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Bernoulli-Experiment & Bernoulli-Kette einfach erklärt | Wahrscheinlichkeitsrechnung lernen

Mathefüchsin4:59 1.987 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 36 Zeilen
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  1. Hallo, ich begrüße euch zu einem neuen Video aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Und zwar geht es in diesem Video um das Bernuli
  2. Experiment bzw. auch um die Bernuli Kette. Wenn euch das interessiert, dann erkläre ich euch das gleich Schritt für Schritt. Wir starten mit dem Bernuli
  3. Experiment. Für ein Bernulie Experiment gilt es. Gibt zwei mögliche Ausgänge. Das heißt, entweder Treffer oder kein Treffer. Das sind die zwei möglichen
  4. Ergebnisse. Die Erfolgswahrscheinlichkeit beim Bernolie Experiment wird mit einem kleinen P abgekürzt. die Misserfolge, also für
  5. keinen Treffer die Misserfolgswahrscheinlichkeit mit einem Q und die berechnet sich, indem wir 1 - P rechnen, also der
  6. Erfolgswahrscheinlichkeit. So, bei einer Bernulikette ist die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer immer gleich. Das heißt, sie darf sich nicht verändern.
  7. Wenn ich jetzt z.B. einmal getroffen habe, darf sich die Wahrscheinlichkeit für ein zweites Mal treffen nicht verändern. Also, die
  8. müssen unabhängig voneinander sein, wie oft ich jetzt getroffen habe oder nicht. Und die Anzahl n der Wiederholung, die ist festgelegt. Das heißt, die steht
  9. fest. Ich kann jetzt nicht so oft machen, wie ich will, sondern es wird vorher gesagt, okay, so und so oft machen wir dieses Experiment, dann
  10. sprechen wir von einer Bernulikette. So, ich habe euch drei Beispiele mitgebracht. Das erste seht ihr hier schon. Ein Würfel wird viermal geworfen.
  11. Als Treffer zählt die Augenzahl 6. Alles andere 1 2 3 4 5 ist dann eben kein Treffer. Wir haben zwei mögliche Ergebnisse. Das heißt, wir haben ja
  12. schon mal ein Benuli Experiment. Jetzt ist nur noch die Frage, ist es auch eine Benuli Kette? Wir wiederholen das Experiment viermal. Das heißt, n ist
  13. gegeben. Die Anzahl der Wiederholung ist n. Die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer, wir wissen, okay, die sechs zu würfeln
  14. ist ein sech. Die Gegenwahrscheinlichkeit Q, das wissen wir schon ist 5/6. Rechnerisch wäre es eben 1-6
  15. und das ist 5/6. Und diese Wahrscheinlichkeiten wichtig ist, dass die sich eben nicht verändern. Wenn ich jetzt viermal hintereinander würfel, die
  16. Wahrscheinlichkeit bleibt immer ein Sechstel für die sechs. Verändert sich nicht. Egal wie oft ich würfel, wir wollen ja nur viermal würfeln. So, also
  17. das ist relativ einfach. Wir haben zwei Möglichkeiten. Entweder würfel ich eine sechs oder keine. Und die Wahrscheinlichkeiten, egal wie oft ich
  18. würfel, verändert sich nicht. Beispiel zwei. So, B. Ein Würfel wird so lange geworfen, bis die Augenzahl sech fällt. Wir haben wieder Treffer und Verschlag,
  19. also kein Treffer. Die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer ist wieder die ein. Die Gegenwahrscheinlichkeit bzw.
  20. Misserfolgswahrscheinlichkeit ist 5/6. Und die Anzahl der Wiederholung, die ist offen. Das heißt, wir würfeln ja jetzt
  21. so lange bis die sechs fällt. Das bedeutet für uns, es ist keine Bernuli Kette. Es ist ein Bernuli Experiment, aber keine Bernuli Kette, weil die
  22. Anzahl nicht festgelegt ist. Ganz einfach eigentlich. Wir gucken uns mal die nächste Aufgabe an. Aus einer Uhr mit acht weißen und zwölf
  23. schwarzen Kugeln werden sieben Kugeln ohne zurücklegen gezogen. Als Treffer gilt weiße Kugel. So, wir haben n sieben Kugeln. Wir ziehen sieben Kugeln.
  24. Das ist festgelegt. Super Wahrscheinlichkeit für eine weiße Kugel. Wir haben 8 von 20 insgesamt 20 Kugeln. Also
  25. ist die Wahrscheinlichkeit für eine weiße Kugel zu ziehen 28. Die Gegenwahrscheinlichkeit, also eine schwarze Kugel zu ziehen, sind
  26. 1220. So, das sieht ja jetzt erstmal schon ganz gut aus. Ich zeichne jetzt mal so ein kleines Baumdiagramm, nicht in
  27. Gänse. Sieben mal wä ein bisschen viel, aber wir haben jetzt hier weiß und hier schwarz. Beim ersten Zug 28 für weiß und 12 für schwarz. Jetzt ist aber wichtig,
  28. dass wir hier ohne zurücklegen haben. Das heißt, die Kugeln bleiben draußen. Ich ziehe eine Kugel, guck, was ist es? und sie bleibt draußen. Das bedeutet, im
  29. zweiten Zug habe ich ja eine Kugel weniger. Wenn ich jetzt im ersten Zug eine weiße Kugel gezogen habe, habe ich jetzt noch sieben weiße Kugeln und
  30. insgesamt 19. Von den schwarzen habe ich immer noch 12, aber auch von 19. Und hier ist jetzt die Krucks an der Geschichte. Das heißt, wir haben jetzt
  31. zwar die Grundbedingung Treffer, kein Treffer erstmal gegeben und es ist eine festgelegte Anzahl, aber die Wahrscheinlichkeiten ändern sich mit
  32. jedem Zug, weil wir die Kugel nicht zurücklegen. Anders wäre das jetzt, wenn das mit zurücklegen wä, dann wäre das wiederum eine Benulikette, weil die
  33. Wahrscheinlichkeiten immer gleich bleiben würden. Wir würden ja immer die Kugel, die wir gezogen haben, zurücklegen, aber da es ohne zurücklegen
  34. ist, haben wir hier keine Benulikette und somit die Aufgabe schon gelöst. So, das war's. Ich hoffe, ihr habt alles verstanden. Wenn euch das Video gefallen
  35. hat bzw. geholfen hat, dann schreibt mir das doch gerne in die Kommentare und lasst mir ein Like da. Da würde ich mich tierisch drüber freuen. Ich freue mich,
  36. wenn wir uns wiedersehen.