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Die Aggregatzustände einfach erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 35 Zeilen
- Sommer ist doch was geiles. Gemütlich im Schwimmbad oder am See chillen und dabei noch ein Eisessen. Aber einmal nicht
- aufgepasst und schon ist das Eis geschmolzen. Also einfach durch die Hitze wurde es von fest zu flüssig. Wenn
- man das chemisch richtig ausdrücken will, dann sagt man, das Eis ändert seinen Aggregatzustand. Und um das Thema
- geht's jetzt. [Musik] Jetzt erstmal checken, was
- Aggregatzustände überhaupt sind. Es bezeichnet die physikalischen Grundzustände eines Stoff.
- Sie ändern sich durch Temperaturänderung, also einfach durch Wärme oder aber durch Druckveränderung.
- Es gibt drei natürliche Grundform: Fest, flüssig und gasförmig. Am Beispiel von Wasser kann man sich das sehr gut klar
- machen. Eis stellt Wasser in seinem festen Zustand da. Flüssiges Wasser ist das, was ihr täglich trinkt und
- gasförmiges Wasser ist der Wasserdampf. Der steigt im Sommer z.B. von einem See auf oder ihr kennt ihn vom Wasserkocher.
- Damit habt ihr schon mal eine Grundvorstellung von allen Aggregatzuständen.
- Wenn man die aber genauer bezeichnen will, dann schaut man sich die Definition an. Wenn was fest ist, gilt
- der Stoff behält seine Form und sein Volumen. Bei einem flüssigen Stoff bleibt das Volumen erhalten, aber die
- Form nicht. Z.B. wenn ihr Wasser von der Flasche in ein Glas gießt, dann hat sich die Form verändert. Trotzdem bleibt das
- Volumen gleich. Wäre auch komisch, wenn ihr einen Literschenkt und dann nur noch einen halben im Glas habt oder so.
- Anders ist es bei gasförmigen Stoffen. Die Form und das Volumen ist hier nicht immer gleich, weil sich das Gas ja im
- ganzen Raum ausbreitet. Das sind also die verschiedenen Aggregatzustände. Wichtig ist aber auch, wie sie
- ineinander übergehen. Natürlich ist klar, dass ich einen Stoff erwärmen müsst, damit er von fest nach flüssig
- übergeht. Trotzdem sind auch die Begriffe wichtig. Wie heißt dieser Übergang? Von fest nach flüssig heißt
- der Übergang schmelzen, wie wenn euer Eis schmelzt. Der umgekehrte Übergang von flüssig nach fest, der heißt
- erstarren. Also, wenn ihr Eiswürfel herstellt und dabei Wasser ins Gefrierfach stellt, dann erstarrt das
- Wasser zu Eis. Der Übergang von flüssig nach gasförmig wird entweder Sieden oder auch W verdampfen genannt. Also
- Wasserverdampft zu Wasserdampf. Klingt ziemlich logisch. Wenn aber ein Gas zu einer Flüssigkeit wird, nennt man diesen
- Übergang Kondensation. Also, wenn ihr z.B. an eine Scheibe haucht, dann kondensiert dort euer Atem. Das sind so
- die normalen Übergänge, die jeder schon mal gesehen hat. Aber natürlich gibt es auch noch krassere Übergänge. Geht ein
- Stoff von fest direkt ins Gasförmige, dann sagt man er sublimiert. Kann man sich mit Wasser nicht so leicht
- vorstellen, aber dafür mit Trockeneis, also ganz kaltem CO2. Das ist am Anfang fest und wenn man dann wartet, wird es
- gashörmig, ohne dass es zwischendurch flüssig ist. Ganz schön cool. Auch hier gibt's natürlich eine Rückrichtung, also
- vom Gasförmigen zum festen Zustand. Das heißt dann resublimieren. Immerhin muss man sich hier kein ganz neues Wort
- merken. Das könnt ihr im Kühlfach beobachten. Hier wird der Wasserdampf aus der Luft direkt zu Eis, das sich an
- den Wänden ablagert. Deshalb sind die Kühlfächer nach einiger Zeit auch vereist und müssen abgetaut werden. Was
- jetzt die Teilchen damit zu tun haben, wird in dem Video Teilchenmodell erklärt. Also einfach hier mal
- reinklicken oder den Link in der Beschreibung aufrufen. Jetzt wisst ihr, was es mit dem Schmelzen von eurem Eis
- an warmen Tagen auf sich hat und könnt es weiter genussvoll vertilgen vertögen Alter und da ich jetzt so viel über Eis
- gelabert habe, postet doch mal in die Comments, welche euer Lieblingseis ist. Ich fange an. Meine Lieblingssorte ist
- Cookies. Ist auch wohl klar. In dem Sinne, haut rein und macht's gut. Co?
Zum Nachlesen
ChemieZentrale Begriffe der Chemie sind chemische Reaktionen und chemische Bindungen. Durch chemische Reaktionen werden chemische Bindungen gebildet oder gespalten.
ErstarrenErstarren, Gefrieren oder Kristallisieren bezeichnet in der Physik den Phasenübergang eines Stoffes vom flüssigen in den festen Aggregatzustand.
SchmelzenSo hat zum Beispiel ein Wasser/Eis-Gemisch bei Normaldruck eine Temperatur von 0 °C. Das Gegenteil des Schmelzens ist das Erstarren. Bei Stoffen, deren …
SiedenBei Wasser oder wässrigen Lösungen in sauberen Gefäßen kann die Flüssigkeit unter Umständen über die Siedetemperatur hinaus erwärmt werden, ohne dass es zum …