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Gewinn, Unternehmen, Umsatz, Selbstständig, Wirtschaft, Finanzbildung

Portora2:22 970 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 31 Zeilen
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  1. So, fertig. Beläge hinten neu, Kette wieder dran. Achtzig Euro.
  2. Achtzig? Für zwei Bremsbeläge? Und eine Stunde Arbeit.
  3. Die Dinger kosten doch keine achtzig Euro. Da bleibt bei dir ordentlich was hängen.
  4. Vierzehn. So viel haben die Beläge gekostet. Na siehst du.
  5. Sechsundsechzig Euro Gewinn für eine Stunde. Sechsundsechzig Euro Umsatz.
  6. Wo ist da der Unterschied? Von den sechsundsechzig ist noch nichts bezahlt.
  7. Der Laden, der Strom, die Versicherung, und Tim da hinten. Gut, zieh das ab. Der Rest ist deiner.
  8. Was danach übrig ist, weiß ich im März. Im März? Wir haben September.
  9. Dann ist die Steuer fertig. Vorher weiß ich es nicht.
  10. Das ist doch dein Laden. Du machst den Preis, du kassierst zuerst.
  11. Ich kassiere zuletzt. Wieso zuletzt? Es ist dein Geld.
  12. Tim kriegt am Ersten sein Geld, egal wie der Monat war. Der Großhändler will sein Geld, der Vermieter die Miete.
  13. Die haben alle einen Anspruch. Und du?
  14. Ich hab keinen. Ich gucke, was danach noch da ist. Das ist der Gewinn.
  15. Und wenn nichts mehr da ist? Dann ist nichts da.
  16. Im Januar und Februar war nichts da. Die anderen haben trotzdem ihr Geld gekriegt.
  17. Du hast zwei Monate umsonst gearbeitet? Für mich war nichts drin, ja.
  18. Die Werkstatt stand danach noch. Aber ein richtiger Chef zahlt sich doch ein Gehalt.
  19. Machen viele. Wer eine GmbH hat, stellt sich selber an,
  20. dann ist sein Gehalt ein Kostenposten wie Tims. Ich hab keins. Ich hab nur den Rest.
  21. Bei den Großen ist das aber was anderes. Die machen Milliarden.
  22. Weißt du, wie viel bei der Post am Ende übrig bleibt? Keine Ahnung. Ein Batzen.
  23. Bei der Post, die heute DHL heißt, kamen letztes Jahr fast 83 Milliarden rein, weltweit.
  24. Für die Eigentümer übrig geblieben sind dreieinhalb. Und der ganze Rest?
  25. Gut 28 Milliarden gingen an die Leute, die dort arbeiten. Löhne, Gehälter, Abgaben.
  26. Die waren vor dem Gewinn dran, genau wie Tim. Also stehen die Eigentümer auch da ganz hinten.
  27. In jeder Firma. Deshalb gucken die so auf den Gewinn.
  28. Der sagt ihnen, ob sich das lohnt. Und viel übrig heißt dann, sie haben es gut gemacht?
  29. Meistens. Nicht immer. Wo sonst keiner anbieten darf,
  30. bleibt auch ohne gute Arbeit viel übrig. Und bei dir? Lohnt sich das noch?
  31. Frag mich im März.

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