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🎧 Maria Stuart – Friedrich Schiller | Drama | Hörbuch | Jürgen Fritsche liest
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 1473 Zeilen
- Friedrich Schiller Maria Stuart Trauerspiel in fünf Aufzügen Personen
- Elisabeth Königin von England Maria Stuart Königin von Schottland Gefangene in England Robert Dudley Graf von
- Leicester Georg talbert Graf von Shrewsbury Wilhelm seesel Baron von Burley großschatzmeister Graf von
- Kent Wilhelm davidon Staatssekretär Amas parlet Ritter Hüter der Maria Mortimer sein Neffe Graf
- obespin französischer gesamter Graf bivre außerordent ater von
- frankreichelly Mortimers Freund Dr Drury zweiter Hüter der Maria melv ihr
- Haushofmeister Berg Ihr Arzt Hanna Kennedy ihre Amme Margaret ihre
- kammerfrauerif der Offizier der Leibwache französische und englische Herren
- Trabanten Hofdiener der Königin von England Diener und Dienerinnen der Königin von
- Schottland erster Aufzug im Schloss zu fathering hay ein Zimmer erster Auftritt hannaah Kennedy
- e der Königin von Schottland in heftigem Streit mit parlet der im Begriff ist einen Schrank zu öffnen Drud and Drury sein Gehilfe mit
- Brecheisen Kennedy was macht ihr Sir welch neue Dreistigkeit zurück von diesem Schrank
- palet wo kam der Schmuck her vom obernstock ward er herabgeworfen der Gärtner hat bestochen werden sollen mit diesem Schmuck Fluch über
- weiberlist trotz meiner Aufsicht meinem scharfen suchen noch Kostbarkeiten noch geheime Schätze sich über den Schrank hermachend
- wo das gesteckt hat liegt noch mehr Kennedy zurück verwegener hier liegen die Geheimnisse der Lady parlet die eben
- suche ich Schriften hervorziehen Kennedy unbedeutende Papiere bloße Übungen der Feder des Kerkers traugeweile zu
- verkürzen Po in müskerweile schafft der böse Geist Kennedy es sind französische Schriften
- palet desto schlimmer die Sprache redet Englands Feind Kennedy Konzepte von an die Königin von
- englandlet die überliefere ich sie was schimmert hier er hat einen geheimen Ressort geöffnet und zieht aus einem verborgenen Fach Geschmeide
- hervor ein königliches Stirnband reich an Steinen durchzogen mit den Lilien von Frankreich er gibt es seine Begleiter verwartury
- zu dem übrigen Jury geht ab Kennedy oh schimpfliche Gewalt die wir erleiden
- parlet solange sie noch besitzt kann sie noch schaden denn alles wird Gewehr in ihrer Hand
- Kennedy seid gütig Sir nimmt nicht den letzten Schmuck aus unserem Leben weg die jammervolle erfreut der Anblick Alter Herrlichkeit denn alles andere
- habt ihr uns entrissen parlet es liegt in guter Hand gewissenhaft wird es zu seiner Zeit zurückgegeben Kennedy wer sieht es
- diesen kahlen Wänden an dass eine Königin hier wohnt wo ist die himmelsdecke über ihrem Sitz muss sie den zärtlich weich gewwöhnten Fuß nicht
- auf gemeinen rauen Boden setzen mit groben Zinn die schlechtste Edelfrau wird verschmähen bedient man Ihre Tafel
- palet so speiste sie zu Sterling ihren Gatten da sie aus Gold mit ihrem bulen trank Kennedy sogar des Spiegels kleine
- Notdurft mangelt Palit solange sie noch ihr eitles Bild beschaut hört sie nicht auf zu hoffen und zu
- wagen Kennedy an Büchern fehls den Geist zu unterhalten parlet die Bibel ließ man ihr das Herz zu bessern
- Kennedy selbst ihre Laute W ihr weggenommen parlet weil sie verbulte Lieder darauf gespielt
- Kennedy ist das ein Schicksal für die weich erzogene die in der wieg Königin schon war am üpgen Hof der medizäerin in jeder freudenfülle aufgewachsen
- es sei genug dass man ihr die Macht nahm muss man die armen flitte ihr missgönnen in großes Unglück lehrt ein edles Herz sich endlich finden aber wehe
- tut des Lebens kleine Zierden zu entbehren parlet Sie wenden nur das Herz dem eidlen zu das in sich gehen und bereuen
- soll ein üppig lastervolles Leben büst sich in Mangel und Erniedrigung allein Kennedy wenn ihre zarte Jugend sich verging mag sie es mit Gott abtun und
- ihrem Herzen in England ist kein Richter über sie palet sie wird gerichtet wo sie frefelte Kennedy zum frefeln Fesseln sie zu enge
- Banden parlet doch wusste sie aus diesen engen Banden den Arm zu recken in die Welt die Fackel des Bürgerkrieges in das Reich zu schleudern und gegen unsere
- Königin die gott erhalte meuchelrotten zu bewaffnen erregte sie aus diesen mau nicht den Bösewicht Perry und den bington zu der verfluchten Tat des
- königsmordz hielt dieses Eisengitter sie zurück das edle Herz des norfol zu umstricken für Sie geopfert fiel das beste Haupt auf dieser Insel und am
- henkerbeil und schreckte dieses J jammervolle Beispiel die rasenden zurück die sich wetteifernd um ihrend Willen in den Abgrund stürzen die blutgerüste
- füllen sich für sie mit immer neuen Todesopfern an und das wird nimmer Enden bis sie selbst die schuldigste darauf geopfert ist
- oh Fluch dem Tag da dieses Landes Küste gastfreundlich diese Helena empfing Kennedy gastfreundlich hätte England sie
- empfangen die unglückselige die seit dem Tag da sie den Fuß gesetzt in dieses Land als eine hilfeflehende vertriebene bei der Verwandten Schutz zu suchen kam
- sich wieder Völkerrecht und Königswürde gefangen sieht in enger Kerkerhaft der Jugend schöne Jahre muss Vertrauen die jetzt nachdem sie alles hat erfahren was
- das Gefängnis bitres hat gemeinen Verbrechern gleich vor des Gericht des Schranken gefordert wird und schimpflich angeklagt auf Leib und Leben eine
- Königin parlet sie kam ins Land als eine Mörderin verjagt von ihrem Volk des Throns entsetzt den sie mit schwerer
- krultat geschändet verschworen kam sie gegen Englands Glück der spanischen Maria blutgezeiten zurückzubringen England katholisch zu machen an den
- Franzmann zu verraten warum verschmähte sie es den den bürgervertrag zu unterschreiben ihren Anspruch an England aufzugeben und
- den Weg aus diesem kker schnell sich aufzutun mit einem Federstrich sie wollte lieber gefangen bleiben sich misshandelt sehen als
- dieses Titels lehrem Prunk entsagen weswegen tat sie das weil sie den Renken vertraut den bösen Künsten der Verschwörung und unheilspinne diese
- ganze Insel aus ihrem Kerker zu erobern hofft Kennedy ihr spottet Sir zur Härte fügt ihr noch den bittern Hohn sie hegte
- solche Träume die hier lebendig eingemauert lebt zu der kein Schall des Trostes keine Stimme der Freundschaft aus der lieben Heimat dringt die längst
- kein menschenangesicht mehr schaute als ihrer Kerkermeister finstre Stirn die erst seit kurzem einen neuen Wächter erhielt in eurem rauen anverwand
- von neuen Stäben sich um Gitter zieht parlet kein Eisengitter schützt vor ihrer List weiß ich ob diese Stäbe nicht
- durchfallt nicht dieses zimmersboden diese Wände von außen fest nicht hohl von innen sind und den Verrat einlassen wenn ich
- schlafe fluchvolles Amt das mir geworden ist die unheilbrütend listige zu hüten vom Schlummer jagt die Furcht mich auf ich gehe nachts um wie ein gequellter
- Geist erprobe des Schlosses Riegel und der Wächter treu und sehe zitternd jeden Morgen kommen der meine Furcht wahr machen kann doch wohl mir wohl es ist
- Hoffnung dass es bald nun endet denn lieber möchte ich der Verdammten Schar wachstehend an der Höllenpforte hüten als diese ränkevolle
- Königin Kennedy da kommt sie selbst parlet den Christus in der Hand die hofaht und die weltlust in dem
- Herzen zweiter Auftritt Maria im Schleier ein Kruzifix in der Hand die vorigen Kennedy ihr entgegeneilend oh
- Königin man tritt uns ganz mit Füßen der Tyrannei der Härte ist kein Ziel und jeder neue häuft neue leiden und Schmach auf dein gekrtes
- Haupt Maria F dich sag an was neu geschehen ist Kennedy her dein Pult istgebrochen deine schft dein einziger Schatz den wir
- mit müheettet derte von deinem brautgeschmeide aus Frankreich in seiner Hand du hast nun nichts königliches mehr bist ganz
- beraubt Maria beruhige dich Hanna diese Flitter machen die Königin nicht aus man kann uns niedrig behandeln
- nicht erniedrigen ich habe in England mich an viel gewöhnen lernen ich kann auch das verschmerzen Sir ihr habt euch gewaltsam
- zugeeignet was ich euch heute noch zu übergeben willens war bei diesen Schriften findet sich ein Brief bestimmt für meine königliche Schwester von
- England gebt mir euer Wort dass ihr ihn redlich an sie selbst wollt übergeben und nicht in burleys ungetreu Hand parlet ich werde mich bedenken was zu
- tun ist Maria ihr sollt den Inhalt Wissen Sir ich bitte in diesem Brief um eine große Gunst um eine Unterredung mit ihr selbst
- die ich mit Augen nie gesehen man hat mich vor ein Gericht von Männern vorgefordert die ich als meinesgleichen nicht erkennen zu denen ich kein Herz
- mehr fassen kann elisabeth ist meines Stammes meines Geschlechts und Ranges ihr allein der Schwester der Königin der Frau kann ich mich
- öffnen parlet sehr oft myelady habt ihr euer Schicksal und eure Ehre Männern anvertraut die eurer Achtung
- minderwürdig waren Maria ich bitte noch um eine zweite Gunst Unmenschlichkeit allein kann sie
- mir weigern schon lange Zeit entbehre ich im Gefängnis der Kirche Trost der Sakramente Wohltat und die mir Kron und
- Freiheit hat geraubt die meinem Leben selber droht wird mir die Himmelstüre nicht verschließen wollen
- parlet auf euren Wunsch wird der Dechant des Orts Maria unterbricht ihn lebhaft ich will nichts vom Dechanten einen Priester von meiner eigenen Kirche
- fordere ich auch Schreiber und notarien verlange ich um meinen letzten Willen aufzusetzen der Gram das lange kakerelend nagt an meinem Leben meine
- Tage sind gezählt befürchte ich und ich achte mich gleich einer sterbenden parlet das tut ihr wohl das sind Betrachtungen die euch
- geziemen Maria und weiß ich ob nicht eine schnelle Hand des Kummers langsames Geschäft beschleunigt ich will mein Testament
- aufsetzen will Verfügung Treffen über das was mein ist parlet die Freiheit habt ihr Englands Königin will sich mit eurem raube nicht
- bereit Mar man hat von meinenuen kammerfrauen von meinen Dienern mich getrennt W sind
- sie was ist ihr schicksalreenste kan ich entratench beruhig will ich sein dass die Getreuen nicht leiden und
- entbehen für eure Diener ist gesorg er will gehen Maria ihr geht sir ihr verlasst mich abermals und ohne mein geängstigt
- fürchtend Herz der Qual und Ungewissheit zu entladen ich bin dank eurer sper Wachsamkeit von aller Welt geschieden
- keine Kunde gelangt zu mir durch diese kakerauern mein Schicksal liegt in meiner Feinde Hand ein peinlich langer Monat ist vorüber seitdem die 40
- Kommissarien in diesem Schloss mich überfallen Schranken errichtet schnell mit unanständiger Eile mich un bereitet ohne anwaltshilfe vor ein noch nie
- erhört Gericht gestellt auf schlau gefasste schwere Klagepunkte mich die betäubte überraschte flugs aus dem Gedächtnis Rede stehen lassen wie
- Geister kamen sie und schwanden wieder seit diesem Tage schweigt mir jeder Mund ich suche umsonst in eurem Blick zu lesen ob meine Unschuld meiner Freunde
- Eifer ob meiner Feinde böser Rat gesiegt Brecht endlich euer Schweigen lasst mich wissen was ich zu fürchten was zu hoffen habe
- parlet nach einer Pause schließt eure Rechnung mit dem Himmel ab
- Maria ich hoffe auf seine Gnade Sir und hoffe auf strenges Recht von meinen irtschen Richtern parlet recht soll euch werden zweifelt
- nicht daran maria ist mein Prozess entschieden Sir palet ich weiß nicht Maria bin ich verurteilt
- parlet ich weiß nichts Milady Maria man liebt hier rasch zu Werk zu gehen soll mich der Mörder überfallen wie die
- Richter parlet denkt immerhin es sei so und er wird euch in besserer Fassung dann als diese finden Maria nichts soll mich in
- Erstaunen setzen Sir was ein Gerichtshof in Westminster Hall den burleys Hass und Hertens eiferlenkt zu urteilen sich erdreiste weiß ich doch was Englands
- Königin wagen darf zu tun parlet Englands Beherrscher brauchen nichts zu scheuen als ihr Gewissen und
- ihr Parlament was die Gerechtigkeit gesprochen furchtlos vor aller Welt wird es die Macht
- vollziehen dritter Auftritt die vorigen Mortimer parlit Neffe tritt herein und ohne der Königin einige Aufmerksamkeit zu bezeugen zu
- parlet Martim man sucht euch Oheim er entfernt sich auf eben die Weise die Königin bemerkt es mit
- Unwillen und wendet sich zu parlet der ihm folgen will Maria Sir noch eine bitte wenn ihr mir
- was zu sagen habt von euch Ertrag ich viel ich ehre euer alter den Übermut des Jünglings trag ich nicht spart mir den Anblick seiner rohen Sitten
- parlet was ihn euch widrig macht macht mir ihn Wert wohl ist es keiner von den weichen Toren die eine falsche weiberträne schmelzt er ist gereist
- kommt aus Paris und rein und bringt sein treu altenglisch Herz zurück Lady an dem ist eure Kunst verloren geht ab
- vierter Auftritt Maria Kennedy Kennedy darf euch der Rohe das ins
- Antlitz sagen oh es ist hart Maria in nachdenken verloren wir haben in den Tagen unseres Glanzes dem Schmeichler ein zu willig
- ohrgelen gerecht ist gute Kennedy dass wir das Vorwurfs und vernehmen
- Kennedy wie so gebeugt so mutlos teure Lady wart ihr doch sonst so froh ihr pflegtet mich zu trösten und eher musst ich euren flattersinn als eure
- schwermutschelten Maria ich erkenne ihn es ist der blutgeschatten König darnle der zürnend aus dem gruftgewölbe steigt und er wird nimmer Frieden mit mir
- machen bis meines unglücksmaß erfüllet ist Kennedy was für Gedanken Maria du vergissest
- Hanna ich aber habe ein getreuedächtnis der Jahrestag dieser unglückseligen Tat ist heute abermals zurückgekehrt er ist den ich mit Buß und
- Fasten feire Kennedy schickt endlich diesen bösen Geist zur Ruh ihr habt die Tat mit
- jahrelanger ru mit schweren leidensproben abgebüst die Kirche die den löseschlüssel hat für jede Schuld der Himmel hat
- vergeben Maria frisch blutend steigt die längst vergebene Schuld aus ihrem leicht bedeckten Grab empor das gattenrache forderndes Gespenst schickt keines
- messedieners Glocke kein hochwürdiges in Priesters Hand zur Gruft Kennedy nicht ihr habt ihn gemordet
- andere tatens Maria ich wusste drum ich ließ die Tat geschehen und lockt ihn schmeichelnd in das
- todesnetz Kennedy die Jugend mildert eure Schuld ihr wart so zarten Alters noch Maria
- so zart und lud die schwere Schuld auf mein so junges Leben Kennedy ihr ward durch blutige
- Beleidigung gereizt und durch des Mannes Übermut den eure Liebe aus der Dunkelheit wie eine götterhand hervorgezogen den ihr durch euer
- Brautgemach zum Throne geführt mit eurer blühenden Person beglückt und eurer angestammten Krone konnt er vergessen dass sein prangend Los der Liebe
- großmutsvolle Schöpfung war und doch vergaß er es der unwürdige beleidigte mit niedrigem Verdacht mit rohen Sitten eurer Zärtlichkeit und widerwärtig wurd
- er euren Augen der Zauber schwand der euren Blick getäuscht ihr floh erzürnt des schändlichen Umarmung und gabt ihn der Verachtung Preis und er versucht
- erst eure Gunst zurückzurufen bat er um Gnade warf er sich bereuen zu euren Füßen Besserung versprechen trotz bot euch der abscheuliche der euer
- Geschöpf war euren König wollt er spielen vor euren Augen ließ er euch den Liebling den schönen Sänger ritzio durchbohren ihr rechtet blutig nur die
- Blut getat Maria und blutig wird sie auch an mir sich Rechen du sprichst mein Urteil aus da du mich tröstest Kennedy
- da ihr die Tat Geschehen ließt wart ihr nicht ihr selbst gehörtet euch nicht selbst ergriffen hatte euch der Wahnsinn blinder liebsglut euch unterjocht dem
- furchtbaren Verführer dem unglückseligen Bothwell über euch mit übermüdge Männer Willen herrschte der schreckliche der euch durch Zaubertränke durch
- höllenkünste das Gemüt verwirrend erhitzte Maria seine Künste waren keine andere als seine männerkraft und meine
- Schwachheit Kennedy nein sag ich alle Geister der Verdammnis musst er zu Hilfe rufen der dies Band um eure hellen Sinne WOB ihr
- hattet kein Ohr mehr für der Freundin warnungsstimme kein Aug für das was wohl anständig war verlassen hatte euch die zarte Scheu der Menschen eure Wangen
- sonst der Sitz schamhaft errötender Bescheidenheit sie glühten nur vom Feuer des Langens ihr Warft den Schleier des Geheimnisses von euch des Mannes keckes
- Laster hatte auch eure blödigkeit besiegt ihr stelltet mit Rei der Stirne eure Schmach Z schau ihr liest das königliche Schwert von Schottland durch
- ihn den Mörder dem des Volkes Flüche nachschalten durch die Gassen edinburgs vor euch hertragen im Triumph umringtet mit Waffen euer Parlament und hier im
- eigenen Tempel der Gerechtigkeit zwangt ihr mit frechem Possenspiel die Richter den Schuldigen des Mordes loszusprechen ihr gingt noch weiter
- Gott Maria vollende nur und reicht ihm meine Hand vor dem Altare Kennedy oh lasst ein ewig Schweigen diese Tat
- bedecken sie ist schauderhaft empörend ist ganz einer verlorenen wert doch ihr seid keine verloren ich kenne euch ja ich bin's die eure
- Kindheit auferzogen weich ist euer Herz gebildet offen ist der Scham der Leichtsinn nur ist euer Laster ich wiederhool es es gibt böse Geister die
- in des Menschen unverwahrter Brust sich augenblicklich ihren Wohnplatz nehmen die schnell in uns das schreckliche begehen und zu der Höll entfliehend das
- entsetzten in dem befleckten Busen hinterlassen seit dieser Tat die Leben schwerzt habt ihr nichts lasterhaftes mehr begangen ich bin ein Zeuge eurer
- Besserung drum fasset Mut macht Friede mit euch selbst was ihr auch zu bereuen habt in England seid ihr nicht schuldig nicht Elisabeth nicht Englands Parlament
- ist euer Richter macht ist die euch hier unterdrückt vor diesen anmaßlichen Gerichtshof dürft ihr euch hinstellen
- mit dem ganzen Mut der Unschuld Maria wer kommt Mortimer zeigt sich an der
- Türe Kennedy es ist der Neffe geht hinein fünfter Auftritt die vorigen Mortimer Scheu
- hereintretend Mortimer zur Amme entfernt euch haltet Wache vor der Tür ich habe mit der Königin zu reden Maria mit ansehen
- Hanna du bleibst martimer habt keine Furcht milelady lernt mich kennen er überreicht ihr eine
- Karte Maria sieht sie an und fährt bestürzt zurück was ist das Mortimer zu Arme geht Dame Kennedy sagt dass mein Oheim uns
- nicht überfalle Maria zur Arme welche zaudert und die Königin fragend ansieht geh geh tu was er sagt die Arme entfernt sich
- mit Zeichen der Verwunderung sechster Auftritt Mortimer Maria
- Maria von meinem Oheim dem Kardinal von lotringen aus Frankreich liest traut dem Sir Mortimer der euch
- dies bringt denn keinen treuern Freund habt ihr in England Mortimer mit Erstaunen ansehend ist möglich ist kein Blendwerk
- das mich täuscht so nah finde ich einen Freund und wähnte mich verlassen schon von aller Welt find ihn in euch dem Neffen meines kerkermeisters in dem ich
- meinen schlimmsten Feind Mortimer sich ihr zu Füßen werfend Verzeihung für diese verhasste larfe Königin die mir zu tragen Kampf genug
- gekostet doch der ich danke dass ich mich euch nahen euch Hilfe und Errettung bringen kann
- maria steht auf ihr überrascht mich Sir ich kann so schnell nicht aus der Tiefe meines Elends zur Hoffnung übergehen redet Sir macht mir dies Glück
- begreiflich dass ich es glaube martimer steht auf die Zeit verrinnt bald wird mein Oheim hier sein und ein verhasster Mensch begleitet ihn eh euch
- ihr schreckensaftrag überrascht hört an wie euch der Himmel Rettung schickt Maria er schickt sie durch ein Wunder seiner
- Allmacht martimer erlaubt dass ich von mir beginne Maria redet Sir
- Mortimer ich zählte 20 Jahre Königin in strengen Pflichten war ich aufgewachsen in finsterem Hass des Papsttums aufgesäugt als mich die unbezwingliche
- Begierde hinaustrieb auf das festeand ich lie der Puritaner dumpfe predigtstuben die Heimat hinter mir in schnellem Lauf durchzog ich Frankreich
- das gepriesene Italien mit heißem Wunsche suchend es war die Zeit des großen kirchenfests von Pilgerscharen wimmelten
- die Wege begrenzt war jedes Gottesbild es war als ob die Menschheit auf der Wanderung wäre wallfahren nach dem Himmelreich mich selbst ergriff der
- Strom der glaubenvollen Menge und riss mich in das Weichbild Roms we wart mir Königin als mir der säulenpracht und siegesbogen entgegenstieg des Kolosseums
- Herrlichkeit den staunenden umfing ein hoher bildnerergeist in seine heitere Wunderwelt mich schloss ich hatte nie der Künste macht gefühlt es hasst die
- Kirche die mich auferzog der Sinne Reiz kein Abbild duldet sie allein das körperlose Wort verehrend wie wurde mir als ich ins Innere nun der
- Kirchen trat und die Musik der Himmel herunterstieg und der gestalten fölle verschwenderisch aus Wand und deckequoll das herrlichste und höchste gegenwärtig
- vor den entzückten Sinnen sich bewegte als ich sie selbst nun sah die göttlichen den Gruß des Engels die Geburt des Herrn die heilige Mutter die
- herabgestiegene Dreifaltigkeit die leuchtende Verklärung als ich den Papst drauf sah in seiner Pracht das das Hochamt halten und die Völker segnen oh
- was ist Goldes was Juwelen Schein womit der Erde Könige sich schmücken nur er ist mit dem Göttlichen umgeben ein wahrhaft Reich der Himmel ist sein Haus
- denn nicht von dieser Welt sind diese Formen Maria oh schonet mein nicht weiter höret auf den frischen lebensteppich vor mir
- auszubreiten ich bin Elend und gefangen martimer auch ich war's Königin und mein Gefängnis sprang auf und frei auf einmal
- fühlte sich der Geist den lebensschönen Tag begrüßend Hass Schwur ich nun dem engen dumpfen Buch mit frischem Kranz die Schläfe mir zu schmücken mich
- fröhlich an die fröhlichen zu schließen viel edle Schotten drängten sich an mich und der Franzosen munterre landmannschaften sie brachten mich zu
- eurem edlen Oheim dem Kardinal von ges welch ein Mann wie sicher klar und männlich groß wie ganz geboren um die Geister zu regieren das Muster eines
- königlichen Priesters ein Fürst der Kirche wie ich keinen sah Maria ihr habt sein teures Angesicht gesehen des vielgeliebten des Erhabenen
- Mannes der mein er zarten Jugendführer war oh redet mir von ihm denkt er noch mein liebt ihn das Glück blüht ihm das Leben
- noch steht er noch herrlich da ein Fels der Kirche martimer der treffliche ließ selber sich herab die hohen Glaubenslehren mir zu
- deuten und meines Herzens Zweifel zu zerstreuen er zeigt mir das grübelnde Vernunft den Menschen ewig in der Irre leitet das seine Augen sehen müssen was
- das Herz soll glauben dass ein sichtbar Haupt der Kirche Not tut dass ein Geist der Wahrheit geruht hat auf den Sitzungen der Väter die wahenbegriffe
- meiner kindschen Seele wie schwanden sie vor seinem siegenden Verstand und vor der Suada seines Mundes ich kehrte in der Kirche Schuss
- zurück Schwur meinem Irrtum ab in seine Hände Maria so seid ihr einer jener tausende die er mit seiner Rede himmelskraft wie
- der Erhabene Prediger des Berges ergriffen und zum ewigen Heil geführt Mortimer als ihn des Amtes Pflichten
- bald darauf nach Frankreich riefen sandt er mich nach Ras wo die Gesellschaft Jesu frommgeschäftig für Englands Kirche Priester
- auferzieht den edlen Schotten Morgen traf ich hier auch euren treuen Lesli den Gelehrten Bischof von Rosse die auf Frankreichs Boden freudlose Tage der
- Verbannung Leben eng schloss ich mich an diese würdigen und stärkte mich im Glauben eines Tages als ich mich umsin des Bischofs Wohnung fiel mir ein
- weiblich Bildnis in die Augen von rührend wundersamem Reiz gewaltig ergriff es mich in meiner tiefsten Seele und des Gefühls nicht mächtig stand ich
- da da sagte mir der Bischof wohl mit Recht mögt ihr gerührt bei diesem Bilde weilen die schönste aller Frauen welche Leben ist auch die
- jammernswürdigste von allen um unsers glaubenswillen duldet sie und euer Vaterland ist wo sie leidet Maria der redliche nein ich
- verlor nicht alles da solcher Freund im Unglück mir geblieben Mortimer darauf fing er an mit herzerschütternder
- Beredsamkeit mir euer mattyrium und euer Feinde Blutgier abzuschildern auch euen Stammbaum wies er mir erzeigt mir eure Abkunft von dem Hohen Hause der Tudor
- überzeugt mich dass euch allein gebührt in England zu herrschen nicht diese afterterkönigin gezeugt im ehebrecherischen Bett die Heinrich ihr
- Vater selbst verwarf als bastardtochter nicht seinem einzigen Zeugnis wollte ich trauen ich holte Rat bei allen Rechtsgelehrten viel alte wappenbücher
- schlug ich nach und alle kundige die ich befragte bestätigt mir eures anspruchskraft ich weiß nun mehr dass euer gutes Recht an England euer ganzes
- Unrecht ist dass euch dies Reich als Eigentum gehört worin ihr schuldlos als Gefangene schmachtet Maria oh dieses unglücksvolle
- Recht es ist die einzige Quelle aller meiner leiden Mortimer um diese Zeit kam mir die Kunde
- zu dass ihr aus talberts Schloss hinweggeführt und meinem Oheim übergeben worden des Himmels wundervolle rettungshand glaubt ich in dieser Fügung
- zu erkennen ein lauter Ruf des Schicksals war sie mir das meinen Arm gewählt euch zu befreien die Freunde Stimmen freudig bei
- es gibt der Kardinal mir seinen Rat und Segen und lehrt mich der ellung schwere Kunst schnell W der Plan entworfen und ich trete den Rückweg an ins Vaterland
- wo ich ihr wisst vor Tagen bin gelandet er hält inne ich sah euch köninuch selbst nicht euer Bild oh
- welchen Schatz bewahrt dies schloss kein Kerker eine götterhalle glanzvoll als der königliche Hof von England oh das glücklichen dem es vergönnt ist eine
- Luft mit euch zu atmen wohl hat sie recht die euch so tief verbirgt aufstehen würde Englands ganze Jugend kein Schwert in seiner Scheide müßig
- bleiben und die Empörung mit gigantischem Haupt durch diese friedensinsel schreiten seh der Brite seine
- Königin Maria wohl ihr s jeder Brite sie mit euren Augen Mortimer wä er wie ich ein Zeuge eurer Leiden der sanftmutzeuge und der edlen
- Fassung womit ihr das unwürdige erduldet denn geht ihr nicht aus allen leidensproben als eine Königin hervor graubt euch des Kerkers Schmach von
- eurem schönheitsglanze euch mangelt alles was das Leben schmückt und doch umfließt Euch ewig Licht und
- Leben nie setz ich meinen Fuß auf diese Schwelle dass nicht mein Herz zerrissen wird von Qualen nicht von der Lust entzückt euch
- anzuschauen doch furchtbar nah sich die Entscheidung wachsend mit jeder Stunde dringet die Gefahr ich darf nicht länger säumen euch nicht länger das
- schreckliche verbergen maria ist mein Urteil gefällt entdeckt mir es frei ich kann es
- hören martimer es ist gefällt die 42 Richter haben ihr schuldig ausgesprochen über euch das Haus der Lords und der gemeinen
- die Stadt London bestehen heftig dringend auf das Urteilsvollstreckung nur die Königin säumt noch aus Ager List dass man sie
- nötige nicht aus Gefühl der Menschlichkeit und Schonung Maria mit Fassung Sir Mortimer ihr überrascht mich
- nicht erschreckt mich nicht auf solche Botschaft war ich schon längst gefasst ich kenne meine Richter nach den
- Misshandlungen die ich erlitten begreif ich wohl dass man die Freiheit mir nicht schenken kann ich weiß wo man hinaus will in
- ewigem Kerker will man mich bewahren und meine Rache meinen Rechtsanspruch mit mir verscharren in
- gefängnisnacht mortim nein Königin nein neinbei steht man nicht dieran begngt sich nicht ihr Werk nur halb zuun sol ihr leb lebt auch die Furcht der Königin
- von England kan kein kkeref genug begraben nurer Tod versichert ihren Thron
- Mar sie KT es WAG mein gtest schmachvoll auf einen hkerock Zugen Mortimer sie wird es wagen zweifelt nicht
- daran Maria sie könnt so die eigene Majestät und aller Könige im Staube wälzen und fürchtet sie die Rache Frankreichs nicht
- Mortimer sie schließt mit Frankreich einen ewigen Frieden dem DK von enjou schenkt sieron und Hand Maria
- wird sich der König Spaniens nicht waffnen Mortimer nicht eine Welt in Waffen fürchtet sie solange sie Frieden hat mit
- ihrem Volke Maria den Briten wollte sie dies Schauspiel geben Mortimer dies Land milelady hat in
- letzten Zeiten der königlichen Frauen mehr vom Thron herab aufs blutgerüste steigen sehen die eigene Mutter der Elisabeth ging diesen Weg und Katharina
- Howard auch Lady grey war ein gekröntes Haupt Maria nach einer Pause nein Mortimer euch blendet eitle Furcht es ist die Sorge eures treuen
- Herzens die euch vergebene Schrecknisse erschafft nicht das chafot ist das ich fürchte Sir es gibt noch andere Mittel S wodurch sich die Beherrscherin von
- England vor meinem Anspruch Ruhe schaffen kann e sich ein Henker für mich findet wird noch eher sich ein Mörder Dingen lassen das ist wovor ich zitterre
- Sir und nie setze ich des Bechers Rand an meine Lippen dass nicht ein Schauder mich ergreift er könnte kredenzt sein von der Liebe meiner
- Schwester Mortimer nicht offenbarem noch heimlich soll es dem Mord gelingen euer Leben anzutasten seid ohne Furcht bereitet ist
- schon alles zwölf edle Jünglinge des Landes sind in meinem Bündnis haben heute früh das Sakrament darauf empfangen Euch mit starkem Arm aus
- diesem Schloss zu führen Graf OBEs been der Abgesandte Frankreich weiß um den Bund er bietet selbst die Hände und sein Palast ist wo wir uns versammeln
- Maria ihr macht mich zittern Sir doch nicht für Freude mir fliegt ein Böses ahnen durch das Herz was unternehmt ihr wist ihr es
- schreckenuch nicht bbingtons nicht tichburns blutgehter auf Londons Brücke warnend aufgesteckt nicht das Verderben der unzäh die ihren Tod inleichem wstück
- fen und meine Kett schwer nur gemacht unglücklicher verführter Jüngling flieht flieht wenn es noch Zeit ist wenn der sper Burley nicht jetzt schon Kundschaft
- hat von euch nicht schon in eure Mitte den Verräter mischte flieht aus dem Reiche schnell marien Stuart hat noch kein glücklicher
- beschützt Mortimer mich schrecken nicht babingtons nicht htchburns blutgehäter auf Londons Brücke warnend auf ck nicht das
- Verderben der unzähigen anderern die ihren Tod in gleichem wstück fanden sie fanden auch darin den ewigen Ruhm und Glück schon ist für eure Rettung
- sterben Maria umsonst m rettet nicht Gewalt nicht List der FE ist wachsam und die macht ist sein nicht nur und seine Wächter sch
- ganz England hütet meines kkore der freie Wille der Elisabeth allein kann sie mir auftun
- Mortimer das hoffet nie Maria ein einziger Mann lebt der sie öffnen kann Mortimer oh nennt mir diesen
- Mann Maria Graf ler Mortimer tritt erstaunt zurück Graf ler euer blutigster Verfolger der
- Günstling der Elisabeth von diesem Maria bin ich zu retten ist allein durch ihn geh zu ihm öffnet euch ihm frei und
- zur Gewehr dass ich bin die euch sendet bringt ihm dies schreiben es enthält mein Bildnis sie zieht ein Papier aus dem
- martimer tritt zurück und zögert es anzunehmen nimmt hin ich trag es schon lange bei mir weil eures Oheims strenge Wachsamkeit mir jeden Weg zu ihm gehemmt
- euch sandte mein guter Engel martimer Königin dies Rätsel erklärt es mir Maria Graf ler wird's euch lösen
- vertraut ihm er wird euch Vertrauen wer kommt Kennedy eilfertig eintretend Sir parletnard mit einem Herrn vom Hofe
- martimer es ist Lord Burley fasst euch Königin hört es mit Gleichmut an was er euch bringt er entfernt sich durch eine
- Seitentür Kennedy folgt ihm Sieber Auftritt Maria Lord Burley
- großschatzmeister von England und Ritter parlett parlet ihr wünschtet heute Gewissheit eures Schicksals Gewissheit bringt euch
- Seine Herrlichkeit my lord von Burley trag sie mit Ergebung Maria mit Würde hoffe ich die der Unschuld
- ziemt Burley ich komme als Gesandter des Gerichts Maria Lord Burley Leid dienstfertig dem Gerichte dem er den Geist geliehen nun
- auch den Mund parlet ihr sprecht als wüsstet ihr bereits das Urteil Maria
- da es Lord Burley bringt so weiß ich es zur Sache Sir Burley ihr habt euch dem Gericht der 42 unterworfen
- Lady Maria verzeiht Milord dass ich euch gleich zu Anfang ins Wort muss fallen unterworfen hätte ich mich dem Richterspruch der 42 sagt ihr ich habe
- keineswegs mich unterworfen nie konnte ich das ich konnte meinem Rang der würde meines Volkes und meines Sohnes und aller
- Fürsten nicht so viel vergeben verordnet ist im englischen Gesetz dass jeder Angeklagte durch Geschworene von seines Gleichen soll
- gerichtet werden wer in dem Komitee ist meinesgleichen nur Könige sind meine
- peersle ihr hörtet die klageartikel an liest euch darüber nehmen vor gerichte Maria ja ich habe mich durch Hertens agelist verleiten lassen bloß
- meiner Ehre wegen und im Glauben an meiner Gründe siegende Gewalt ein Ohr zu leihen jenen klagepunkten und ihren ungrung dazutun das tat ich aus Achtung
- für die würdigen Personen der Lords nicht für ihr Amt das ich verwerfe Burley
- ob ihr sie anerkennt ob nicht Milady das ist nur eine leere Förmlichkeit die des gerichteslauf nicht hämen kann ihr atmet Englands Luft genießt den Schutz die
- Wohltat des Gesetzes und so seid ihr auch seine Herrschaft Untertan Maria ich atme die Luft in einem englischen Gefängnis heißt das in
- England Leben der Gesetze Wohltat genießen kenne ich sie doch kaum nie habe ich eingewilligt sie zu halten ich bin nicht dieses Reiches Bürgerin bin
- eine freie Königin des Auslandes Burley und denkt ihr dass der königliche Name zum Freibrief dienen könne
- blutgezwietracht in fremdem Lande straflos auszusehen wie stüt es um die Sicherheit der Staaten wenn das Gerechte Schwert der Themis nicht die
- schuldgestirn des königlichen Gastes erreichen könnte wie des Bettlers Haupt Maria ich will mich nicht der Rechenschaft entziehen die Richter sind
- es nur die ich verwerfe Burle die Richter wie Milady sind es etwa vom Pöbel aufgegriffene verworfene schamlose zungendrescher denen Recht und
- Wahrheit feil ist die sich zum Organ der Unterdrückung will ich Dingen lassen sind's nicht die ersten Männer dieses Landes selbst ständig genug um wahrhaft
- sein zu dürfen um über fürstenfurcht und niedrige Bestechung weiter haben sich zu sehen sind's nicht dieselben die ein edles Volk frei und gerecht regieren
- deren Namen man nur zu nennen braucht um jeden Zweifel um jeden argwohnchleunig stumm zu machen an ihrer Spitze steht der völkerhirte der fromme Primas von
- Canterbury der Weise talbert der des Siegels wet und Howard der des Reiches flotten führt sagt konnte die Beherrscherin von England mehr tun als
- aus der ganzen Monarchie die edelsten auszulesen und zu Richtern in diesem königlichen Streit bestellen und wär es zu denken das parteienhass den einzelnen
- bestäche können 40 erlesene Männer sich in einem Spruche der Leidenschaft vereinigen Maria nach einigem Stillschweigen ich höre staunend die
- Gewalt des Mundes der mir von Jesu unheilbringend war wie werde ich mich ein ungelehrtes Weib mit so kunstfertigem Redner messen
- können wohl wären diese Lords wie ihr sie schildert verstummen müsste ich hoffnungslos verloren wä meine Sache sprechen Sie mich
- schuldig doch diese Namen die ihr preisend nennt die mich durch ihr Gewicht zermalmen sollen Lord ganz andere Rollen sehe ich sie in den
- Geschichten dieses Landes spielen ich sehe diesen hohen Adel Englands des Reiches majestätischen Senat gleich Sklaven des zreis den Sultans Launen
- Heinrichs den achten meines großurms schmeicheln ich sehe dieses edle Oberhaus gleich feil mit den erkäuflichen gemeinen Gesetze prägen und
- verrufen Ehen auflösen binden wie der mächtige gebietet Englands fürstentöchter heute enterben mit dem Bastard Namen schänden und morgen sie zu
- Königinnen krönen ich sehe diese würdgen PI mit schnell vertauschter Überzeugung unter vier Regierungen den Glauben viermal
- ändern Burley ihr nennt euch fremd in Englands reichsgesetzen in Englands Unglück seid ihr sehr
- bewandert Maria und das sind meine Lord Schatzmeister ich will gerecht sein gegen euch seid ihr es auch gegen mich
- man sagt ihr meint es gut mit diesem Staat mit eurer Königin seid unbestechlich wachsam unermüdet ich will es glauben nicht der eigene nutzen
- regiert euch euch regiert allein der Vorteil des Souveräns des Landes eben darum misstraut euch edler Lord dass nicht der Nutzen des Staats
- euch als gerecht erscheine nicht zweifelig daran es sitzen neben euch noch edle Männer unter meinen Richtern doch sie sind
- Protestanten Eiferer für Englands wohl und sprechen über mich die Königin von Schottland die papistin es kann der Brite gegen den
- Schotten nicht gerecht sein ist ein uralt Wort drum ist herkömmlich seit der vätergrauen Zeit das vorgericht kein Brite gegen den Schotten kein Schotte
- gegen jenen Zeugen darf die Not gab dieses seltsame Gesetz ein tiefer Sinn wohnt in den alten Bräuchen man muss sie ehren mir lordord die Natur
- warf diese beiden feurigen Völkerschaften auf dieses Brett im Ozean ungleich verteilte sie es und hieß sie darum kämpfen der twide schmales Bette
- trennt allein die heftgen Geister oft vermischte sich das Blut der kämpfenden in ihren Wellen die Hand am Schwerte schauen Sie sich drohend von beiden
- Ufern an seit 1000 Jahren kein Feind bedränget Engeland dem nicht der Schotte sich zum Helfer zugesellte kein Bürgerkrieg entzündet Schottlands Städte
- zu dem der Brit nicht den Zunder trug und nicht erlöschen wird der Hass bis endlich ein Zepter waltet durch die ganze
- Insel Burley und eine Stuart sollte dieses Glück dem Reich gewähren
- Maria warum soll ich es leugnen da ich gestehe es dass ich die Hoffnung nährte zwei edle Nationen unterm Schatten des Ölbaums frei und fröhlich
- zu vereinen nicht ihres völkerhasses Opfer glaubt ich zu werden ihre lange Eifersucht der alten Zwietracht
- unglückselige Glut hofft ich auf ewige Tage zu ersticken und wie mein Ahnherr Richmond die zwei Rosen zusammenband nach blutgem Streit die Kronen
- Schottlands und Englands friedlich zu vermählen Burley auf schlimmem Weg verfolgt ihr
- dies Ziel da ihr das Reich entzünden durch die Flammen des Bürgerkriegs zum Throne steigen wolltet Maria das wollte ich nicht beim
- großen Gott des Himmels wann hätte ich das gewollt wo sind die Proben Burle nicht streitensweggen kam ich her
- die Sache ist keinem Wortgefecht mehr unterw es ist erkannt durch 40 Stimmen gegen zwei dass ihr die Akte vom vergangenen
- Jahr wenn sich Tumult im Königreich erhübe im Namen und zum Nutzen irgendeiner Person die rechte vorgibt an die Krone dass man gerichtlich gegen sie
- verfahre bis in den Tod die schuldige verfolge und da bewiesen ist Maria von Burle ich zweifle nicht dass ein Gesetz ausdrücklich auf mich macht
- verfasst mich zu verderben sich gegen mich wird brauchen lassen we dem armen Opfer wenn derselbe Mund der das Gesetz gab auch das Urteil spricht könnt ihr es
- leugnen Lord dass jene Akte zu meinem Untergang ersonnen ist Burley zu eurer Warnung sollte sie gereichen zum Fallstrick habt ihr selber
- sie gemacht den Abgrund saht ihr der vor euch sich auftat und getreu gewn stürztet ihr hinein ihr wart mit bbington dem Hochverräter und seinen
- Mordgesellen einverstanden ihr hattet Wissenschaft von allem lenktet aus eurem Kerker Plan voll die Verschwörung Maria wann hätte ich das
- getan man zeige die Dokumente auf Burley die hat man euch schon neulich vor gerichte vorgewiesen Maria die Kopien von der
- Hand geschrieben man bringe die Beweise mir herbei dass ich sie selbst diktiert dass ich so diktiert gerade so wie man gelesen
- Burle das es dieselben sind die er empfangen hat babington vor seinem Tod bekannt Maria und warum stellte man ihn mir nicht lebend vor Augen warum eilte
- man so sehr ihn aus der Welt zu fördern eh man ihn mir Stirne gegen Sterne vorgeführt Burle auch eure Schreiber KL und n
- erhärten mit einem Eid das ist die Briefe seinen die sie aus eurem Munde niederschrieben Maria und auf das Zeugnis meiner hausbedienten verdammt
- man mich auf Treu und Glauben derer die mich verraten ihre Königin die in demselben Augenblick die treu mir brachen da sie gegen mich gezeugt
- er selbst erklärtet sonst den Schotten KL für einen Mann von Tugend und Gewissen Maria so kannte ich ihn doch eines
- Mannes Tugend erprobt allein die Stunde der Gefahr die Folter konnt ihn ängstigen dass er aussagte und gestand was er nicht wusste durch falsches
- Zeugnis glaubt er sich zu retten und mir der Königin nicht viel zu schaden Burley mit einem freien Eid hat er es beschworen
- Maria vor meinem Angesichte nicht wie Sir das sind zwei Zeugen die noch beide leben man stelle sie mir gegenüber lasse sie ihr Zeugnis mir ins Antlitz
- wiederholen warum mir eine Gunst ein recht verweigern dass man dem Mörder nicht versagt ich weiß aus talberts Munde meines vorgenhüters das unter
- dieser nämlichen Regierung ein reichschluss durchgegangen der befieht den Beklagten vorzustellen wie oder habe ich
- falsch gehört sirl ich habe euch stets als Biedermann erfunden beweist es jetzt so git kein solch Gesetz in
- englandl so istady das ist bei uns rechtens was wahr ist muss ich sagen Maria
- nun wenn man mich denn so streng nach englischem Recht behandelt wo dies recht mich unterdrückt warum dasselbe Landesrecht umgehen wenn es mir Wohltat
- werden kann antwortet warum W bbington mir nicht vor Augen gestellt wie das Gesetz es befiehlt warum nicht meine Schreiber die
- noch beide leben Burley ereifert euch nicht Lady euer Einverständnis mit barbington ist nicht
- allein Maria es ist's allein was mich dem Schwerte des Gesetzes bloßstellt wovon ich mich zu reingen habe myord bleib bei der Sache beugt nicht
- aus Burley es ist bewiesen dass ihr mit mendoa dem spanischen Botschafter unterhandelt Maria lebhaft bleib bei der
- Sache Lord Burle dass ihr Anschläge geschmiedet die Religion des Landes zu stürzen alle Könige europens zum Krieg mit England
- aufgeregt Maria und wenn ich es getan ich habe es nicht getan jedoch gesetzt ich tat melordman hält mich hier gefangen wieder alle
- völkerrechte nicht mit dem Schwerte kam ich in dies Land ich kam herein als eine bittende das heilige Gastrecht fordernd in den Arm der Blutsverwandten Königin
- mich werfend und so ergriff mich die Gewalt bereitete mir Ketten wo ich Schutz gehofft sagt an ist mein Gewissen gegen
- diesen Staat gebunden habe ich Pflichten gegen England ein heilig zwangsrecht üb ich aus da ich aus diesen Banden Strebe macht mit Macht
- abwende alle Staaten dieses weltteils zu meinem Schutze aufrühre und bewege was irgend nur in einem guten Krieg Recht ist und ritterlich das darf
- ich üben den Mord allein die heimlich Blut getat verbietet mir mein Stolz und mein Gewissen m würde mich beflecken und entehren entehren sag ich keines we mich
- verdammen einem Rechtsspruch unterwerfen der nicht vom Rechte von Gewalt allein ist zwischen mir und Engelland die Rede
- Burley bedeutend nicht auf der Stärke schrecklich recht beruft euch Milady es ist der Gefangene nicht
- günstig Maria ich bin die schwache sie die mächtge wohl sie brauche die Gewalt sie töte mich sie
- bringe ihrer Sicherheit das Opfer doch sie gestehe dann dass sie die Macht allein nicht die Gerechtigkeit geübt nicht vom Gesetze borge sie das Schwert
- sich der verhassten Feindin zu entladen und kleide nicht in heiliges Gewand der rohen Stärke blutiges erkühnen solch Gaukelspiel betrüge nicht die Welt
- ermorden lassen kann sie mich nicht richten sie geb es auf mit des Verbrechens Früchten den heiligen Schein der Tugend zu vereinen und was sie ist
- das wage sie zu scheinen sie geht ab Achter Auftritt
- burleletle sie trotzt uns wird uns trotzen Ritter parlet bis an die Stufen des schafots dies stolze Herz ist nicht zu brechen
- überraschte sie der Urteilsspruch sah ihr sie eine Träne vergießen die Farbe nur verändern nicht unser Mitleid ruft sie an wohl kennt sie den zweifelmut der
- Königin von England und unsere Furcht ist was sie mutig macht parlet Lord großschatzmeister dieser
- eitle trotz wird schnell verschwinden wenn man ihm den Vorwand raubt es sind unziemlichkeiten vorgegangen in diesem Rechtsstreit wenn ich sagen darf man
- hätte diesen babbington und titchburn ihr in Person vorführen ihre Schreiber ihr gegenüberstellen sollen Burley schnell nein nein Ritter parlet
- das war nicht zu wagen zu groß ist ihre Macht auf die Gemüter und ihre Tränen weibliche Gewalt ihr Schreiber KL ständt ihr gegenüber käm es dazu das Wort nun
- auszusprechen an dem ihr Leben hängt er würde zaghaft zurückziehen sein Geständnis wiederrufen
- parlet so werden Englands Feinde alle Welt erfüllen mit gehässigen Gerüchten und des Prozesses festliches gepreng wird als ein kühner frefel nur
- erscheinen Burle dies ist der Kummer unserer Königin dass diese Stifterin des Unheils doch
- gestorben wäre ehe sie den Fuß auf Englands Boden setzte parlet dazu sag ich amen Burley das Krankheit sie ih im Kacke
- aufgerieben parlet viel Unglück hättest diesem Land erspart Burle doch hätte auch gleich ein Zufall
- der Natur sie hingerafft wir hießen doch die Mörder parlet wohl wah man kann den Menschen nicht verwehren zu denken was
- sie wollen Burley zu beweisen wä es doch nicht und würde weniger Geräusch
- erregen parlet mag es Geräusch erregen nicht der Laute nur der Gerechte Tadel kann verletzen Burley oh auch die heilige
- Gerechtigkeit entflieht dem Tadel nicht die Meinung hält es mit dem unglücklichen es wird der Neid stets den obsiegend Glücklichen verfolgen das
- richterschwert womit der Mann sich ziert verhasst ist in der Frauenhand die Welt glaubt nicht an die Gerechtigkeit des Weibes sobald ein Weib
- das Opfer wird umsonst dass wir die Richter nach gewissen sprachen sie hat der Gnade königliches recht sie muss es brauchen unerträglich ist wenn Sie den
- strengen Lauf lässt im gesetzelet und alsoley rasch einfallend also soll sie
- leben nein sie darf nicht leben nimmer mehr dies eben dies ist was unsere Königin beästigt warum der Schlaf ihr Lager flieht ich lese in ihren Augen
- ihre Seele Kampf ihr Mund wagt Ihre Wünsche nicht zu sprechen doch viel bedeutend fragt ihr stummer Blick ist unter allen meinen Dienern keiner der
- die verhasste Wahl mir spart in ewiger Furcht auf meinem Thron zu zittern oder grausam die Königin die eigene Blutsverwandte dem Beil zu
- unterwerfen parlet das ist nun die Notwendigkeit steht nicht zu ändern
- Burley wohl stünst zu ändern meint die Königin wenn sie nur aufmerksamere Diener hätte parlet
- aufmerksamere Burley die einen stummen Auftrag zu deuten wissen parlet einen stummen Auftrag
- Burley die wenn man ihnen eine giftgeschlange zu hüten gab den anvertrauten Feind nicht wie ein heilig teures kleinot hüten
- parlet bedeutungsvoll ein hohes kleinot ist der gute Name der unbescholtene Ruf der Königin den kann man nicht zu wohl
- bewachen Sir Burle als man die Lady von dem shrewsberury wegnahm und Ritter parlits
- Hut vertraute da war die Meinung ich will hoffen Sir die Meinung war dass man den Essen Auftrag den
- reinsten Händen übergeben wollte bei Gott ich hätte dieses schergenamt nicht übernommen dächtte ich nicht dass es den besten Mann in England forderte lasst
- mich nicht denken dass ich es etwas anderm als meinem reinen rufe schuldig bin Burle man breitet aus sie schwinde lässt die kränker und kränker werden
- endlich still verscheiden so stirbt sie in der Menschen Angedenken und euer Ruf bleibt rein parlet nicht mein
- Gewissen Burley wenn ihr die eigene Hand nicht leihen wollt so werdet ihr der fremden doch nicht wären parlet unterbricht
- ihn kein Mörder soll sich ihrer Schwelle nahen solange die Götter meines Dachs sie schützen Ihr Leben ist mir heilig heilger nicht ist mir das Haupt der
- Königin von England ihr seid die Richter richtet Brecht den Stab und wenn es Zeit ist lst den Zimmerer mit Axt und Säge kommen das Gerüst aufschlagen für den
- Sheriff und den Henker soll meines schlossespforte offen sein jetzt ist sie zur Bewahrung mir vertraut und seid gewiss ich werde sie bewahren dass sie
- nichts Böses tun soll noch erfahren gehen ab zweiter Aufzug der Palast zu Westminster erster Auftritt der Graf von
- Kent und Sir William Davison begegnene einander davidon seid ihr es Mord von Kent schon vom Turnierplatz zurück und ist die
- Festlichkeit zu Ende Kent wie wohntet ihr dem Ritterspiel nicht bei davidon mich hielt mein Amt kennt oh ihr habt das schönste Schauspiel verloren
- Sir dass der Geschmack ersonnen und edler Anstand ausgeführt denn wisst es wurde vorgestellt die keusche Festung der Schönheit wie sie vom Verlangen
- berennt wird der Lord Marshall Oberrichter der säheschall nbst Zehen anderen Rittern der Königin verteidigten die
- Festung und Frankreichs Kavaliere griffen an voraus erschien ein Herold der das Schloss aufforderte in einem Madrigale
- und von dem Wall antwortete der Kanzler drauf spielte das Geschütz und blumenstreäuße wohlriechend köstliche Essenzen wurden aus niedlichen
- feldstücken abgefeuert umsonst die Stürme wurden abgeschlagen und das langen musste sich zurückziehen
- Davison ein Zeichen böser Vorbedeutung Graf für die französische Brautwerbung kennt nun nun das war ein Scherz im Ernste denke ich wird sich die Festung
- endlich doch ergeben davidon glaubt ihr ich glaube es nimmer mehr
- Kent die schwierigsten Artikel sind bereits berichtigt und von Frankreich zugestanden Monsieur begnügt sich in verschlossener Kapelle seinen
- Gottesdienst zu halten und öffentlich die Reichsreligion zu ehren und zu schützen hättet ihr den Jubel des Volks gesehen als diese Zeitung sich
- verbreitet denn dieses war des Landes ewige Furcht sie möchte sterben ohne Leibeserben und England wieder Papstes Fesseln tragen wenn ihr die ST auf dem
- Throne Folge Davison der Furcht kann es entledigt sein sie geht ins Brautgemach die Stuart
- geht zum Tode kennt die Königin
- kommt zweiter Auftritt die vorigen Elisabeth von ler geführt Graf obespin Graf shrewsberry Lord Burley mit noch anderen französischen und englischen
- Herren treten auf Elisabeth zu obespin Graf ich beklage diese edlen Herren die ihr galanter Eifer über Meer
- hierher geführt dass sie die Herrlichkeit des Hofs von Saint-Germain bei mir vermissen ich kann so prächge götterfeste nicht erfinden als die
- königliche Mutter von Frankreich ein gesittet fröhlich Volk dass sich so oft ich öffentlich mich zeige mit Segnungen um meine senänfte
- drängt dies ist das Schauspiel dass ich fremden Augen mit einem stolze zeigen kann der Glanz der Edelfräulein die im schönheitsgarten der Katharina blühen
- verberge nur mich selber und mein Schimmerlos Verdienst OBEs be nur eine zeigt westminsterhof dem überraschten
- fremden aber alles was an dem reizenden Geschlecht entzückt stellt sich versammelt da in dieser einen
- belivere erhabene Majestät von Engeland vergönne dass wir unseren Urlaub nehmen und Monsieur unserem königlichen Herren mit der ersehnten freudenpost beglücken
- ihn hat das Herzens heiße Ungeduld nicht in Paris gelassen er erwartet zu die Boten seines Glücks und bis nach caleais reichen seine Posten das jwort
- dass dein königlicher Mund aussprechen wird mit flügelschnelligkeit zu seinem trunkenen Ohre hinzutragen Elisabeth RF belivre drinkt
- nicht weiter in mich nicht Zeit ist jetzt ich wiederhole es euch die freudige hochzeitfackel anzuzünden schwarz hängt der Himmel über
- diesem Land und besser ziemte mir der Trauerflor als das Gepränge bräutlicher Gewänder den nahe droht ein jammervoller Schlag mein
- Herz zu treffen und mein eigenes Haus belivre nur dein Versprechen gib uns Königin in frohem Tage Folge die
- Erfüllung Elisabeth die Könige sind nur Sklaven ihres Standes dem eigenen Herz dürfen sie nicht folgen mein Wunsch war es
- immer unvermählt zu sterben und meinen Ruhm hätte ich d reinesetzt dass man dinst auf meinem Grabstein läse hier ruht die jungfräuliche
- Königin doch meine Untertanen wollen es nicht sie denken jetzt schon fleißig an die Zeit wo ich dahin sein werde nicht genug dass jetzt der Segen
- dieses Land beglückt auch ihrem künftgen wohl soll ich mich opfern auch meine jungfräuliche Freiheit soll ich mein höchstes Gut hingeben für mein Volk und
- der Gebieter wird mir aufgedrungen es zeigt mir dadurch an dass ich ihm nur ein Weib bin und ich meinte doch regiert zu haben wie ein
- Mann und wie ein König wohl weiß ich dass man Gott nicht dient wenn man die Ordnung der Natur verlässt und Lob verdienen sie die vor
- mir hier gewaltet dass sie Diel aufgetan und tausend Schlachtopfer einer falschverstandenen Andacht den Pflichten der Natur
- zurückgegeben doch eine Königin die ihre Tage nicht ungenützt in müßiger Beschauung verbringt die unverdrossen unermüdet die schwerste aller Pflichten
- übt die sollte von dem naturzweck ausgenommen sein der eine Hälfte des Geschlechts der Menschen der anderen unterwürfig macht obespin
- jedwede Tugend Königin hast du auf deinem Thron verherrlicht nichts ist übrig als dem Geschlechte dessen Ruhm du bist auch noch in seinen eigensten
- Verdiensten als Muster vorzuleuchten freilich lebt kein Mann auf Erden der es würdig ist dass du die Freiheit ihm zu Opfer brechtest doch
- wenn Geburt wenn Hoheit heldentugend und männerschönheit einen Sterblichen der Ehre würdig machen so kein Zweifel Herr Abgesandter dass ein
- Ehebündnis mit einem königlichen Sohne Frankreichs mich ehrt ja ich gestehe es unverholen wenn es sein muss wenn ich es nicht ändern kann dem dringen meines
- Volkes nachzugeben und es wird stärker sein als ich befürchte ich so kenne ich in Europa keinen Fürsten dem ich mein höchstes kleinot meine Freiheit mit
- minderm Widerwillen opfern würde lasst dies Geständnis euch Genüge tun es ist die schönste Hofnung doch es ist nur eine Hofnung und mein Herr
- wünscht mehr Elisabeth was wünscht er sie zieht einen Ring vom Finger und betrachtet ihn nachdenkend hat die Königin doch nichts
- voraus vor dem gemeinen bürgerweibe das gleiche Zeichen weist auf die gleiche Pflicht auf gleiche Dienstbarkeit der Ring macht Ehen und
- Ringe sind die eine Kette machen bringt seiner Hoheit dies Geschenk es ist noch keine Kette bindet mich nicht doch kann ein reif draus werden der mich
- bindet belivere kniet nieder den Ring empfangend in seinem Namen große Königin Empfang ich knieend dies Geschenk und
- drücke den Kuss der Huldigung auf meiner Fürstin Hand Elisabeth zum Grafen Lester den sie während der letzten Rede unverwandt
- betrachtet hat erlaubt myord sie nimmt ihm das blaue Band ab und hängt es dem belever um bekleidet seine Hoheit mit diesem Schmuck wie ich
- euch hier damit bekleide und in meines ordensf nehme oniso kimal IP es schwinde der arwohn zwischen beiden Nationen und ein vertraulich Band umschlinge fort an
- die Kronen Frankreich und Britannien obespin erhabene Königin dies ist ein Tag der Freude möcht er es allen sein und möchte kein leidender auf
- dieser Insel trauern die Gnade glänzt auf deinem Angesicht oh das ein Schimmer ihres heiternlichts auf eine unglücksvolle Fürstin fiele die
- Frankreich und Britannien gleichnahe angeht Elisabeth nicht weiter Graf vermengen wir nicht zwei ganz unvereinbare
- Geschäfte wenn Frankreich ernstlich meinen Bund verlangt muss es auch meine Sorgen mit mir teilen und meiner Feinde Freund nicht
- sein ob unwürdig in deinen een Augen wird es handeln wenn es die unglückselige die glaubensverwandte und die wit seines
- Königs in diesem Bund vergess sch die Ehre die menslichkeit verlangt Elisabeth in diesem Sinn weiß ich
- seinwort nach gebü zu schätzen Frankreich erfüllt die freundespflicht mir wird verstattet sein als könin zu handeln
- sie neigt sich gegen die französischen Herren welche sich mit den übrigen Lords ehrfuchchtsvoll
- entfernen dritter Auftritt Elisabeth Lester Burle talbert die Königin setzt sich Burle ruhmvolle Königin du krönest heute
- die heißen Wünsche deines Volks nun erst erfreuen wir uns der segenvollen Tage die du uns schenkst da wir nicht zitternd mehr in ein stürmevolle Zukunft
- schauen nur eine Sorge kümmert noch dies Land ein opf ist das alle stimmenn gewäh auch dieses und der heuge Tag hat Englands wohl auf immer da
- gegründet Elisabeth was wünscht mein Volk noch sprecht Milord Burle es fordert das Haupt der
- Stuart wenn du deinem Volk der Freiheit köstliches Geschenk das teuer erworbene Licht der Wahrheit willst versichern so muss sie nicht mehr sein wenn wir nicht
- ewig für dein kostbares Leben zittern sollen so muss die Feindin untergehen du weißt es nicht alle deine Briten denken gleich noch viele
- heimliche Verehrer zählt der römische Götzendienst auf dieser Insel die alle nähren feindliche Gedanken nach dieser Stuart steht ihr Herz sie sind im Bunde
- mit den lotringischen Brüdern den unversöhnten Feinden deines Namens dir ist von dieser wütenden Partei der grimmige vertilgungskrieg geschworen den
- man mit falschen höllenwaffen führt z RAS dem Bischofssitz des Kardinals dort ist das Rüsthaus wo sie Blitze schmieden doch wird der Königsmord gelehrt von
- dort geschäftig senden Sie nach deiner Insel die Missionen aus entschlossene Schwärme in allerlei Gewand vermummt von dort ist schon der dritte Mörder
- ausgegangen und unerschöpflich ewig neu erzeugen verborgene Feinde sich aus diesem Schlunde und in dem Schloss zu fathering
- hay sitzt die arte dieses ewigen Kriegs die mit der liebesfackel dieses Reich entzündet für Sie die schmeichelnd jedem Hoffnung
- gibt weih sich die Jugend dem gewissen Tod sie zu befreien ist die Losung sie auf deinen Thron zu setzen ist der Zweck denn dies Geschlecht der lotringer
- erkennt dein heilig recht nicht an du heißest Ihnen nur eine Räuberin des Throns gekrönt vom Glück sie waren es die die törichte verführt sich Englands
- Königin zu schreiben kein Friede ist mit ihr und ihrem Stamm du musst den Streich erleiden oder führen ihr Leben ist dein Tod ihr Tod dein
- Leben Elisabeth myord ein traurig Amt verwaltet ihr ich kenne eures Eifers rein trieb weiß dass gediegene Weisheit aus euch redet doch
- diese Weisheit welche Blut befiehlt ich hasse sie in meiner tiefsten Seele sind einen mildernrat aus edler Lord von shrewsberry sagt ihr uns
- eure Meinung talbert du gabst dem Eifer ein gebührend Lob der Burle Treue Brust beseltt auch
- mir strömt es mir gleich nicht so BHT vor Munde schlägt in der Brust kein mindertues Herz mögst Du noch lange leben Königin die Freude deines Volks zu
- sein das Glück des Friedens diesem reiche zu verlängern so schöne Tage hat dies Eand nie gesehen seit eigene Fürsten es regieren mög es sein Glück
- mit seinem Ruhme nicht erkaufen möge talberots Auge wenigstens geschlossen sein wenn dies geschieht
- Elisabeth verhüte Gott dass wir den Ruhm befleckten talbert nun dann so wirst du auf ein andermittel Sinnen dies reicht zu retten
- denn die Hinrichtung der Stuart ist ein ungerechtes Mittel du kannst das Urteil über die nicht sprechen die dir nicht untertänig
- ist Elisabeth so irrt mein Staatsrat und mein Parlament im Irrtum sind alle richterhöfe dieses Landes die mir dies
- recht einstimmig zuerkannt talbert nicht Stimmen Mehrheit ist es rechtes Probe England ist nicht die Welt
- dein Parlament nicht der Verein der menschlichen Geschlechter dies heutge England ist das künftgen nicht wie es das Vergangene nicht mehr ist wie sich
- die Neigung anders wendet also steigt und fällt des Urteils wandelbare Woge sag nicht du müsstest der Notwendigkeit gehorchen und dem dringen
- deines Volks sobald du willst in jedem Augenblick kannst du er dass dein Wille frei ist versuch's erkläre dass du Blut verabscheust der Schwester leben willst
- gerettet sehen zeig denen die Dir anders raten wollen die Wahrheit deines königlichen Zorns schnell wirst du die Notwendigkeit verschwinden und recht in
- Unrecht sich verwandeln sehen Du selbst musst richten du allein du kannst dich auf dieses unsteht schwanke Rohr nicht Lehnen der eigenen
- milde Folge du getrost nicht strenge legte Gott ins weiche Herz des Weibes und die Stifter dieses Reichs die auch dem Weib die herrscherzügel
- gaben sie zeigten an dass strenge nicht die Tugend der Könige soll sein in diesem
- Lande Elisabeth ein warmer Anwalt ist Graf schrewberry für meine Feindin und des Reichs ich ziehe die Räte vor die
- wohlfaht lieden man gönnt ihr keinen Anwalt niemand wagt zu Ihrem Vorteil sprechend
- deinem Zorn sich blßellen so Vergne mir dem alten Manne den am grabesrand kein irdisch hoffen mehr verführen kann dass ich die
- aufgegebene beschütze man soll nicht sag dass in deinem Staatsrat die Leidenschaft die Selbstsucht eine Stimme gehabt nur die
- Barmherzigkeit geschwiegen verbündet hat sich alles wieder sie du selber hast ihr Antlitz nie gesehen nichts spricht in deinem Herzen für die
- Fremde nicht ihre Schuld red ich das Wort man sagt sie habe den Gemahl ermorden lassen wahr ist dass sie den Mörder ehlichte ein schweres Verbrechen
- aber es geschah in einer finster unglücksvollen Zeit im angstgedränge bürgerlichen Kriegs wo sie die schwache sich umr sah von heftig dringenden
- Vasallen sich dem mutvollstärksten in die Arme warf wer weiß durch welcher Künste macht besiegt denn ein gebrechlich Wesen ist das
- Weib Elisabeth das Weib ist nicht schwach es gibt starke Seelen in dem Geschlecht ich will in meinem Beisein nichts von der
- Schwäche des Geschlechtes hören talbert dir war das Unglück eine strenge Schule
- nicht seine freudenseite kehrte dir das Leben zu du sahst keinen Thron von ferne nur das Grab zu deinen Füßen zu Woodstock war es und in des Towers Nacht
- wo dich der gnädige Vater dieses Landes zur ersten Pflicht durch Trübsal auferzog dort suchte dich der Schmeichler nicht früh lernte vom eiteln
- weltgeräusche nicht zerstreut dein Geist sich sammeln denkend in sich gehen und diesen lebenswahr Güter schätzen die Arme rettete kein Gott ein zartes Kind
- wart sich verpflanzt nach Frankreich an den Hof des Leichtsinns der gedankenlosen Freude dort in der Feste ewiger Trunkenheit vernahm sie nie der
- Wahrheit ernste Stimme geblendet wart sie von der lasterglanz und fortgeführt vom Strome des Verderbens ihr wart der Schönheit eitles gut zu Teil sie
- überstrahlte blühend alle Weiber und durch Gestalt nicht minder als Geburt Elisabeth kommt zu euch selbst melord
- von shrewsberry denkt dass wir hier im ernsten rate sitzen das müssen Reize sondergleichen sein die einen Greis in solches Feuer setzen
- Milord von Lester ihr allein schweigt still was ihn berät macht bindet euch die Zunge
- ler ich schweige für Erstaunen Königin dass man dein Ohr mit Schrecknissen erfüllt dass diese Märchen die in Londons Gassen den Gläubigen Pöbel
- ängstigen bis herauf in deines Staatsrats heitere Mitte steigen und weise Männer Ernst beschäftigen Verwunderung ergreift mich ich gestehe
- es dass diese länderlose Königin von Schottland die den eigenen kleinen Thron nicht zu behaupten wusste iher eigenen Vasallen Spott der Auswurf ihres Landes
- dein Schrecken wird auf einmal im Gefängnis was beim allmächtigen machte sie dir furchtbar dass sie dies Reich in Anspruch nimmt dass dich die gesen nicht
- als Königin erkennen kann dieser gesen Widerspruch das Recht entkräften das Geburt dir gab der Schluss der Parlamente dir
- bestätigte ist sie durch Heinrichs letzten Willen nicht stillschweigend ab abgewiesen und wird England so glücklich im Genuss des neuen Lichts sich der
- papistin in die Arme werfen von dir der Angebeteten Monarchin zu danlis Mörderin hinüberlaufen was wollen diese ungestümen Menschen die dich noch lebend
- mit der Erben quälen dich nicht geschwind genug vermählen können um stat und Kirche von Gefahr zu retten stehst du nicht blühend da in
- Jugendkraft welkt jene nicht mit jedem Tag zum Grabe bei Gott du wirst ich hoffs noch viele Jahre auf ihrem Grabe wandeln ohne dass du selber sie
- hinabzustürzen brauchtest Burley Lord Lester hat nicht immer so geurteilt Lester wah ist's ich habe
- selber meine Stimme zu ihrem Tod gegeben im Gericht im Staatsrat sprach ich anders hier ist nicht die Rede von dem Recht nur von dem Vorteil ist jetzt die
- Zeit von ihr Gefahr zu fürchten da Frankreich sie verlässt ihr einziger Schutz da du den Königssohn mit deiner Hand beglücken willst die Hoffnung eines
- neuen regentenstammes diesem Lande blüht wozu sie also töten sie ist tot Verachtung ist der wahre Tod verhüte dass nicht das Mitleid sie ins Leben
- rufe drum ist mein Rat man lasse die Sentenz die ihr das Haupt abspricht in voller Kraft bestehen sie lebe aber unterm Beile des Henkers lebe sie und
- schnell wie sich ein Arm für sie bewaffnet Fall es nieder Elisabeth steht auf mil Lords ich habe
- nun eure Meinungen gehört und sag euch Dank für euren Eifer mit Gottes Beistand der die Könige erleuchtet will ich eure Gründe prüfen und wählen was das bessere
- mir dünkt vier auftr die vigen Ritter parlet mit
- Martim Elisabeth dat amet ed siringt ihrs
- mein Neffe der ohlängst von weiten Reisen zurückgekehrt wirft sich zu deinen Füßen und leistet dir sein jugendlich Gelübte empfange du es
- gnadenvoll und lass ihn wachsen in der Sonne deiner Gunst Mortimer lässt sich auf ein Knie nieder lang lebe meine königliche Frau und
- Glück und Ruhm bekröne ihre Stirne Elisabeth steht auf seid mir willkommen Sir in England ihr habt den großen Weg gemacht habt Frankreich bereist und Rom
- und euch zu rin verweilt sagt mir den an was Spinnen unsere Feinde martimer ein Gott verwirre sie und wende rückwärts auf ihre eigenen schützenbrust
- die Pfeile die gegen meine Königin gesandt sind Elisabeth saht ihr den Morgen und den
- Renke spinnenden Bischof von Ross martimer alle schottische verbandte lernt ich kennen die zu r Anschläge schmieden gegen diese Insel in ihr
- Vertauen Stahl ich mich ob ich etwa von ihren Renken was entdeckte parlet geheime Briefe hat man ihm
- vertraut in Ziffern für die Königin von Schottland die er mit treuer Hand uns überliefert Elisabeth sagt was sind ihre neuesten
- Entwürfe Mortimer es traf sie alle wie ein donnerstreich das Frankreich sie verlässt den festen Bund mit
- englandließichtten sie die H spisabeth schib mir
- wingtim auch eine Bulle die papstus jüst vom vatikane gegen dich geschleudert kam eben an als ich verließ das näch Schiff bringt siech dieserel
- leer vor solchen Waffen zittert England nicht mehr Burle sie werden furchtbar in des schwärmers Hand Elisabeth Mortimer
- forschend ansehend man gab euch schuld dass ihr zu rin die Schulen besucht und euren Glauben
- abgeschworen martimer die mene gab ich mir ich leugne es nicht soweit ging die Begierde dir zu dienen Elisabeth zu parlet der ihr
- Papiere überreicht was zieht ihr da hervor parlet es ist ein Schreiben dass dir die Königin von Schottland sendet Burle
- hastig danach greifend geb mir den Brief parlet gibt das Papier der Königin verzeih Lord großschatzmeister in meiner Königin selbsteigener Hand
- befahl sie mir den Brief zu übergeben sie sagt mir stets ich sei ihr Feind ich bin nur ihres Lasters Feind was ich verträgt mit meiner Pflicht mag
- ich gern erweisen die Königin hat den Brief genommen während sie ihn liest sprechen Mortimer und Lester einige Worte
- heimlich miteinander Burle zu parlet was kann der Brief enthalten eitle klagen mit denen man das mitleidvolle Herz der Königin
- verschonen soll parlet was er enthält hat sie mir nicht verhht sie bittet um die Vergünstigung das Angesicht der Königin
- zu sehen Burley schnell nimmer mehr talbert warum nicht sie erfleht nichts ungerechtes Burle die Gunst des
- königlichen angesichts hat sie verwirkt die mordanstifterin die nach dem Blut der Königin gedürstet wer es treu mit seiner Fürstin meint der kann den
- falschverräterischen Rat nicht geben talbert wenn die Monarchin sie beglücken will wollt ihr der Gnade sanfte Regung hindern
- berley sie ist verurteilt unterm Beile liegt ihr Haupt unwürdig ist der Majestät das Haupt zu sehen das dem Tod geweiht ist das Urteil kann nicht mehr
- vollzogen werden wenn sich die Königin ihr genah hat denn Gnade bringt die königliche
- Nähe Elisabeth nachdem sie den Brief gelesen ihre Tränen trocknend was ist der Mensch was ist das Glück der
- Erde wie weit ist diese Königin gebracht die mit so stolzen Hoffnungen begann die auf den ältsten Thron der Christenheit berufen worden die in ihrem Sinn drei
- Kronen schon aufs Haupt zu setzen meinte welche andere Sprache führt sie jetzt als damals da sie das Wappen Englands angenommen und von den
- Schmeichlern ihres Hofs sich Königin der zwei britanchen Insel nennen ließ verzeit mir es schneitet mir Herz Wehmut ergreift mich und die Seele
- blutet das irdisches nicht fester steht das Schicksal der Menschheit das Entsetzliche so nah an meinem eigenen Haupt
- vorüberzieht talbert oh Königin dein Herz hat Gott gerührt gehorche dieser himmlischen Bewegung schwer Büste sie für wahr die
- schwere Schuld und Zeit ist dass die harte Prüfung Ende Reich ihr die Hand der tief gefallenen wie eines Engels
- lterscheinung steige in ihres Kerkers gräbernach hinab Burley sei standhaft große Königin lasst nicht ein lobenswürdig menschliches
- Gefühl dich irreführen raube dir nicht selbst die Freiheit das Notwendige zu tun du kannst sie nicht begnadigen nicht retten so lade nicht auf Dich verhassten
- Tadel dass du mit grausam höhnendem Triumph am Anblick deines Opfers dich geweidet ler lasst uns in unseren Schranken
- bleiben Lords die Königin ist Weise sie bedarf nicht unseres Rats das würdigste zu wählen die Unterredung beider Königinnen
- hat nichts gemein mit des Gerichtes Gang Englands Gesetz nicht der Monarchin Wille verurteilt die Maria würdig ist der großen Seele der Elisabeth dass sie
- des Herzens schönem Triebe Folge wenn das Gesetz den strengen Lauf behält Elisabeth geht meine Lords wir werden
- Mittel finden was Gnade fordert was Notwendigkeit uns auferlegt geziemend zu vereinen jetzt tretet
- ab die Lords gehen an der Türe ruft sie den Mortimer zurücktim
- eint fünf Auftritt Elisabeth martimer Elisabeth nachdem sie ihn einige Augenblicke forschend mit den Augen
- gemessen ihr zeigtet einen keen Mut und seltene Beherrschung eurer selbst für eure Jahre wer schon so früh der Täuschung schwere Kunst ausübte der ist
- mündig vor der Zeit und er verkürzt sich seine prüfungsjahre auf eine große Bahn ruft euch das Schicksal ich prophezeie es
- euch und mein Orakel kann ich zu eurem Glücke selbst vollziehen Mortimer erhabene Gebieterin was ich vermag und bin ist deinem Dienst
- gewidmet Elisabeth ihr habt die Feinde Englands kennenlernen ihr Hass ist unversöhnlich gegen mich und unerschöpflich ihre
- blutentwürfe bis diesen Tag zwar schützte mich die Allmacht doch ewig wankt die Kron auf meinem Haupt solang sie lebt die ihrem schwärmeereifer den
- Vorwand Leid und ihre Hoffnung nährt m sie lebt nicht mehr sobald du es gebietest Elisabeth ach Sir ich glaubte
- mich am Ziele schon zu sehen und bin nicht weiter als am Anfang ich wollte die Gesetze handeln lassen die eigene Hand vom Blute
- reinbehalten das Urteil ist gesprochen was Gewinn ich es muss vollzogen werden Mortimer und ich muss die Vollziehung anbefehlen
- mich immer trifft der Hass der Tat ich muss sie eingestehen und kann den Schein nicht retten das ist das Schlimmste Mortimer was bekümmert dich der böse
- Schein bei der gerechten Sache Elisabeth ihr kennt die Welt nicht Ritter was man scheint hat jeder Mann
- zum Richter was man ist hat keinen von meinem Rechte überzeug ich niemand so muss ich Sorge tragen dass mein Anteil an ihrem Tod in ewigem Zweifel
- bleibe bei solchen Taten doppelter Gestalt gibt's keinen Schutz als in der Dunkelheit der schlimmste Schritt ist den man
- eingesteht was man nicht aufgibt hat man nie verloren Mortimer ausforschend dann wäre wohl das beste
- Elisabeth Schnell freilich wär es das beste oh mein guter Engel spricht aus euch Fahrt fort vollendet werter Sir euch ist es ernst ihr dringet auf den
- Grund seid ein ganz anderer Mann als euer Oheim martimer betroffen
- entdecktest du dem Ritter deinen Wunsch Elisabeth mich reuet dass ich t Mortimer entschuldige den alten Mann die Jahre
- machen ihn bedenklich solche wagestücke fordern den kecken Mut der Jugend Elisabeth schnell darf ich euch Mortimer die Hand will ich dir leihen
- rette du den Namen wie du kannst Elisabeth ja Sir wenn ihr mich eines Morgens mit der Botschaft wecktet Maria
- Stuart deine blutgefeindin ist heute Nacht verschieden Mortimer zähl auf mich
- Elisabeth wann wird mein Haupt sich ruhig schlafen legen martimer der nächste Neumond Ende deine Furcht
- Elisabeth gehabt euch wohl sir lasst es euch nicht leid tun dass meine Dankbarkeit den Flor der Nacht entlehnen mus das Schweigen ist der Gott der
- Glücklichen die engsten Bande sind die zärtesten die das Geheimnis stiftet sie geht
- ab sech Auftritt Mortimer allein geh falsche gleisnerische Königin wie du die Welt so täusch ich dich recht ist dich zu verraten eine gute Tat sehe ich aus
- wie ein Mörder blasest du ruchlose Fertigkeit auf meiner Stirn trau nur auf meinen Arm und halte deinen zurück gib dir den frommen heuchelschein der Gnade
- vor der Welt indessen du geheim auf meine mörderhilfe hoffst so werden wir zur Rettung Frist gewinnen erhöhen willst du mich zeigst
- mir von ferne bedeutend einen kostbaren Preis und wärst du selbst der Preis und deine frauengunst wer bist du ärmste und was kannst du
- geben mich locket nicht das eitelen Ruhmes Geiz bei ihr nur ist des lebensreiz um sie in ewigem freudenchor schweben der Anmut Götter und der
- jugendlust das Glück der Himmel ist an ihrer Brust du hast nur tote Güter zu vergeben das eine Höchste was das Leben schmückt wenn sich ein Herz entzückend
- und entzückt dem Herzen schenkt in süßem selbstvergessen die frauenkrone hast du nie besessen nie hast du liebend einen Mann
- beglückt ich muss den Lord erwarten Ihren Brief ihm übergeben ein verhaser Auftrag ich habe zu dem Höflinge kein Herz ich selber kann sie retten ich
- allein Gefahr und Ruhm und auch der Preis sei mein ind dem er gehen will begegnet ihm
- parlet Sieber auftritt martimer parlet parlet was sagte dir die Königin martimer nichts Sir nichts von
- Bedeutung parlet fixiert ihn mit ernstem Blick höre martimer es ist ein schlüpfrig glatter Grund auf den du dich begeben lockend
- ist die Gunst der Könige nach Ehre geizt die Jugend lass dich den Ehrgeiz nicht verführen Mortimer Bart ihr es nicht selbst der an
- den Hof mich brachte parlet ich wünschte dass ich es nicht getan am Hofe W unsers Hauses Ehre nicht gesammelt steh fest mein Neffe kaufe
- nicht zu teuer verletze dein Gewissen nicht martimer was fällt euch ein was für Besorgnisse
- parlet wie groß dich auch die Königin zu machen verspricht trau ihrer schmeichelrede nicht verleugnen wird sie dich wenn du gehorcht und ihren eigenen
- Namen reinzuwaschen die Bluttat Rechen die sie selbst befahl Mortimer die Bluttat sagt
- ihr parl weg mit der Verstellung ich weiß was dir die Königin sonen sie hofft dass deine ruhmbegierge Jugend willfähriger sein wird als mein starres
- Alter hast du ihr zugesagt hast du martimer mein Oheim parlet wenn du es getan hast so verfluche ich dich und dich verwerfe ler
- kommt werter Sir erlaubt ein Wort mit eurem Neffen die Monarchin ist gnadenvoll gesindn für ihn sie will dass man ihm die Person der Lady Stuart
- uneingeschränkt vertraue sie verlässt sich auf seine Redlichkeit parlet verlässt sich gut
- Lester was sagt ihr Sir parlet die Königin verlässt sich auf ihn und ich mil Lord verlasse mich auf mich und meine beiden offenen
- Augen er geht ab Achter Auftritt Lester
- Mortimer Lester verwundert was wandelte den Ritter an Mortimer ich weiß es nicht das Unerwartete vertrauen dass die Königin
- ler ihn forschend ansehend verdient ihr Ritter dass man euch vertraut Mortimer
- ebenso die Frage tue ich euch Mord von Lester Lester ihr hattet mir was in geheim zu sagen Mortimer versichert mich erst dass ich
- wagen darf ler wer gibt mir die Versicherung für euch lasst euch mein Misstrauen nicht beleidigen ich sehe euch zweierlei
- Gesichter zeigen an diesem Hofe eins darunter ist notwendig falsch doch welches ist das wahre martimer es geht mir ebenso mit euch
- Graf Lester letester wer soll nun des Vertrauens Anfang machen Mortimer wer das geringere zu wagen
- hat Lester nun der seid ihr Mortimer ihr seid es euer Zeugnis des vielbedeutenden Gewalten Lords kann mich zu Boden schlagen meins vermag nichts
- gegen euren Rang und eure Gunst ler ihr irrt euch Sir in allem anderen bin ich hier mächtig nur in diesem zaten Punkt den ich jetzt eurer treu
- preisgeben soll bin ich der schwäch Mann an diesem Hof und ein verächtlich Zeugnis kann mich stürzen
- martimer wenn sich der allvermögende Lord ler so tief zu mir herunterlässt ein solch Bekenntnis mir zu tun so darf ich wohl ein wenig höher Denken von mir
- selbst und ihm in Großmut ein Exempel geben Lester geht mir voran im zutrauen ich will folgen martimer den Brief schnell
- hervorziehend dies sendet euch die Königin von Schottland Lester schrickt zusammen und greift hastig danach spricht leise Sir
- was sehe ich ach es ist ihr Bild küsst es und betrachtet es mit stummem Entzücken Mortimer der ihn während des Lesens scharf beobachtet
- myord nun glaube ich euch Lester nachdem er den Brief schnell durchlaufen Sir Mortimer ihr wisst des
- Briefes Inhalt martimer nichts weiß ich Lester
- nun sie hat euch ohne Zweifel vertraut martimer sie hat mir nichts vertraut ihr würdet dies Rätsel mir erklären sagte sie ein el ist es mir dass Graf von ler
- der Günstling der Elisabeth Mariens erklärter Feind und ihrer Richter einer der Mann sein soll von dem die Königin in ihrem Unglück Rettung hofft und
- dennoch muss dem so sein denn eure Augen sprechen zu deutlich aus was ihr für sie empfindet Lester entdeckt mir selbst erst wie es kommt
- dass ihr den feurigen Anteil nehmt an ihrem Schicksal und was euch ihr trauen erwarb Mortimer myord das kann ich euch mit
- wenigem erklären ich habe meinen Glauben abgeschworen zu Rom und stehe im Bündnis mit den gesen ein Brief des Erzbischofs
- zu r hat mich beglaubigt bei der Königin von Schottland Lester ich weiß von eurer
- glaubensänderung sie ist die mein Vertrauen zu euch weckte gebt mir die Hand verzeiht mir meinen zweifel ich kann der vorsicht nicht zu viel
- gebrauchen denn Walsingham und Burley hassen mich ich weiß dass sie mir lauernd Netze stellen ihr konntet ihr Geschöpf und Werkzeug sein mich in das
- Garn zu ziehen Mortimer wie kleine Schritte geht ein so großer Lord an diesem Hof Graf ich beklag euch leer
- freudig werf ich mich an die vertraute freundesbrust wo ich des langen Zwangs mich endlich kann entladen ihr seid verwundert Sir dass
- ich so schnell das Herz geändert gegen die Maria zwar in der Tat hasst ich sie nie der Zwang der Zeiten machte mich zu ihrem Gegner sie war mir zugedacht seit
- langen Jahren ihr wisst e sie die Hand dem darnle gab als noch der Glanz der Hoheit sie umlachte kalt stieß ich damals dieses Glück von
- mir jetzt im Gefängnis an des todespforen suche ich sie auf und mit Gefahr des Lebens martimer das heißt großmütig
- Handeln Lester die Gestalt der Dinge Sir hat sich indes verändert mein Ehrgeiz war es der mich gegen Jugend und Schönheit
- fühllos machte damals hielt ich Mariens Hand für mich zu klein ich hoffte auf den Besitz der Königin von England
- martimer es ist bekannt dass sie euch allen Männern vorzog Lester so schien es edler Sir und nun nach zehn verlorenen
- Jahren unverdrossenen Werbens verhassten Zwangs oh mein Herz geht auf ich muss des langen Unmuts mich entladen man preist mich glücklich wüsste man was es
- für Ketten sind um die man mich beneidet nachdem ich zehn bittre Jahre lang dem Götzen ihrer Eitelkeit geopfert mich jedem Wechsel ihrer sultanslaunen
- mit sklavendemut unterwarf das Spielzeug des kleinen grillenhaften Eigensinns g liebkost jetzt von ihrer Zärtlichkeit und jetzt mit sprödem stolz
- zurückgestoßen von ihrer Gunst und Stränge gleich gepeinigt wie ein Gefangener von agusblick der Eifersucht gehütet ins Verhör genommen wie ein
- Knabe wie ein Diener gescholten oh die Sprache hat kein Wort für diese Hölle Mortimer ich beklag euch
- Graf ler täuscht mich am Ziel der Preis ein anderer kommt die Frucht des teuren Werbens mir zu haupen an einen Jungen
- blühenden Gemahl verliere ich meine lang besesessenen Rechte heruntersteigen soll ich von der Bühne wo ich so lange als der erste glänzte nicht ihre Hand allein
- auch ihre Gunst droht mir der neue Ankömmling zu rauben sie ist ein Weib und er ist liebenswert Mortimer er ist katrinens Sohn in guter
- Schule hat er das schmeichelns Künste ausgelernt Lester so stürzen meine Hoffnungen ich suche in diesem Schiffbruch meines Glückes ein Brett zu
- fassen und mein Auge wendet sich der ersten schönen Hoffnung wieder zu Mariens Bild in ihrer Reize Glanz stand neu vor mir Schönheit und Jugend traten
- in ihre vollen Rechte wieder ein nicht kalter Ehrgeiz mehr das Herz verglich und ich empfand welch kleinot ich verloren mit Schrecken sehe ich sie in
- tiefes Elend herabgestürzt gestürzt durch mein Verschulden da wird in mir die Hoffnung wach ob ich sie jetzt noch retten könnte und
- besitzen durch eine treue Hand gelingt es mir ihr mein verändert Herz zu offenbaren und dieser Brief den ihr mir überbracht versichert mir dass sie
- verzeiht sich mir zum Preise schenken will wenn ich sie rette Mortimer ihr tatet aber nichts zu ihrer
- Rettung ihr ließt geschehen dass sie verurteilt wurde gabt eure Stimme selbst zu ihrem Tod ein Wunder muss geschehen der
- wahrheitlicht muss mich den Neffen ihres Hüters Rühren im Vatikan zu roh muss ihr der Himmel den unverhofften Retter zubereiten sonst fand sie nicht einmal
- den Weg zu euch Lester ach Sir es hat mir Qualen genug gekostet um selbe Zeit sie von talt Schloss nach
- fathering weggeführt dem strengen Gewahrsam eures Oheims anvertraut gehemmt W jeder Weg zu ihr ich musste fortfahren vor der Welt sie zu
- verfolgen doch denket nicht dass ich sie leidend hätte zu Tode gehen lassen einin ich hoffe und hoffe noch das Äußerste zu hindern bis sich ein Mittel zeigt sie zu
- befreientim das ist gefunden Lester euer edles Vertrauen verdient Erwiderung ich will
- sie befreien darum bin ich hier die Anstalt ist schon getroffen euer mächtiger Beistand versichert uns den glücklichen
- Erfolg Lester was sagt ihr ihr erschreckt mich wie ihr wolltet martimer gewaltsam auftun will ich ihren
- kker ich habe Gefährten alles ist bereit Lester ihr habt Mitwisser und vertraute wem ihr in welches Wagnis reist ihr mich
- hinein und diese wissen auch um mein Geheimnis martimer sagt nicht der Plan wart ohne euch entworfen ohn euch wä er
- vollstreckt bestünde sie nicht drauf euch ihre Rettung zu verdanken Lester so könnt ihr mich für ganz gewiss versichern dass in dem Bund mein Name
- nicht genannt ist Mortimer verlasst euch drauf wie so bedenklich Graf bei einer Botschaft die euch Hilfe bringt ihr
- wollt die Stuart retten und besitzen ihr findet Freunde plötzlich unerwartet vom Himmel fallen euch die nächsten Mittel doch zeigt ihr mehr Verlegenheit als
- Freude Lester es ist nichts mit Gewalt das Wagestück ist zu gefährlich Mortimer auch das säumen ist's
- Lester ich sag euch Ritter es ist nicht zu wagen Mortimer bitter nein nicht für euch der sie besitzen will wir wollen sie bloß
- retten und sind nicht so bedenklich ler junger Mann ihr seid zu rasch in so gefährlich dornenvoller Sache mortim ihr sehr bedacht in solchem Fall
- der Ehre ler ich sehe die Netze die uns rings umgeben
- martimer ich fühle Mut sie alle durchzureißen ler Tollkühnheit Raserei ist dieser Mut
- Mortimer nicht Tapferkeit ist diese Klugheit Lord Lester euch lüstet wohl wie bbington zu
- enden martimer euch nicht des norfolks Großmut nachzuahmen Lester Norfolk hat seine Braut nicht
- heimgeführt Mortimer er hat bewiesen dass er es würdig war ler wenn wir Verderben reißen wir Sie nach
- martimer wenn wir uns schonen wird sie nicht gerettet Lester ihr überlegt nicht hört nicht werdet alles mit heftig blindem
- ungestümt zerstören was auf so guten Weg geleitet war Mortimer wohl auf den guten Weg den ihr gebahnt was habt ihr denn getan um sie
- zu retten und wie wenn ich nun Bub genug gewesen sie zu ermorden wie die Königin mir anbefahl wie sie zu dieser Stunde von mir
- erwartet nennt mir doch die Anstalt die ihr gemacht ihr Leben zu erhalten Lester erstaunt gab euch die Königin diesen
- blutbefehl martimer sie irrte sich in mir wie sich Maria in euch ler und ihr habt Zug sagt habt ihr
- Mortimer damit sie andere Hände nicht erkaufe bot ich die meinen an Lester ihr tatet wohl dies kann uns Raum verschaffen sie verlässt sich auf euren
- blutgenienst das Todesurteil bleibt unvollstreckt und wir gewinnen Zeit Mortimer ungeduldig nein wir verlieren
- Zeit ler sie zählt auf euch so minder wird sie Anstand nehmen sich den Schein der Gnade vor der Welt zu
- geben vielleicht dass ich durch List sie überrede das Angesicht der Gegnerin zu sehen und dieser Schritt muss ihr die Hände binden Burle hat recht das Urteil
- kann nicht mehr vollzogen werden wenn sie sie gesehen ja ich versuche es alles biete ich auf
- und wasreicht ihr durch wenn sie sich in miräuscht sieht wenn Mar fortfährt zu leben ist nichtes wievor frei wird sie niemals auch das
- mildeste was komm kann ist ewiges Gefängnis einer kühnen Tat müsst ihrch Enden warum WT ihr nicht GLE damitnen in euren Händen ist die macht
- ihr bringt ein zusammen wenn ihr nur den Adel aufen vielen Schlössern waffent maria hat noch viel verborgene Freunde der Howard und der Percy edle Häuser ob
- ihre Häupter gleich gestürzt sind noch an Heldenreich sie harren nur darauf dass ein gewaltgalot das Beispiel gebe Weg mit Verstellung handelt öffentlich
- verteidigt als ein Ritter die Geliebte kämpft einen edlen Kampf um sie ihr seid Herr der Person der Königin von England sobald ihr wollt lockt sie auf eure
- Schlösser sie ist euch oft dahin gefolgt da zeigt ihr den Mann sprecht als Gebieter haltet sie verwaht bis die Stu freigegeben
- Lester ich staune ich entsetze mich wohin reißt euch der Schwindel kennt ihr diesen Boden wisst ihr wie es steht an diesem Hof wie eng
- dies frauenreich die Geister hat gebunden sucht nach dem heldengeist der eh als wohl in diesem Land sich regte unterworfen ist alles unterm Schlüssel
- eines Weibes und jedes Mutes Federn abgespannt folgt meiner Leitung wagt nichts unbedachtsam ich höre kommen
- geht martimer Maria hofft kehre ich mit leerem Trost zu ihr zurück ler bringt ihr die Schwüre meiner ewigen
- liebetimer bringt ihr die selbst zum Werkzeug ihrer Rettung bot ich mich an nicht euch zum Liebesboten er geht
- ab neun Auftritt Elisabeth ler Elisabeth wer ging da von euch weg ich hörte sprechen
- Lester sich auf ihre Rede schnell und erschrocken umwendend es war Sir Mortimer Elisabeth was ist euch Lord so ganz
- betreten ler fasst sich über deinen Anblick ich habe dich so reizend nie gesehen geblendet stehe ich da von deiner Schönheit
- ach Elisabeth warum seufzt ihr Lester habe ich keinen Grund zu seufzen da ich deinen Reiz betrachte erneut sich mir der namenlose Schmerz des drohenden
- Verlustes Elisabeth was verliert ihr Lester dein Herz dein liebenswürdig selbst verliere ich bald wirst du in den
- Jugendlichen Armen des feurigen gemalst dich glücklich fühlen und ungeteilt wird er dein Herz besitzen er ist von königlichem Blut das bin ich nicht doch
- trotz sei aller weltgeboten ob einer lebt auf diesem Erden rund der mehr Anbetung für dich fühlt als ich der dck von enjou hat dich nie gesehen nur
- deinen Ruhm und Schimmer kann er lieben Ich liebe dich wärst du die Ärmste Hirtin ich als der größte Fürst der Welt geboren zu deinem stand würde ich
- heruntersteigen mein Diadem zu deinen Füßen legen Elisabeth beklag mich Dudley Schildt
- mich nicht ich darf ja mein Herz nicht fragen ach das hätte anders gewählt und wie beneide ich andere Weiber die das erhören dürfen was sie lieben so
- glücklich bin ich nicht dass ich dem Manne der mir vor allen teuer ist die Krone aufsetzen kann der Stuart war vergönnt die Hand
- nach ihrer Neigung zu verschenken die hat sich jegliches erlaubt sie hat den vollen Kelch der Freuden
- ausgetrunkener jetzt tringt sie auch den bittern Kelch des Leidens Elisabeth sie hat der menschenurteil
- nichts geachtet leicht wird es ihr zu leben nimmer lud sie das Joch sich auf dem ich mich unterwarf hätte ich doch auch Ansprüche machen
- können des Lebens mich der Erde Lust zu freuen doch zog ich strenge königspflichten vor und doch gewann sie aller Männer Gunst weil sie sich nur
- befliss ein Weib zu sein und um sie buolt die Jugend und das Alter so sind die Männer Lüstlinge sind sie alle dem Leichtsinn eilen sie der
- Freude zu und schätzen nichts was sie verehren müssen verjüngte sich nicht dieser tbet selbst als er auf ihren Reiz zu reden
- kam Lester vergib es ihm er war ihr Wächter einst die listke hat mit schmeicheln ihm betört
- Elisabeth und ist's denn wirklich wahr dass sie so schön ist so oft muss ich die larfe rühmen hören wohl möchte ich wissen was zu glauben ist Gemälde
- schmeicheln Schilderungen Lügen nur meinen eigenen Augen würde ich trauen was schaut ihr mich so seltsam an
- ler ich stellte dich in Gedanken neben die Maria die Freude wünscht ich mir ich Berg es nicht wenn es ganz in geheim geschehen könnte der Stuart gegenüber
- dich zu sehen dann solltest du erst deines ganzen Sieges genießen die Beschämung gönnt ich ihr dass sie mit eigenen Augen denn der nightid hat
- scharfe Augen überzeugt sich sehr wie sehr sie auch an Adel der Gestalt von dir besiegt wird der sie so unendlich in jeder anderen würdigen Tugend
- weicht Elisabeth sie ist die jüngere an Jahren Leester Jünger man sieht ihr nicht an freilich ihre Leiden sie mag wohl vor
- derit alter haben ja und was ihre Kränkung bit macht das wäre dich als Braut zu sehen sie hat des Lebens schöne Hoffnung hinter sich dich s sie dem
- Glück entgegenschreiten und als die Braut des Königssohn von Frankreich da sie sich stets so viel gewusst so stolz getan mit der französischen Vermählung
- noch jetzt auf Frankreichs mächtge hilfet Elisabeth nachlässig hinwerfend man peinigt mich ja sie zu sehen ler
- lebhaft sie forderers als eine Gunst Gewähr es ihr als Strafe du kannst sie auf das blutgerüste Führen es wird sie minder peinigen als
- sich von deinen reizen ausgelöscht zu sehen dadurch ermordest du sie wie sie dich ermorden wollte wenn sie deine Schönheit erblickt durch Ehrbarkeit
- bewacht in Glorie gestellt durch einen unbefleckten tugendruf den sie leichtsinnig buhend von sich warf erhoben durch der Krone Glanz und jetzt
- durch zarte bräutlichkeit geschmückt dann hat die Stunde der Vernichtung ihr geschlagen ja wenn ich jetzt die Augen auf dich werfe nie warst du nie zu einem
- Sieg der Schönheit gerüsteter als eben jetzt mich selbst hast du umstrahlt wie eine Lichterscheinung als du vorhin ins Zimmer tratest
- wie wenn du gleich jetzt jetzt wie du bist hintrettest vor sie du findest keine schönere Stunde
- Elisabeth jetzt nein nein jetzt nicht ler nein das muss ich erst wohl Bedenken
- mich mit Burle ler lebhaft einfallend Burle der denkt allein auf deinen staatsvorteil auch deine Weiblichkeit hat ihre Rechte der zarte Punkt gehört
- vor dein Gericht nicht vor des Staatsmanns ja auch Staatskunst will es dass du sie siehst die öffentliche Meinung durch eine Tat der Großmut dir
- gewinnest magst du nachher dich der verhassten Feindin auf welche Weise dir es gefällt entladen
- Elisabeth nicht wohlanständig wer mir es die Verwandte im Mangel und in Schmach zu sehen man sagt dass sie nicht königlich umgeben sei vorwerfend wä mir
- ihres mangels Anblick Lester nicht ihrer Schwelle brauchst du dich zu nahen hör meinen Rat der Zufall
- hat es eben nach Wunsch gefügt heut ist das große jagen an fathering hay führt der Weg vorbei dort kann die Stuart sich im Park ergehen du kommst ganz wie von
- ungefähr dahin es darf nichts als vorherbedacht erscheinen und wenn es dir zu wider redest du sie gar nicht an
- Elisabeth begeh ich eine Torheit so ist es eure ler nicht die meine ich will euch heute keinen Wunsch versagen weil ich von meinen Untertanen
- allen euch heute am wehsten getan ihn zärtlich ansehend sei es eine Grille nur von euch dadurch gibt Neigung sicher kund dass
- sie bewilligt aus freier Gunst was sie auch nicht gebilligt Lester stürzt zu ihren Füßen der Vorhang fällt
- Dritter Aufzug Gegend in einem Park vorn mit Bäumen besetzt hinten eine weite Aussicht erster
- Auftritt Maria tritt in schnellem Lauf hinter Bäumen hervor Hannah Kennedy folgt langsam Kennedy ihr eilet ja als wenn
- ihr Flügel hättet so kann ich euch nicht folgen wartet doch Maria lass mich der neuen Freiheit genießen lass mich ein Kind sein sei es
- mit undter auf dem grünen Teppich der Wiesen prüfen den leichten geflügelten Schritt bin ich dem finstern Gefängnis entstiegen hält sie mich nicht mehr die
- traurige Gruft lass mich in vollen in dürstigen Zügen trinken die freie die himmlische Luft Kennedy
- oh meine teure Lady euer Kerker ist nur um ein klein weniges erweitert ihr seht nur nicht die Mauer die uns einschließt weil sie der Bäume dicht gestreuch
- versteckt Maria oh dank dank diesen freundlich grünen Bäumen die meines Kerkers Mauern mir verstecken ich will mich frei und glücklich Träumen warum
- aus meinem Süßen Wahn mich wecken umfängt mich nicht der Weite Himmels sch die Blicke frei und fessellos ergehen sich in ungemessenen Räumen dort wo die
- grauen Nebelberge ragen fängt meines Reiches Grenze an und diese Wolken die nach Mittag jagen sie suchen Frankreichs fernen Ozean
- eilende Wolken Segler der Lüfte wer mit euch wanderte mit euch schiffte grüßet mir freundlich mein jugendland ich bin gefangen ich bin in Banden ach
- ich habe keinen anderen Gesandten frei in Lüften ist eure Bahn ihr seid nicht dieser Königin Untertan
- Kennedy ach teure Lady ihr seid außer euch die lang entbehrte Freiheit macht euch schwärmen Maria dort legt ein Fischer
- den Nachen an dieses kug könte mich rett brechte mich schnell zu befreundeten stten splich näht es den dürftigen mannaden WTE ichn reich mit schätzen
- einen Zug s er tun wie er keinen getan das glü s eren in seinen Netzen näm er mich ein in den rettenden
- kN Kennedy verlorünsche seht ihr nicht uns von ferne d dietegen
- ein finster grausames Verbot scheucht jedes mitleidige Geschöpf aus unserem Wege Maria nein guter herna glaub mir nicht umsonst ist meines kerkstor
- geöffnet worden die kleine Gunst ist mir des größeren glücksverkünderin ich irre nicht es ist der Liebe tätgeand der ich sie danke
- Lord lä das mächtgen Arm erkenne ich darin allmählich will man mein Gefängnis weiten durch kleineres zum größeren mich
- gewöhnen bis ich das Antlitz dessen endlich schaue der mir die Bande löst auf immer da Kennedy
- ach ich kann diesen Widerspruch nicht reimen noch gestern kündigt man den Tod euch an und heute wird euch plötzlich solche
- Freiheit auch denen hört ich sagen wird die Kette gelöst auf die die ewige Freiheit wartet
- Maria hörst du das hifthorn hörst du es klingen mächtigen Rufes durch Feld und Hein ach auf das mutige Ross mich zu schwingen an den fröhlichen Zug mich zu
- rein noch mehr oh die bekannte Stimme schmerzlich süßer Erinnerung voll oft vernahm sie mit Ohr mein Freuden auf den hochlandsbergichten Heiden wenn die
- tobende Jagd erscholl zweiter Auftritt parlet die
- vorigen parlet nun habe ich es endlich recht gemacht Milady verdiene ich einmal euren
- dank Maria wie Ritter seid ihr es der diese Gunst mir ausgewirkt ihr seid's parlet warum soll ich es nicht sein ich war am Hof ich überbrachte euer
- schreiben Maria ihr übergabt es wirklich tatet ihr es und diese Freiheit die ich jetzt genieße ist eine Frucht des Briefes
- parlet mit Bedeutung und nicht die einzige macht euch auf eine größere noch gefas
- Maria auf eine größere Sir was meint ihr damit palet ihr hörtet doch die Hörner Maria zurückfahrend mit Ahnung
- ihr erschreckt mich parlet die Königin jagt in dieser Gegend Maria was parlet in wenig Augenblicken steht sie
- vor euch Kennedy auf Maria zuueilend welche zittert und hinzusinken droht wie wird euch teure Lady ihr verblasst
- Palit nun ist's nun nicht recht war nicht eure Bitte sie wird euch früher gewährt als ihr gedacht ihr wart sonst immer so geschwinder Zunge jetzt bringet
- eure Worte an jetzt ist der Augenblick zu reden Maria oh warum hat man mich nicht vorbereitet jetzt bin ich nicht darauf
- gefasst jetzt nicht was ich mir als die höchste Gunst erbeten dünkt mir jetzt schrecklich fürchterlich komm Hanna F mich ins Haus
- dass ich mich fasse mich erhole parlet bleibt ihr müsst sie hier erwarten wohl wohl mag's euch beängstigen ich glaub es vor eurem R da
- zuu zu erscheinen dritter Auftritt Graf shrewsberry zu den
- vorigen Maria es ist nicht darum Gott mir ist ganz anders zu Mut ach edler shrewsberry ihr kommt vom Himmel mir ein Engel zugesendet ich kann sie
- nicht sehen rettet rettet mich von dem verhassten Anblick shrewsberry kommt zu euch Königin fasst euren Mut zusammen das ist die
- entscheidungsvolle Stunde Maria ich habe drauf geharrt jahrelang mich drauf bereitet alles habe ich mir gesagt und ins Gedächtnis
- eingeschrieben wie ich sie rühren wollte und bewegen vergessen plötzlich ausgelöscht ist alles nichts lebt in mir in diesem Augenblick als meiner leiden
- brennendes in blutgen Hass gewendet wieder sie ist mir das Herz es fliehen alle guten Gedanken und die schlangenhaare
- schüttelnd umstehen mich die Finstern Höllengeister shrewsberry gebietet eurem wild empörten Blut bezwingt des Herzens Bitterkeit es
- bringt nicht gute Frucht wenn Hass dem Hass begegnet wie sehr auch euer Inneres widerstrebe gehorcht der Zeit und dem Gesetz der
- Stunde sie ist die mächtige demütigt euch Maria vor ich kann es nimmer mehr shrewsberry tut's dennoch sprecht
- eherbietig mit Gelassenheit ruft ihre Großmut an trotzt nicht jetzt nicht auf euer Recht jetzt so ist nicht die Stunde Maria ach ein Verderben habe ich mir
- erfleht und mir zum fluche wird mein Flehen erhört nie hätten wir uns sehen sollen niemals daraus kann nimmer nimmer Gutes kommen eher mögen Feuer und Wasser
- sich in Liebe begegnen und das Lamm den Tiger küssen ich bin zu schwer verletzt sie hat zu schwer beleidigt nie ist zwischen
- uns Versöhnung shrewsberry seht sie nur erst von Angesicht ich sah es ja wie sie von eurem Brief erschüttert war ihr Auge
- schwamm in Tränen nein sie ist nicht gefühllos hegt ihr selbst nur besseres Vertrauen drum eben bin ich vorausgeeilt damit ich euch in Fassung setzen und
- ermahnen möchte Maria seine Hand ergreifend ach TT ihr ihr wart stehts mein Freund dass ich in eurer milden Haft geblieben wäre
- es wart mir hart begegnet shrewsberry shrewsberry vergesst jetzt alles darauf denkt allein wie ihr sie unterwürfig
- wollt empfangen maria ist Burle auch mit ihr mein böser Engel
- shrewsberry niemand begleitet sie als Graf von Lester Maria Lord Leester
- shrewsberry fürchtet nichts von ihm nicht er will euren Untergang sein Werk ist es dass euch die Königin die Zusammenkunft
- bewilligt Maria ach ich wusste es wohl shrewsberry was sagt ihr die Königin
- kommt vierter Auftritt die vorigen Elisabeth Graf ler Gefolge Elisabeth zu Lester wie heißt der Landsitz
- Lester Schloss fathering Elisabeth zu shrewsberry schickt unser folg voraus nach London das Volk drängt allzu heftig
- in den Straßen wir suchen Schutz in diesem sen Park talbert entfernt das Gefolge sie fixiert mit den Augen die Maria indem
- sie zulet weiterspricht ein gutes Volk liebt mich zu sehr unmäßig abgöttisch sind die Zeichen
- seiner Freude so ehrt man einen Gott nicht einen Menschen Maria welche diese Zeit über halb ohnmächtig auf die Arme gelehnt war
- erhebt sich jetzt und ihr Auge begegnet dem gespannten Blick der Elisabeth sie schaudert zusammen und wirft sich wieder an der Amme Brust oh
- Gott aus diesen Zügen spricht kein Herz Elisabeth wer ist die Lady ein allgemeines
- Schweigen Lester du bist zu fathering hey Königin Elisabeth stellt sich überrascht und erstaunt einen finsteren Blick auf
- ler richtend wer hat mir das getan Lord Leester Lester es ist geschehen Königin und nun
- der Himmel deinen Schritt hierher gelenkt so lass die Großmut und das Mitleid Siegen
- shrewsberry lass dich erbitten königliche Frau dein Aug auf die unglückliche zu richten die hier vergeht vor deinem
- Anblick Maria rafft sich zusammen und will auf die Elisabeth zugehen steht aber auf halbem Weg Schaudern still ihre Gebärden drücken den heftigsten Kampf
- aus elisabeth wie mords wer war es denn der eine tief gebeugte mir angekündigt eine stolze
- find ich vom Unglück keineswegs geschmeidigt Maria Seiß ich will mich auch noch diesem unterwerfen fahr hin ohnmächtiger Stolz
- der edlen Seele ich will vergessen wer ich bin und was ich l ich will mich vor ihr niederwerfen die mich in diese Schmach
- herunterstieß sie wendet sich gegen die Königin der Himmel hat für euch entschieden Schwester gekrönt vom Sieg ist euer glücklich Haupt die Gottheit
- bete ich an die euch erhöhte sie fällt vor ihr nieder doch seid auch ihr nun edelmütig Schwester lasst mich nicht schmachvoll
- liegen e Hand streckt aus reicht mir die königliche Rechte mich zu erheben von dem tiefen Fall Elisabeth
- zurücktretend ihr seid an eurem Platz Lady Maria und dankend Preis ich meines Gottes Gnade der nicht gewollt dass ich zu euren Füßen so liegen sollte wie ihr
- jetzt zu meinen Maria mit steigendem Affekt hängt an den Wechsel alles menschlichen es leben Götter die den Hochmut rächen
- verehret fürchtet sie die schrecklichen die mich zu euren Füßen niederstürzen um dieser fremden Zeugen Willen ehrt in mir euch selbst
- entweihet schändet nicht das Blut der Tutor das in meinen Adern wie in den euren fließt oh Gott im Himmel steht nicht da schroff und unzugänglich wie
- die enklippe die der Strandende vergeblich Ringen zu erfassen strebt mein alles hängt mein Leben mein Geschick an meiner Worte meiner
- tränenkraft löst mir das Herz dass ich das eure rühre wenn ihr mich anschaut mit dem eisesblick schließt sich das Herz mir schaudernd zu der Strom der
- Tränen stockt und kaltes Grausen fesselt die flehensworte mir im Busen an Elisabeth kalt und streng was habt ihr mir zu sagen Lady
- Stuart ihr habt mich sprechen wollen ich vergesse die Königin die schwer beleidigte die fromme Pflicht der Schwester zu erfüllen und meines
- Anblicks Trost gewähre ich euch dem Trieb der Großmut folg ich setze mich gerechtem Tadel aus dass ich so weit heruntersteige denn ihr wisst dass ihr
- mich habt ermorden lassen wollen Maria womit soll ich den Anfang machen wie die Worte klüglich stellen dass sie
- euch das Herz ergreifen aber nicht verletzen oh Gott gib meiner Rede Kraft und nimm ihr jeden Stachel der verwunden könnte kann ich doch für mich selbst
- nicht sprechen ohne euch schwer zu verklagen und das will ich nicht ihr habt an mir gehandelt wie nicht recht ist denn ich bin eine
- Königin wie ihr und ihr habt als Gefangene mich gehalten ich kam zu euch als eine bittende und ihr des Gastrechts heilige Gesetze der
- Völker heilig Recht in mir verhöhnend schlostst mich in Kerkermauern ein die Freunde die Diener werden grausam mir entrissen unwürd gemangel werde ich
- preisgegeben man stellt mich vor ein schimpfliches Gericht nichts mehr davon ein ewiges vergessen bedecke was ich grausames
- erlitt seht ich will alles eine Schickung nennen ihr seid nicht schuldig ich bin auch nicht schuldig ein böser Geist
- stieg aus dem Abgrund auf den Hass in unseren Herzen zu entzünden der unsere zarte Jugend schon entszweit er wuchs mit uns und böse Menschen fachten der
- unglückseligen Flamme Atem zu wahnsinnige Eifer bewaffneten mit Schwert und Dolch die unberufene Hand das ist das fluchgeschick der Könige
- dass sie zweit die Welt in Hass zerreißend und jeder Zwietracht Furien entfesseln jetzt ist kein Fremder Mund
- mehr zwischen uns nähert sich ihr zutraulich und mit schmeichelndem Ton wir stehen einander selbst nun
- gegenüber jetzt Schwester redet nennt mir meine Schuld ich will euch völliges genügen leisten ach dass ihr damals mir Gehör geschenkt
- als ich so dringend euer Auge suchte es wäre nie so weit gekommen nicht an diesem traurigen Ort Geschä jetzt die unglückselig traurige
- Begegnung Elisabeth mein guter Stern bewahrte mich davor die n an den Busen mir zu legen nicht die Geschicke euer schwarzes Herz
- klagt an die wilde Ehrsucht eures Hauses nichts feindliches war zwischen uns geschehen da kündigte mir euer om der stolze herrschwötige Priester der
- die freche Hand nach allen Kronen streckt die fede an betörte euch mein Wappen anzunehmen euch meine Königstitel zuzueignen auf Tod und Leben in den
- Kampf mit mir zu gehen wen rief er gegen mich nicht auf der Priester Zungen und der Völkers Schwert des Frommen Wahnsinns fürchterliche Waffen hier
- selbst im friedenssitze meines Reiches bliesß er mir der Empörung Flammen an doch Gott ist mit mir und der stolze Priester behält das Feld nicht meinem
- Haupte war der Streich gedroht und das eure Feld Maria ich stehe in Gottes Hand ihr werdet euch so blutig macht nicht
- überheben Elisabeth wer soll mich hindern euer Oheim gab das Beispiel allen Königen der Welt wie man mit seinen Feinden Frieden
- macht die Sankt bathelemi sei meine Schule was ist mir Blutsverwandtschaft Völkerrecht die Kirche trennet aller Pflichten Band den Treubruch heiligt sie
- den Königsmord ich übe nur was Priester Lehren sagt welches Pfand gewährte mir für euch wenn ich großmütig eure Bande löste mit welchem Schloss verwah ich
- eure Treue das nicht STT Peters Schlüssel öffnen kann Gewalt nur ist die einzige Sicherheit kein Bündnis ist mit dem Gezücht der
- Schlangen Maria oh das ist euer traurig finstre Argwohn ihr habt mich als eine Feindin nur und fremdlingin betrachtet hättet ihr zu eurer Erbin mich erklärt
- wie mir gebührt so hätten Dankbarkeit und Liebe euch eine treue Freundin und Verwandte in mir erhalten
- Elisabeth draußen Lady Stuart ist eure Freundschaft euer Haus das Papsttum der Mönch ist euer Bruder euch zur Erbin erklären der verräterische rick dass ihr
- bei meinem Leben noch mein Volk verführtet eine listige Amida die edle Jugend meines Königreiches in eurem bunetze schlau verstricktet das alles
- sich der neu aufgehenden Sonne zuwendetet und ich Maria regiert in Frieden jedwedem Anspruch auf dies Reich entsag
- ich ach meines Geistes schwingen sind gelähmt nicht Größe lockt mich mehr ihr habt's erreicht ich bin nur noch der Schatten der Maria gebrochen ist in
- langer Kerker Schmach der edle Mut ihr habt das Äußerste an mir getan ihr habt mich zerstört in meiner Blüte jetzt macht ein Ende Schwester
- sprecht es aus das Wort um dessend Willen ihr gekommen denn nimmer will ich glauben dass ihr kamt um euer Opfer grausam zu
- verhöhnen Recht dieses Wort aus sagt mir ihr seid frei Maria meine Macht habt ihr gefühlt jetzt lernet meinen Edelmut vererehren sagt und ich will mein Leben
- meine Freiheit als ein Geschenk aus eurer Hand empfangen ein Wort macht alles ungeschehen ich warte darauf oh lasst
- mich nicht zu lange harren weh euch wenn ihr mit diesem Wort nicht endet denn wenn ihr nicht Segen bringend herrlich wie eine Gottheit von mir
- scheidet Schwester nicht um dies ganze reiche Eiland nicht um alle Länder die das Meer umfasst möchte ich vor euch so stehen wie ihr vor
- mir Elisabeth bekennt ihr endlich euch für überwunden ist's aus mit euren Ränken ist kein Mörder mehr unterwegs will kein
- Abenteurer für euch die traurige Ritterschaft mehr Wagen ja es ist aus Lady Maria ihr verführt mir keinen mehr die Welt hat andere Sorgen es lüstet
- keinen euer vierter Mann zu werden denn ihr tötet eure freier wie eure Männer Maria auffahrend Schwester Schwester oh Gott
- Gott mir mäsigung Elisabeth sieht sie lange mit einem Blick stolzer Verachtung
- an das also sind die Reizungen Lord ler die ungestraft kein Mann erblickt daneben kein anderes Weib sich wagen darf zu stellen für wahr der Ruhm war
- wohlfall zu erlangen es kostet nichts die allgemeine Schönheit zu sein die gemeine sein für alle Maria das ist zu viel
- elisabth höhnisch lachend jetzt zeigt ihr euer wahres Gesicht bis jetzt war es nur die lerfe Maria von Zorn glühend doch mit
- einer edlen würde ich habe menschlich jugendlich gefehlt die Macht verführte mich ich habe es nicht verheimlicht und
- verborgen falschen Schein habe ich verschmäht mit königlichem Freimut das Ärgste weiß die Welt von mir und ich kann sagen ich bin besser als mein Ruf
- we euch wenn sie von euren Taten einst den ehrenmantel zieht womit ihr gleißend die wilde Glut verstohlener Lüste deckt nicht
- Ehrbarkeit habt ihr von eurer Mutter geerbt man weiß um welcher tu Willen Anna von Berlin das schafot bestiegen shrewsberry tritt zwischen
- beide Königinnen oh Gott des Himmels muss es dahin kommen ist das die Mäßigung die Unterwerfung Lady Maria Maria
- Mäßigung ich habe ertragen was ein Mensch ertragen kann fahr hin lamherzige Gelassenheit zum Himmel fliehe leidende Geduld Spreng endlich deine Bande tritt
- hervor aus deiner Höhle langverhaltener Groll und du der dem gereizten Basilisk den mordblick gab leg auf die Zunge mir den giftgen
- Pfeil shrewsberry hoch sie ist auchß Seer sich verzeih der rasenden der schwer gereizten Elisabeth für Zorn sprachlos
- schießt wütende Blicke auf marien Lester in der heftigsten Unruhe sucht die Elisabeth hinweg zuführen höre die
- wütende nicht an hinweg hinweg von diesem unglückseligen Ort Maria der Thron von England ist durch einen Bastard entweit der Briten
- edelherzig Volk durch eine listge Gauklerin betrogen regierte recht so läget ihr vor mir im Staube jetzt denn ich bin euer
- König Elisabeth geht schnell ab die Lords folgen ihr in der höchsten Bestürzung fünfter Auftritt Maria Kennedy Kennedy oh was habt ihr getan
- sie geht in Wut jetzt ist es aus und alle Hoffnung schwindet Maria noch ganz außer sich sie geht in Wut sie trägt den Tod im Herzen
- der Kennedy um den Hals fallend oh wie mir wohl ist Herner endlich endlich nach Jahren der Erniedrigung der Leiden ein Augenblick
- der Rache des Triumphs wie Berges Lasten fäs von meinem Herzen das Messer stieß sich in der feindenbrust Kennedy
- unglückliche der Wahnsinn reist euch hin ihr habt die unversöhnliche verwundet sie führt den Blitz sie ist die Königin vor ihrem bulen habt ihr sie
- verhöhnt Maria vor lers Augen habe ich sie erniedrigt er sah es er bezeugte meinen Sieg wie ich sie niederschlug von ihrer Höhe er stand dabei mich stärkte
- seine Nähe sechster Auftritt martimer zu den vorigen Kennedy oh Sir welch ein Erfolg
- martimer ich hörte alles gibt der am ein Zeichen sich auf ihren post zu begeben und tritt näher sein ganzes Wesen drückt eine heftige leidenschaftliche Stimmung
- aus du hast gesiegt du tratst sie in den Staub du warst die Königin sie der Verbrecher ich bin entzückt von deinem Mut ich bete dich an wie eine Göttin
- groß und herrlich erscheinst du mir in diesem Augenblick Maria ihr spracht mit lästern überbracht ih me schreiben mein Geschenk
- oh redet Sir martimer mit glühenden blicken sie betrachtend wie dich der edle königliche Zorn umglänzte deine Reiz zu mir verklärte du bist das
- schönste Weib auf dieser Erde Maria ich bitte euch Sir stillt meine Ungeduld was spricht mil Lord oh sagt was darf ich hoffen Mord immer wer
- er das ist ein feiger elender hofft nichts von ihm verachtet ihn vergesst ihn Maria was sagt ihr martimmer
- er euch retten und besitzen er euch er soll es wagen er mit mir muss er auf Tod und Leben darum kämpfen Maria
- ihr habt ihm meinen Brief nicht übergeben oh dann ist aus Mortimer der Feige liebt das Leben wer dich will retten und die seine nennen
- der muss den Tod beherzt umarmen können Maria er will nichts für mich tun Mortimer nichts mehr von ihm was kann er tun und was Bedarf man sein ich will
- dich retten ich alle Maria ach was vermögt ihr martimer täuschet euch nicht mehr als ob
- es noch wie gestern mit euch stünde so wie die Königin jetzt von euch ging wie dies Gespräch sich wendete ist alles verloren jeder gnadenweg gesperrt der
- Tat Bedarfs jetzt Kühnheit muss entscheiden für alles werde alles frisch gewagt frei müsst ihr sein noch Eder morgen
- TT Maria was sprcht ihr diese Nacht wie ist das möglich Mortimer hört was beschlossen ist versammelt habe ich in heimlicher
- Kapelle die Gefährten ein Priester hörte unsere Beichte an Ablass ist uns erteilt für alle Schulden die wir begingen Ablass im Voraus für alle die wir noch
- begehen werden das letzte Sakrament empfingen wir und fertig sind wir zu der letzten Reise Maria
- oh welche fürchterliche Vorbereitung martimer dies schloss ersteigen wir in dieser Nacht der Schlüssel bin ich mächtig wir ermorden die Hüter reißen
- dich aus deiner Kammer gewaltsam sterben muss von unserer Hand dass niemand überlebe der den Raub verraten könne jede lebende
- Seele Maria und Jury parlet meine Kerkermeister oh er werden sie ihr letztes Blut martimer von meinem Dolche fallen sie
- zuerst Maria was euer Oheim euer zweiter Vater martimer von meinen Händen stirbt er ich ermord
- ihn Maria oh blutgefrefel martimer alle frefel sind vergeben im Voraus ich kann das Ärgste
- begehen und ich will's Maria oh schrecklich schrecklich martimer und müsst ich auch die Königin durchbohren ich habe es auf die hostier
- geschworen Maria nein Mortimer e so viel Blut um mich Mortimer was ist mir alles Leben geg dich und meine Liebe mag der weltenband
- sich lösen eine zweite Wasserflut hervorwogend alles atmende verschlingen ich achte nichts mehr eh ich dir entsage eh nah sich das Ende aller
- Tage Maria zurücktretend Gott welche Sprache Sir und welche Blicke sie schrecken sie verscheuchen mich
- mit irren blicken und im Ausdruck des stillen Wahnsinns das Leben ist nur ein Moment der Tod ist auch nur einer man Schleife
- mich nach tiburn Glied für Glied zerreiße man mit glühende eisenzange indem er heftig auf sie zugeht mit ausgebreiteten Armen wenn ich
- dich heiß geliebte Umfange Maria zurücktretend unsinniger zurü Mortimer an dieser Brust auf diesem Liebe atmenden
- Munde Maria um Gottes Willen Sir lasst mich hineingehen Mortimer der ist ein Rasender der nicht das Glück festhält in unauflöslicher
- Umarmung wenn es ein Gott in seine Hand gegeben ich will dich retten Kost es Taus Leben ich rette dich ich will doch so wah Gott lebt ich schwö es ich
- will dich auch besitzen Maria oh will kein Gott kein Engel mich beschützen furchtbares
- Schicksal krimig schleuderst du von einem schrecknis mich dem anderen zu bin ich geboren nur die Wut zu wecken verschwört sich hasse und liebe mich zu
- schrecken Mortimer ja glühend wie sie hassen lieb ich dich sie wollen dich enthaupten diesen Hals
- den Blenden weißen mit dem Beil durchschneiden oh Weihe du dem lebensgott der Freuden was du dem hasse blutig Opfern musst mit diesen Reizen
- die nicht dein mehr sind beselige den Glücklichen geliebten die schöne Locke dieses seidene Haar verfallen schon den
- finstern todesmächten gebrauchst den Sklaven ewig zu umflechten Maria auf welche Sprache muss ich hören
- Sir mein Unglück sollt euch heilig sein mein Leiden wenn es mein königliches Haupt nicht ist martimer die Krone ist von deinem Haupt
- gefallen du hast nichts mehr von irdscher Majestät versuch es lass dein herrscherwort erschallen auf dir ein
- Freund ein Retter aufersteht nichts bliebt dir als die rührende Gestalt der hohen Schönheit göttliche Gewalt die lässt mich alles
- Wagen und Vermögen die treibt dem Beil des Henkers mich entgegen Maria oh wer errettet mich von seiner
- Wut martimer verwegnerer Dienst belohnt sich auch verwegen warum verspritzt der tapfere sein Blut ist Leben doch des Lebens
- höchstes Gut ein Rasender der es umsonst verschleidert erst will ich ruhen an seiner wärmsten Brust er presst sie heftig an
- sich Maria muss ich Hilfe rufen gegen den Mann der meinerretter martimer du bist nicht
- gefühllos nicht kalter Stränge klagt die Welt dich an Dich kann die heiße liebesbitte rühren du hast den Sänger Ritzi beglückt und jener Bothwell dürfte
- Dich entführen Maria vermessener martimer er war nur dein Tyrann du zittertest vor ihm da du ihn
- liebtest wenn nur der Schrecken dich gewinnen kann beim Gott der Hölle Maria lasst mich raset ihr Mortimer
- erzittern sollst du auch vor mir Kennedy hereinstürzend Manat man kommt bewaffnet Volk erfüllt den ganzen Garten martimer aufffah und zum Degen
- greifend ich beschütze dich Maria oh Hanna rette mich aus seinen Händen wo find ich ärmste einen Zufluchtsort zu welchem heiligen soll
- ich mich wenden hier ist Gewald und drinnen ist der Mord sie flieht dem Hause zu Kennedy
- folgt sie Mar parl und Drury welche außer sich hereinstürzen Gefolge eilt über die
- szenelet verschließ die pfarten zieht die Brücken auf martimer Oheim was istl wo ist die Mörderin hinab mit ihr
- ins finsterste Gefängnis martimer was gibt's was ist geschehen parlet die Königin verfluchte Hände
- teuflisches erkühnen martimer die Königin welche Königin parlet von England sie ist ermordet auf der londner Straßen eilt ins
- Haus Achter Auftritt Mortimer gleich darauf o Kelly Mortimer bin ich im wnwitz kam nicht eben jemand vorbei und
- rief die Königin sei ermordet nein nein mir träumte nur ein Fieber warahn bringt mir als wahr und wirklich vor den Sinn was die Gedanken
- gräslich mir erfüllt wer kommt es ist oelly so schreckenvoll oelly stürzend flieht Mortimer flieht alles
- ist verloren Mortimer was ist verloren Kelly fragt nicht lange denkt auf schnelle Flucht
- martimer was gibt's denn Kelly sage führte den Streich der rasende Mortimer so ist es wahr oh Kelly W wah
- hoch rettet euch martimer sie ist ermordet und auf den Thron von England steigt Maria Kelly ermordet wer sagt das
- martimer ihr selbst Kelly sie lebt und ich und ihr wir alle sind des Todes martimer sie lebt oh Kelly der Stoß ging
- fehl der Mantel fing ihn auf und shrewsberry entwaffnete den Mörder martimer sie lebt o Kelly lebt um uns alle zu verderben kommt man umzingelt
- schon den Park martimer wer hat das rasende getan oh Kelly der barnabit aus toulan war den ihr in der Kapelle tiefsinnig sitzen
- saht als uns der Mönch das Anathem ausdeutete worin der Papst die Königin mit dem Fluch belegt das nächste kürzeste wollt er ergreifen mit einem
- kecken Streich die Kirche Gottes befreien die matürkrone sich erwerben dem Priester nur vertraut er seine Tat und auf dem londnererweg wart sie
- vollbracht martimer nach einem langen Stillschweigen
- oh dich verfolgt ein grimmig wütend Schicksal unglückliche jetzt ja jetzt musst du sterben dein Engel
- selbst bereitet deinen Fall oh Kelly sagt wohin wendet ihr die Flucht ich gehe mich in des Nordens Wäldern zu verbergen
- martimer flieht hin und gott geleite eure Flucht ich bleibe noch versuche ich sie zu retten wo nicht auf ihrem sage mich
- zu betten gehen ab zu verschiedenen Seiten vierter Aufzug Vorzimmer erster Auftritt Graf obespin
- Kent und Lester Obis Bean wie steht's um ihre Majestät Milord ihr seht mich noch ganz außer mir für Schrecken wie ging das zu
- wie konnte das in Mitte des allertreusten Volks Geschehen Lester es geschah durch keinen aus dem
- Volke der es tat war eures Königs Untertan ein Franke obespen ein Rasender gewisslich
- Ken ein papist Graf obespin zweiter Auftritt vorigele im Gesprch mit
- davidon sogleich muss der Befehl zur Hinrichtung verfasst und mit dem Siegel versehen werden wenn er ausgefertigt wird er der Königin zur
- unterschriftbracht geht keine Zeit ist zu verlieren davon es soll geschehen geht ab
- obespin Burle entgegen mil Lord mein treues Herz teilt die gerechte Freude dieser Insel Lob sei dem Himmel der den mörderstreich gewehrt von diesem
- königlichen Haupt Burley er sei gelobt der unserer Feinde Bosheit zu schanten machte obespin mög ihn Gott verdammen den Täter
- dieser fluchenswerten Tat Burley den Täter und den schändlichen Erfinder obispen zu Kent gefällt es eurer
- Herrlichkeit Lord Marshall bei Ihrer Majestät mich einzuführen dass ich den Glückwunsch meines Herrn und Königs zu ihren Füßen schuldig niederlege
- Burley bemüht euch nicht Graf obbesbeen obbesbeen offiziös ich weiß Lord Burley was mir ob
- liegt Burley euch liegt ob die Insel auf das Schleuniger zu räumen OBEs Bean tritt erstaunt zurück was wie
- ist das Burley der heilige Charakter beschützt euch heute noch und morgen nicht mehr obespen und was ist mein Verbrechen
- wenn ich es genannt so ist es nicht mehr zu vergeben obispen ich hoffe Lord das Recht der Abgesandten
- Burle schützt reichsverräter nicht ler und Kent was ist das obespen Milord bedenkt ihr wohl Burle
- ein Pass von eurer Hand geschrieben fand sich in des Mörders Tasche Kent ist's möglich obesbeen viele Pässe teile ich aus ich
- kann der Menschen inres nicht erforschen Burle in eurem Hause beichtete der Mörder OBEs been mein Haus ist offen Burle jedem Feinde Englands
- obesbeen ich fordere Untersuchung Burle fürchtet sie obesbein in meinem Haupt ist mein Monarch verletzt zerreißen wird er das
- geschlossene Bündnis Burley zerrissen schon hat es die Königin England wird sich mit Frankreich nicht vermählen Milord von Kent ihr
- übernehmt es den Grafen sicher an das Meer zu bringen das aufgebrachte Volk hat sein Hotel gestürmt wo sich ein ganzes Arsenal von Waffen fand es droht
- ihn zu zerreißen wie er sich zeigt verberget ihn bis sich die Wut gelegt ihr haftet für sein Leben obespen ich gehe ich verlasse dieses
- Land wo man der Völkerrecht mit Füßen tritt und mit Verträgen spielt doch mein Monarch wird Blut gerechenschaftle er hole
- sie Kent und obesen gehen ab Dritter auftrittester und
- burleester so löst ihr selbst das Bündnis wieder auf dass ihr geschäftig unberufen knüpftet ihr habt um England wenig dank
- verdientord die Mühe konntet ihr euch sparen mein Zweck war gut Gott leitete es anders wohl dem der sich nichts
- schlimmeres bewusst ist Lester man kennt cesals geheimnisreiche mene wenn er die Jagd auf Staatsverbrechen macht jetzt Lord ist
- eine gute Zeit für euch ein ungeheurer frefel ist geschehen und noch umhüllt Geheimnis seine Täter jetzt wird ein Inquisitionsgericht eröffnet B und
- blicke werden abgewogen Gedanken selber vor Gericht gestellt da seid ihr der allwichtge Mann der Atlas des Staats ganz England liegt auf
- euren Schultern in euchord erkenne ich meinen Meister denn solchen Sieg als eure
- rednerkunst Erfort hat meine nie davon getragen Lester was meint ihr damit Lord
- ihr wart es doch der hinter meinem Rücken die Königin nach fatheringhe Schloss zu locken wusste Lester hinter eurem Rücken wann scheuten
- meine Taten eure Stirne Burley die Königin hättet ihr nach fatheringhe geführt nicht doch ihr habt die Königin nicht hingeführt die Königin
- war es die so gefällig war euch hinzuführen Lester was wollt ihr damit sagen Lord Burle die edle Person die ihr die
- Königin dort spielen ließt der herrliche Triumph den ihr der arglos vertrauenden bereitet gütge Fürstin so schamlos frech verspottete man dich so schonungslos
- warst du dahin gegeben das also ist die Großmut und die milde die euch im Staatsrat plötzlich angew darum ist dieses Stuart ein so schwacher
- verachtungswerter Feind dass ist der Müh nicht lohnt mit ihrem Blut sich zu beflecken ein feiner Plan fein zugespitzt nur schade zu fein geschärfet
- dass die Spitze brach ler nichts würdiger gleich folgt mir an dem Throne der Königin sollt ihr mir die Rede stehen Berle
- trefft ihr mich und sehe zu melord dass euch dort die Beredsamkeit nicht fehle geht
- ab vierter Auftritt ler allein darauf Mortimer Lester ich bin entdeckt ich bin durchschaut wie kam der unglückselige
- auf meine Spuren mir wenn er Weise hat erfährt die Königin das zwischen mir und der Maria Verständnisse gewesen Gott wie schuldig
- stehe ich vor ihr wie hinterlistig treulos erscheint mein Rat mein unglückseliges Bemühen nach fathering hay zu führen grausam verspottet sieht
- sie sich von mir an die verhasste Feindin sich verraten oh nimmer nimmer kann sie das Verzeihen vorher bedacht wird alles nun
- erscheinen auch diese bitre Wendung des Gesprächs der Gegnerin Triumph und Hohngelächter ja selbst die mörderhand die blutig schrecklich ein unerwartet
- ungeheures Schicksal dazwischen kam werd ich bewaffnet haben nicht Rettung sehe ich nirgends ha wer
- kommt Mortimer kommt in der heftigsten Unruhe und blickt Scheu umher Graf ler seid ihr es sind wir ohne Zeugen ler unglücklicher hinweg was sucht ihr hier
- Mortimer man ist auf unserer Spur auf eurer auch neimmt euch in acht ler hinweg hinweg Mortimer man weiß das bei dem Grafen
- obesp geheime Versammlung war ler was kümmert Mortimer dass sich der Mörder dabei Befunden
- Lester das ist eure Sache verwegener was unterfangt ihr euch in euren blutgenffel mich zu flechten verteidigt eure bösen Händel selbst
- martimer so hört mich doch nur an ler in heftigem Zorn geht in die Hölle was hängt ihr euch gleich einem bösen Geist an meine Fersen fort ich kenne euch
- nicht ich habe nichts gemein mit muchelmördern martimer ihr wollt nicht hören euch zu warnen komm ich auch eure Schritte sind
- verraten Lester Mortimer der großschatzmeister war zu fathering sogleich nachdem die unglückstat geschehen war der Königin Zimmer wurden
- streng durchsucht da fand sich ler was Mortimer ein angefangener Brief der Königin an euch ler die
- unglückselige martimer worin sie euch auffordert Wort zu halten euch das Versprechen ihrer Hand erneuert des Bildnisses gedenkt
- ler Tod und Verdammnis martimer Lord Burley hat den Brief ler ich bin
- verloren er geht während der folgenden Rede Mortimers verzweiflungsvoll auf und nieder Mortimer ergreift den Augenblick kommt ihn zuvor errettet euch errettet
- sie schwört euch heraus erind Entschuldigungen wendet das Ärgste ab ich selbst kann nichts mehr tun zerstreut sind die Gefährten
- auseinandergesprengt ist unser ganzer Bund ich eile nach Schottland neue Freunde dort zu sammeln an euch ist's jetzt versucht was euer Ansehen was eine
- kecke Stirn vermag Lester steht still plötzlich besonnen das will ich er geht nach der Türe öffnet sie und ruft
- Heder Trabanten zu dem Offizier der mit bewaffneten hereintritt diesen staatsverräter nehmt
- in Verwahrung und bewacht ihn wohl die schändlichste Verschwörung ist entdeckt ich bringe selbst der Königin die Botschaft er geht
- ab Mortimer steht anfangs Star für Erstaunen fasst sich aber bald und sieht lästern mit einem Blick der tiefsten
- Verachtung nach ha schändlicher doch ich verdiene das
- wer hieß mich auch dem elenden Vertrauen Weg über meinen Nacken schreitet er mein Fall muss ihm die rettungsbrücke
- bauen so rette dich verschlossen bleibt mein Mund ich will dich nicht in mein Verderben Flechten auch nicht im Tode mag ich deinen Bund das Leben ist das
- einzige Gut des schlechten zu dem Offizier der Wache der hervortritt um ihn gefangen zu nehmen was willst du Feiler Sklav der
- Tyranei ich spotte deiner ich bin frei einen dolchziehend Offizier er ist bewährt entreist ihm seinen Dolch sie dringen
- auf ihn ein er erwehrt sich ihrer Mortimer und frei im letzten Augenblicke soll mein Herz sich öffnen meine Zunge lösen Fluch und Verderben euch die ihren
- Gott und ihre wahre Königin verraten die von der irdischen Maria sich treulos wie von der himmlischen gewendet sich dieser bastardkönigin
- verkauft Offizier hört ihr die Lästerung auf ergreifet ihn Mortimer liebte nicht erretten konnte ich dich so will ich dir ein männlich Beispiel
- geben Maria heilge bitt für mich und nimm m ich zu dir in dein himmlisch Leben er durchsticht sich mit dem Dolch und fällt der Wache in die
- Arme fünfter Auftritt Zimmer der Königin Elisabeth einen Brief in der Hand Burle
- Elisabeth mich hinführen solchen Spott mit mir zu treiben der Verräter im Triumph vor seiner bulerin mich aufzuführen oh so
- wart noch kein Weib betrogen Burle berly ich kann es noch nicht fassen wie es ihm durch welche Macht durch welche Zauberkünste gelang die Klugheit meiner
- Königin so sehr zu überraschen Elisabeth oh ich sterbe für Scham wie musst er meiner Schwäche spotten sie glaubt ich zu erniedrigen
- und war ich selber ihres Spottes Ziel Burley du siehst nun ein wie treu ich dir geraten Elisabeth oh ich bin schwer für
- gestraft dass ich von eurem weisen rate mich entfernt und sollte ich ihm nicht glauben in den Schwüren der treusten
- Liebe einen Fallstrick fürchten wem darf ich trauen wenn er mich hinterging er den ich groß gemacht vor allen großen der mir der nächste stets am Herzen war
- dem ich verstattete an diesem Hof sich wie der Herr der König zu betragen Burle und zu derselben Zeit verriet er dich an diese falsche Königin
- von Schottland Elisabeth oh sie bezahle mir es mit ihrem Blut sagt ist das Urteil abgefasst
- barle es liegt bereit wie du befohlen Elisabeth sterben soll sie er soll sie sehen und nach ihr fallen verstoßen habe
- ich ihn aus meinem Herzen fort ist die Liebe Rache füllt es ganz so hoch stand er so tief und schmählich sei sein Sturz er sei ein
- Denkmal meiner strenge wie er ein Beispiel meiner Schwäche war man für ihn nach dem Tower ich werde Piers ernennen die ihn richten
- hingegeben sei ihr der ganzen Stränge des Gesetzes Burle er wird sich zu dir drängen sich
- rechtfertigen Elisabeth wie kann er sich rechtfertigen überführt ihn nicht der Brief oh sein Verbrechen ist klar wie der Tag
- Burley doch du bist mild und gnädig sein Anblick seine mächt gegegen wart Elisabeth ich will ihn nicht sehen niemals niemals wieder habt ihr Befehl
- gegeben dass man ihn zurückweiß wenn er kommt Burley so ist's befohlen page tritt ein
- myord von Lester Königin der abscheuliche ich will ihn nicht sehen sagt ihm dass ich ihn nicht sehen
- will page das wag ich nicht dem Lord zu sagen und er würde mir es nicht glauben Königin so habe ich ihn erhöht dass
- meine Diener vor seinem Ansehen mehr als meinem zittern Burley zum Pagen die Königin verbiet ihm sich zu
- nahen page zögernd ab Königin nach einer Pause wenn es dennoch möglich wäre wenn er
- sich rechtfertigen könnte sag mir könnt es nicht einen Fallstrick sein den mir Maria legte mich mit dem treusten Freunde zu entzweihen
- oh sie ist eine abgefeimte bübin wenn sie den Brief nur schrieb mir Gift gen arwohn ins Herz zu streuen ihn den sie hasst ins Unglück zu stürzen
- aber Königin erwäge sechster Auftritt vorige Leester
- Leester reiß die Tür mit Gewalt auf und tritt mit gebieterischem Wesen herein den unverschämten will ich sehen der mir das Zimmer meiner Königin
- verbietet Elisabeth der verwegene Lester mich abzuweisen wenn Sie für einen burly sichtbar ist so ist sie es
- auch für mich Burle ihr seid sehr Kön Mord hier wieder die Erlaubnis einzustürmen
- Lester ihr seid sehr frech Lord hier das Wort zu nehmen Erlaubnis was es ist an diesem Hofe niemand durch dessen mundgraf läer sich
- erlauben und verbieten lassen kann indem er sich der Elisabeth demütig nähert aus meiner Königin eigen Mund will ich Elisabeth ohne ihn anzusehen aus meinem
- Angesicht nichts würdiger Lester nicht meine gütige Elisabeth den Lord vernehme ich meinen Feind in diesen
- Unholden Worten ich berufe mich auf meine Elisabeth du liest ihm dein Ohr das gleiche fordere ich
- Elisabeth redet schändlicher vergrößert euren frefel leugnet ihn ler lasst diesen überlästigen sich erst entfernen tretet ab Mord was ich mit
- meiner Königin zu verhandeln habe braucht keinen Zeugen geht Elisabeth zu bur bleibt ich befehle
- es Lester was soll der dritte zwischen Dir und mir mit meiner angebeteten monarchenin habe ich es zu tun die
- rechte meines Platzes behaupte ich es sind heilgerechte und ich bestehe darauf dass sich der Lord entferne
- Elisabeth euch geziemt die stolze Sprache ler wohl ziemt sie mir denn ich bin der beglückte dem deine Gunst den hohen
- Vorzug gab das hebt mich über ihn und über alle dein Herz verlieh mir diesen stolzen Rang und was die Liebe gab werd ich bei Gott mit meinem Leben zu
- behaupten Wissen eher geh und zweier Augenblicke nur Bedarfs mich mit dir zu verständigen Elisabeth ihr hofft umsonst mich listig
- zu beschwatzen ler beschwatzen konnte Dich der Plauderer ich aber will zu deinem Herzen reden und
- was ich im Vertrauen auf deine Gunst gewagt will ich auch nur vor deinem Herzen rechtfertigen kein anderes Gericht erkenn ich über mir als deine
- Neigung Elisabeth schamloser eben diese ist die euch zuerst verdammt zeigt ihm den Brief melord bur
- hier ist er Lester durchläuft den Brief ohne die Fassung zu verändern das ist der Stuart h Elisabeth
- lest und verstummt ler nachdem er gelesen hat ruhig der Schein ist gegen mich doch darf ich hoffen dass ich nicht nach dem
- Schein gerichtet werde elisabeth ihr es leugnen dass ihr mit der Stuart in heimlichem Verständnis wart ihr
- Bildnis empfingt ihr zur Befreiung Hoffnung machtet ler leicht wäre mir es wenn ich mich
- schuldig fühlte das Zeugnis einer Feindin zu verwerfen doch frei ist mein Gewissen ich bekenne dass sie die Wahrheit
- schreibt Elisabeth nun denn unglücklicher sein eigener Mund verdammt ihn Elisabeth aus meinen Augen in den Tauer
- Verräter Lester der bin ich nicht ich habe gefehlt dass ich aus diesem Schritt dir ein Geheimnis machte doch redlich war die Absicht es geschah die Feindin
- zu erforschen zu verderben Elisabeth elende Ausflucht Burley wie millord ihr glaubt Lester ich habe ein gewagtes Spiel
- gespielt ich weiß und nur Graf Lester durfte sich an diesem Hofe solcher Tat erkühnen wie ich die Stuart hasse weiß die Welt der Rang den ich bekleide das
- Vertrauen wodurch die Königin mich ehrt muss jeden Zweifel in meine treue Meinung niederschlagen wohl darf der Mann den
- deine Gunst vor allen auszeichnet einen eigenen kühnen Weg einschlagen seine Pflicht zu tun Burle warum wenn es eine gute Sache war
- verschwiegt ihr Leester Milord ihr pflegt zu schwatzen ehe ihr handelt und seid die Glocke eurer taten das ist eure Weise Lord die meine ist
- erst handeln und dann reden Burle ihr redet jetzt so weil ihr müsst ler ihn stolz und höhnisch mit den Augen messend und ihr berühmt euch eine
- wundergroße Tat ins Werk gerichtet eure Königin gerettet die verräterei entlaft zu haben alles wisst ihr eurem Scharfblick kann nichts entgehen meint
- ihr armer praler trotz eurer spürkunst war Maria Start noch heute frei wenn ich es nicht verhindert
- Burle ihr hättet Lester ich mil Lord die Königin vertraute sich dem Mortimer sie schloss ihr Innerstes ihm auf sie ging s weit ihm einen blutgen Auftrag gegen die
- Maria zu geben da der Oheim sich mit Abscheu von einem gleichen Antrag abgewendet sagt ist nicht
- so Königin und Burle sehen einander betroffen an Burle wie gelangte dir dazu Lester ist's nicht so nun milard wo
- hattet ihr eure tausend Augen nicht zu sehen dass dieser mortimmer euch hinterging dass er ein wütender papist ein Werkzeug der gesen ein Geschöpf der
- Stuart war ein keck entschlossener Schwärmer der gekommen die ST zu befreien die Königin zu morden Elisabeth mit dem äußersten
- Erstaunen diese Mortimer ler eh war es durch den Maria unterhlung mit mir pflog den ich auf diesem Wege kennenlernte noch heute
- sollte sie aus ihrem kker gerissen werden diesen Augenblick entdeckte mir sein eigener Mund ich ließ ihn gefangen nehmen und in der Verzweiflung sein Werk
- vereitelt sich entlaft zu sehen gab er sich selbst den Tod Elisabeth oh ich bin unerhört betrogen dieser
- Mortimer Burley und jetzt geschah das jetzt nachdem ich euch verlassen
- Lester ich muss um meinet Willen sehr beklagen dass es dies Ende mit ihm nahm sein Zeugnis wenn er noch lebt er würde mich vollkommen gereinigt aller Schuld
- entledigt haben drum übergab ich ihn des Richters Hand die strengste Rechtsform sollte meine Unschuld vor aller Welt bewähren und
- besiegeln Burle er tötete sich sagt ihr er sich selbst oder ihr ihn Lester unwürdiger Verdacht man höre die Wache ab der ich ihn übergab er geht
- an die Tür und ruft hinaus der Offizier der Leibwache tritt herein erstattet ihrer Majestät Bericht wie dieser mortimmer
- umkam Offizier ich hielt die Wache im vorsal als Milord die Tür schnell eröffnete und mir befahl den Ritter als einen
- staatsverretter zu verhaften wir sahen ihn hierauf in Wut geraten den Dolch ziehen unter heftiger Verwünschung der Königin und eh wir es hindern konnten
- ihn in die Brust sich stoßen dass er tot zu Boden stürzte Leester es ist gut ihr könnt abtreten Sir die
- Königin weiß genug Offizier geht ab Elisabeth oh welcher Abgrund von Abscheulichkeiten
- Lester wer war's nun der dich rettete war es Mord von Burley wusst er die Gefahr die dich umgab war er es der sie von dir gewandt dein treuer läster wari
- dein Engel Burley Graf dieser mtimmer stabb euch sehr
- gelegen Elisabeth ich weiß nicht was ich sagen soll ich glaube euch und glaub euch nicht ich denke ihr seid schuldig und
- seid es nicht oh die verhasste die mir all dies weh bereitet ler sie muss sterben jetzt stimm ich selbst
- für ihren Tod ich riet dir an das Urteil unvallstreckt zu lassen bis sich aufs neu ein Arm für Sie erhübe dies ist geschehen und ich bestehe darauf dass
- man das Urteil ungesäumt vollstrecke Burle ihr riet dazu ihr
- Lester so sehr es mich empört zu einem Äußersten zu greifen ich sehe nun und glaube dass die Wohlfahrt der Königin dies blutgeopfer
- heischt drum trag ich darauf an dass der Befehl zur Hinrichtung gleich ausgefertigt werde
- Burley zur Königin das Milord so treu und ernstlich meint so trag ich darauf an dass die Vollstreckung des Richterspruchs ihm übertragen
- werde ler mir Burley euch nicht besser könnt ihr den Verdacht
- der jetzt noch auf euch lastet widerlegen als wenn ihr sie die ihr geliebt zu haben beschuldigt werdet selbst enthaupten
- lasset Elisabeth lässtern mit den Augen fixierend Milord rätt gut so sei es und dabei bleib
- es ler mich sollte billig meines Ranges Höh von einem Auftrag dieses traurigen Inhalts befreien der sich in jedem Sinne besser
- für einen burly ziemen mag als mich wer seiner Königin so nah steht der sollte nichts unglückliches vollbringen jedoch um meen Eifer zu
- bewähren um meiner Königin genug zu tun begeb ich mich des Vorrechts meiner Würde und übernehme die verhaste icht
- Elisabeth Lord Burle teile sie mit euch zu diesem tragt Sorge dass der Befehl gleich ausgefertigt werde Burle geht man hört draußen ein
- Getümmel Sieber Auftritt Graf von Kent zu den vorigen elisabeth was gibt's my lord von Kent was für ein
- Auflauf erregt die Stadt was ist es Kent Königin es ist das Volk das den Palast umlagert es fordert heftig dringend dich zu sehen
- Elisabeth was will mein Volk Kent der Schrecken geht durch London dein leben sei bedroht es gehen Mörder umher vom Papste wieder dich gesendet
- verschworen seien die katholischen die Stuart aus dem Kerker mit Gewalt zu reißen und zur Königin auszurufen der Pöbel glaubt und wütet nur das Haupt der
- Stuart das noch heute fällt kann ihn beruhigen Elisabeth wie soll mir Zwang geschehen
- Kent sie sind entschlossen eher nicht zu weichen bis du das Urteil unterzeichnet hast
- Achter Auftritt Burley und Davison mit einer Schrift die vorigen Elisabeth was bringt ihr Davison Davison
- nähert sich ernsthaft du hast befohlen oh Königin Elisabeth was
- ist indem sie die Schrift ergreifen will schauert sie zusammen und fährt zurück oh Gott barle gehorche der Stimme des Volks sie
- ist die Stimme Gottes Elisabeth unentschlossen mit sich selbst kämpfend oh meine Lords wer sagt mir ob ich wirklich die Stimme meines
- ganzen Volks die Stimme der Welt vernehme ach wie sehr befürchte ich wenn ich dem Wunsch der Menge nun gehorcht dass eine ganz verschiedene Stimme sich
- wird hören lassen ja dass eben die die jetzt gewaltsam zu der Tat mich treiben mich wenn es vollbracht ist strenge tadeln
- werden Neunter Auftritt Graf shrewsberry zu den vorigen shrewsberry kommt in großer Bewegung man will dich üereilen Königin
- oh halte fest sei standhaft indem er Davison mit der Schrift gewahr wird oder ist es geschehen ist es wirklich ich erblicke ein unglückselig Blatt in
- dieser Hand das komme meiner Königin jetzt nicht vor Augen Elisabeth edler shrewsberry man zwingt
- mich shrewsberry wer kann dich zwingen du bist Herrscherin hier gilt es deine Majestät zu zeigen Gebiete Schweigen
- jenen rohen Stimmen die sich erdreisten deinem Königs Willen Zwang anzutun dein Urteil zu regieren die Furcht ein Blinder Wahn bewegt das Volk du selbst
- bist außer dir bist schwer gereizt du bist ein Mensch und jetzt kannst du nicht richten barle gerichtet ist schon längst
- hier ist kein Urteil zu fällen zu vollziehen ist Kent der sich bei shrewsberrys Eintritt
- entfernt hat kommt zurück der Auflauf wächst das Volk ist nicht länger zu bändigen Elisabeth zu shrewsberry ihr seht wie sie mich
- drängen shrewsberry nur Aufschub fordere ich dieser Federzug entscheidet dein Lebensglück und Frieden du hast es
- jahrelang bedacht soll dich der Augenblick im Sturme mit sich führen nur kurzen Aufschub sammle dein Gemüt erwarte eine ruhigere Stunde
- Burley heftig erwarte zögere Säume bis das Reich in Flammen steht bis es der Feindin endlich gelingt den mordstreich wirklich zu
- vollführen dreimal hat ihn ein Gott von dir entfernt heut hat er nahe dich berührt noch einmal ein Wunder hoffen hieße Gott
- versuchen shrewsberry der Gott der dich durch seine Wunderhand viermal erhielt der heute dem schwachen Arm des greisen
- Kraft gab einen wütenden zu überwältigen er verdient Vertrauen ich will die Stimme der Gerechtigkeit jetzt nicht erheben jetzt ist nicht die Zeit du
- kannst in diesem Stürme sie nicht hören dies eine nur ver nimm du zitterst jetzt vor dieser lebenden Maria nicht die lebende hast du zu
- fürchten zitre vor der Toten der enthaupteten sie wird vom Grab erstehen eine zwietrachtsgöttin ein Rachegeist in deinem Reich herumgehen und deines
- Volkes Herzen von dir wenden jetzt hasst der Brit die gefürchtete er wird sie rächen wenn sie nicht mehr
- ist nicht mehr die Feindin seines Glaubens nur die Enkeltochter seiner Könige des Hasses Opfer undter Eifersucht wird er in der bejammerten
- erblicken schnell wirst du die Veränderung erfahren durchziehe London wenn die blutgetat Geschehen zeige Dich dem Volk das sonst sich jubelnd um Dich
- herergoss Du wirst ein anderes England sehen ein anderes Volk denn dich gibt nicht mehr die herrliche Gerechtigkeit die alle Herzen dir
- besiegte Furcht die schreckliche Begleitung der Tyrannei wird schaudernd vor dir herziehen und jede Straße wo du gehst veröden du hast das letzte
- äußerste getan welch Haupt steht fest wenn dieses Heil gefiel Elisabeth ach shrewsberry ihr habt mir heute das Leben
- gerettet habt des Mörders Dolch von mir gewendet warum ließet ihr ihm nicht den Lauf so wäre jeder Streit geendigt und alles zweifelslededig rein von Schuld
- läg ich in meiner stillen Gruft für wahr ich bin des Lebens und des Herrschens müd es muss eine von uns Königinnen
- fallen damit die andere lebe und es ist nicht anders das erkenne ich kann denn ich nicht die sein welche weicht mein Volk mag wählen ich gebe ihm seine
- Majestät zurück Gott ist mein Zeuge dass ich nicht für mich nur für das beste meines Volks gelebt hofft es von dieser schmeichlerischen
- Stuart der jüngeren Königin glücklichere Tage so steig ich gern von diesem Thron und kehre in woodstocks Selle Einsamkeit zurück wo meine anspruchslose Jugend
- lebte wo ich vom Tand der erdengröße fern die Hoheit in mir selber fand bin ich zur Herrscherin doch nicht gemacht der Herrscher muss hart sein können und
- mein Herz ist weich ich habe diese Insel lange glücklich regiert weil ich nur brauchte zu
- beglücken es kommt die erste schwere königspflicht und ich empfinde meine Ohnmacht
- nun bei Gott wenn ich so ganz unkönigliche Worte aus meiner Königin Mund vernehmen muss so wär es Verrat an meiner Pflicht Verrat am Vaterlande
- länger stillzuschweigen du sagst du liebst dein Volk mehr als dich selbst das zeige jetzt erwähle nicht den Frieden für dich
- und überlass das Reich den Stürmen denk an die Kirche soll mit dieser Stuart der alte Aberglaube wiederkehren der Mönch aufs neu hier
- herrschen der Legat aus Rom gezogen kommen unsere Kirchen verschließen unsere Könige Thonen die Seelen aller deiner
- Untertanen ich fordere sie von dir wie du jetzt handelst sind sie gerettet oder sind verloren hier ist nicht Zeit zu weichlichem erbarmen des Volkes
- Wohlfahrt ist die höchste Pflicht hat shrewsberry das Leben dir gerettet so will ich England retten das ist mehr
- Elisabeth man überlasse mich mir selbst bei Menschen ist nicht Rat noch Trost in dieser großen Sache ich trage sie dem höheren Richter vor was der mich lehrt
- das will ich tun entfernt euch Mel zu Davison ihr Sir könnt in der Nähe bleiben die Lords gehen ab shrewsberry
- allein bleibt noch einige Augenblicke vor der Königin stehen mit bedeutungsvollen Blick dann entfernt er sich langsam mit einem Ausdruck des
- tiefsten Schmerzes Z auftritt e
- allein Sklaverei des volksdiensts schmähliche Knechtschaft wie bin ich es müde diesem Götzen zu schmeicheln den mein Innerstes
- verachtet wann soll ich frei auf diesem Throne stehen die Meinung muss ich Ehren um das Lob der Menge buleen einem Pöbel muss
- ich recht machen dem der Gaukler nur gefällt oh der ist noch nicht König der der Welt gefallen muss nur der ist der bei seinem Tun nach keines Menschen
- Beifall braucht zu fragen warum habe ich Gerechtigkeit geübt Willkür gehasst mein Leben lang dass ich für diese erste unvermeidliche
- gewaltat selbst die Hände mir gefesselt das Muster dass ich selber gab verdammt mich war ich tyrannisch wie die
- spanische maria war mein Vorfahr auf dem Thron ich könnte jetzt ohne Tadel königsblut verspritzen doch was denn meine eigene
- freie Wahl gerecht zu sein die allgewaltige Notwendigkeit die auch das freie wollen der Könige zwingt gebot mir diese Tugend umgeben rings von Feinden
- hält mich nur die Volkskunst auf dem angefochtenen Thron mich zu vernichten streben alle Mächte des festen Landes unversöhnlich schleudert der römische
- Papst den bannf auf mein Haupt mit falschem Bruderkuss verrät mich Frankreich und offenen wütenden vertilgungskrieg bereitet mir der
- Spanier auf den Meeren so stehe ich kämpfend gegen eine Welt ein ehrlos Weib mit hohen Tugenden muss ich die Blöße meines rechts
- bedecken den Flecken meiner fürstlichen Geburt wodurch der eigene Vater mich geschändet umsonst bedecke ich ihn der Gegner Hass hat ihn entblößt und stellt
- mir dieses Stuart ein ewig drohendes Gespenst entgegen nein diese Furcht soll endigen ihr Haupt
- soll fallen ich will Frieden haben sie ist die Furie meines Lebens mir ein Plagegeist vom Schicksal angeheftet wo ich mir eine Freude eine
- Hoffnung gepflanzt da liegt die höllenschlange mir im Wege sie entreißt mir den geliebten den Bräutigam raubt sie mir Maria Stuart heißt jedes Unglück
- das mich niederschlägt ist sie aus den lebendigen vertillkt frei bin ich wie die Luft auf den
- Gebirgen Stillschweigen mit welchem Hohn sie auf mich nie sah als sollte mich der Blick
- zu Boden Blitzen ohnmächtige ich führe bessere Waffen sie
- treffen tödlich und du bist nicht mehr mit raschem Schritt nach dem Tische gehend und die Feder ergreifend ein Bastard bin ich dir
- unglückliche ich bin es nur so du lebst und atmest der Zweifel meiner fürstlichen Geburt er ist getilgt sobald ich dich
- verelge sobald dem Briten keine Wahl mehr bleibt bin ich im echten Ehebett geboren sie unterschreibt mit einem raschen festen Federzug lässt dann die
- Feder fallen und tritt mit einem Ausdruck des Schreckens zurück nach einer Pause klingelt
- el Auftritt Elisabeth davidon Elisabeth wo sind die anderen Lords davidon sie sind gegangen das
- aufgebrachte Volk zur Ruh zu bringen das Toben war auch Augenblicks gestillt sobald der Graf von shrewsberry sich zeigte der ist das ist riefen h Stimmen
- der rettete die Königin hört ihn den bravsten Mann in England nun begann der edle talbert und verwies dem Volk in sanften Worten sein
- gewaltsames beginnen sprach so kraftvoll überzeugend dass alles sich besänftigte und still vom Platze schlich
- Elisabeth die fankelmüt Gemenge die jeder Wind herumtreibt we dem der auf dies roh sich lehnet es ist gut Sir davidon ihr könnt
- nun wieder gehen wie sich jener nach der Türe gewendet und dieses Blatt nehmt es zurück ich leg's in eure
- Hände davidon wirft einen Blick in das Papier und erschrickt Königin dein Name du hast
- entschieden Elisabeth unterschreiben sollte ich ich habe es getan ein Blatt Papier entscheidet noch nicht einin Name tötet
- nicht davidon dein Name Königin unter dieser Schrift entscheidet alles tötet ist ein Strahl des Donners der geflügelt trifft
- dies Blatt befielt den Kommissarien dem Sheriff nach fathering hey schloss sich stehenden Fußes zur Königin von Schottland zu verfügen den Tod ihr
- anzukündigen und schnell sobald der morgentagt ihn zu vollziehen hier ist kein Aufschub jene hat gelebt wenn ich dies Blatt aus meinen Händen
- gebe Elisabeth ja Sir gott legt ein wichtig groß Geschick in eure schwachen Hände flht ihn an dass
- er mit se Weisheit euch erleuchte ich gehe und überlass euch eurer Pflicht sie will gehen davidon tritt ihr in den Weg nein
- meine Königin verlass mich nicht eh du mir deinen Willen kund getan bedarf es hier noch einer anderen Weisheit als dein Gebot buchstäblich zu befolgen du
- legst dies Blatt in meine Hand dass ich zu Schleuniger Vollziehung es befördere Elisabeth das werdet ihr nach eurer
- Klugheit davidon schnell und erschrocken einfallend nicht nach meiner das verhüte Gott gehorsam ist meine ganze Klugheit
- deinem Diener darf hier nichts zu entscheiden übrig bleiben ein klein versehen wä hier ein Königsmord ein unabsehbar ungeheures
- Unglück vergönne mir in dieser großen Sache dein blindes Werkzeug willenlos zu sein in klare Worte fasse deine Meinung was soll mit diesem blutbefehl
- Geschehen Elisabeth sein Name spricht es aus davidon so willst du dass er gleich vollzogen
- werde Elisabeth zögernd das sagt ich nicht und zitre es zu denken davidon du willst dass ich ihn länger
- noch bewahre Elisabeth Schnell auf eure Gefahr ihr haftet für die Folgen
- Davison ich Heiler Gott sprich Königin was willst du Elisabeth ungeduldig ich will dass dieser
- unglückseligen Sache nicht mehr gedacht soll werden dass ich endlich will Ruhe davor haben und auf ewig davidon es kostet dir ein einzig
- Wort oh sage bestimme was mit dieser Schrift soll werden Elisabeth ich hab es gesagt und nun
- quält mich nicht weiter davidon du hättest es gesagt du hast mir nichts gesagt oh es gefalle meiner
- Königin sich zu erinnern Elisabeth stampft auf den Boden unerträglich davidon habe Nachsicht mit mir ich kam
- seit wenig Monden erst in dieses Amt ich kenne nicht die Sprache der Höfe und der Könige in schlicht einfacher Sitte bin ich aufgewachsen drum habe du Geduld mit
- deinem Knecht lass dich das Wort nicht reuen das mich belehrt mich klar macht über meine Pflicht er nähert sich ihr in flehender Stellung sie kehrt ihm den
- Rücken zu er steht in Verzweiflung dann spricht er mit entschlossenem Ton nimm dies Papier zurück nimm es zurück es wird mir glühend Feuer in den Händen
- nicht mich erwähle dir in diesem furchtbaren Geschäft zu dienen elisabeth tut was eures Amts ist sie
- geht ab zw Auftritt Davison gleich darauf
- Burley davisen sie geht sie lässt mich ratlos zweifeln stehen mit diesem fürchterlichen
- Blatt was tue ich s soll ich es bewahren soll ich es übergeben zu Burle der hereintritt oh gut gut dass ihr kommtord ihr seids der mich in
- dieses Staatsamt eingeführt befreit mich davon ich übernahm es unkundig seiner Rechenschaft lasst mich zurückgehen in die Dunkelheit wo ihr mich fandet ich
- gehöre nicht auf diesen platzle was ist euch Sir FST euch wo ist das Urteil die Königin ließ euch rufen
- davidon sie verließ mich in hefttigem Zorn oh ratet mir helft mir reißt mich aus dieser Höllenangst des Zweifels hier ist das Urteil es ist
- unterschrieben Burle hasasttig ist es oh gibt gibt her davidon ich darf nicht Burley was
- davidon sie hat mir ihren Wunsch noch nicht deutlich Burley nicht deutlich sie hat unterschrieben
- gebt davidon ich soll es vollziehen lassen soll es nicht vollziehen lassen gott weiß ich was ich soll
- Burley heftiger dringend gleich Augenblick sollt ihr es vollziehen lassen gebt her ihr seid verloren ihr säumt
- davidon ich bin verloren wenn ich es übereile Burley ihr seid ein Tor ihr seid von Sinnen gebt er entreist ihm die Schrift
- und eilt damit ab davidon ihm nacheilend was macht ihr bleibt ihr stürzt mich ins Verderben fünfter Aufzug die Szene ist das Zimmer des ersten
- Aufzugs erster Auftritt Hanna Kennedy in tiefe Trauer gekleidet mit verweinten Augen und einem großen aber stillen Schmerz ist beschäftigt Pakete und
- Briefe zu versiegeln oft unterbricht sie der Jammer in ihrem Geschäft und man sieht sie dazwischen still beteten paet und
- dreury gleichfalls in schwarzen Kleidern treten ein ihnen folgen viele bediente welche goldene und silberne Gefäße spiegelgemälde und andere Kostbarkeiten
- tragen und den Hintergrund des Zimmers damit anfüllen parlet überliefert der Ammer ein Schmuckkästchen nebst einem Papier und bedeutet ihr durch Zeichen
- dass es ein Verzeichnis der gebrachten Dinge enthalte beim Anblick dieser Reichtümer erneuert sich der Schmerz der Amme sie
- versinkt in ein tiefes trauern indem jene sich still wieder entfernen melvville tritt ein Kennedy schreit auf sobald Sie ihn
- gewahr wird Melville ihr seid es euch erblicke ich wieder Melville ja treuer Kennedy wir sehen uns wieder Kennedy nach langer langer
- schmerzenvoller Trennung Melville ein unglückselig schmerzvoll wiedersehen Kennedy oh Gott ihr kommt
- Melville den letzten ewigen Abschied von meiner Königin zu nehmen Kennedy jetzt endlich jetzt am Morgen
- ihres Todes wird ihr die langentbehrte Gegenwart der ihriigen vergönnt oh teurer Sir ich will nicht fragen wie es Euch erging euch nicht die Leiden nennen
- die wir l seitdem man euch von unserer Seite Riss ach dazu wird wohl eins die Stunde kommen oh Melville Melville mussten wir es erleben den Anbruch
- dieses Tags zu sehen Melville lasst uns einander nicht erweichen Weinen will ich solange noch leben in mir ist nie soll ein Lächeln
- diese Wangen mehr erheitern nie will ich dieses nächtliche Gewand mehr von mir legen ewig will ich trauern doch heute will ich standhaft sein versprecht auch
- ihr mir euren Schmerz zu mäßigen und wenn die anderen alle der Verzweiflung sich trostlos überlassen lasset uns mit männlich edler Fassung ihr vorangehen
- und ihr ein Stab sein auf dem todesweg Kennedy Melville ihr seid im Irrtum wenn ihr glaubt die Königin bedürfe unseres
- Beistands um standhaft in den Tod zu gehen sie selber ist die uns das Beispiel edler Fassung gibt seid ohne Furcht Maria Stuart wird als eine
- Königin und Heldin sterben Melville nahm sie die todespost mit Fassung auf man sagt dass sie nicht vorbereitet
- war Kennedy das war sie nicht ganz andere Schrecken waren die meine Lady ängstigten nicht vor dem Tod vor dem
- Befreier zitterte Maria Freiheit war uns verheißen diese Nacht versprach uns mortimmer von hier wegzuführen und zwischen Furcht und
- Hoffnung zweifelhaft ob sie dem kecken Jüngling ihre Ehre und fürstliche Person Vertrauen dürfe erwartete die Königin den Morgen da wird ein Auflauf in dem
- Schloss ein Pochen schreckt unser Ohr und vieler hämmerschlag wir glauben die Befreier zu vernehmen die Hoffnung winkt der süße trieb des Lebens wacht
- unwillkürlich allgewaltig auf da öffnet sich die Tür Sir parlot ist der uns verkündigt das die Zimmerer zu unseren Füßen das Gerüst
- aufgeschlagen sie wendet sich ab von heftigem Schmerz ergriffen Melville gerechter Gott oh sagt mir wie ertrug Maria diesen fürchterlichen
- Wechsel Kennedy nach einer Pause worin sie sich wieder etwas gefasst hat man löst sich nicht allmählich von dem Leben mit einem mal schnell augenblicklich
- muss der Tausch Geschehen zwischen zeitlichem und ewigem und Gott gewährte meiner Lady in diesem Augenblick der Erde Hoffnung zurückzustoßen mit
- entschlossener Seele und glaubenvoll den Himmel zu ergreifen kein Merkmal bleicher Furcht kein Wort der Klage entehrte meine
- Königin dann erst als sie l das schändlichen Verrat vernahm das unglückselige Geschick des Werten Jünglings der sich ihr geopfert des
- alten Ritters tiefen Jammer sah dem seine letzte Hoffnung starb durch sie da flossen ihre Tränen nicht das eigene Schicksal der Fremde Jammer presste sie
- ihr ab Melville wo ist sie jetzt könnt ihr mich zu ihr bringen Kennedy den Rest der Nacht durchwachte sie mit
- Beten nahm von den teuren Freunden schriftlich Abschied und schrieb ihr Testament mit eigener Hand jetzt pflegt sie einen Augenblick der Ruh der letzte
- Schlaf erquicket sie Melville wer ist bei ihr Kennedy ihr Leibarzt bergin und ihre
- Frauen zweiter Auftritt Margareta KL zu den vorigen Kennedy was bringt ihr Mistress ist die
- Lady wach CL ihre Tränen trocknend schon angekleidet sie verlangt nach euch Kennedy ich komme zu Melville der sie begleiten will folgt mir nicht bis ich
- die Lady auf euren Anblick vorbereitet geht hinein KL Melville der alte
- Haushofmeister Melville ja der bin ich KL oh dieses Haus braucht keines Meisters mehr Melville ihr kommt von London wisst ihr
- mir von meinem Manne nichts zu sagen Melville er wird auf freien Fuß gesetzt sagt man sobald kl sobald die Königin nicht mehr ist oh
- der nichtswürdig schändliche Verräter er ist der Mörder dieser teuren Lady sein Zeugnis sagt man habe sie verurteilt Melville so ist Karl oh seine Seele sei
- verflucht bis in die Hölle er hat falsch gezeugt Melville Milady KL bedenket eure reden KL beschwören will ich vorgericht des
- Schranken ich will es ihm ins Antlitz wiederholen die ganze Welt will ich damit erfüllen sie stirbt unschuldig Melville oh das gebe
- Gott dritter Auftritt bergin zu den vorigen danach hann kennedygin erblickt melv oh Melville Melville ihn
- umarmendgingin zu Margareta KL besorget einen Becher mit Wein für unsere Lady mach hurtig kurl geht ab Melville wie ist der Königin nicht wohl
- bergin sie fühlt sich stark sie täuscht ihr Heldenmut und keiner Speise glaubt sie zu bedürfen doch iher wartet noch ein schwerer Kampf und ihre Feinde
- sollen sich nicht rühmen dass Furcht des Todes ihre Wangen bleichte wenn die Natur aus Schwachheit unterliegt Melville zur Arme die
- hereintritt will sie mich sehen Kennedy gleich wird sie selbst hier sein ihr scheint euch mit Verwunderung umzusehen und eure Blicke
- fragen mich was soll das prachgerät in diesem Ort des Todes oh Sir wir litt Mangel da wir lebten erst mit dem Tode kommt der Überfluss
- zurück vierter Auftritt vorige zwei andere kammerfrauen der Maria gleichfalls in trauerkleidern sie brechen bei Melvilles Anblick in laute
- Tränen aus Melville was für ein Anblick welch ein Wiedersehen Gertrude Rosamund zweite Kammerfrau sie hat uns
- von sich geschickt sie will zum letzten Mal allein mit Gott sich unterhalten es kommen noch zwei weibliche bediente wie die vorigen in
- Trauer die mit stummen Gebärden ihren Jammer ausdrücken fünf Auftritt Margareta KL zu den vorigen sie trägt einen goldenen
- Becher mit Wein und setzt ihn auf den Tisch indem sie sich bleich und zitternd an einen Stuhl hält Melville was ist euch Mistress was
- entsetzt euch so Carl oh Gott bergin was habt ihr KL was musste ich erblicken
- Melville kommt zu euch sagt uns was es ist KL als ich mit diesem Becher Wein die große Treppe heraufstieg die zur
- unternhhalle führt da tat die Tür sich auf ich sah hinein ich sah oh Gott Melville was saht ihr fasset euch KL schwarz überzogen waren alle Wände
- ein groß Gerüst mit schwarzem Tuch beschlagen erhob sich von dem Boden mittend drauf ein schwarzer Block ein Kissen und dann eben ein blank
- geschliffenes Beil voll Menschen war der Saal die um das mordgerüst sich drängten und heiße blutge in den Blick das Opfer erwarteten die kammerfrauen oh Gott sei
- unser Lady gnädig Melville fasst euch sie kommt sechst Auftritt die vorigen sie ist weiß und festlich gekleidet am
- Halse trägt sie an einer Kette von kleinen Kugeln ein Agnus Dei ein Rosenkranz hängt am Gürtel herab sie hat ein Kruzifix in der Hand und ein Diadem
- in den Haaren ihr großer schwarzer Schleier ist zurückgeschlagen bei ihrem Eintritt weichen die Anwesenden zu beiden Seiten
- zurück und drücken den heftigsten Schmerz aus mville ist mit einer unwillkürlichen Bewegung auf die Knie gesunken Maria mit ruhiger Hoheit im
- ganzen Kreise herumsehend was klagt ihr warum weint ihr freuen solltet ihr euch mit mir dass meiner leidenziel nun endlich Naht dass
- meine Bande fallen mein Kerker aufgeht und die Frohe Seele sich auf Engelsflügeln schwiwingkt zur ewigen Freiheit
- da als ich in die Macht der stolzen Feindin gegeben war unwürdiges erduldend was einer freien großen Königin nicht zeht da war es Zeit um mich zu
- weinen wohltätig heilend nah mir der Tod der ernste Freund mit seinen schwarzen Flügeln bedeckt er meine Schmach in Menschen adelt den tiefst gesunkenen das
- letzte Schicksal die Krone fühle ich wieder auf dem Haupt den würdigen stolz in meiner edlen Seele indem Sie einige Schritte weiter
- Vortritt wie Melville hier nicht also edler Sir steht auf ihr seid zu eurer Königin Triumph zu ihrem Tode nicht gekommen mir wird ein Glück zu teil wie
- ich es nimmer gehoffet dass mein Nachruhm doch nicht ganz in meiner Feinde H ist das doch ein Freund mir ein Bekenner meines Glaubens als Zeuge
- daasteht in der Todesstunde sagt edler Ritter wie erging es euch in diesem feindlichen unholdenlande seitdem man euch von
- meiner Seite riss die Sorg um euch hat oft mein Herz bekümmert Melville mich drückte sonst kein Mangel als der Schmerz um dich und meine
- Ohnmacht dir zu dienen Maria wie steht's um Didier meinen alten camra doch der getreue schläft wohl lange schon den ewigen Schlaf denn er
- war hoch an Jahren Melville gott hat ihm diese Gnade nicht erzeigt er lebt um deine Jugend zu
- begraben Maria dass mir vor meinem Tode noch das Glück geworden wäre ein geliebtes Haupt der teuern
- Blutsverwandten zu umfassen doch ich soll sterben unter Fremdlingen nur eure Tränen soll ich fließen sehen
- Melville die letzten Wünsche für die meinen leg ich in eure Treue Brust ich segne den allerchristlichsten König meinen Schwager und Frankreichs ganzes
- königliches Haus ich segne meinen Oheim den Kardinal und Heinrich ges meinen edlen Vetter ich segne auch den Papst den heiligen
- Statthalter Christi der mich wiedersegnet und den katholischen König der sich edelmütig zu meinem Retter meinem Rächer anbot sie alle stehen in
- meinem Testament sie werden die Geschenke meiner Liebe wie arm sie sind darum gering nicht
- achten sich zu ihren Dienern wendend euch habe ich meinem königlichen Bruder von Frankreich anempfohlen er wird sorgen für euch ein neues Vaterland euch
- geben und ist euch meine letzte Bitte Wert bleibt nicht in England dass der Brit nicht sein stolzen Herz an eurem unglückweide nicht die im staubee die
- mir gedient bei diesem Bildnis des Gekreuzigten gelobet mir dies unglückselige Land als bald wenn ich
- dahin bin zu verlassen Melville berührt das Kruzifix ich schwöre dir es im Namen
- dieser aller Maria was ich die Arme die beraubte noch besaß worüber mir vergönnt ist
- freizuschalten das habe ich unter euch verteilt man wird ich hoffe es meinen letzten Willen Ehren auch was ich auf dem todeswege trage gehöret euch
- vergönnet mir noch einmal der erdeglanz auf meinem Weg zum Himmel zu den Fräulein dir meine Alix Gertrud Rosamund bestimm ich meine
- Perlen meine Kleider denn eure Jugend freut sich noch des Putzes du Margareta hast das nächste Recht an meine Großmut denn ich lasse
- dich zurück als die unglücklichste von allen dass ich des Gatten Schuld an dir nicht räche wird mein Vermächtnis offenbaren dich oh meine treue Herner
- reizet nicht der Wert des Goldes nicht der Steine Pracht dir ist das höchste kleinot mein Gedächtnis nimm dieses Tuch ich hab es
- mit eigener Hand für dich gestickt in meines Kummers Stunden und meine heißen Tränen eingewoben mit diesem Tuch wirst du die
- Augen mir verbinden wenn es soweit ist diesen letzten Dienst wünsch ich von meiner Herner zu empfangen Kennedy oh Melville ich ertrag
- es nicht Maria kommt alle kommt und empfangt mein letztes lebe wohl sie reicht ihre
- eins nach dem anderen fällt ihr zu Füßen und küsst die D gebotene Hand unter heftigem Weinen leb wohl margreta Alex lebe wohl
- dank Berg für e treuen Dienste dein Mund brennt heiß Gertrude ich bin viel gehasset worden doch auch viel
- geliebt ein edler Mann beglücke meine Gertrud denn Liebe fordert dieses glühende Herz Berta du hast das bessere Teil erwählt
- die keusche Braut des Himmels willst du werden oh Eile dein Gelübte zu vollziehen betrüglich sind die Güter dieser Erden das lern an deiner Königin
- nichts weiter leb wohl lebt wohl lebt ewig wohl sie wendet sich schnell von Ihnen alle bis auf Melville entfernen
- sich Sieber Auftritt Maria Melville Maria ich habe alles zeitliche
- berichtigt und hoffe keines Menschen Schuldnerin aus dieser Welt zu scheiden eins nur ist Melville was der beklemmten Seele noch verwehrt sich frei und
- freudig zu erheben Melville entdecke mir es erleichtere deine Brust dem treuen Freund vertraue deine Sorgen
- Maria ich stehe an dem Rand der Ewigkeit bald soll ich treten vor den höchsten Richter und noch habe ich den heiligen nicht
- versöhnt versagt ist mir der Priester meiner Kirche das Sakrament das heilige himmelsspeise verschmähe ich aus den Händen falscher Priester im Glauben
- meiner Kirche will ich sterben denn der allein ist welcher selig macht Melville beruhige dein Herz dem Himmel gilt der feurig fromme Wunsch statt des
- vollbringens tyrannenmacht kann nur die Hände fesseln das Herzens Andacht hebt sich frei zu Gott das Wort ist tot der Glaube macht lebend
- Maria ach melv nicht allein genug ist sich das Herz ein irdisch Pfand Bedarf der Glaube das hohe himmlische sich
- zuzueignen drum wart der Gott zuum Menschen und verschloss die unsichtbaren himmlischen Geschenke geheimnisvoll in einem sichtbaren
- Leib die Kirche ist die heilige die hohe die zu dem Himmel uns die Leiter baut die allgemeine die katholsche heißt sie denn nur der Glaube aller stärkt den
- Glauben wo tausende anbeten und verehren da wird die Glut zur Flamme und beflügelt schwingt sich der Geist in alle Himmel
- auf ach die beglückten die das frohgeteilte Gebet versammelt in dem Haus des Herrn geschmückt ist der Altar die Kerzen leuchten die Glocke tönt der
- Weihrauch ist gestreut der Bischof steht im reinen Messgewand er fasst den Kelch er segnet ihn er kündet das hohe Wunder der Verwandlung an und niederstürzt dem
- gegenwärtigen Gotte das gläubig überzeugte Volk ach ich allein bin ausgeschlossen nicht zu mir in meinen Kerker dringt der
- himmelssegen Melville er dringt zu dir er ist dir nah vertraue dem allvermögenden der Dürre Stab kann Zweige Treiben in des Glaubens Hand und
- der dir die Quelle aus dem Felsen schlug kann dir im Kerker den Altar bereiten kann diesen Kelch die irdische erquckung dir schnell in eine himmlische
- verwandeln er ergreift den Kelch der auf dem Tische steht
- Maria verstehe ich euch ja ich verstehe euch hier ist kein Priester keine Kirche kein
- hochwürdiges doch der Erlöser spricht wo zwei versammelt sind in meinem Namen da bin ich gegenwärtig unter ihnen was weit den Priester ein zum Mund
- des Herrn das reine Herz der unbefleckte Wandel so seid ihr mir auch ungeweiht ein Priester ein Bote Gottes der mir Frieden bringt euch will ich meine
- letzte Beichte tun und euer Mund soll mir das Heil verkünden Melville wenn dich das Herz so mächtig dazu treibt so wisse Königin
- dass dir zum Troste Gott auch ein Wunder wohl verrichten kann hier sei kein Priester sagtest du keine Kirche kein Leib des Herren du irrst dich hier ist
- ein Priester und ein Gott ist hier zugegen er entblößt bei diesen Worten das Haupt zugleich zeigt er ihr eine hostier in einer goldenen
- Schale ich bin ein Priester deine letzte Beichte zu hören dir auf deinem todesweg den Frieden zu verkündigen habe ich die sieben Weihen auf meinem Haupt empfangen
- und diese Hostie überbringe ich dir vom Heiligen Vater die er selbst geweiht Maria oh so muss an der Schwelle selbst des Todes
- mir noch ein himmlisch Glück bereitet sein wie ein Unsterblicher auf goldenen Wolken herniederfährt wie den Apostel eins der Engel führte aus des Kerkers
- banden ihn hält kein Riegel keines Hüters Schwert er schreitet mächtig durch verschlossene Pforten und im Gefängnis steht er glänzend
- da so überrascht mich hier der himmelsbote da jeder irdsche ret mich getäuscht und ihr mein Diener einst seid jetzt der Diener des höchsten Gottes und
- sein heiliger Mund wie eure Knie sonst vor mir sich beugten so lieg ich jetzt im Staub vor euch sie sinkt vor ihm
- nieder Melville indem er das Zeichen des Kreuzes über sie macht im Namen des Vaters und des Sohnes
- und des Geistes Maria Königin hast du dein Herz erforschet schwörst du und gelobest du Wahrheit zu beichten vor dem Gott der
- Wahrheit Maria mein Herz liegt offen da vor dir und ihm Melville sprich welcher Sünde zeig dich dein Gewissen seitdem du Gott zum
- letzten Mal versöhnt Maria von neitschem hasse war mein Herz erfüllt und Rach ken tobten in dem Busen Vergebung hofft ich Sünderin
- von Gott und konnte nicht der Gegnerin vergeben Melville bereuest du die Schuld und ist dein ernster Entschluss versöhnt aus
- dieser Welt zu scheiden Maria so W ich hoffe dass mir Gott vergebe
- melv welch ander Sünde klagt das Herz dich an Maria ach nicht durch Hass allein durch
- sündgeliebe noch mehr habe ich das höchst gut beleidigt das eitle Herz war zu dem Mann gezogen der treulos mich verlassen und
- betrogen Melville bereuest du die Schuld und hat dein Herz vom eiteln Abgott sich zu Gott gewendet Maria es war der schwerste
- Kampf den ich bestand zerrissen ist das letzte irdsche Band Melville welch anderer Schuld verklagt
- dich dein Gewissen Maria ach eine frühe Blutschuld längst gebeichtet sie kehrt zurück mit neuer schreckenskraft im Augenblick der
- letzten Rechenschaft und wälzt sich schwarz mir vor des himmelspfororten den König meinen Gatten ließ ich Morden und dem Verführer
- schenkt ich Herz und Hand streng büst ich es ab mit allen Kirchenstrafen doch in der Seele will der Wurm nicht
- schlafen Melville verklagt das Herz dich keiner anderen Sünde die du noch nicht gebeichtet und
- [Musik] gebüßt Maria jetzt weißt du alles was mein Herz belastet Melville
- denk an die näher des allwissenden der Strafen denke die die heilige Kirche der mangelhaften Beichte troht das ist die Sünde zu dem ewigen Tod denn das ist
- wieder seinem Heiligen Geist gefrefelt Maria so schenke mir die ewige Gnade Sieg im letzten Kampf als ich dir
- wissend nichts verschwieg Melville wie deinem Gott verhähst du das re um dessend Willen dich die Menschen
- Strafen du sagst mir nichts von deinem bluttigen Anteil an babingtons und Peris Hochverrat den zeitlichen Tod stirbst du für diese Tat willst du auch noch den
- evgin dafür sterben Maria ich bin bereit zur Ewigkeit zu gehen noch eh sich der Minutenzeiger
- wendet werde ich vor meines Richters Throne stehen doch wiederhool ich es meine ist
- vollendet Melville erwäg es wohl das Herz ist ein Betrüger du hast vielleicht mit listgem Doppelsinn das Wort vermieden das dich schuldig macht
- obgleich der Wille das Verbrechen teilte doch wisse keine gaukelkunst berückt das flammenauge das ins Innere blickt
- Maria ich habe alle für Fürsten aufgeboten mich aus unwürdigen Banden zu befreien doch nie habe ich durch Vorsatz oder tat das Leben meiner Feindin
- angetastet Melville so hätten deine Schreiber falsch gezeugt Maria wie ich gesagt so ist's
- was jene zeugten das richte Gott Melville so steigst du überzeugt von deiner Unschuld auf das
- blutgerüste Maria Gott würdigt mich durch diesen unverdienten Tod die frühe schwere Blutschuld
- abzubüßen Melville macht den Segen über sie so gehe hin und sterbend büße sie sink ein ergebenes Opfer am
- Altare Blut kann versöhnen was das Blut verbrach du fehltest nur aus weiblichem Gebrechen dem seeligen Geiste folgten nicht die
- Schwächen der Sterblichkeit in die Verklärung nach ich aber künde dir Kraft der Gewalt die mir verliehen ist zu lösen und zu
- binden Erlassung an von allen deinen Sünden wie du geglaubet so geschehe dir erreicht ihr die Hostie nimm hin den Leib er ist
- fürichfer er ergreift den Kelch der auf dem Tische steht kekriert ihn mitem Gebet dann re er ihr denelben
- sieögertunehmen und we ihn mit der handurimm hin das Blut es ist für dich vergenimm hin derst erzeigt dir diese Gunst im Tode noch sollst höchste Recht
- der köne dasliche ü sie empfängt den Kelch und wie du jetzt dich in dem irdschen Leib geheimnisvoll mit deinem
- Gott verbunden so wirst du dort in seinem Freudenreich wo keine Schuld mehr sein wird und kein Weinen ein schön verklärter Engel dich auf ewig mit dem
- Göttlichen Vereinen er setzt den Kelch nieder auf ein Geräusch das gehört wird bedeckt er
- sich das Haupt und geht an die Türe Maria bleibt in stiller Andacht auf den Knien liegen Melville
- zurückkommend dir bleibt ein harter Kampf noch zu bestehen fühlst du dich stark genug um jede Regung der Bitterkeit des Hasses zu
- besiegen Maria ich fürchte keinen Rückfall meinen Hass und meine Liebe habe ich Gott
- geopfert Melville nun so bereite Dich die Lords von Lester und Burley zu empfangen sie sind
- da Achter Auftritt die vorigen Burle ler und parlet ler bleibt ganz in der Entfernung stehen ohne die Augen aufzuschlagen
- Burle der seine Fassung beobachtet tritt zwischen ihn und die Königin Burle ich komme Lady Stuart eure letzten
- Befehle zu empfangen Maria dank mil Lord Burle es ist der Wille meiner Königin dass euch nichts billiges verweigert
- werde Maria mein Testament nennt meine letzten Wünsche ich habe es in Ritter parlits Hand gelegt und bitte dass es treu vollzogen werde
- Palit verlasst euch drauf Maria ich bitte meine Diener ungekränkt nach Schottland zu entlassen oder
- Frankreich wohin sie selber wünschen und Begehren Burle es sei wie ihr es wünscht
- Maria und weil mein Leichnam nicht in geweihter Erde ruhen soll so dulde man dass dieser treue Diener mein Herz nach Frankreich bringe zu den meinen
- ach es war immer dort Burle es soll geschehen habt ihr sonst noch Maria der Königin von England bringt meinen schwesterlichen Gruß sagt
- ihr dass ich ihr meinen Tod von ganzem Herzen vergebe meine Heftigkeit von gestern ihr reueevoll
- Abbitte gott erhalte sie und schenk ihr eine glückliche Regierung Burley sprecht habt ihr noch nicht
- besserern Rat erwählt verschmäht ihr noch den Beistand des Dechanten Maria ich bin mit meinem Gott versöhnt Sir parlet ich habe euch
- schuldlos vieles weh bereitet des Alters Stütze euch geraubt oh lasst mich hoffen dass ihr meiner nicht mit Hass gedenket
- parlet gibt ihr die Hand gott sei mit euch gehet hin in Frieden Neunter Auftritt die vorigen hann Kennedy und die anderen Frauen der
- Königin dringen herein mit Zeichen des Entsetzens ihnen folgt der Sheriff einen weißen Stab in der Hand hinter demselben sieht man durch die offenbleibende Tür
- bewaffnete Männer Maria was ist Dir Herner ja nun ist es Zeit hier kommt der
- Sheri uns zum Tod zu führen es muss geschieden sein lebt wohl lebt wohl ihre Frauen hängen sich an sie mit
- heftigem Schmerz zu Melville ihr werter Sir und meine treue Hanna sollt mich auf diesem letzten Gang begleiten myord versagt mir diese Wohltat nicht
- Burley ich habe dazu keine Vollmacht Maria wie die kleine Bitte könntet ihr mir weigern habt Achtung gegen mein Geschlecht wer
- soll den letzten Dienst mir leisten nimmer mehr kann es der Wille meiner Schwester sein dass mein Geschlecht in mir beleidigt werde der Männer rohe
- Hände mich berühren Burley es darf kein Weib die Stufen des Gerüstes mit euch
- besteigen ihr Geschrei und jammern Maria sie soll nicht jammern ich verbürge mich für die gefasste Seele meiner Herner seid gütig Lord oh trennt mich nicht im
- Sterben von meiner treuen Pflegerin und Amme sie trug auf ihren Armen mich ins Leben sie leihte mich mit sanfter Hand zum
- Tod parlet zu Burley lass es geschehen Burle es sei Maria nun habe ich nichts mehr auf dieser Welt sie nimmt das Kruzifix und
- küsst es mein Heiland mein Erlöser wie Du am Kreuz die Arme ausgespannt so breite sie jetzt aus mich zu
- empfangen sie wendet sich zu gehen in diesem Augenblick begegnet ihr Auge dem Grafen Lester der bei ihrem Aufbruch unwillkürlich aufgefahren und nach ihr
- hingesehen bei diesem Blick zittert Maria die Knie Versagen ihr sie ist im Begriff hinzusinken da ergreift sie Graf Lester und empfängt sie in seinen
- Armen sie sieht ihn eine Zeitl ernst und schweigend an er kann ihren Blick nicht aushalten endlich spricht
- sie er haltet Wort Graf ler ihr verspracht mir euren Arm aus diesem kak mich zu führen und ihr leihet mir ihn
- jetzt er steht wie vernichtet sie fährt mit sanfter Stimme fort ja ler und nicht bloß die Freiheit wollte ich e Hand verdanken ihr solltet
- mir die Freiheit teuer machen an eurer Hand beglückt durch eure Liebe wollte ich des neuen Lebens mich erfreuen jetzt da ich auf dem Wege bin
- von der Welt zu scheiden und ein Seeliger Geist zu werden den keine irdsche Neigung mehr versucht jetzt lster darf ich ohne Scham erröten euch
- die besiegte Schwachheit eingestehen lebt wohl und wenn ihr könnt so lebt beglückt ihr dürftet werben um zwei Königinnen ein zärtlich liebend Herz
- habt ihr verschmäht verraten um ein stolzes zu gewinnen kniet zu den Füßen der Elisabeth mög euer Lohn nicht eure
- Strafe werden lebt wohl jetzt habe ich nichts mehr auf Erden sie geht ab der Sheriff voraus Melville und die Amme ihr zur Seite
- Burley und parlet folgen die übrigen sehen ihr jammernd nach bis sie verschwunden ist dann entfernt en Sie sich durch die zwei anderen
- Türen zehn Auftritt ler allein zurückbleibend ich lebe noch ich trag es noch zu leben stürzt dieses Dach nicht sein
- Gewicht auf mich tut sich kein Schlund auf das elendeste der Wesen zu verschlingen oh was habe ich
- verloren welche Perle warf ich hin welch Glück der Himmel habe ich weggeschleudert sie geht dahin ein schon verklärter Geist und mir bleibt die
- Verzweiflung der Verdammten wo ist mein Vorsatz hin mit dem ich kam des Herzens Stimme fühllos zu ersticken ihr fallend Haupt zu sehen
- mit unbewegten blicken weckt mir ihr Anblick die erstorbene Scham muss sie im Tod mit liebesbanden mich umstricken
- verworfener dir steht es nicht mehr an in zartem Mitleid weibisch hinzuschmelzen der Liebe Glück liegt nicht auf deiner Bahn mit einem ehrnen
- Harnisch angetan sei deine Brust die Stirne sei ein Felsen willst du den Preis der Schandtat nicht verlieren dreist musst du sie
- behaupten und vollführen verstummer Mitleid Augen werdet Stein ich sehe sie fallen ich will Zeuge
- sein er geht mit entschlossenem Schritt der Türe zu durch welche Maria gegangen bleibt aber auf der Mitte des Weges stehen
- umsonst umsonst ich faste Hölle grauen ich kann ich kann das schreckliche nicht schauen kann sie nicht sterben haben Seen
- HCH was war das sie sind schon unten unter meinen Füßen bereitet sich das fürchterliche Werk ich höre Stimmen fort hinweg hinweg aus diesem Haus des
- Schreckens und des Todes er will durch eine andere Tür entfliehen findet sie aber verschlossen und fährt zurück wie fesselt mich ein
- Gott an diesen Boden muss ich anhören was mir anzuschauen graut die Stimme des Dechanten er ermahnet sie sie unterbricht ihn
- HCH laut betet sie mit fester Stimme es wird still ganz still nur Schluchzen höre ich und die Weiber
- weinen sie wird entkleidet harch der schäel wird gerückt sie kniet aus Kissen leg das Haupt nachdem er die letzten Worte mit
- steigender Angst gesprochen und eine Weile inne gehalten sieht man ihn plötzlich mit einer zuckenden Bewegung zusammenfahren und ohnmächtig
- niedersinken zugleich erschallt von unten herauf ein dumpfes Getöse von Stimmen welches lange
- fort auftr das zweite Zimmer des viertenzugs Elisabeth Trus einer Seitentüre ihr Gang undre geärden drüen
- die heftigste Unruhe ausch niemand hier noch keine bsaft es nicht Abend werden steht die Sonne fest in ihrem himmlis LAF
- ich soll noch länger auf dieser Folter der Erwartung liegen ist es geschehen ist es nicht mir graut vor beidem und ich wage nicht
- zu fragen Graf Lester zeigt sich nicht auch berley nicht die ich ernannt das Urteil zu vollstrecken sind sie von London
- abgereist dann ist's Geschehen der Pfeil ist abgedrückt er fliegt er trifft er hat getroffen Gelds mein Reich ich kann ihn nicht mehr
- halten wer ist das 12 Auftritt Elisabeth ein Page
- Elisabeth du kommst allein zurück wo sind die Lords page Milord von löster und der Gr Schatzmeister Elisabeth in der höchsten Spannung wo sind sie
- page sie sind nicht in London Elisabeth nicht wo sind sie denn Haage das wusste niemand mir zu sagen
- vor Tagesanbruch hätten beide Lords eilfertig und geheimnisvoll die Stadt verlassen Elisabeth lebhaft ausbrechend
- ich bin Königin von England auf und niedergehend in der höchsten Bewegung
- geh rufe mir nein bleibe sie ist tot jetzt endlich habe ich Raum auf dieser Erde was zittre ich was ergreift mich diese Angst das Grab
- deckt meine Furcht und wer darf sagen ich hab getan es soll an Tränen mir nicht fehlen die gefallene zu beweinen zum
- Pagen stehst du noch hier mein Schreiber davidon soll augenblicklich sich hierher verfügen schickt nach dem Grafen shrewsberry ah da ist er
- selbst 13 Auftritt Elisabeth Graf shrewsberry Elisabeth willkommen edler Lord was bringt ihr nichts kleines kann es sein
- was euren Schritt so spät hierher führt shrewsberry große Königin mein sorgenvolles Herz um deinen Ruhm bekümmert trieb mich heute nach dem
- Tower wo KL und n die Schreiber der Maria gefangen sitzen denn noch einmal wollte ich die Wahrheit ihres Zeugnisses erproben
- bestürzt verlegen weigert sich der Leutnant des Turms mir die Gefangenen zu zeigen durch Drohung nur verschafft ich mir den
- Eintritt Gott welcher Anblick zeigte mir sich da das Haar verwildert mit des Wahnsinns blicken wie ein von Furien gequälter lag
- der Schotte Curl auf seinem Lager kaum erkennt mich der unglückliche so stürzt er zu meinen Füßen schreiend meine Knie umklammernd mit Verzweiflung
- wie ein Wurm vor mir gekrümmt fleht er mich an beschwört mich ihm seiner Königin Schicksal zu verkünden denn ein Gerücht dass sie zum Tod verurteilt sei
- war in des tauers Klüfte eingedrungen als ich ihm das bejah nach der Wahrheit hinzugefügt dass es sein Zeugnis sei wodurch sie sterbe sprang er
- wütend auf fiel seinen Mitgefangenen an riss ihn zu Boden mit das Wahnsinns riesenkraft ihn zu erwürgen strebend kaum entrissen wir den unglücksseligen
- seines grimmes Händen nun kehrt er gegen sich die Wut zerschlug mit grimgen Fäusten sich die Brust verfluchte sich und den Gefährten
- allen höllengeistern er habe falsch gezeugt die unglücksbriefe an bbington die er als echt beschworen sie seinen falsch er habe andere Worte geschrieben
- als die Königin diktiert der böswicht nor hab ihn dazu verleitet drauf rannt er an das Fenster riss es auf mit wütender Gewalt schrie in die Gassen
- hinab dass alles Volk zusammenlief er sei der Schreiber der Maria sei der Bösewicht der sie fälschlich angeklagt er sei verflucht er sei ein falscher
- Zeuge Elisabeth ihr sagtet selbst dass er von Sinnen war die Worte eines rasenden verrückten beweisen nichts
- shrewsberry doch dieser Wahnsinn selbst Beweise desto mehr oh Königin lass dich beschwören übereile nichts befiel dass man von neuem
- untersuche Elisabeth ich will es tun weil ihr es wünscht Graf nicht weil ich glauben kann dass
- meine Piers in dieser Sache überalt gerichtet euch zur Beruhigung erneuere Mann die untersuch gut dass es noch Zeit ist an unserer
- königlichen Ehre soll auch nicht der Schatten eines zweifelshaften 14 Auftritt Davison zu den
- vorigen Elisabeth das Urteil Sir das ich in eure Hand gelegt wo ist davidon im höchsten Erstaunen
- das Urteil Elisabeth dass ich gestern euch in Verwahrung gab davidon mir in
- Verwahrung Elisabeth das Volk bestürmte mich zu unterzeichnen ich muss ihm seinen Willen tun ich tat's gezwungen Tat ich's und in
- eure Hände legte ich die Schrift ich wollte Zeit gewinnen ihr wisst was ich euch sagte nun gebt
- her shrewsberry gebt werter Sir die Sachen liegen anders die Untersuchung muss erneuert werden davidon
- erneuert ewige Barmherzigkeit Elisabeth bedenkt euch nicht so lang wo ist die Schrift davidon in
- Verzweiflung ich bin gestürzt ich bin ein Mann des Todes el h dich einfallend ich will nicht hoffen Sir Davison ich bin verloren ich habe
- sie nicht mehr Elisabeth wie was shwsberry Gott im Himmel
- davidon sie ist in burleys Händen schon seit gestern Elisabeth unglücklicher so habt ihr mir
- befahl ich euch nicht streng sie zu verwahren davidon das hast du nicht befohlen Königin Elisabeth willst du mich Lügen
- strafen elender wann hieß ich dir die Schrift ein berly geben davidon nicht in bestimmten klaren Worten aber Elisabeth nichtswürdiger du
- wagst es meine Worte zu deuten deinen eigenen bluten Sinn hineinzulegen wehe dir wenn Unglück aus dieser eigenmächtigen Tat erfolgt mit deinem
- Leben sollst du mir es bezahlen Graf shrewsberry ihr sehet wie mein Name gemissbraucht wird
- shrewsberry ich sehe oh mein Gott Elisabeth was sagt ihr shrewberry in der
- sich dieser Tat vermessen hat auf eigene Gefahr und ohne deine Wissenschaft gehandelt so muss er vor den Richterstuhl der Piers gefordert werden
- weil er deine Namen dem Abscheu aller Zeiten preisgegeben letzter Auftritt die vorigen Burle zuletzt
- Kent Burle beugt ein Knie vor der Königin lang lebe meine königliche Frau und mögen alle Feinde dieser Insel wie diese Stuart
- Enden shrewsberry verhüllt sein Gesicht davidon ringt verzweiflungsvoll die Hände Elisabeth redet
- Lord habt ihr den tödlichen von mir empfangen Burle nein Gebieterin ich empfing ihn von Davison
- Elisabeth hat davidon ihn euch in meinem Namen übergeben Burley nein das hat er nicht Elisabeth und ihr vollstrecktet ihn
- rasch ohne meinen Willen erst zu wissen das Urteil war gerecht die Welt kann uns nicht tadeln aber euch gebührte nicht der milde unseres Herzens
- vorzugreifen drum seid verbannt von unserem Angesicht zu davidon ein strengeres Gericht erwartet
- euch der seine Vollmacht frefelnd überschritten ein heilig anvertrautes Pfand veruntreut man füre ihn nach dem Tauer es ist mein Wille dass man auf
- Leib und Leben ihn verklage ein edler talbert euch allein habe ich gerecht erfunden unter meinen Räten
- ihr sollt fort an mein Führer sein mein Freund shrewsberry verbannet deine treusten Freunde nicht wirf sie nicht ins
- Gefängnis die für dich gehandelt haben die jetzt für dich Schweigen mir aber große Königin erlaube dass ich das Siegel dass du mir z Jahre
- vertraut zurück in deine Hände gebe Bett betroffen nein shrewsberry ihr werdet mich jetzt nicht verlassen
- jetzt shrewsberry verzeih ich bin zu alt und diese gerade Hand sie ist zu starr um deine neuen
- Taten zu versiegeln Elisabeth verlassen wollte mich der Mann der mir das Leben rettete
- shrewsberry ich habe wenig getan ich habe deinen edlern Teil nicht retten können leeber herrsche
- glücklich die Gegnerin ist tot du hast von nun an nichts mehr zu fürchten brauchst nichts mehr zu achten geht
- ab Elisabeth zum Grafen Kent der hereintritt ler komme her Kent der Lord lässt sich entschuldigen
- er ist zu Schiff nach Frankreich sie bezwingt sich und steht mit ruhiger Fassung
- da der Vorhang fällt
Zum Nachlesen
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DramaEin Drama ist in der Regel ein literarisches Werk, das dafür konzipiert ist, im Theater aufgeführt zu werden. Ein Dramatext realisiert sich nur durch die …