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Statistik: Dichtefunktion - FernUni Hagen - Wiwi

Stats Tutor12:29 42.309 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 70 Zeilen
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  1. wir haben zwei Zufallsvariablen X und Y die Wahrscheinlichkeitsfunktion der Zufallsvariablen x lautet f vonx = p von Groß x = klein x also die
  2. Wahrscheinlichkeit dass unsere Zufallsvariable groß x einen der folgenden Werte annimmt ist g=ich 0 für X kleiner g= 0 also die
  3. Wahrscheinlichkeit dass die Zufalls Variable x 0 oder negativ ist ist= 0 1 se für X größer 0 und kleiner g=ich 6 also für jeden Wert zwischen 0 und 6 ist
  4. die Wahrscheinlichkeit jeweils ein Sechstel das könnte z.B das Werfen eines Würfels sein für jeden der Werte 1 bis 6 ist die Wahrscheinlichkeit ein Sechstel
  5. 0 ist ja ausgeschlossen ein Sechstel ist die Wahrscheinlichkeit nur dann wenn X größer 0 ist unsere Zufallsvariable x nimmt also das Ergebnis eines
  6. würfelwurfs auf für jeden Wert größer 6 ist die Wahrscheinlichkeit ebenfalls 0 also 0 für X grö 6 kommen wir zu unserer zufallswariablen
  7. y die Wahrscheinlichkeitsfunktion der Zufallsvariablen y lautet F von Y = 0 für Y klein= 0 1/ für
  8. Y größer 0 und kleiner g= 6 und 0 für Y größer 6 die Wahrscheinlichkeitsfunktion für Y sieht also exakt genau so aus wie die für X
  9. dennoch gibt es einen Unterschied denn y steht nicht für die Augenzahl eines Würfels sondern y steht für die Regenmenge eines Tages wir stellen ein 6
  10. l einmal auf die Erde und schauen am Ende des Tages wie viel Wasser sich in diesem Eimer befindet und die Zufallsvariable y nimmt die Wassermenge
  11. des einas auf der einfachheitthalber und damit die beiden wahrscheinlichkeitsfunktionen äußerlich gleich aussehen gehen wir einfach davon
  12. aus dass die Wahrscheinlichkeit für jede Regenmenge zwischen 0 und 6 gleich groß ist und dass es ausgeschlossen ist dass gar kein regenfällt denn die
  13. Wahrscheinlichkeit für null ist ja null da es sich um ein 6 lit Eimer handelt können sich auch nicht mehr als 6 l im einimer befinden mir geht es hier darum
  14. dass es sich bei X um eine diskrete Zufallsvariable handelt und bei y um eine stetige Zufallsvariable x nimmt die gewürfelte
  15. Augenzahl auf also einen der Werte 1 2 3 4 5 und 6 y nimmt die Wassermenge im Eimer auf also einen beliebigen Wert zwischen 0
  16. und 6 also auch jeden Wert zwischen 1 und 2 zwischen 2 und 3 und so weiter also z.B auch den Wert 2,1 oder 2,01 oder
  17. 2,001 Y kann unendlich viele verschiedene Werte aufnehmen X ist diskret y ist stetig wenn wir die Wahrscheinlichkeitsverteilung von X in
  18. einem Diagramm darstellen wollen dann nehmen wir dazu üblicherweise ein Säulendiagramm die x-Werte werden auf der x-Achse abgetragen und auf der
  19. Y-Achse werden die jeweils zugehörigen F von X Werte abgetragen die Wahrscheinlichkeiten so wir haben die x-Werte 1 2 3 4 5 und 6 und da die
  20. Wahrscheinlichkeit für jeden dieser Werte ein Sechstel ist brauchen wir uns auf der Y-Achse nur diesen Wert markieren sagen wir hier ist ein
  21. Sechstel dann ist das die Säule für den x-Wert 1 das ist die Säule für den x-Wert 2 hier ist der xwert 3 hier ist 4 alle Säulen sind ein Sechstel hoch 5 und
  22. 6 so wenn wir die Wahrscheinlichkeitsverteilung von Y in einem Diagramm darstellen wollen dann müssen wir auch die Werte zwischen 1 und
  23. 2 oder zwischen 2 und 3 berücksichtigen daher können wir hier kein Säulendiagramm verwenden weil jede Säule ja für einen einzelnen Wert steht hier
  24. haben wir aber unendlich viele Werte zwischen 1 und 2 oder zwischen 2 und 3 das müssen wir also anders darstellen und tatsächlich ist die Darstellung in
  25. diesem Fall sogar einfacher wirichnen die Wahrscheinlichkeit einfach als eine durchgehende Linie denn wir hatten ja gesagt dass die Wahscheinlichkeit für
  26. jeden xbeliebigen Wert zwischen 0 und 6 g groß ist die Wahrscheinlichkeitsfunktion sagt dass die Wahrscheinlichkeit zwischen 0
  27. und 6 ein SE ist entschuldigung das hier muss natürlich y heißen und das ist f von Y so aber jetzt wird's interessant denn
  28. was heißt in diesem Fall ein Sechstel fragen wir uns mal wie groß ist die Wahrscheinlichkeit für 2 l Regen wie groß ist die Wahrscheinlichkeit dass
  29. sich am Ende des Tages 2 l Wasser im eimal befinden und somit der Wert unserer Zufallsvariablen y = 2 ist wie sich herausstellt ist die inlichkeit
  30. dafür nicht etwa ein Sechstel wie man ja meinen könnte wenn man sich das Diagramm anschaut oder die Wahrscheinlichkeitsfunktion Anstau
  31. anschaut hier steht ja auch ein Sechstel nein die Wahrscheinlichkeit für genau 2 l Wasser ist gleich 0 denn wir müssen uns klar machen was es bedeutet wenn wir
  32. es mit einer stetigen Größe zu tun haben wir haben ja nicht nach ungefähr 2 l Wasser gefragt sondern nach genau 2 l Wasser 2 l Wasser wird im Diagramm durch
  33. diese Linie dargestellt und diese Linie ist eigentlich unendlich dünn sie hat keine Fläche sie steht nicht für 1,9999 l Wasser sie steht auch nicht für
  34. 2,001 l Wasser sie steht für genau 2 l Wasser kein Mikrogramm mehr oder weniger kein Nanogramm und kein quadrillionstel Gramm mehr oder weniger auch kein halbes
  35. Atom zu viel oder zu wenig diese Wahrscheinlichkeit ist praktisch null das heißt um hier irgendeine sinnvolle Aussage zur Wahrscheinlichkeit
  36. zu machen müssen wir immer mit von bis Bereichen arbeiten das heißt eine sinnvolle Frage wäre wie groß die Wahrscheinlichkeit ist dass sich
  37. zwischen 1,5 und 2,5 l Wasser im Eimer befinden diese Frage können wir mit Hilfe des Diagramms beantworten denn die Wahrscheinlichkeit dass ich zwischen 1,5
  38. und 2,5 l im Eimer befinden entspricht der Fläche unterhalb des Grafen im betreffenden Bereich wir wissen dass sich alle
  39. Wahrscheinlichkeiten immer zu eins aufadidieren und tatsächlich ist der gesamte Flächeninhalt 6 x 1 = 1 die Fläche zwischen 1,5 und 2,5 ist 1
  40. x 1 = 1 jeder dieser Bereich zschen 0 und 1 zwischen 1 und 2 zwischen 2 und 3 zwischen 3 und 4 zwischen 4 und
  41. 5 und zwischen 5 und 6 ist gleich ein SE genauso wie im Säulendiagramm jede Säule ein sechel ist ist hier jeder dieser Bereiche ein Sechstel und alles
  42. zusammen summiert sich immer zu ein jetzt können wir auch für beliebige Bereiche die Wahrscheinlichkeiten ausrechnen
  43. für einen einzelnen bestimmten Wert ist immer null weil der keine Fläche hat jetzt haben wir es hier mit dem speziellen Fall einer Gleichverteilung
  44. zu tun alle Werte sind gleich wahrscheinlich auch für die diskrete Zufallsvariable haben wir eine Gleichverteilung jeder einzelne Wert ist
  45. gleich wahrscheinlich im stetigen Fall nennt man dies auch nach der Form eine rechteckverteilung es gibt auch noch andere
  46. verteilungsformen z gibt es auch eine dreieckverteilung die könnte z.B so aussehen oder verschiedenste andere
  47. Formen der Verteilung all das sind denkbare verteilungsformen eine besonders häufig anzutreffende Form der Verteilung ist
  48. die sogenannte Normalverteilung ich versuche das mal zu zeichnen das sieht ungefähr so aus bei all diesen verteilungsform
  49. summiert sich die Fläche unter dem en immer zu eins denn die Summe der Wahrscheinlichkeiten muss ja eins sein im Unterschied zur Gleichverteilung
  50. haben hier die verschiedenen Bereiche also solche Bereiche von gleicher Breite unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten die jeweilige
  51. Wahrscheinlichkeit wird ja immer durch die Fläche unter dem Grafen ausgedrückt das heißt wenn wir mal davon ausgehen dass dieser Bereich doppelt so hoch ist
  52. wie dieser Bereich dass auch die Fläche doppelt so groß ist und dass die Wahrscheinlichkeit für diesen Bereich doppelt so groß ist andersrum wenn wir
  53. die Fläche halbieren und wir können die Fläche auch halbieren indem wir den betreffenden Bereich halbieren wir halbieren die Fläche also längs dann hat
  54. dieser Bereich exakt die gleiche Wahrscheinlichkeit wie dieser Bereich der Flächeninhalt ist derselbe auch wenn der rechte Bereich nur noch halb so
  55. breit ist da wir die Wahrscheinlichkeiten also nie für einen Punkt sondern immer nur für Bereiche angeben können und die
  56. Wahrscheinlichkeiten aber davon abhängen wie breit wir den jeweiligen Bereich wählen nennen wir die Höhe des Grafen die
  57. Wahrscheinlichkeitsdichte wenn die Wahrscheinlichkeitsdichte hier doppelt so hoch ist wie hier dann ist die Wahrscheinlichkeit hier für jeden
  58. Bereich doppelt so groß wie für jeden gleichbreiten Bereich hier die Höhe des Grafen sagt uns also nicht sofort die Wahrscheinlichkeit sondern die
  59. Wahrscheinlichkeitsdichte daher nennen wir die Wahrscheinlichkeitsfunktion einer stetigen Zufallsvariablen nicht Wahrscheinlichkeitsfunktion sondern
  60. Dichtefunktion unser F von Y ist also eine dichte Funktion diese dichte Funktion liefert uns also nicht die Wahrscheinlichkeit für einen bestimmten
  61. Wert sondern die Wahrscheinlichkeitsdichte für diesen Wert mit Hilfe dieser Dichte können wir dann die Wahrscheinlichkeit für einen
  62. bestimmten Bereich ausrechnen bzw was dasselbe ist die Fläche unter dem Grafen für einen bestimmten Bereich und wie macht man das wie berechnet man
  63. normalerweise die Fläche unter einem funktionsgrafen wie vielleicht aus dem mattekurs bekannt ist berechnet man die Fläche unter einem
  64. funktionsgrafen indem man das Integral der Funktion bildet keine Angst ich will jetzt keine Integralrechnung machen mir geht es hier nur um die grundsätzlichen
  65. Zusammenhänge tatsächlich haben wir die Integralrechnung hier schon angewandt wenn F vony = 1 ist dann ist die Stammfunktion oder die Aufleitung =ich 1
  66. se x ne die Ableitung von 1/ X ist ja 1/ und wenn wir die Fläche zwischen 3 und 4 ausrechnen wollen dann setzen wir für X einmal 3 ein und einmal 4 und
  67. ziehen das eine vom anderen ab also 1/ x 4 - 1/ x 3 das ist=le 1/ x 1 also 1 se also immer wenn von einer Dichtefunktion die Rede ist wissen wir
  68. dass wir es mit einer stetigen Größe zu tun haben wie etwa der Wassermenge in einem Eimer und die zugehörige Zufallsvariable wie etwa unsere
  69. Zufallsvariable y ist eine stetige Zufallsvariable immer wenn von einer Wahrscheinlichkeitsfunktion die Rede ist müssen wir von einer diskreten Größe und
  70. einer diskreten Zufallsvariablen ausgehen

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