann um dort Liquor zu gewinnen man kann da nicht nur was rausnehmen sondern man kann auch was reinspritzen
- zum Beispiel kann man eine sogenannte Spinalanästhesie machen das wenn ein Patient
- keine Vollnarkose vertragen würde oder eine Vollnarkose zu gefährlich wäre zum Beispiel aufgrund eines Herz Leidens und der Patient muss nur im Bereich der
- unteren Körperhälfte operiert werden zum Beispiel eine Knieoperation oder ein Kaiserschnitt dann kann man in diesen super Rachen egal Raum ein Anästhetikum
- also quasi ein Betäubungsmittel injizieren dass dann selektiv auf das Rückenmark wird und zwar erst ab der Höhe wo man es reingespritzt hat und
- nicht darüber das heißt man betäubt dann quasi nur die untere Körperhälfte diese Spinalanästhesie
- kann man auch ein bisschen anders durchführen man nennt sie dann Periduralanästhesie man kann nämlich auch nur bis hier Hineingehen in den
- Epiduralraum und dort ein Narkose Mittel injizieren also Betäubungsmittel das dann langsam durch die Tourer hier hinein die fundiert also das geht schon
- auch der epidural Zugang ist manchmal auch ein bisschen präferiert weil man weil der eine geringere Infektionsgefahr hat
- einfach weil man den Liquor sagt nicht eröffnet und deshalb kann man einen Katheter der in diesen Epiduralraum geht auch länger liegen lassen ja beim
- super Nachmittag und kann man keinen Katheter einführen ne da würden ja die Bakterien durch den Katheter bis zum Rückenmark klettern aber wenn der
- Katheter nur im Epiduralraum liegt dann ist das nicht so ein Problem und dann kann man über diesen Katheter immer wenn Bedarf ist Schmerzmittel nachgeben das
- wird zum Beispiel bei Frauen während der Wehen bei der Geburt gemacht die sich ja Stunden ziehen und wo man regelmäßig wenn die Frau das möchte Schmerzmittel
- nachgeben kann wir sind somit fertig mit den Hirnhäuten und jetzt kommen wir eigentlich erst zum Liquor den wir jetzt schon häufig
- angesprochen haben diese Gehirn Rückenmarks Flüssigkeit läuft im super Rachen neutralraum rund um Gehirn und Rückenmark aber es gibt doch innere
- liquoräume und zwar sind das die sogenannten Ventrikel es gibt im Gehirn zwei Seiten wenn trikel in jeder Größe ihren Hälfte einen
- und die sind verbunden mit dem dritten ventikel das ist dieser hier der quasi in der Mitte zwischen den beiden großen Hälften liegt
- und der wiederum ist über das sogenannte Aquädukt das ist dieser Kanal hier mit dem vierten Ventrikel hier im Bereich des Kleinhirns verbunden und der hat
- jetzt Öffnungen über den die inneren liquorräume mit dem super raffnoetalraum in Verbindung stehen
- im Bereich der inneren liquoräume gibt es eine Struktur die hier im seitenventikel liegt den sogenannten Plexus choroideus
- das ist das kleine Organ das für die liquorproduktion zuständig ist das heißt der Liquor entsteht hier in den seitenventikeln fließt in den dritten
- Ventil dann in den vierten und gelangt dann erst in den super Rachen nidalraum und hier oben im Bereich wo dort darüber der Sinus
- liegen würde also dieser venöse Blutleiter dort wird der Liquor dann ins Blut wieder aufgenommen das heißt pro Tag bilden wir etwa einen halben Liter
- bis an dreiviertel Liter Liquor nach und nehmen auch wieder ein Lied diese Flüssigkeit auf ins Blutgefäßsystem das heißt der liegt vor zirkuliert ständig
- und diese Liquor Zirkulation ist vermutlich deshalb notwendig weil mit dem Liquor Abfallstoffe des hirnstoff
- Fotos abtransportiert und entsorgt werden eine zweite wichtige Funktion des Liquors ist dass er wie eine Art Stoßdämpfer wirkt dass ein Wasserkissen
- was verhindert dass das Gehirn hart gegen den Schädelknochen prägt und dass das Rückenmark sehr schnell gegen die knöchernen Wände des Wirbelkanals
- gepresst wird jetzt kommen wir im Detail zurückmark und Gehirn wir starten mit dem einfacheren Rückenmark die Abbildung hier haben wir schon einmal kurz gesehen
- sie zeigt uns noch einmal dass das Rückenmark im Wirbelkanal verläuft und dieser Wirbelkanal wird gebildet von den Wirbelbögen und den Wirbelkörpern wobei
- die Wirbelkörper in Richtung Bauch also nach ventral zeigen und der Wirbelbogen mit seinem Dornfortsatz zeigt nach posterior also dorsaal
- die zusätzlichen Strukturen die um das Rückenmark herum im Wirbelkanal liegen sind jetzt hier der Einfachheit halber weggelassen da hätten wir ja eigentlich
- noch die Hirn Rückenmarks heute sowie diverse Bindegewebsschichten zwischen diesen häuten und wir hätten da auch noch
- Blutgefäße die das Rückenmark begleiten zwischen den Wirbelbögen in diesem Bereich hier hinten und zwischen den
- Dornfortsätzen würden sich eigentlich Bänder erstrecken die der Wirbelsäule Halt geben und ein bisschen bei der Bewegung der Wirbelsäule mithelfen weil
- sie elastisch sind auch die sind jetzt hier nicht dargestellt aber ich erwähnt das deshalb damit man sieht dass eigentlich
- der Wirbelkanal vorne und hinten komplett eingeschlossen ist nur an der Seite hier im Bereich wo sich die Bandscheibe zwischen zwei
- Wirbelkörpern befindet bleibt ein Loch zwischen den Wirbelbögen frei das sogenannte zwischenwirbel Loch und das ist die einzige Möglichkeit für
- das Rückenmark Aktionen nach außerhalb zu schicken bzw von außen in Empfang zu nehmen
- wir sehen hier zwei Äste die aus dem Rückenmark austreten und sich dann zu einem Ast vereinigen
- wir nennen diesen kleinen Abschnitt der weiter posterior liegt die sogenannte hinterwurzel
- den Abschnitt der hier weiter ventral liegt vor der Wurzel hinter und vor der Wurzel vereinigen sich dann zu einem Spinalnerv der jetzt
- den Körper durchzieht wenn wir das Rückenmark überblicksmäßig im Spinalkanal betrachten dann fällt uns auf dass es nicht den ganzen Spinalkanal
- durchzieht beim erwachsenen Menschen sondern dass er schon etwa auf Höhe des zweiten Lendenwirbels endet das heißt im Bereich des dritten bis
- fünften Lendenwirbels sowie im anschließenden Kreuzbein verläuft kein kompaktes Rückenmark mehr aber wie wir hier sehen
- zweiten vor dem Ende des Rückenmarks noch einzelne Spinalnerven ab die dann noch weiter nach unten wandern und im unteren Lendenwirbelbereich und im
- kreuzbeinbereich erst austreten das heißt ab hier ist der Spinalkanal nur noch mit diesen im Liquor schwimmenden
- Spinalnerven gefühlt und die werden gemeinsam als Coda equina oder Pferdeschwanz bezeichnet
- wenn man die Situation beim Säugling betrachtet dann sieht man dass das Rückenmark da viel weiter nach unten reicht und fast den gesamten Spinalkanal
- durchzieht aber im Verlauf des Wachstums dehnt sich die Wirbelsäule stärker aus als das Rückenmark das Rückenmark zieht sich auch bisschen in die Länge ja aber
- das Ausmaß ist viel geringer als bei der Wirbelsäule dementsprechend bleibt das Rückenmark fast dort stehen wo es ist während der
- Spinalkanal nach unten hin länger wird und so rutscht relativ zur Wirbelsäule gesehen das Rückenmarks Ende weiter nach oben
- aber die Spinalnerven die aus diesen zwischenwirbellöchern hier austreten die müssen daher auch nachwachstum der Wirbelsäule noch austreten können und
- dementsprechend verlängern die sich mit und bilden dann diesen Pferdeschwanz dann wir uns jetzt den Querschnitt des Rückenmarks an die Abbildung ist so
- orientiert dass diese Seite nach vorne zum Bauch zeigt und diese nach hinten in Richtung Rücken wir kennen dass die weiße Substanz die
- kreuzsubstanz umschließt werden also die inverse Situation zum Großhirn wo er die graue Substanz außen liegt die kreuzsubstanz bildet eine
- schmetterlingsförmige Figur wobei die Flügel des Schmetterlings als Hörner bezeichnet werden so dass das ja das Vorderhorn ist und dass ihr das
- Hinterhorn im Bereich des brustwirbelsäulenmarkes gibt es in diesem Bereich außerdem noch eine
- Vorwölbung der grauen Substanz die wir als seitenhorn bezeichnen wie verbindet sich die Anatomie hier mit der Funktion nun in der weißen Substanz
- verlaufen auf und absteigende Bahnen also myelinisierte Axone die im Rückenmark nach oben zum Gehirn ziehen oder nach unten vom Gehirn in andere
- Körperareale wir können uns das also so vorstellen dass eine Information die von oben also vom Gehirn in den Körper geleitet werden
- soll hier entlang der weißen Substanz nach unten zieht um dann das Rückenmark über ein
- motorisches Neuron zu verlassen die Zellkörper der motorischen Neurone liegen hier im Vorderhorn und schicken ihr Axon über die sogenannte
- vorderwurzel in einen peripheren Nerv oder in einen Spinalnerv und mit dem zieht das motorische Neuron dann zum Beispiel zu einem Muskel
- den es innerviert das heißt die Erregung die entlang der weißen
- Substanz nach unten läuft wird ab irgendeinem Punkt auf das motorische Neuron hier im Vorderhorn umgeschaltet und gelangt so in periphere Nervensystem
- im seitenhorn Liegen die Zellkörper von Sympathikus Neuronen deren Axone verlassen das Rückenmark dann auch über die vorderwurzel
- im Hinterhorn hingegen liegen die Zellkörper von sensorischen Neuronen dieses blaue Neuron empfängt also eine afferenz zum Beispiel von einem
- Sinnesorgan und wandert dann mit seinem Axon in der weißen Substanz nach oben so gelangt die Information zum Gehirn
- wichtig ist dass dieser sensorische Neuron seine Information von einem zweiten sensorischen Neuron erhält das aber im peripher Nervensystem liegt
- das ist das gelbe Neuron in dem Fall das gelbe Neuron hat seine Dendriten irgendwo in der Peripherie an einem Sinus Organ
- diese den drittens sind stark verlängert so dass sie im Grunde aussehen wie Axone bringen die Erregung aber in diese Richtung hier zum Zellkörper des
- sensorischen neurons und dieser Zellkörper liegt in einer Erweiterung der sogenannten hinterwurzel die wir als Spinalganglion bezeichnen
- und ausgehend vom Zellkörper läuft dann ein Axon durch die hinterwurzel hinein ins Hinterhorn und leitet seine Erregung dann an das
- blaue sensorische Neuron weiter wir merken uns also dass Efferenzen motorische und sympathische Ausgänge des Rückenmark über die vorderwurzel
- verlassen und sensorische Afferenzen gelangen über die hinterwurzel ins Rückenmark etwa am
- Austrittspunkt aus dem Spinalkanal verschmelzen Vorder und hinterwurzel dann zum Spinalnerv so dass wir sehen können dass in einem Spinalnerv sowohl
- motorische als auch sensorische Leitstrukturen liegen können schauen wir uns jetzt überblicksmäßig den Verlauf
- der wichtigsten Bahnen im Rückenmark an es gibt im Rückenmark absteigende Bahnen das sind die motorischen Bahnen und aufsteigende Bahnen die sensorischen
- beginnen wir mit der motorischen Bahn die wird auch Pyramidenbahn genannt weil sie durch eine Hirnstruktur hier die Pyramide genannt wird sieht das
- Bewegungsprogramm wird in einem Teil der großrierenrinde zusammengesetzt und dann über das violette Bahnsystem an verschiedene Stationen im Rückenmark
- weitergeleitet an der jeweiligen Station wird dann das motorische Neuron aktiviert und der
- Regung gelangt seine Muskel nahezu denselben Verlauf gibt es auch weiter oben im Hirnstamm auch dort
- aktiviert die motorische Bahn Moto Neuronen also motorische Neuronen die dann das den Hirnstamm nicht über Spinalnerven sondern über die Hirnnerven
- verlassen aber dann im Endeffekt auch Muskeln steuern bei den sensorischen Bahnen gibt es eigentlich zwei verschiedene
- nämlich eine Bahn die den Schmerz und Temperatur sehen leitet und eine Bahn die den vibrationssinn den Sinn für feine
- Berührungen und den Lager sind leitet was ist der Lage Sinn der Lage sind ist ein Sinn der uns jederzeit Auskunft darüber gibt in welcher Position sich
- unser Körper befindet das heißt er misst zu welchem Grad die verschiedenen Muskeln angespannt sind wie die Gelenke stehen ob sich unser Körper gerade
- bewegt oder still steht dieser beiden Bahnsysteme unterscheiden sich in ihrem Verlauf
- beginnen wir mit dem einfacheren der tastlage und Vibration sind wird vom ersten sensorischen Neuron hier an das blaue sensorische Neuron weitergeleitet
- und die Information wird dann hier im Bereich der weißen Substanz um das Hinterhorn nach oben geleitet
- und diesen Bereich der weißen Substanz nennt man hinter Strang also die kreuzsubstanz ist das Hinterhorn
- die weiße Substanz in den Bereich ist der hinterstrang deshalb nennen wir die blaue Bahn auch hinter Strand
- der Schmerz und Temperatur sind wird vom ersten sensorischen Neuron hier an das zweite sensorische Neuron das in rot dargestellt ist geleitet
- und dieses steigt nicht direkt nach oben sondern sein Aktion verläuft auf die gegenseitige Rückenmarks Hälfte um erst
- dort in die weiße Substanz einzutreten und nach oben zu ziehen wir sehen also dass die Information über Schmerz und Temperatur
- im Rückenmark die Seite wechselt so dass die linke Hälfte der weißen Substanz die Information der rechten Körperseite beinhaltet
- und da dieser rote Strand dann ohne noch einmal die Seite zu wechseln nach oben zieht
- empfindet die rechte Hirnhälfte den Schmerz und die Temperatur der linken Körperhälfte
- das ist beim Tastsinn Lage sind und vibrationssinn übrigens genauso nur findet da der Seitenwechsel also die
- sogenannte Kreuzung nicht im Rückenmark statt sondern weiter oben im Hirnstamm und auch bei der motorischen Bahn also bei der Pyramidenbahn ist es so auch
- hier kommt es zu einer Kreuzung auf Höhe der Pyramide so dass die rechte Hirnhälfte die Muskulatur der linken Körperseite kontrolliert
- wir beschäftigen uns jetzt mit spinalen Reflexen ein Reflex ist eine Reaktion auf einen umweltreiz
- und spinal bedeutet dass diese Reaktion im Rückenmark ausgelöst wird nehmen wir ein Beispiel wenn wir mit der Hand auf einer heiße
- Herdplatte greifen dann ziehen wir unwillkürlich den Arm zurück damit wir unsere Handfläche schützen
- es ist nicht so dass wir uns zuerst einmal bewusst denken müssen oh diese Hitze ist schmerzhaft und gefährlich für die Hand ich sollte sie besser in
- Sicherheit bringen und wegziehen das heißt das Gehirn ist nicht an der bewussten Auslösung dieser Reaktion beteiligt
- sondern die läuft unterbewusst ab der Grund hierfür ist dass diese Reflexe so wichtig für das Überleben sind dass
- sie schon bei Tieren entstanden sind die über noch gar kein ausgeprägtes groß hin und verfügten das heißt da blieb quasi nichts anderes übrig als diese Reflexe
- schon im Rückenmark zu kodieren oder eben primitiveren hirnabschnitten wie dem Hirnstamm und bei höheren Tieren wie zum Beispiel dem Menschen sind diese
- rückenmarksprogramme aber noch erhalten geblieben weil sie halt so nützlich sind sie laufen sehr schnell ab weil sie keine Beteiligung des Gehirns erfordern
- und sie laufen auch dann ab wenn das Gehirn gerade nicht aufmerksam ist sprich die Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt hat als auf die heiße
- Herdplatte in unserem Beispiel die Aufgabe des Gehirns ist es jedoch bewusste und komplexere Bewegungen zu planen und dann auch vom Rückenmark
- ausführen zu lassen allerdings kann das Gehirn die Auslösung von spinalen Reflexen unterdrücken wenn es zum Beispiel der Meinung ist dass ein
- Reflex in der jetzigen Situation entweder nichts bringt oder sogar zu einer zu einem unerwünschten Ergebnis führen könnte
- allerdings erfordert diese bewusste reflexblockade ein gewisses Maß an Konzentration und fällt weg sobald man einen Menschen ablenkt dann lassen sich
- die Reflexe ununterdrückt wieder auslösen dieser Abbildung zeigt uns nun die sogenannten Reflexbögen das sind die
- Neurone die gemeinsam an der Auslösung des Reflexes beteiligt sind das Beispiel mit der Herdplatte entspricht der linken Hälfte der
- Abbildung dieser Reflexbogen ist aber der komplexere der beiden möglichen und deshalb schauen wir uns zuerst den
- Reflexbogen auf der rechten Seite an stellen wir uns vor ein Mensch sitzt auf einem Stuhl und lässt die Füße in der Luft baumeln
- er hat hier im Oberschenkel den Musculus Quadrizeps femoris der eine kniestreckung durchführt das heißt in diesem Beispiel hier zieht er den
- Unterschenkel so nach vorne und das schafft er deshalb weil er über eine Szene die sogenannte Patellasehne mit dem Unterschenkel verbunden ist und
- den scharnierartig nach vorne klappen kann und wenn wir jetzt einen Reflexhammer nehmen und auf diese Sehne schlagen nur
- ganz leicht dann wird dieses Sehne durch diese Einteilung geringfügig gedehnt werden und diese Dehnung wird dann auf den Muskel
- übertragen und die Muskel sitzen spezialisierte Muskelfasern die sogenannten muskelspindelfasern
- die als Dehnungsrezeptoren fungieren das heißt es gibt Muskelfasern die reagieren darauf wenn sie unerwartet
- gedehnt werden und die senden dann ein sensorisches Signal über die afferenten Bahnen direkt ins Vorderhorn des Rückenmarks
- und dort sitzt dann ein motorisches Neuron das aktiviert wird und dann den Muskel hier zum kontrahieren bringt das heißt die
- Dehnung wird im Muskel gemessen woraufhin der Muskel sich kontrahiert wir können das auch folgendermaßen formulieren reizorgan ist gleich
- Erfolgsorgan und weil die reflexantwort durch eine Dehnung des Muskels selbers ausgelöst
- wird sprechen wir hier von einem eigenreflex noch ein kurzer Hinweis zur Abbildung hier sieht man dass die sensorischen
- Nervenendigungen in der Szene entspringen dass es aber nur der Übersicht halber so gezeichnet eigentlich müssten die sensorischen
- Nervenendigungen in der Tiefe des Muskels an den muskelspindelfasern liegen die Funktion bzw der evolutionäre Sinne
- des solchen ein reflexes ist jetzt deutlich schwerer zu verstehen als das Hand wegzieren wir vorher als Beispiel angeführt haben
- nun prinzipiell schützt ein eigenreflex einen Muskel davor dass er unerwartet überdehnt wird das heißt es ist ein Schutz vor einer Muskelverletzung denn
- er wieder setzt sich automatisch einer Dehnung und verhindert dann dass er einreist aber es gibt noch einen tieferen Sinn
- zumindest von manchen eigenreflexen die wir im Körper haben stellen wir uns einen gehenden Menschen vor ich möchte den mal kurz zeichnen
- der geht hier von links nach rechts das rechte Bein ist gerade noch durchgestreckt das linke Bein ist schon nach vorne gesetzt worden
- und jetzt wird er folgendes Passieren der Mensch wird hier sein rechtes Bein aufheben denn das möchte er ja jetzt nach vorne bringen
- in dem Moment wo er das rechte Bein als Stütze entfernt wird es passieren dass er ein klein wenig mit dem Hintern nach unten
- sinkt wenn das passiert dann wird er im linken Bein die
- Oberschenkelmuskulatur gedehnt
- wie hier unten in unserem Beispiel denn wenn der hinten ein bisschen absinkt dann wird ja das Knie stärker gebeugt und das führt dazu dass sich der Weg
- zwischen dem Sehnenansatz und dem Muskel verlängert und diese Dehnung überträgt sich dann auf den Muskel
- das heißt wir nehmen das rechte Bein vom Untergrund weg der Hintern sinkt ein bisschen ein die Oberschenkelmuskulatur wird gespannt
- das Knie versucht sich dann zu strecken und weil der Fuß hier fest am Boden steht für die kniestreckung dazu dass der Oberschenkel
- und damit der ganze Körper nach oben gezogen wird das heißt beim Gehen verhindert dieser Muskel eigenreflex des
- Oberschenkelmuskels dass wir ein knicken wenn wir den anderen Fuß gerade nach vorne setzen
- das war jetzt dann nur ein Teil des g-prozesses den ich hier herausgegriffen habe im Endeffekt können wir uns das Ganze gehen also all die Bewegungen die
- für das Gen notwendig sind als eine Reihe von muskeleigen Reflexen vorstellen das heißt
- das Gehen funktioniert deshalb so automatisch bei uns weil die das Rückenmark über die muskeleigenreflexe sehr gut mithilft
- beim g-akt natürlich gehören dann noch steuerprozesse vom Großhirn dazu aber es gibt Experimente die das eindrucksvoll demonstrieren wie wichtig
- Reflexe für das Gehen sind denn es gibt Katzen bei denen man das Rücken mag so durchtrennt hat dass das Gehirn die Hinterbeine nicht mehr steuern kann
- in Ruhe wenn man die Katze einfach herumliegen lässt sind die Hinterbeine dann wie gelähmt wenn man die Katze jedoch auf ein
- Laufband stellt dann können Sie sich die Hinterbeine genauso bewegen wie die Vorderbeine das heißt die Katze kann nahezu normal gehen auf dem Laufband und
- das ist deshalb möglich weil das Gehirn zwar die Hinterbeine jetzt nicht mehr steuern kann aber der g-prozess von den Muskel eigenreflexen
- in den Hinterbeinen übernommen wird beim Menschen ist dieses System dann natürlich noch verfeinert
- und bei Menschen ist das gehen dann insofern viel schwieriger als das bei einer Rückenmarks Durchtrennung zwar noch die Muskel eigenreflexe
- funktionieren würden aber die Muskelkraft ist dann zum Beispiel doch stark geschwächt
- und der Körper des Menschen ist wiegt er um einiges mehr als das einer Katze beispielsweise beim eigenreflex müssen wir mit bedenken
- dass die sensorische Endigung ja im selben Organ liegt wie die Einigung des motoneurons und dementsprechend sind auch das
- sensorische Zentrum und das motorische Zentrum im Rückenmark die für diesen Muskel zuständig sind ungefähr auf selber Höhe deswegen kann
- eine direkte Verbindung des sensorischen neurons mit dem motorischen Neuron erfolgen das ist jetzt in unserem nächsten
- Beispiel etwas anderes auf der linken Seite der Abbildung haben wir einen sogenannten fremdreflex demonstriert so eine Art von Reflex wird
- ausgelöst wenn wir die Hand von einer heißen Herdplatte zurückziehen oder wenn wir wie in diesem Beispiel hier gezeigt auf einen reißnagel steigen
- in dem Fall registrieren die Schmerzrezeptoren der Fußsohle den reißnagel diese senden ihr Signal an das sensorische Hinterhorn des Rückenmarks
- und das Vorderhorn reagiert dann so dass motorische Neuronen aktiviert werden die denn beinhebermuskeln also mehrere
- hüftmuskeln aktivieren somit wird dann das Bein aufgehoben so dass wir uns nicht vollständig auf den
- Reis Nagel stellen und in uns in die Haut hineindrücken nun muss man aber mit bedenken dass das sensorische Signal hier unten an der
- Fußsohle ausgelöst wird der Muskel der aktiviert werden muss um das Bein zu heben liegt allerdings im Bereich der Hüfte
- Situation ähnlich dort liegt das sensorische Hinterhorn Neuron deutlich weiter unten im Rückenmark als das motorische vorderhornneuron das heißt
- die liegen in unterschiedlichen Rückenmarks Segmenten oder in unterschiedlicher Höhe und dementsprechend kann jetzt dieses
- sensorische Neuron aus der Fußsohle nicht direkt mit dem motorischen Neuron kommunizierend so wie wir das hier beim eigenreflex dargestellt haben sondern
- das sensorische Signal wird auf eine hinterhornzelle neu übertragen die schickt dann ihr Axon im Rückenmark ein bisschen nach oben bis
- in die passende Schicht und dort wird dann erst das Motoneuron stimuliert und dieses verbindungsneuron zwischen dem
- ursprünglichen sensorischen und dem Motor Neuron wird auch interneuron genannt solche Interneuronen sind ein
- Kennzeichen des fremdreflexes weil eben hier sehensorisches Organ und kontrahierender Muskel nicht gleich sind
- hier ist reizorgan nicht gleich erfolgsreflexes ich möchte allerdings noch dazu sagen dass auch eigenreflexe Interneurone
- haben zwar nicht um mit diesem motone und hier zu kommunizieren aber um mit anderen Motoneuronen zu kommunizieren
- es ist nämlich nie so dass nur der gedehnte Muskel dann aktiviert wird sondern das Rückenmark löst noch ein paar
- weitere Reaktionen aus damit der Reflex so gut ablaufen kann nämlich wird der antagonistische Muskel der der also das Knie beugt in diesem
- Fall gehemmt damit die Streckung durch den Reflex gut erfolgen kann und diese Hemmung des Antagonisten wird über ein interneuron vermittelt das aber hier
- nicht eingezeichnet ist zusätzlich zu den spinalen Reflexen gibt es auch sogenannte hirnstabenreflexe
- dabei verlaufen die sensorischen Afferenzen und die motorischen Efferenzen des Reflexbogens in den Hirnnerven und nicht in den Spinalnerven
- so dass das reflexzentrum wo also die Umschaltung von sensorisch auf motorisch stattfindet im Hirnstamm gelegen ist es gibt mehrere verschiedene solche
- Hirnstamm Reflexe das sind eigentlich zum überwiegenden Teil fremdreflexe zum Beispiel der bürgerreflex bei dem ein bestreichen der hinteren Rachenwand
- bzw das gaumenzäpfchens oder der hinteren zungenabschnitte zu einem Würgereiz führt
- das ist natürlich ein Schutzreflex der vor der Aspiration von Gegenständen bzw Flüssigkeiten schützen soll daneben gibt es auch noch den
- Lidschlussreflex der läuft folgendermaßen ab die Hornhaut wird berührt zum Beispiel mit einem Wattestäbchen und daraufhin werden die
- Augen zusammengekniffen das ist auch wieder mein Schutzmechanismus für die empfindliche Augenoberfläche
- wird uns direkt zur Besprechung des Gehirns das Gehirn ist unsere übergeordnete Kontrollinstanz im Körper
- die so gut wie alle Körperfunktionen steuert angefangen von der Atmung über die kreislaufkontrolle bis hin zur Planung von Bewegung und natürlich auch
- die ganzen kognitiven Funktionen wie das Denken erinnern und planen außerdem werden im Gehirn die bewusst wahrgenommenen Sinne ausgewertet so viel
- erneut zu den vielfältigen Funktionen des Gehirns jetzt wollen wir uns die Gliederung des Gehirns in seine verschiedenen Abschnitte ansehen wir
- blicken hier von links auf die Hirn Oberfläche wobei links im Bild vorne wäre rechts im Bild wäre hinten das heißt wir müssen uns den
- Schädel bzw Kopf so vorstellen dass die Augen nach links zeigen farbcodiert sehen wir jetzt schon einige verschiedene Abschnitte von unten nach
- oben während des das verlängerte Mark die Brücke das Mittelhirn des Kleinhirn und das große Hirn die haben auch relativ bekannte
- lateinische Begriffe nämlich heißt das verlängerte mag auch Medulla oblongata die Brücke ist die Pommes das Mittelhirn ist das meesen
- das Kleinhirn ist das cerebellum und das Grosshirn ist das zerebrum und man merkt schon das Kleinhirn ist so ähnlich wie das groß hier nämlich sehr repromotive
- im Lateinischen quasi die Verkleinerungsform von cerebrum ist außerdem ist hier noch das Zwischenhirn angegeben das auf dieser Abbildung nicht
- ersichtlich ist weil es sich etwa in diesem Bereich in der Mitte des Gehirns befindet und deshalb von außen nicht sichtbar ist sondern erst wenn man das
- Gehirn der Länge nach in der Mitte durchschneidet ein wesentlicher Begriff ist aus dem noch der Hirnstamm das ist nur ein Sammelbegriff für Mittelhirn
- Brücke und verlängertes mag denn dieser drei Gebiete haben ein paar Sachen gemeinsam nämlich dass sie die Hirn nervenkerne beinhalten und dass sie von
- einer Struktur namens Formatio retikularis durchzogen sind die Formatio retikularis ist auch eine weitläufige Ansammlung von kleinen
- Kernen die sehr wichtige Körperfunktionen Steuern nämlich die vegetativen Körperfunktionen wie die Kontrolle der Atmung die Steuerung von
- Blutdruck und Herzfrequenz sowie das Erbrechen und den Schlaf-Wachrhythmus und es ist nicht überraschend dass diese formatioretikularis mit ihren
- lebenswichtigen Funktionen im Hirnstamm liegt denn der Hirnstamm ist der evolutionär älteste Teil des Gehirns das heißt das
- Gehirn sehr primitiver Tiere bestand aus kaum mehr als einem Hirnstamm und dementsprechend sind dort schon die wichtigsten Körperfunktionen verankert
- später im Verlauf der Evolution kamen dann weitere hirnanteile dazu wie zum Beispiel das Kleinhirn das Kleinhirn ist sehr wichtig für die
- Bewegungskoordination und man sieht dass Tiere die sich im dreidimensionalen Raum bewegen also zum Beispiel Fische oder Vögel ein größeres
- Kleinhirn entwickelt haben mit zunehmender Komplexität der Lebewesen kam auch ein Zwischenhirn dazu
- und das zwischen Hirn steuert nämlich komplexere Lebensfunktionen als der Hirnstamm alleine zwischen Hirn
- beschäftigt sich mit Hunger Durst Sexualfunktionen der Regulation des Körpergewichts außerdem steuert es zwischen Hirn über den Hypothalamus das
- Hormonsystem und schlussendlich hat sich besonders unter den Säugetieren das Großhirn
- entwickelt das Großhirn ist der Sitz aller bewusst wahrgenommenen Sinne und Körperfunktionen das heißt im Großhirn werten wir alle Sinne aus die wir
- bewusst erleben können zum Beispiel Geruch sehen fühlen schmerztemperatur wir können uns aber auch dazu entscheiden willkürliche Bewegungen
- durchzuführen das wird auch vom großen übernommen die Sprache wird vom großen übernommen das Planen denken Moralvorstellungen etc das sind alles
- großhirnleistungen und besonders dieser sehr hochentwickelten kognitiven Funktionen liegen in großhirnarealen die sehr neu
- sind evolutionär und die eigentlich erst beim Menschen so wirklich stark ausgebildet worden sind ich möchte noch einmal die Abbildung von
- vorher zeigen weil wir hier in diesem Längsschnitt durch die hirnmitte die in rosa gefärbten Areale des Zwischenhirns sehen die von außen betrachtet nicht
- sichtbar werden wir haben wieder die Gliederung des Hirnstamms in seine drei Abschnitte das dahinter gelegene Kleinhirn und das
- Großhirn zu beachten ist dass im Vergleich zu Foren Abbildung vorne und hinten jetzt vertauscht sind
- als nächstes werden wir gedanklich das Großhirn etwa in diesem Bereich zerteilen und dann von vorne auf die Schnittfläche schauen wobei wir dann
- einen sogenannten frontalschnitt durch das Großhirn sehen werden wir werden aber auch von vorne noch die Vorderseite des hirnstammes sehen können
- die Färbung ist jetzt weg aber wir sehen noch einmal ganz grob unterteilt die Hirnstamm Abschnitte verlängertes mag Brücke und Hirnstamm und wir sehen schon
- dass der Hirnstamm sich in zwei Hirn Schenkel teilt und das ist deshalb so weil jeder Hirn Schenkel
- die Informationen in und aus einer der beiden großhirnhälften leitet wie man hier sieht ist das Großhirn in der Mitte
- eingekerbt so dass es zwei mehr oder weniger symmetrische großhirnhälften gibt die sogenannten Hemisphären
- und jeder Hemisphäre ist über einen hirnschenkel mit dem Hirnstamm verbunden etwa in diesem Bereich hier sind die beiden Hemisphären über das
- zwischenhirnverbunden also die vorher rosa gekennzeichneten Strukturen sind etwa hier lokalisiert
- weiter kranial also weiter oben sind die beiden Hemisphären außerdem durch den sogenannten Balken verbunden die Oberfläche des Großhirns ist
- sozusagen aufgefaltet so dass es Erhebungen gibt und Vertiefungen der Erhebungen heißen Windungen oder güri die Anzahl wäre
- die Furchen heißen auch Sulky Einzahl wäre Sulcus das dient der Oberflächenvergrößerung so dass ein breiteres Gebiet vom
- sogenannten Cortex besiedelt werden kann die Hirnrinde ist der Ort wo die Nervenzellkörper liegen und somit bittert ein ausgedehnterer
- Kortex mehr Nervenzellen Platz und dementsprechend komplexer sind die möglichen Verschaltungen das kann man zum Beispiel daran sehen dass das Gehirn
- des Menschen also eines hochintelligenten Lebewesens deutlich stärker gewunden ist als das eines weniger hochentwickelten Säugetiers wie
- zum Beispiel eines Löwen im maklager des Gehirns liegen die vorhin schon erwähnten Kerne die werden hier zum Beispiel
- Basalganglien genannt das sind ein paar der großen Kerne tiefer drin in diesem Bereich gibt es auch Kerne wieder ein Hypothalamus oder
- den talamus die werden dann jedoch nicht mehr dem großhirnzugeordnet sondern dem Zwischenhirn
- widmen wir uns jetzt noch ein bisschen eingehender den Funktionen der verschiedenen hirnabschnitten wir haben schon erwähnt dass der Hirnstamm
- lebenswichtige Kontrollzentren beinhaltet zum Beispiel wird hier die Atmung tatsächlich gesteuert und der Atemantrieb ausgelöst
- außerdem wird hier der Blutdruck und die Herzfrequenz kontrolliert Achtung der Herzschlag wird im Gegensatz zur Atmung nicht im Hirnstamm ausgelöst sondern im
- Herzen selbst durch den Sinusknoten der Hirnstamm enthält eine Reihe von Chemo Rezeptoren die auf eine Reihe von
- mitunter giftigen Stoffen im Blut bzw im Liquor reagieren können und die lösen dann Erbrechen aus die Idee dahinter ist wenn der Hirnstamm
- mitbekommt dass im Blut ein Giftstoff vorhanden ist dann kommt dieser Giftstoff in den meisten Fällen aus der Nahrung weil die zum Beispiel verdorben
- war und in dem Fall möchte der hirnstampfer hindern dass noch mehr von diesem Giftstoff aufgenommen wird falls davon
- noch etwas im Magen vorhanden ist und deshalb versuchen wir unseren Magen zu entleeren indem wir erbrechen es gibt dazu eine Reihe von spannenden
- Theorien eine davon betrifft dass Erbrechen das in der Frühschwangerschaft häufig auftritt in der Frühschwangerschaft entwickeln
- sich ja die Organanlagen des Embryos und in dieser Phase der Entwicklung ist der Embryos sehr sehr anfällig für schädliche Umwelteinflüsse wie zum
- Beispiel Giftstoffe die aus dem mütterlichen Blut über die Plazenta ins kindliche Blut gelangen das bedeutet dass sich der mütterliche
- Organismus in der Frühschwangerschaft besonders gut vor Giftstoffen schützen muss
- und vermutlich läuft das Ganze so ab dass die Nahrung der Frau viel Verdächtiger vorkommen soll ja sie soll
- möglicherweise verdorbene Nahrung viel eher meiden als wenn sie nicht schwanger wäre und dementsprechend wird die
- Sensitivität also die Reizbarkeit dieses Zentrums für Erbrechen im Hirnstamm nach oben gedreht so dass viel leichter Erbrechen ausgelöst werden kann
- gut kommen wir zu einer weiteren sehr wichtigen hirnstammfunktion und zwar ist das die Kontrolle des Bewusstseins im sogenannten aufsteigend retikulär
- aktivierenden System kurz Aas die Funktion des Aras ist recht interessant wir springen dazu in dieser
- Abbildung zurück ein Teil des Zwischenhirns ist der sogenannte talamus der in der seitlichen Wand des dritten Ventrikels liegt dieser
- kleine rosa Knödel ist das und der Teiler muss ist eine Art Schaltzentrale für alle Informationen die von unten ins Grosshirn eindringen
- wollen zum Beispiel für den Tastsinn oder für den Sehsinn oder das schmecken und hören
- die Afferenzen von all diesen Sinne so Organen treten entweder im Bereich des Rückenmarks oder im Bereich des Hirnstamms ins ZNS ein und verlaufen
- dann von dort in Richtung Großhirn müssen aber durch den Taler musst durch und der talamus ist dann eine Art verteilungszentrum der die verschiedenen
- Sinne an die richtigen Hirn Areale weiterleitet denn unterschiedliche Sinne werden in unterschiedlichen Gebieten der Großhirnrinde verarbeitet und wir müssen
- uns merken dass ein sinneseindrucken nur dann bewusst wahrgenommen wird wenn er in die Großhirnrinde geleitet wird denn die
- Großhirnrinde ist quasi der Sitz unseres Bewusstseins alles was innerhalb der Rinde abläuft also alles was ich jetzt in
- noch einmal einkreise all diese gehirnabschnitte Arbeiten unterbewusst nur die Hirnrinde nur der Kortex arbeitet bewusst
- das heißt wann immer wir denken oder etwas wahrnehmen findet dieser Prozess in der Hirnoberfläche des Großhirns statt
- und nun ist es so dass der Taler muss unterschiedlich durchlässig sein kann das heißt manchmal nämlich wenn wir wach sind leitet er die Sinne viel leichter
- zur Großhirnrinde so dass selbst schwache Sinneseindrücke bewusst wahrgenommen werden wenn wir jedoch schlafen wird der talamus zu einer Art
- Filter nun haben es die Sinneseindrücke die zum Teiler muss geleitet werden viel schwerer durch den Taler muss durchzukommen das
- heißt der Großteil der Sinneseindrücke wird geblockt erreicht die Großhirnrinde nicht und wir nehmen Sie deshalb nicht bewusst wahr
- soll heißen unsere Augen und unsere Tastsinnes Rezeptoren etc schicken auch während des Schlafes ständig Signale zum Teiler muss der
- Taler muss lässt sie nur nicht mehr durch und deshalb nehmen wir sie nicht bewusst wahr und wachen nicht auf davon nur wenn ein Sinneseindruck so stark ist
- dass er die talamussperre überwinden kann wird er ins große geleitet deshalb können wir von sehr lauten Geräuschen oder von
- Schmerzen durchaus aufwachen und die Durchlässigkeit des talamos wird eben von diesem angesprochenen Hirnareal
- beeinflusst von dem aufsteigenden retikulären aktivierenden System dass sich in diesem Bereich des Hirnstamms befindet
- und mit dem Taler muss kommuniziert und wenn das Aras aktiv wird dann wird die Durchlässigkeit des talamus erhöht deswegen aktivieren das
- System gehen wir hier gleich weiter zur nächsten Hirnstruktur nämlich zum
- zerebellum dem kleinen Hirn das hier hinter dem Hirnstamm liegt das Kleinhirn ist eine sehr wichtige Struktur bei der Koordination von
- Bewegungen es bekommt Signale von der Großhirnrinde aber auch vom Rückenmark was macht es mit diesen Signalen nun die
- Großhirnrinde plant etwa in diesem Bereich ein Bewegungsprogramm wo sie quasi festlegt welche Muskeln zu welchem Zeitpunkt wie stark aktiviert
- werden sollen und dieser Signal wird dann von der Großhirnrinde über das Rückenmark zu den Muskeln geleitet
- das Kleinhirn bekommt aber eine Kopie von diesem bewegungsplan das heißt dieselbe Information gelangt auch ins Kleinhirn und jetzt
- kann man sich das etwa folgendermaßen vorstellen ja also die große hier drin Rinde ist der Architekt von dieser Bewegung
- die Muskeln sind die Bauarbeiter und das Kleinhirn ist sozusagen der Baumeister das kleine Hirn schaut immer wieder nach ob die Bauarbeiter also die Muskeln eh
- das machen was sie machen sollen also ob die sich an den Plan halten und das funktioniert so dass die Muskeln über ihre ganzen Sinnesorgane also über
- ihren dehnungssinn und über die Sinneszellen die die Muskelkraft registriert ständig Informationen zurück zum ZNS
- leiten das heißt es kommen ganz viele Afferenzen vom Muskel wieder zurück ins Rückenmark und vom Rückenmark aus dann ins Kleinhirn
- das Kleinhirn ist außerdem noch dafür zuständig dass es ständig die Lage des Körpers im Raum überwacht das bedeutet es weiß ob wir stehen liegen und
- vorbeugen zurücklehnen oder zur Seite neigen das erfährt des kleinhirnwaldes von den Sinnesorganen der Muskulatur im ganzen
- Körper ständig Rückmeldungen bekommt über das Rückenmark dieser sogenannte Lage oder Stellung sind wird auch Propriozeption genannt
- wird unterbewusst ständig im kleinen Hirn verarbeitet wenn es kein Hirn merkt dass wir aus der Balance geraten dann macht es wieder ein Korrektursignal und
- schickt das über das Rückenmark zur Muskulatur wie können wir uns diesen stellungs- oder Lage sind vorstellen und bildlich
- machen wenn wir unsere Augen schließen können wir ja trotzdem beurteilen in welcher
- Position sich unsere Arme und Beine befinden und ob wir die Arme ausgestreckt oder abgewinkelt haben das heißt wir wissen zu jedem Zeitpunkt in
- welcher Position sich unsere Gliedmaßen befinden und unser Kleinhirn verarbeitet diese Informationen halt in jeder Sekunde
- unterbewusst und passt unsere Gleichgewicht so an und damit nicht genug das Kleinhirn hat noch eine ganz wichtige Funktion bei der
- Abstimmung der Aktivität von verschiedenen Muskelgruppen das heißt es ist eine Art Impulsgeber der den Muskeln sagt wann sie sich
- aktivieren sollen und das merkt man besonders dann wenn es darum geht schneller abwechselnde Bewegungen zu machen zum Beispiel den Kopf schnell von
- links nach rechts zu drehen und das immer wieder links rechts links rechts links rechts das kann ein gesunder Mensch sehr flüssig machen weil die
- Muskeln die den Kopf nach rechts drehen immer dann aktiviert werden wenn die Muskeln die ihn nach links drehen abgeschaltet werden und umgekehrt das
- heißt es ist immer nur die Muskulatur von einer Kopfseite oder Halsseite aktiv die andere wird in dem Moment gestoppt wenn es kleinhin jetzt nicht
- funktioniert auch diese Koordination nicht mehr das heißt es gibt Momente wo die Muskeln von beiden Seiten gleichzeitig angespannt
- sind oder die Muskeln auf der rechten Seite versuchen den Kopf nach rechts zu drehen bevor die Muskeln auf der linken Seite sich entspannt haben ja und dann
- wird diese Bewegung ganz ruckartig und sie verläuft nicht mehr flüssig sie wird langsam dass es ein
- typisches Zeichen eines kleinen Hirnschadens außerdem aufgrund der verringerten Bewegungskontrolle wird
- auch die Feinmotorik schlechter das heißt mit einem kleinen Hirnschaden ist es dann beispielsweise schwieriger zu schreiben oder zu sprechen weil auch die
- ganzen Rachen und zungenmuskeln beim Sprechen ja ganz genau abgestimmt werden müssen und mit einer kleinen Hirnschädigung ist
- das dann viel schwieriger das heißt die Sprache wird dann sehr undeutlich und das dritte was man bei einem Menschen mit einer kleinen
- Hirnschädigung beobachtet ist dass sie sich schwer tun das Gleichgewicht zu halten das heißt sie fallen auf die Seite oder nach hinten wenn sie stehen
- und wenn sie gehen sieht das sehr unsicher aus und sie haben einen sehr breitbeinigen und ein bisschen ruckartigen Gang der nicht so flüssig
- ist wie von jemandem mit einem intakten kleinen Hirn als nächstes kommen wir zum Zwischenhirn viele der Strukturen des zwischenwirtens
- haben wir schon ein anderer Stelle erwähnt zum Beispiel die Hirnanhangsdrüse die Hypophyse spielt eine wichtige Rolle im Hormonsystem
- genauso wie die Zirbeldrüse und die Zirbeldrüse produziert zur Erinnerung Melatonin das uns müde macht wenn die Augen nicht viel Licht
- wahrnehmen das heißt wenn es rundherum um uns dunkel ist der Hypothalamus heißt so weil er unter dem talamus liegt
- und das ist die zentrale Schaltstelle für unsere vegetativen Körperfunktionen das heißt der Hypothalamus kontrolliert unseren Energiehaushalt der macht uns
- hungrig oder satt der macht uns durstig der kontrolliert die Körpertemperatur wenn die niedriger ist als der hypothaler
- muss das möchte dann ist uns kalt wenn sie höher ist als das was der hypothaler muss vorgibt dann ist uns heiß und zusätzlich steuert der hypothaler muss
- ja auch unser Hormonsystem und unser vegetatives Nervensystem das ist ganz viele Funktionen die der Hypothalamus da ausübt
- dann ein bisschen darüber haben wir den talamus da haben wir schon besprochen dass das eine zentrale Schaltstelle ist wo die Afferenzen der unterschiedlichen
- Sinne eintreten und dann ans Großhirn verteilt werden vielleicht eine Ausnahme der Geruchssinn ist der einzige Sinn der direkt ins Bewusstsein also in die große
- ihren Rinde kommt ohne dass er vorher den Taler muss passieren muss das mag die Erklärung sein warum bestimmte Gerüche bei Menschen sehr
- starke Emotionen auslösen können oder sehr belebte Erinnerungen hervorrufen können denn diese Geruchsinformationen gehen
- direkt in die Gehirnareale die für die Emotionen und das Gedächtnis zuständig sind ohne dass sie vorher im Taler muss
- gefiltert werden zum Abschluss kommen wir jetzt zum am höchsten entwickelten gehirnabschnitt
- beim Menschen nämlich zum Großhirn das Großhirn ist ein zwei Hälften unterteilt die beiden Hemisphären und weil sie
- halbkugelartig sind ganz grob und Hemi heißt der halb und Sphäre ist die Kugel wir schauen hier von links auf die Hirn Oberfläche wobei links in der Abbildung
- vorne also die Gesichtsseite ist und rechts in der Abbildung ist die Seite vom Hinterhaupt bzw vom Nacken und weil wir hier auf die
- Gehirnoberfläche blicken sehen wir nicht den Balken der die beiden himmisphären verbindet und wir können noch die rechte Hemisphäre nicht sehen weil die sich
- hier hinter der linken versteckt und wir sehen aber dass die Oberfläche des Großhirns gefaltet ist und also Windungen die Jury
- und Furchen die sulzy bildet und besonders große Furchen nämlich diese hier und diese und eine kleinere die hier an der Innenseite des
- das hemisphärenspaltes liegen würde Grenzen sogenannte Lappen voneinander ab diese Furche grenzt den frontal oder
- Stirnlappen vom Scheitel oder parietallappen ab und diese Furche hier begrenzt den Schläfen oder temporalappen und hier hinten hätten wir noch den
- hinterhauptslappen oder okzipitallappen jeder dieser Lampen enthält nun mehrere verschiedene Hirnareale die
- unterschiedliche Funktionen haben wir betrachten nur ausgewählte Beispiele die sehr bekannt sind wenn wir im frontalappen starten dann haben wir hier
- an der Grenze zum paretarlappen die sogenannte motorische Rinde oder den motokortex wo eben Bewegungsprogramme geplant werden die dann ans Kleinhirn
- und an das Rückenmark weitergeleitet werden und direkt dahinter im paretallappen liegt die sensible Rinde wo der Tast
- Schmerz und Temperatur sind hingelangen und interpretiert werden das heißt hier werden Programme für den Körper geplant den
- motokortex und die in der sensiblen Rinde werden Informationen aus dem Körper gefühlt
- am hinteren Pol des Gehirns haben wir die seerinde oder visueller Cortex da gelangen die Informationen
- die die Augen zum Gehirn senden hin und dort wird dann interpretiert was wir überhaupt sehen
- und hier im temporal Lappen da liegt die sogenannte Hörrinde da werden die Informationen die von den Ohren zum Gehirn geleitet werden interpretiert das
- heißt hier findet quasi unser bewusstes Hören statt eine sehr wichtige und vor allem bei Menschen ausgebildete Struktur
- liegt hier vorne und quasi frontalsten Pol des Stirnlappens und es handelt sich hier um den sogenannten präfrontalen Cortex
- der wird manchmal auch als Sitz der Persönlichkeit bezeichnet wie kam dieser präfrontale Cortex zu diesem Begriff
- nun es gab vor 200 Jahren den interessanten Fall von Phineas cage das war ein US-amerikanischer
- eisenbahnvorarbeiter der damit beschäftigt war Felsmassen aus dem Gebiet einer zukünftigen Eisenbahnstrecke zu
- entfernen und dafür haben sie auch Dynamit verwendet um den Felsen Weg zu sprengen und dabei gab es einen Unfall in dessen Zuge eine Metallstange durch
- Phineas Kopf geschossen wurde die ist also hier im Bereich des Oberkiefers eingetreten und dann durch den frontal Lappen nach oben geschossen worden und
- sie ist dann auch wieder aus einem Schädel ausgetreten der hat das wie durch ein Wunder überlebt
- aber seine Familie hat bemerkt dass sich Phineas Persönlichkeit nach diesem Unfall sehr stark verändert hat
- das heißt vor dem Unfall soll er ein sehr zuverlässiger geduldiger und besonnener Arbeiter gewesen sein der von seinen Kollegen sehr geschätzt wurde
- nach dem Unfall war er ungeduldig leicht aufbrausend er war sozial enthemmt
- und war auch nicht mehr diszipliniert genug seinen Job genauso zu machen wie vorher in den Berichten seiner Ärzte
- steht und dieser Wesensveränderung ist wohl auf eine Schädigung des präfrontalkortex
- zurückzuführen der sich in diesem Bereich befunden hat und geschädigt wurde deswegen nennt man so eine Art von
- Wesensveränderung auch frontalhirnsyndrom und von anderen Patienten mit frontalhirnsyndrom kennt man noch ganz andere Symptome zum
- Beispiel dass sie obwohl sie vorher ganz normale vielleicht sogar schüchterne Leute waren
- nachher nach einer Schädigung des frontalhieren sondern wenn man sexuell enthemmt sind andere Leute angrapschen oder sexuelle
- Avancen machen was komplett unangebracht ist dass sie anfangen exzessiv Glücksspiel zu betreiben wo sie das vorher nie
- gemacht haben dass sie ihren Job hinschmeißen dass sie drogensüchtig werden dass sie andere riskante Verhaltensweisen an den Tag
- legen und so weiter das heißt wir können ableiten dass in diesem präfrontal cortex
- drei Dinge stattfinden erstens werden dort soziale Regeln gespeichert und verarbeitet das heißt dort wird prozessiert wie sich ein Mensch in
- seiner Gruppe zu verhalten hat was von ihm erwartet wird was er von anderen erwarten kann und da gibt es auch interessante
- Beispiele aus der Forschung nämlich hat man bei Affen beobachtet dass dieser präfrontalkortex umso größer wird je größer die Gruppen sind in denen die
- Affen Leben und wenn man einen Affen in eine größere Gruppe übersiedelt hat dann ist nach ein paar Monaten sein präfrontalkortex gewachsen das zeigt uns
- je größer die Gruppen sind je mehr soziale Regeln und soziale Interaktionen der stattfinden umso wichtiger ist dieser präfrontale
- Cortex weil der uns zu sozialen Lebewesen macht die guten miteinander auskommen
- das zweite was im präfrontalen Kortex geschieht ist eine Risikobewertung ziehen wir als Beispiel den Drogenkonsum heran
- die Drogen verschaffen ja dem Gehirn kurzzeitig schon diesen Kick das heißt sie führen zur Ausschüttung von Neurotransmittern die unser Gehirn als
- gut bzw belohnend empfindet das heißt in einem drogenhaus fühlen wir uns gut warum werden wir nicht alle drogensüchtig wenn unsere Gehirn das
- doch als gut empfindet vermutlich auch deshalb weil dieser präfrontale Kortex so was sagt wie ja du könntest dich zwar
- jetzt mit Drogen Heim machen aber bedenke wenn du diese Drogen nimmst zerstörst du dir langfristig die Gesundheit
- du belastest deine sozialen Beziehungen du wirst vielleicht aus der sozialen Gruppe verstoßen und das wollen wir alles nicht das heißt verzichte lieber
- auf die Drogen wir können das auch anders formulieren der
- frontalappen ist dafür wichtig dass wir kurzfristige Vergnügungen aufschieben können um ein langfristig positives Ziel zu erreichen
- das heißt wenn wir die Entscheidung treffen ich spiele jetzt nicht Computer sondern lerne für die Prüfung in einer Woche
- dann opfern wir ja ein bisschen Spaß für ein langfristigeres Ziel und dieser Überlegung die kommt aus dem frontalappen also aus dem präfrontalen
- Cortex der dritte Aufgabenbereich des frontalcortex ist das logische nachdenken und planen Patienten mit frontalhieren Läsion tun
- sich schwer Logikrätsel zu lösen aber sie haben auch Schwierigkeiten wenn es darum geht eine Spielstrategie oder Taktik zu
- modifizieren stellen wir uns vor ein Mensch spielt ein Spiel bei dem es nötig wäre dass er seine Taktik also die
- Spielweise immer leicht anpasst um gewinnen zu können Menschen mit einer frontalen Läsion können das nicht oder nur stark
- eingeschränkt das heißt sie spielen das ganze Spiel so wie sie es am Anfang gemacht haben und auch wenn sich die Umstände ändern passen sie ihre
- Spielweise nicht an das heißt auch wenn sie ganz ganz oft hintereinander verlieren spielen sie genauso weiter obwohl ihnen
- eigentlich klar ist dass sie mit dieser Taktik jetzt nicht mehr gewinnen können sie müssten jetzt anders spielen um zu gewinnen aber das
- frontalchen schafft dann einfach nicht die Spielstrategie zu verändern sehr viele Hirnareale zeigen eine sogenannte Lateralisierung das bedeutet
- dass beispielsweise der motocortex der linken Hemisphäre die Bewegungen der rechten Körperhälfte steuert und das die der tasts in der Schmerzen und
- Temperatur sind der rechten Körperseite in der linken Hirnhälfte im sensiblen Kortex verarbeitet werden das heißt linke Hirnhälfte steuert rechte
- Körperhälfte und das ist ein ganz vielen Bereichen so aber es gibt doch genug Ausnahmen zum Beispiel bekommen die Hörenden beider
- Seiten von beiden Ohren Informationen der präfrontale Cortex hat natürlich ganz wenig Lateralisierung
- das heißt es gibt ja nicht eine linke und eine rechte Persönlichkeit sondern die beiden präfrontal-koordins der beiden
- Hemisphären arbeiten immer zusammen einen wichtigen Spezialfall der Lateralisierung im Großhirn finden wir wenn wir uns die Seebahn ansehen die
- verläuft von der Foto Rezepte Schicht in den Augen von der sogenannten Retina bis nach hinten zum visuellen Cortex im Occipitallappen des Großhirns
- und wir wollen unsere Besprechung mal vorne beim Auge starten schauen wir uns zunächst einmal nur das rechte Auge an wir betrachten es hier von oben
- in dem Fall erkennen wir dass das Licht wenn es auf die Netzhaut des Auges Auftreffen will zuerst durch ein Loch in der Regenbogen hat das Auges treten muss
- und dieses Loch nennen wir Pupille in schwarz habe ich jetzt die Mittellinie durch das Auge skizziert und wer kennen jetzt folgende Besonderheit
- dadurch dass das Licht zunächst durch die Pupille durchtreten muss fallen die Strahlen die von rechts der Mittellinie kommen auf die linke Seite
- der Netzhaut und umgekehrt wir nennen den Teil der Umgebung rechts von der Mittellinie des Auges rechtes Gesichtsfeld und den Teil links von der
- Mitte im Linie linkes Gesichtsfeld somit ist uns jetzt auch klar dass das linke Gesichtsfeld jeweils von der rechten Retina Hälfte wahrgenommen wird
- und das rechte Gesichtsfeld von der Linken Netzhaut Hälfte dasselbe Spiel haben wir natürlich auch beim linken Auge mit der Zeit wäre es
- ziemlich aufwendig ständig von linker und rechter Netzhaut Hälfte sprechen zu müssen vor allem weil wir ja auch zwei verschiedene Augen haben und deshalb
- führen wir jetzt noch zwei weitere Begriffe ein die Augen stehen ja links und rechts der Nase das heißt diese Netzhaut hilft es rechten Auges und
- diese Netzhaut Hälfte des linken Auges sind beide auf der Seite der Nase und deshalb sprechen wir hier von den beiden nasalen
- netzhauthälften jeweils gegenüberliegend also zur Schläfe hingerichtet sind die lateralen Netzhaut und wir wollen jetzt die Nervenbahnen
- die von diesen netzhauthälften ausgehen weiter verfolgen fürs erste verlaufen die Informationen der nasaalen und lateralen Netzhaut Hälfte gemeinsam im
- sogenannten Sehnerv aber auf Höhe des Zwischenhirns kommt dann zur sogenannten
- seekreuzung dem Chiasma opticum und was hier passiert ist dass die Bahnen die von der nasaalen netzhauthälfte kommen die Seite wechseln und sich dann den
- Bahnen von der lateralen Netzhaut Hälfte der Gegenseite anschließen das bedeutet das jetzt hinter dem Chiasma opticum die
- Informationen von der Nase ein Netz hat Hälfte des linken Auges und der lateralen netzhauthälfte des
- rechten Auges gemeinsam verlaufen und gemeinsam in der rechten seherinde münden und wenn wir uns jetzt anschauen welche
- gesichtsfeldarialle der rechten See in der entsprechend dann stellen wir fest dass sie die jeweils linken Gesichtsfeld Anteile bei der Augen empfängt
- umgekehrt erhält die Linke Serie die Informationen aus dem rechten Gesichtsfeld bei der Augen
- es ist so mit nicht richtig zu sagen dass die Linke Serie die Informationen des rechten Auges erhält und umgekehrt denn das stimmt ja nicht weil
- jeweils die Hälfte der netzhautinformation kreuzt und die anderen nicht somit entspricht die seriende dem gegenüberliegenden
- Sichtfeld aber nicht dem gegenüberliegenden Auge warum ist das ganze so konstruiert nun das hat damit zu tun dass wir ja
- Binokular sehen das bedeutet wir haben einen Bereich das Gesichtsfeldes einen sehr großen Bereich der von beiden Augen gesehen
- wird das heißt wenn wir hier diese gesichtsfilter einmal ein bisschen mehr verlängern dann sehen wir das der Bereich der sich
- hier zwischen den beiden schwarzen Linien befindet von beiden Augen gleichzeitig wahrgenommen wird das heißt das ist dieses schwarze Areal hier
- und wenn sich jetzt ein Objekt hier in diesem schwarzen Bereich befindet dann haben das linke und das rechte Auge eine leicht unterschiedliche Sicht auf
- dieses Objekt und aus der Differenz dieser unterschiedlichen Ansichten kann das Gehirn errechnen wie weit dieses Objekt entfernt ist
- aber damit dass die Differenz zwischen den beiden Augen berechnen kann ist es notwendig dass das selbe Hirnareal die Information von beiden Augen erhält und
- nicht nur von einem und das ist durch diesen Verlauf der Seebahn gewährleistet eine der beiden Hemisphären eines
- Menschen ist immer die sogenannte dominante Hemisphäre man würde anfangs vielleicht denken dass bei
- Linkshändern die rechte Hirnhälfte dominantes weil der linke Arm der besser kontrollierbare ist und bei Rechtshändern die linke Hirnhälfte
- dominant das ist aber nicht richtig denn sowohl bei links also per rechts hendern ist in den meisten Fällen die linke Hirnhälfte
- die dominante also hat der Begriff dominante Hemisphäre nichts damit zu tun welcher Arm besser kontrolliert werden kann sondern er bezieht sich darauf auf
- welcher Hirnhälfte die sogenannten sprachareale sitzen und bei den meisten Menschen befinden sich die auf der linken Hemisphäre und
- von den spracharealien gibt es nur zwei sehr prominente eines hier im temporal Lappen das sogenannte wernikarial und eines im frontal Lappen das prokarreal
- wenn wir das stark vereinfachen wollen können wir sagen dass das werniger Areal immer dann aktiv wird wenn wir Sprache empfangen und verstehen bzw
- interpretieren und das prokarreal ist aktiv wenn wir Sprache produzieren machen wir es eine Spur genauer das werniger Areal empfängt die Sprache die
- wir hören die Sprache die wir lesen oder die wir zum Beispiel mit der Zeichensprache gezeigt bekommen und dieses Symbole werden dann interpretiert
- als Information die dann im Gehirn verteilt wird Patienten bei denen das werniger Areal nicht mehr funktioniert die eine
- sogenannte wernicker Aphasie haben die verstehen nicht mehr was man ihnen sagt sie können in extrem vielen selbst leichterste Anweisungen nicht mehr
- befolgen sowas wie kennt ihr deine Haare oder dergleichen sie können häufig auch nicht mehr lesen oder es gibt auch Fälle von gehörlosen
- Menschen die die Zeichensprache fließend beherrscht haben und dann eine Verletzung hier im wernigerial erlitten haben so dass sie nachher nicht mehr
- verstanden haben was man ihnen per Zeichensprache mitteilen wollte interessanterweise merken die Patienten mit einer vernika Aphasie nicht so
- wirklich dass ihr Sprachverständnis gestört ist und sie sprechen auch selbst oft auch sehr ausgiebig aber die Sprache die sie sprechen ist
- nahezu Sinn befreit und für einen Außenstehenden schwer verständlich weil die Sätze zwar grammatikalisch korrekt sind aber nicht mehr wirklich informativ
- sind hier in diesem Youtube Link findet man ein Beispiel für eine recht ausgeprägte vernika Aphasie
- das procareal ist dafür zuständig die richtigen Worte für eine Information die man weitergeben will zu finden und die dann in einen grammatikalisch richtigen
- Satz einzubauen wenn das prokarreal schwer geschädigt ist können die Patienten so gut wie gar nicht mehr sprechen nicht mehr schreiben
- und auch nicht mehr gestikulieren sie können dann oft nur einzelne Worte mit Mühe herausbringen und verwenden sehr sehr
- viele Füllwörter weil offenbar die Sprache nicht mehr so leicht zusammengesetzt werden kann sie können auch nicht selbstständig
- schreiben weil die interne Sprachproduktion gestört ist sie können aber wenn man ihnen Buchstaben zeigt diese sozusagen abmalen das heißt es ist
- hier keine motorische Beeinträchtigung da die Patienten können mit ihren Händen noch alles machen aber nicht eigenständig Sprache produzieren der
- Sprachverständnis ist hingegen weitgehend ungestört das heißt alles was die Patienten lesen oder hören verstehen sie und befolgen es auch
- nun noch ein Randthema das wir ganz kurz anschneiden wollen es gibt im Gehirn besonders im Großhirn und Zwischenhirn eine Reihe von Strukturen die allesamt
- bei der Steuerung von Emotionen und beim Gedächtnis eine Rolle spielen und dieser Strukturen werden gesammelt als limbisches System bezeichnet
- ich möchte nicht mehr vom limbischen System erzählen sondern nur zwei Punkte herausgreifen ein sehr wichtiger Teil des limbischen
- Systems ist die Amygdala der sogenannte Mandelkern der offenbar das Angstzentrum des Gehirns darstellt die amygdöller wird
- immer dann aktiv wenn wir befürchten dass etwas Negatives geschehen könnte bzw wenn schon etwas Negatives geschehen ist
- bei einem Schaden der amyktur werden Affen beispielsweise sehr furchtlos sie verlieren ihre Scheu von Menschen und auch Menschen mit amygdaler Schaden
- zeigen mehr risikobehaftetes Verhalten und scheinen sehr Angst befreit
- den Hippocampus können wir hier gefärbt auf diesen Hirnschnitten sehen der ist sozusagen die wichtigste Struktur
- für die Ausbildung des Langzeitgedächtnisses und hippocampusläsionen führen zu einer Amnesie wenn sie beidseitig sind zu
- einem Gedächtnisverlust das war es insgesamt auch schon von diesem ersten Überblick über das Nervensystem des Menschen
- bei Fragen oder Anregungen kann man mir gerne in die Kommentarsektion schreiben
Zum Nachlesen
GehirnDas Gehirn (auch Hirn; griechisch Encephalon, lateinisch Cerebrum) ist ein Organ des zentralen Nervensystems aller Wirbeltiere und einiger Wirbelloser, …
NervensystemDas Nervensystem (lateinisch Systema nervosum) umfasst die gesamten Nervenzellen und Gliazellen eines Organismus im gemeinsamen Zusammenhang.
Vegetatives NervensystemFunktion und Aufbau · Sympathisches Nervensystem · Parasympathisches Nervensystem · Enterisches Nervensystem (ENS) – das Nervensystem des Magen-Darm-Trakts, das …
NervenzelleEine Nervenzelle, auch Neuron (von altgriechisch νεῦρον neũron „Flechse, Sehne, Nerv“) genannt, ist eine auf Erregungsleitung und Erregungsübertragung …