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TTIP Freihandelsabkommen einfach erklärt – Grundbegriffe der Wirtschaft
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 88 Zeilen
- Moin Leute! Chlorhühnchen, gentechnisch veränderte
- Lebensmittel und Schiedsgerichte, die unseren Staat verklagen werden
- Das sind die TTIP Gespenster, die durch unsere Medien spuken.
- Und genau die sind heute Gast in unserem Video
- Heute geht’s um das Freihandelsabkommen TTIP
- TTIP steht für „Transatlantic Trade and Investment Partnership“
- Auf Deutsch Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft. Dadurch soll der Handel und
- Investitionsfluss zwischen Europa und den USA vereinfacht werden.
- Wie das gehen soll, und wie es unseren Alltag verändern kann seht ihr jetzt!
- Das Freihandelsabkommen hat zum Ziel den Wohlstand in Europa und den USA
- zu fördern. Es sollen dadurch Löhne steigen und
- neue Jobs geschaffen werden. Dafür verhandeln Politiker und
- Lobbyisten seit Monaten an dem Abkommen
- Verhandelt wird dabei jedoch hinter verschlossenen Türen und Einblicke gibt
- es nur wenige. Zwar sind ein paar Dokumente online
- einzusehen, aber grade die interessanten Themen sind unter Verschluss.
- und das obwohl es mehr als 800 Millionen Menschen, wie dich und mich
- betrifft. viele Leute finden das nicht sehr
- demokratisch und sehen das Abkommen als Angriff auf unsere Demokratie
- Aber lasst und doch mal anschauen, was das TTIP bewirken soll und was
- möglicherweise die Folgen sein können. Ohne Freihandelszone muss ein
- europäisches Unternehmen, das seine Ware in den USA anbieten will
- Zoll zahlen und viel Papierkram ausfüllen.
- Das macht die Waren auf dem amerikanischen Markt teuer.
- Durch das Freihandelsabkommen sollen diese Barrieren wegfallen
- Und Waren in der USA für den gleichen Preis angeboten werden wie hier
- Und andersrum. Das soll die Wirtschaft ankurbeln, neue
- Jobs schaffen und die Löhne steigern. Klingt doch erstmal ziemlich gut oder!?
- Grade große Unternehmen freuen sich, sie profitieren stark von dem Abkommen.
- Wir Konsumenten profitieren auch, wenn wir günstigere Preise zahlen müssen,
- Arbeit haben und vielleicht auch mehr verdienen.
- Die Frage ist bei TTIP, was wir für den freien Handel aufgeben...
- Es gibt neben den Vorteilen nämlich eine Vielzahl von potentiellen Nachteilen.
- Schlagzeilen um Chlorhühnchen und gentechnisch manipulierte Lebensmittel
- machen den Verbrauchern sorgen. Denn durch das Abkommen werden
- Gesetze und Standards angeglichen. Heißt eigentlich nichts Schlimmes, wenn
- man sich dem höheren Standard anpasst. Es ist aber gut möglich, dass man sich
- z.B. bei Lebensmitteln dem amerikanischen Standard anpasst.
- Gentechnisch manipulierte Produkte vom US Markt, könnten dann auch in Europa
- angeboten werden. Dies ist im Moment hier noch verboten.
- Und da das Abkommen alle Bereiche betrifft machen sich viele Leute sorgen
- um die Umwelt. „Fracking“, eine giftige Methode um Öl
- aus Gestein im Boden zu bekommen, wäre in Europa mit dem Abkommen
- vielleicht auch möglich. Und dann sind da ja noch die
- Schiedsgerichte, vor welchen große Unternehmen Staaten verklagen könnten,
- Wenn die Unternehmen durch Gesetzesbeschlüsse der Länder ihre
- Gewinne und Investitionen in Gefahr sehen.
- Auf der anderen Seite ist aber auch klarzustellen, dass die USA in manchen
- Bereichen höhere Standards hat als wir. Klar die Ammis sehen es bei vielem
- ziemlich locker, was den Bereich der Medizin angeht
- lassen sie aber nicht mit sich spaßen, da sind sie deutlich strenger als die
- Europäer! Und auch Wirtschaft und Börse haben
- nach dem Crash mehr Auflagen als es hier der Fall ist.
- Problematisch wird ein Abkommen, bei dem sich generell dem niedrigeren
- Standard angepasst wird. Auch weil die Prognosen für den
- Wirtschaftsanstieg eher ernüchternd sind Sollte der Schutz der Menschen auf
- beiden Kontinenten nicht gemindert werden.
- Bei vorschnellen Urteilsbildung müsst ihr aber aufpassen.
- Für Europa, besonders Deutschland hängt Wohlstand mit der Fähigkeit zusammen
- am Markt frei zu handeln. Wohlstand ist aber auch, der Schutz der
- Bürger durch Verbraucherrechte. Am Ende wird abzuwägen sein, wie viel
- Verbraucherschutz für den freien TransatlantikHandel aufgegeben werden
- soll. Ihr merkt TTIP bietet sehr viel
- Diskussionsstoff und es ist schwer den Inhalt objektiv darzustellen.
- Es ist gut, das Verbraucher und Organisationen den Verhandlungsverlauf
- kritisch verfolgen. Das Beispiel NAFTA – Abkommen mit
- den USA, Kanada und Mexiko – hat gezeigt, was für Schäden ein solches
- Abkommen anrichten kann. Das Abkommen ist gut 20 Jahre alt und
- man kann nun sagen, dass die Bürger der Länder nicht gewonnen haben,
- im Gegensatz zu Großkonzernen und Superreichen.
- Grade dadurch, dass die Wachstumsprognose der europäischen
- Wirtschaft ziemlich mau aussieht kann man gar nicht kritisch genug
- schauen. Es ist aber auch klarzustellen, dass es
- TTIP so noch nicht gibt. Die Horrorszenarien, wie Chlorhühnchen
- und Grünzeugs, welches durch den Supermarkt rennt sind keine Fixpunkte
- im Vertrag. Man darf nicht vergessen, dass die
- Parlamente der Länder am Ende dem Abkommen zustimmen müssen.
- Und unsere Politiker wollen bei der nächsten Bundestagswahl wiedergewählt
- werden. Sie werden also kein Abkommen
- verabschieden, gegen, dass sich eine ganze Nation stemmt.
- Die nächsten Jahre und Jahrzehnte werden zeigen was TTIP mit sich bringt,
- da es in irgendeiner Form wohl kommen wird.
- Man kann davon ausgehen, dass die USA und auch Europa profitieren werden.
- Der Rest der Welt wird eher verlieren. Ihr könnt nur gewinnen, wenn ihr euch
- jetzt das Video „Subsidiaritätsprinzip“ an!
- Und davor einen Daumen nach oben und ein Abo dalasst.
- Eure Meinungen zu TTIP könnt ihr gerne in den Comments diskutieren.
- Damit bis zum nächsten Video, macht’s gut und Ciao
Zum Nachlesen
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WirtschaftWirtschaft oder Ökonomie ist die Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Befriedigung der Bedürfnisse dienen.