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Die Aggregatzustände einfach erklärt

Chemie - simpleclub3:25 542.785 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 35 Zeilen
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  1. Sommer ist doch was geiles. Gemütlich im Schwimmbad oder am See chillen und dabei noch ein Eisessen. Aber einmal nicht
  2. aufgepasst und schon ist das Eis geschmolzen. Also einfach durch die Hitze wurde es von fest zu flüssig. Wenn
  3. man das chemisch richtig ausdrücken will, dann sagt man, das Eis ändert seinen Aggregatzustand. Und um das Thema
  4. geht's jetzt. [Musik] Jetzt erstmal checken, was
  5. Aggregatzustände überhaupt sind. Es bezeichnet die physikalischen Grundzustände eines Stoff.
  6. Sie ändern sich durch Temperaturänderung, also einfach durch Wärme oder aber durch Druckveränderung.
  7. Es gibt drei natürliche Grundform: Fest, flüssig und gasförmig. Am Beispiel von Wasser kann man sich das sehr gut klar
  8. machen. Eis stellt Wasser in seinem festen Zustand da. Flüssiges Wasser ist das, was ihr täglich trinkt und
  9. gasförmiges Wasser ist der Wasserdampf. Der steigt im Sommer z.B. von einem See auf oder ihr kennt ihn vom Wasserkocher.
  10. Damit habt ihr schon mal eine Grundvorstellung von allen Aggregatzuständen.
  11. Wenn man die aber genauer bezeichnen will, dann schaut man sich die Definition an. Wenn was fest ist, gilt
  12. der Stoff behält seine Form und sein Volumen. Bei einem flüssigen Stoff bleibt das Volumen erhalten, aber die
  13. Form nicht. Z.B. wenn ihr Wasser von der Flasche in ein Glas gießt, dann hat sich die Form verändert. Trotzdem bleibt das
  14. Volumen gleich. Wäre auch komisch, wenn ihr einen Literschenkt und dann nur noch einen halben im Glas habt oder so.
  15. Anders ist es bei gasförmigen Stoffen. Die Form und das Volumen ist hier nicht immer gleich, weil sich das Gas ja im
  16. ganzen Raum ausbreitet. Das sind also die verschiedenen Aggregatzustände. Wichtig ist aber auch, wie sie
  17. ineinander übergehen. Natürlich ist klar, dass ich einen Stoff erwärmen müsst, damit er von fest nach flüssig
  18. übergeht. Trotzdem sind auch die Begriffe wichtig. Wie heißt dieser Übergang? Von fest nach flüssig heißt
  19. der Übergang schmelzen, wie wenn euer Eis schmelzt. Der umgekehrte Übergang von flüssig nach fest, der heißt
  20. erstarren. Also, wenn ihr Eiswürfel herstellt und dabei Wasser ins Gefrierfach stellt, dann erstarrt das
  21. Wasser zu Eis. Der Übergang von flüssig nach gasförmig wird entweder Sieden oder auch W verdampfen genannt. Also
  22. Wasserverdampft zu Wasserdampf. Klingt ziemlich logisch. Wenn aber ein Gas zu einer Flüssigkeit wird, nennt man diesen
  23. Übergang Kondensation. Also, wenn ihr z.B. an eine Scheibe haucht, dann kondensiert dort euer Atem. Das sind so
  24. die normalen Übergänge, die jeder schon mal gesehen hat. Aber natürlich gibt es auch noch krassere Übergänge. Geht ein
  25. Stoff von fest direkt ins Gasförmige, dann sagt man er sublimiert. Kann man sich mit Wasser nicht so leicht
  26. vorstellen, aber dafür mit Trockeneis, also ganz kaltem CO2. Das ist am Anfang fest und wenn man dann wartet, wird es
  27. gashörmig, ohne dass es zwischendurch flüssig ist. Ganz schön cool. Auch hier gibt's natürlich eine Rückrichtung, also
  28. vom Gasförmigen zum festen Zustand. Das heißt dann resublimieren. Immerhin muss man sich hier kein ganz neues Wort
  29. merken. Das könnt ihr im Kühlfach beobachten. Hier wird der Wasserdampf aus der Luft direkt zu Eis, das sich an
  30. den Wänden ablagert. Deshalb sind die Kühlfächer nach einiger Zeit auch vereist und müssen abgetaut werden. Was
  31. jetzt die Teilchen damit zu tun haben, wird in dem Video Teilchenmodell erklärt. Also einfach hier mal
  32. reinklicken oder den Link in der Beschreibung aufrufen. Jetzt wisst ihr, was es mit dem Schmelzen von eurem Eis
  33. an warmen Tagen auf sich hat und könnt es weiter genussvoll vertilgen vertögen Alter und da ich jetzt so viel über Eis
  34. gelabert habe, postet doch mal in die Comments, welche euer Lieblingseis ist. Ich fange an. Meine Lieblingssorte ist
  35. Cookies. Ist auch wohl klar. In dem Sinne, haut rein und macht's gut. Co?

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