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Das Gehirn - Zentrales Nervensystem (ZNS)

Biologie - simpleclub7:01 1,7 Mio. Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 67 Zeilen
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  1. Um das Nervensystem ein bisschen übersichtlicher zu machen, wurde es in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Diese
  2. Bereiche werden zentrales oder peripheres Nervensystem genannt. Außerdem gibt es noch vegetatives,
  3. somatisches, sympathisches, parasympathisches oderisches Nervensystem. Das klingt zwar nach dies,
  4. aber keine Angst Leute, wir erklären euch alles ruhig, einfach und Schritt für Schritt. In diesem Video fangen wir
  5. also mal mit dem zentralen Nervensystem an. [Musik]
  6. Das zentrale Nervensystem von Profis auch ZNS genannt besteht bei Menschen aus Gehirn und Rückenmark. Ein Gehirn
  7. sieht von außen so aus, aber wie sieht der Spaß von innen aus und aus was besteht er? Unser Gehirn ist ein
  8. riesiges Rechenzentrum und besteht aus einem riesigen Netzwerk von Nervenzellen. 100 Milliarden Stück, um
  9. genau zu sein. Die Nervenzellen liegen eingebettet in einem Geflecht aus mehr als doppelt so vielen Glizellen. Das
  10. Gehirn ist eine sehr komplexe Struktur und wird deswegen zu Vereinfachung und Übersicht nach Aufgabe oder nach Form in
  11. verschiedene Bereiche eingeteilt. Den Teil hier unten bezeichnet man als verlängertes Rückenmark. Dieser Bereich
  12. ist für lebenswichtige Funktionen wie z.B. die Atmung oder den Blutkreislauf zuständig. Außerdem sind hier auch
  13. grundlegende Reflexe wie nießen, Husten, Schlucken und Erbrechen verordnet. Die Brücke, auch Pons genannt, befindet sich
  14. hier. Sie ist die Durchgangsstation für Nervenbahnen zwischen Gehirn und Rückenmark. Außerdem liegen in der
  15. Brücke viele Nervenzellkörper, die auch Brückenkerne genannt werden. Die dienen als Umschaltstelle für die Nervenbahn
  16. zwischen Groß und Kleinhn. In diesem Bereich hier befindet sich das Mittelhirn. Das wird wiederum auch in
  17. drei Teile geteilt. Die Mittelhirnschenkel, die Mittelhirnube und das Mittelhirndach. Das Mittelhirn
  18. ist an der Ausführung reflexartiger Bewegung und am Austausch von sensorischen und motorischen
  19. Informationen beteiligt. Außerdem koordiniert das Mittelhirn die Augenbewegung.
  20. Das verlängerte Rückenmarkt, die Brücke und das Mittelhirn bilden zusammen den sogenannten Hirnstamm. Dass die Enze
  21. verloren bzw. das Zwischenhirn liegt ungefähr hier. Es erfüllt wichtige Vegetative, das bedeutet unwillkürliche
  22. oder unbewusste lebenswichtige Aufgaben, steuert den Biorhythmus und regelt das Gleichgewicht zwischen Sympatikus und
  23. Parasympatikus. Was das alles bedeutet, erklären wir euch später noch genauer. Das Zwischenhirn verarbeitet unter
  24. anderem Gefühle wie z.B. Trauer oder Freude und besteht aus dem Talamus, dem Hypothalamus, dem Subtalamus, dem
  25. Metathalamus und dem Epitalamus. Im Talamus kommen alle Informationen aus dem Körper und den Sinnesorganen an.
  26. Zuerst filtert der Talamus die unnötigen Informationen raus und leitet das Wichtige an das Großhirn weiter. Da hier
  27. die meisten Informationen auf dem Weg zum Hirn durch müssen, wird der Talamus auch Tor zum Bewusstsein oder Tor zur
  28. Großhirnrinde genannt. Der Hypothalamus kontrolliert neben dem Wasserhaushalt auch noch die Schweißsekretion, den
  29. Schlafwachrhythmus, Schmerz und Temperatur empfinden sowie Hungergefühl und Sexualtrieb und noch einige andere.
  30. Diese Körperfunktionen hält er hauptsächlich über das hormonelle System im Gleichgewicht. Er reagiert sowohl auf
  31. Nervensignale als auf Hormone und steht in direktem Kontakt mit der Hirnanhangsdrüse, auch Hypophyse
  32. genannt, die Hormone ausschüttet. Er verbindet also das Hormon mit dem Nervensystem.
  33. Dann kommt das Kleinhn oder auch Cerebulum. Seine Hauptaufgabe ist die Planung, Feinabstimmung und Koordination
  34. von Bewegungen. Außerdem spielt es eine wichtige Rolle beim Erlernen von automatisierten Bewegungen. Das Kleinhn
  35. ist also sowas wie das Rechenzentrum für die Motorik unseres Körpers. Der Rest des Gehirns entspricht dem Großhirn,
  36. dass man auch Telerfalloon nennt. Das sieht ungefähr aus wie eine Walnuss und macht 85% der Gehirnmasse aus. Das
  37. Großhirn ist in zwei Hemisphären, also zwei Hälften geteilt. Die sind durch ein einziges dickes Nervenbündel dem Balken
  38. miteinander verbunden und können somit eng zusammenarbeiten. Die äußersten paar Millimeter des Großhirns werden
  39. Großhirnrinde oder Cortex genannt. Dort befinden sich ca. hat 20 Milliarden Nervenzellkörper und aufgrund ihrer
  40. grauen Farbe wird die Großenrinde auch graue Substanz genannt. Im Inneren des Großhirns befinden sich
  41. ihre Fortsätze, die Axone und die haben eine hellere Farbe und man spricht von weißer Substanz. Der Kortex enthält
  42. viele Windungen und kleine Furchen, die der Großchenrinde eine sehr große Oberfläche verleihen, obwohl das Volumen
  43. sehr beschränkt ist. Diese große Oberfläche wird benötigt, um alle Aufgaben erfüllen zu können. Dazu zählen
  44. die Verarbeitung der Signale von den Sinnesorganen und aus anderen hiernionen und die Speicherung von Informationen.
  45. Das Großhirn mit der Großhirnrinde hat sich entwicklungsgeschichtlich am spätesten entwickelt und ist außerdem
  46. der Teil vom Gehirn, der sich am stärksten, sagen wir von dem Gehirn eures Hamsters unterscheidet. Alle
  47. rationalen bewussten Leistungen und Erkenntnisprozesse, die im Menschen ablaufen, wären ohne das nicht machbar.
  48. Das Großchen und die Großchenrinde werden in verschiedene Lappen eingeteilt. Jeden Lappen gibt es einmal
  49. links und einmal rechts im Hirn. Der Frontal oder Stirnlappen, dieser Bereich ist für Bewegung und Verhalten
  50. zuständig. Der Parietal oder Scheitellappen, der spielt beim räumlichen Denken, Rechnen, Lesen und
  51. auch bei der Hand Augenkoordination eine große Rolle. Der Temporal oder Schläfenlappen sorgt dafür, dass wir
  52. Personen und Objekte wiedererkennen und Sachen merken können und dass wir hören. Außerdem befindet sich hier ein
  53. sensorisches Sprachzentrum, das wir benötigen, um die Sprache zu verstehen und zu verarbeiten. Dieses Sprachzentrum
  54. befindet sich aber bei den meisten Menschen nur in der linken Hemisphäre. Und dann noch der Oxippital bzw. der
  55. Hinterhauptslappen. Dieser Hirnbereich ermöglicht uns das Sehen.
  56. Im rechten Oxipitalappen werden die Signale aus der rechten Hälfte der Netzhaut beide Augen verarbeitet, im
  57. linken die von der jeweils linken Netzhauthälfte. Außerdem noch zu erwähnen, es gibt auch Hohlräume im
  58. Hirn, die vier Ventrikel. In denen schwammt der Lorum. Nein, kein Likör, sondern die Cerebruspinalflüssigkeit,
  59. die das Gehirn mit allen wichtigen Stoffen versorgt. Denn Blut kommt ja nicht dahin wegen der sogenannten
  60. Bluthirnschranke. Nur bei einem Schlaganfall, wenn eine Ader platzt und das hat oft fatale Folgen. Den League
  61. vor stellt der Choroidplex her, eine besondere Zellschicht, durch die viele kleine Adern gehen. Nur damit ihr es mal
  62. gehört habt. Zum zentralen Nervensystem gehört aber nicht nur das Gehirn, sondern auch das Rückenmark. Das
  63. Rückenmark verläuft im Wirbelkanal der Wirbelsäule. Wenn ihr wissen wollt, wie das funktioniert und aufgebaut ist, dann
  64. macht absolut nichts. Bewegt euch nicht vom Fleck und lasst die Playlist einfach weiterlaufen. Falls ihr lieber wissen
  65. wollte, ob Zebras weiß oder schwarz sind, dann klickt hier. Habt ihr in diesem Video was gelernt, dann gibt uns
  66. doch einen Daumen nach oben. Schreibt uns außerdem mal in die Kommentare, was wir euch noch so für Themen erklären
  67. sollen oder was euch besonders interessiert. Also, haut rein, Leute. Bis dann und ciao.

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