09 Fällungsreaktionen Wolfgang Dukorn https://www.youtube.com/watch?v=dgrZCl5Jgu4 Transkript (automatisch erstellt) 0:01 willkommen zum Screencast der fällungsreaktionen die fllungsreaktionen sind ein Teil der Analytik um eben auch 0:10 herauszubekommen in der Chemie welche Ionen in Lösung vorhanden sind dazu mal ein kleiner Versuch ein kleines 0:20 Experiment wir nehmen zwei Reagenzgläser mit zwei Lösungen in dem ersten Reagenzglas ist eine 0:28 kaliumchloridlösung die ist deswegen so dargestellt weil sie klar ist wie Wasser sieht sie aus und eine zweite Lösung die 0:39 Silbernitratlösung ebenso dargestellt weil sie auch klar wie Wasser ist man würde also nicht erkennen dass 0:46 tatsächlich hier Salze drin gelöst sind die beiden nehmen wir und schütten sie einfach zusammen egal wie welches 0:53 Reagenzglas in welches und dann entsteht hier so eine milchig aussehende Flüssigkeit aber das ist natürlich keine 1:01 Milch sondern nach einer Zeit wenn man das Reagenzglas stehen lässt setzt sich da unten ein weißer Feststoff ab es ist 1:09 also eine Suspension entstanden also eine Flüssigkeit hier oben und ein Feststoff hier unten und weil der 1:18 Feststoff natürlich hier herabsinkt kann man dann eben auch von fellungsreaktionen 1:25 sprechen so viel zum Experiment nun die chemis Analyse das heißt wir gehen runter auf 1:32 die teilchenebene Kaliumchlorid als Formel KCl bewusst zwei Farben genommen hier 1:40 weiß und grün und bei Silbernitrat agno3 auch zwei Farben AG na ja so gräulich hier und 1:50 NO3 in dem Fall rot nur zur besseren Unterscheidung schauen wir uns jetzt mal auf teilchenebene jetzt an ich habe 2:01 versucht es darzustellen und zwar einfach mal ich nehme drei Ionen Kaliumionen die schwimmen da umeinander 2:09 und dazwischen irgendwo die Chloridionen weil es ist ja in Wasser aufgelöst heißt im Wasser aufgelöst das 2:18 feste Kaliumchlorid als Salz geht in Lösung das heißt die einzelnen Ionen schwimmen frei hier im Wasser 2:27 uminander das gleiche ist natürlich bei Silbernitrat der Fall die ag+ Ionen und die no3- Ionen schwimmen im Wasser 2:37 uminander und wir lassen hier die Wassermoleküle unberücksichtigt weil die wärden 2:46 natürlich hier noch überall dazwischen zwischen diesen ganzen Ionen aber dann wird sehr sehr unübersichtlich also zur 2:52 Vorstellung die Kaliumionen die Chloridionen ag+ Ionen und no3- Ionen schwimmen im Wasser umeinander 3:00 am Anfang getrennt in den Reagenzgläsern und jetzt werden sie zusammengekippt und dann kommt eigentlich logischerweise nur 3:08 eins in Frage dass diese Ionen sich neu kombinieren oder neu durchmischen Kalium war vorher mit 3:19 Chlorid verbunden Kalium iionen können sich nur mit no3- Ionen verbinden weil K+ und ag+ wird sich ja nicht verbinden 3:30 gleiches mit cl- das kann sich mit ag+ verbinden und dann entsteht eben entstehen wieder zwei neue Salze und das 3:39 eine Salz ist AgCl heißt ganz viele ag+ Ionen und ganz viele cl- Ionen hier immer drei Stück 3:50 bilden jetzt ein festes Kristallgitter obwohl es noch vom Wasser umgeben 3:57 ist das andere Salz das ich bilden würde Kaliumnitrat ist weiterhin in Wasser gelöst 4:08 und ist sozusagen ein lösliches Salz heißt z Reagenzglas hier oben hier unten ist der Niederschlag sagt man 4:19 AgCl Silberchlorid ein festes unlösliches Salz im Wasser und hier oben ist ganz viel Wasser natürlich und die 4:30 K+ Kalium iionen und no3- nitrationen noch in Lösung wir Chemiker stellen es dann auf diese Art 4:39 und Weise da fllungsreaktion bedeutet also zur Zusammenfassung dass wir zwei lösliche 4:47 Salze und zwar löslich in Wasser haben sie bilden eine klare Lösung und ein Salz entsteht das ist 4:56 dann unlösig in Wasser und ein Salz entsteht das löslich in Wasser bleibt folglich können wir eben Silberchlorid 5:06 in diesem Fall hier herstellen probieren wir das nun in eine Reaktionsgleichung 5:14 zusammenzufassen wir haben die ganzen Ionen als eduktseite zu schreiben hier 5:20 kaliumionionen Chloridionen Silberionen und nitrationen wir könnten das jetzt 5:27 natürlich auch als wie vorhin denen als KCl oder agno3 schreiben aber dann würde eines in 5:34 der Reaktionsgleichung nicht erscheinen nämlich dass die alle in Wasser gelöst sind wir kennzeichnen die einzelnen 5:42 Ionen durch AQ das heißt die sind in Wasser gelöst Aqua in Wasser gelöst sie sind nicht mehr im ionenverband im 5:51 Kristallgitter sondern schwimmen frei im Wasser herum also zwei lösliche Salze werden so dargestellt dann reagiert es 6:01 natürlich und jetzt entsteht wieder ähm ein lösliches Salz nämlich Kalium Nitrat die Kaliumionen sind in Wasser 6:11 gelöst und die nitraaten sind in Wasser gelöst deswegen AQ AQ Silberchlorid ist nicht löslich in 6:19 Wasser und fällt aus wir sagen es ist fest solid und hier ein Pfeil nach unten dass es eben 6:28 ausfällt also ist ein unlösliches Salz entstanden nun ja können wir als Chemiker neben dem Darstellung aller 6:39 Ionen auch feststellen dass wir relativ faul sind das heißt wir stellen fest dass eigentlich irgendwie zwischen 6:46 manchen Teilchen keine Reaktion stattgefunden hat also hier die nitratteilchen die sind hier AQ in 6:52 Lösung und hier ebenso auf der anderen Seite auch Kaliumionen und hier Kaliumionen und dann können wir ein lös 7:01 iches Salz klar dann können wir auch noch diese Ionen einfach wegstreichen links stehen Sie rechts stehen sie also 7:09 streichen wir sie einfach weg weil sie haben ja eigentlich nicht reagiert sie sind zwar vorhanden klar vorher und 7:16 nachher aber sie reagieren nicht also schreiben wir eine Kurzform und schreiben einfach die cl- 7:22 Ionen und die ag+ Ionen und lassen sie dann zu AgCl 7:28 reagieren wohl wissend dass Chloridionen alleine ja nicht existieren da müssen ja immer 7:35 irgendwelche Kationen voranden sein in diesem Fall ein k kaliumion k plus Silberchlorid ist ein weiße Salz 7:46 das sollte für die Analytik auswendig zu wissen sein na gut jetzt können wir sozusagen die Versuche erklären machen 7:54 wir mal noch ein paar Übungsaufgaben bei den Aufgaben ist zu formulieren immer eine vollständige 8:01 ionengleichung also mit allen Ionen wie gerade eben beschrieben und die Kurzform nur mit den reagierenden Ionen also die 8:10 Ionen die dann tatsächlich ein festes unlösliches Salz in Wasser bilden die erste Reaktion die man üben kann ist 8:19 Kalium Bromid mit Silbernitrat und zwar in Lösung wenn man das üben will jetzt 8:26 einfach auf Stopp drücken und schreiben die Lösung kommt jetzt Kaliumionen bromidionen 8:34 Silberionen nitraen alle gekennzeichnet löslichen Wasser 8:41 AQ nun kann man natürlich sagen ja ich weiß ja gar nicht welchees Salz schwerlösig ist aber vorhin war es ein 8:47 Chlorid also ein halogenit dann wird's hier wahrscheinlich das Bromid sein ebenfalls ein halogenit also fällt hier 8:55 AgBr aus Silberbromid und Kaliumionen und nitrationen bleiben in 9:04 Lösung streichen wir die Teilchen wieder weg die nicht reagiert haben sprich die links und rechts sind steichen die 9:11 Kaliumionen Weg die nitraaden und kriegen eine kurz Form br- und ag+ AQ in Wasser gelöst reagieren zu AgBr 9:25 Silberbromid und das ist ein gelbliches Salz Silberchlorid weißes Salz Silberbromid 9:35 gelblich nächste Übung und dann sind wir auch schon fast fertig Natrium Jodid reagiert mit Silbernitrat einfach wieder 9:44 stoppdrücken und selber probieren und jetzt die Lösung natriumionionen und 9:55 jodidionen reagieren mit Silbernitrat ag+ Ionen und no3- Ionen jodidonen das hier ist ein i i- kein J bitte i- 10:07 schreiben für joditonen ausfallen wird wieder ein silberhalogenit in dem Fall 10:15 Agi und die Natriumionen und die nitraen bleiben wieder in Lösung AQ AQ streichen wir wieder die Ionen auf 10:27 beiden Seiten weg um und nitraen und können die Kurzform wie folgt formulieren i- und ag+ zu Agi und fällt 10:38 aus Agi silberiodit ein gelbes Salz und jetzt wird's 10:47 offensichtlich wie man die fllungsreaktionen zum Nachweis der Halogenide benutzen kann 10:55 bromidionen bilden mit Silberionen einen gelblichen Niederschlag AgBr 11:04 jodidionen bilden mit Silberionen einen gelben Niederschlag Agi zur 11:14 Erinnerung Chloridionen bilden mit Silberionen einen weißen Niederschlag AgCl folglich ist das Silbernitrat immer 11:27 also AG plus no3- unser nachweisreagenz für Halogenide Bromid Jodid oder Chlorid und 11:38 je nachdem wenn ich da eine Lösung vor mir habe mit bromidionen und ich gebe Silbernitrat hinzu entsteht eben ein 11:44 gelbliches Salz wenn es jodidionen sind entsteht ein gelbes Salz sind Chloridionen es ist ein weißes Salz 11:52 somit kann man Chlorid Bromid und Jodid eindeutig mit Silbernitrat nachweisen Problem bei der ganzen Geschichte ist 12:01 immer das auswendig lernen man muss die Formeln auswendig können Nitrat Ionen Silberionen und so weiter und so fort 12:09 dann dürfte das Formulieren der Reaktionsgleichungen keine Schwierigkeit sein viel Spaß beim Lernen und auch viel 12:17 Erfolg dabei